Nischenseiten als Hobby – Planung, Plugins, Umsetzung, Einnahmen … – Interview

Ist es möglich Nischenwebsites als Hobby zu betreiben und gutes Geld zu verdienen?

Das ist es, wie das heutige Interview mit einem Teilnehmer der Nischenseiten-Challenge zeigt.

Wie er auf die Idee zu seiner Nischenwebsite kam, wie diese dann entstanden ist und welche Einnahmen bisher erzielt werden konnte, erfahrt ihr im Folgenden.

(Das umfangreiche Interview ist auf 2 Seiten aufgeteilt. Zu Teil 2.)

Bitte stell dich meinen Lesern kurz vor.

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Mein Name ist Florian Schäfer, ich bin 26 Jahre alt und wohne im schönen Querfurt in Sachsen-Anhalt. Ich arbeite bei einem großen Lebensmittelkonzern als Projektmanager.

Was habe ich für Hobbies? Hmm… Grundsätzlich mache ich alles gerne, was mit sportlichen Aktivitäten zusammenhängt. Ab und zu geht man in meinem Alter auch noch gerne Feiern ;-).

Ansonsten baue ich liebend gerne Nischenseiten. Vor ca. 3 Jahren habe ich damit angefangen und seit ca. einem Jahr betreibe ich dieses Business richtig professionell. Was heißt professionell… Es ist mein Hobby. Hobbies macht man ja bekanntlich gerne. Und wenn man etwas gerne macht, dann wird es meist auch gut. Bisher klappt das alles sehr gut!

Warum hast du an der Nischenseiten-Challenge teilgenommen?

Ich finde solche „Wettbewerbe“ – wenn man das so nennen kann – immer sehr gut. Nicht nur, weil man sich mit anderen messen kann, sondern auch, weil man in dieser Zeit stark dadurch motiviert wird. Diese Motivation überträgt sich direkt auf die Qualität der Seite. Denn man bekommt sehr viel Input und neue Ideen, wenn man sich die anderen Seiten anschaut bzw. die anderen Wochenberichte durchliest.

Außerdem habe ich mit der Nischenseiten-Challenge 2014 sehr gute Erfahrungen machen können – in Bezug auf die fortlaufenden Einnahmen. Das hat mich wiederum motiviert auch an der Nischenseiten-Challenge 2015 wieder daran teilzunehmen. Erfolg motiviert immer am meisten, wie ich finde.

Darüber hinaus ist es auch immer wieder eine Herausforderung neue Ideen auszuprobieren. Wenn man einmal ein Muster gefunden hat und seine Seiten danach aufbaut, dann ist das schon mal ein Anfang. Aber solche Challenges nutze ich dazu auch neue Sachen und Herangehensweisen auszuprobieren.

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Wie kamst du auf die Idee für deine Nische?

Naja, das war eigentlich ganz spontan. Nachdem ich letztes Jahr mit meiner Kühlbox Test Seite eine etwas größere saisonale Nische gewählt habe, wollte ich dieses Mal eine Mini-Nischenseite aufbauen. Ich glaube es war sogar der Hinweis in einer TV-Werbung, der mich auf die Idee mit den Hornhautentfernern gebracht hat.

Als kleinen Einschub. Ich habe nicht nur eine Seite erstellt, deren Idee aus einer TV-Werbung entsprungen ist ;-). Manchmal verhilft diese ‘überflüssige Werbung’ auch zu neuen Ideen für Nischenseiten. Einfach die Augen und Ohren offen halten, so kommt man immer wieder auf neue Produkte.

Hast du die Nische vorher analysiert? Wenn ja, wie?

Natürlich habe ich diese Nische auch analysiert, bevor ich gestartet bin. An dieser Stelle lege ich allen potenziellen Seitenbetreibern auch nochmal ans Herz diese Analyse wirklich gründlich zu betreiben. Vor allem bei der ersten Nischenwebsite sollte man sich dafür Zeit nehmen.

Wenn die Analyse schief geht, dann wird es im Nachhinein schwer die Seite noch zu retten. Ist die Analyse aber ausführlich durchgeführt wurden, dann lassen sich damit viel leichter gute Ergebnisse erzielen.

Zurück zur Frage. Ich analysiere meine Nischenideen mit verschiedenen Tools. Zum einen verwende ich den Google Keyword Planner um grundlegend zu prüfen, wie die Suchanfragen für das Keyword aussehen und was es noch für ähnliche Keywords gibt, die ich eventuell mit beackern könnte.

Zum anderen nutze ich gerne MajesticSEO um meine Konkurrenz zu analysieren. Manchmal hole ich auch noch meine alte Version von Market Samurai raus, weil dort auch sehr gut zu sehen ist, wie die Top10 zu dem Keyword aussehen.

Viel mehr mache ich eigentlich nicht. Das wichtigste ist, dass das Suchvolumen stimmt und wenig Konkurrenz da ist. Vielleicht sollte man noch überprüfen, ob man auch genug Inhalt zu dem ausgewählten Thema generieren kann. Dazu fertige ich zu jeder Idee eine entsprechende Mindmap an, wie Peer das auch macht.

Ich habe noch etwas vergessen… Ich überprüfe natürlich immer vorher, ob man dieses Produkt auch monetarisieren kann. Sei es mit dem Amazon Partnerprogramm oder mit anderen Partnerprogrammen. Das ist absolute Grundvoraussetzung! Wenn man das Thema nicht monetarisieren kann, dann sollte man die Finger davon lassen (außer man möchte kein Geld damit verdienen).

Was man ebenfalls berücksichtigen sollte, wenn man langfristig damit Geld verdienen möchte, ist, dass ein möglichst positiver Trend zu dem Thema vorhanden ist. Es bringt nichts Produkte zu bewerben, die auf dem absteigenden Ast sind. Damit lässt sich vielleicht noch kurzfristig Geld verdienen, aber auf lange Sicht sind solche Nischen nicht zu empfehlen.

Wie sah die Planung deiner Nischenwebsite aus?

Die Planung meiner Nischenseiten hornhautentferner-test.de war recht simpel. Wie gerade schon erwähnt, habe ich mir eine MindMap zu dem Thema erstellt und meine wichtigsten Keywords notiert. Daraufhin habe ich auch schon Texte schreiben lassen.

Da ich meine Seiten oftmals nach dem gleichen Muster aufbaue, fiel mir die Auswahl des Layouts denkbar einfach.

Im Groben setzt sich meine Planung eigentlich immer aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

  1. Nischenfindung
  2. Einrichtung der WordPressseite (Installation der Plugins etc.)
  3. Webseite bei den Google WMT anmelden, sowie bei Analytics
  4. Texte schreiben/kaufen
  5. Inhalt auf die Seite bringen (gleichzeitig Onpage-Optimierung)
  6. Offpage-Optimierung
  7. Seite gedeihen lassen
  8. Warten…
  9. Warten…
  10. Warten…
  11. Rankings überprüfen und freuen :-)

Wobei ich sagen muss, dass ich bei der Offpage-Optimierung kein Muster o.ä. habe. Ich setze meine Links wie ich lustig bin. Es gibt mit Sicherheit gewisse Standard-Seiten, die immer im Linkprofil auftauchen, aber es sollte dann auch zu dem Thema der Seite passen.

Bei größeren Nischen habe ich die Offpage-Optimierung auch outgesourct. In der Zeit kann ich mich auf die Suche nach neuen Nischen machen und andere Seiten aufbauen. Eigentlich will ich mich mit dem Thema SEO nicht intensiv beschäftigen, weil es einfach zu viel Zeit frisst.

Mit welcher Technik hast du deine Nischensite umgesetzt? Welche Plugins sind dir am wichtigsten?

Ich nutze bei allen meinen Nischenseiten WordPress, da es sich für mich bewährt hat und ich keine Lust habe mich mit etwas anderem zu beschäftigen – es funktioniert. Mit der Zeit haben sich auch „Standard-Plugins“ heraus kristallisiert.

  • Antispam Bee – zur Abwehr von Spam
  • Google Adsense – zur leichten Integrierung von Google Adsense
  • Google XML Sitemaps – Erstellung einer Sitemap
  • Optimus – Reduzierung der Bildgrößen
  • Super Simple Google Analytics – simples Einfügen von Google Analytics
  • TablePress oder Go – Responsive Pricing & Compare Tables – Erstellung von Tabellen
  • WordPress Backup to Dropbox – Backups
  • WordPress SEO – SEO Plugin zur Onpage-Optimierung
  • Ninja Popups – Popup Plugin

Mehr Plugins nutze ich für meine Seiten nicht.

Im zweiten Teil des Interviews geht es unter anderem um das Layout, die Texte, den Traffic und die Einnahmen seiner Hobby-Nischenwebsite.

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27 Gedanken zu „Nischenseiten als Hobby – Planung, Plugins, Umsetzung, Einnahmen … – Interview“

  1. Danke für die Einblicke!

    Hatte selber mal ein paar Nischenseiten, leider nicht so erfolgreich :-(.
    Solche Artikel lassen die Lust in mir aber wieder steigen.
    Und es macht ja auch Spaß solche Projekte aufzusetzen, mir jeden Falls ;-).

    Schöne Grüße
    Stefan

    Antworten
  2. Sehr interessante Einblicke, werde wohl das eine oder andere für meine Vorgehensweise auch übernehmen, ich halte mich immer zu sehr mit Nebensächlichkeiten auf (und damit meine ich nicht das eigene CMS statt WordPress). Schon mit der Kühlboxseite hatte Florian ja bewiesen, dass sein Ansatz sehr gut funktioniert.

    Peer, bitte korrigiere aber oben die Quelle vom zweiten Zitat. Das heißt Katharina von Siena. So sieht der Name nach unbekannter Sängerin und nicht nach bekannter italienischer Kirchenlehrerin aus :-)

    Grüße,
    Bella

    Antworten
  3. Wow, super ausführliches und lehrreiches Interview!
    Ich habe mir auch vorgenommen bei Nischenseiten wieder aktiver zu werden. Bei mir scheitert es meist mangelndem Interesse am Thema. Text dafür schreiben zu lassen kann dafür aber eine gute Lösung sein.

    Liebe Grüße,
    Marc

    Antworten
  4. Sehr schön zu sehen das man mit nur 12 Seiten auch eine Nischenseite betreiben kann. Da hast du wohl die richtigen Inhalte erstellt. Vor allem hast du da ein sehr schönes monatliches Einkommen generiert. Hätte ich bei dieser Nische nicht für möglich gehalten

    Antworten
  5. Da kann man ja nur gratulieren. Seite ist optimiert für MoneyMaking :) Wünsch dir alles alles gute für die Zukunft, und danke für die Einblicke.

    Antworten
  6. Wirklich super interessant solche praktischen Einblicke in ein Nischen-Business. Mich persönlich würde es mal interessieren wie viel Nachpflege in solch eine Seite gesteckt wird? Also ich meine welche Tätigkeiten noch gemacht werden, wenn sich die Rankings stabilisiert haben? Wie sieht dann die Nachpflege praktisch und zeitlich aus usw…..

    VG

    Antworten
  7. Wirklich immer sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Leute an eine neue Nischenseite ran gehen.

    Was ich auf jeden Fall bestätigen kann, ist eine ordentliche Analyse, bevor man eine Nischenseite aufbaut.

    Lg
    Sven

    Antworten
  8. wirklich ein tolles Interview und Respekt für die tolle Leistung. Wir “wurschteln” in letzter Zeit auch wieder etwas an unserer Seite saugroboter24.info rum, auch wenn das Thema wohl nicht wirklich perfekt gewählt wurde bzw. wir von SEO etc einfach nicht genug Ahnung haben. Aber es macht uns trotzdem Spaß an unserer kleinen Seite zu basteln und die Saugroboter auszuprobieren….:-)

    Antworten
  9. Ein tolles Resultat für eine so kleine Seite. Ich habe auch schon versucht Texte auszulagern, musste aber die 4-Sterne Qualität von Textbroker noch aufwendig nachbearbeiten so dass es im Endeffekt viel Zeit und Geld gekostet hat.

    @Florian: Welche Quelle nutzt du für die Texte und bist du damit zufrieden?

    Weiter würde mich interessieren, wie man die Offpage-Optimierung sinnvoll outsourcen kann. Es gibt ja Unmengen an Angeboten dazu aber der Großteil davon scheint leider unseriös zu sein.

    Antworten
    • Hallo Harald,

      ich bin mit vielen Texten, die ich in die OpenOrder gebe, auch nicht wirklich zufrieden. Ich lasse dann immer nachbessern. Das kostet zwar ein bisschen Nerven, aber trotzdem spart es mehr Zeit, als wenn ich die Artikel selber schreiben würde.

      Bei der Offpage Optimierung arbeite ich mit diversen SEO Agenturen zusammen.

      Grüße
      Florian

      Antworten
  10. Super Artikel, was jetzt noch fehlt wären die ungefähren Kosten zu Beginn für das Projekt und die laufenden Kosten dann wäre der Artikel perfekt.

    Was wurde wohin outgesourcest? Interessiert mich persönlich immer am meisten.

    Arbeite weniger & Outsource mehr!
    Thomas

    Antworten
  11. Auch von mir ein Dankeschön für gute Ideen! Versuche einige davon nun umzusetzen.
    Muss es heutzutage unbedingt WordPress sein? Ich habe auch eine Nischenseite, habe aber bis jetzt nicht geschafft, auf CMS umzustellen. Man fühlt sich auf jeden Fall bestätigt.

    Grüße
    Margret

    Antworten
  12. Also erst mal herzlichen Glückwunsch zu den Einnahmen!

    Aber eigentlich ist es für Google ja ein ziemliches Armutszeugnis. Die Seite hat fast ausschließlich Blogkommentare auf völlig themenfremden Seiten und ist stets mit dem Key “Florian” verlinkt. Dazu noch Links von paar Marketing Seiten, ebenfalls völlig themenfremd.

    Mit Xovi, Sistrix etc. kann man einen halbwegs themenverwandten Link von einem spammigen Frage-Antwort Portal finden.

    Die Testartikel sind keine wirkliche Tests, sondern aus Erfahrungsberichten von Amazon etc. zusammengeschustert.

    Eigentlich eine Bankrotterklärung von einem der größten Internet Unternehmen der Welt. Ich finde auch die Entwicklung mit den Nischenseiten total falsch. Die meisten Nischenseiten bestehen aus halbgarem Content, schlechten Links etc. Braucht das Internet solche Seiten wirklich? Auf Dauer sägt man sich damit den eigenen Ast ab auf dem man sitzt. Google wird auf Dauer auch kein Interesse daran haben, dass das Internet mit solchen Seiten vollgemüllt wird. Gibt ja mittlerweile zu dem Artikel über drei Euro 15 XY-Test, XY-Vergleich und XY-Tests Seiten.

    Ich würde mir mehr Qualität wünschen und zwar von allen. Google muss solche Seiten dementsprechend behandeln und die Webmaster müssen mal erkennen, dass es für eine Webseite mit Mehrwert mehr braucht als ein Premium Theme für 49 Euro, Webspace und paar zusammengeschusterten Bildern und Artikeln.

    Wieso macht man nicht mal wertvolle Testseiten? Mal wirklich die Artikel kaufen und testen, eigene Bilder machen, vielleicht mal wirkliche Experten interviewen (in diesem Fall eine Kosmetikerin etc.). Kostet zwar am Anfang mehr Zeit und Geld, aber dafür schafft man langfristig etwas tolles, was sich dann auch auszahlt!

    PS: Ich erstelle seit 7 Jahren Webseiten. schon lange vor dem 0815 Nischenseiten Trend. Bisher wurde ich immer belohnt, wenn ich richtig viel Zeit und Engagement in eine Seite gesteckt habe ;)

    Antworten
    • Hallo Timo,

      ein berechtigter Einwand wie ich finde… Mal meine Meinung dazu…

      Das grundsätzliche Ziel einer Nischenseite ist IMMER der Verdienst! Ich muss die Artikel nicht selber testen und ewig viel Zeit dafür investieren. Es reicht mir – und mMn den Interessenten vollkommen aus – wenn die Kundenrezensionen zu dem Thema zusammengefasst werden. Das bringt dem Nutzer schon Mehrwert, genauso wie den besten Artikel oder die besten Artikel vorzustellen. Es ist einfach ein Zeitersparnis für viele Leute, die nach diversen Produkten suchen.

      Dabei setze ich immer voraus, dass die Berichte gut geschrieben und die wichtigsten Infos zusammengefasst wurden. Es bringt natürlich nichts, wenn irgendwelche Produkte beworben werden, die totaler Müll sind.

      Zu den Backlinks…

      Bei solchen kleinen Mini-Nischenseiten reicht es meist aus, dass die Seite überhaupt Links bekommt. Warum sollte Google das abstrafen??? Es kann doch gut sein, dass auch auf solchen Seiten über so ein Thema gesprochen wird, oder nicht? Darauf hat man doch selber keinen Einfluss.

      Meinen Erfahrungen nach ist es Google lieber, immer nur einen Namen zu crawlen, als zig verschiedene, die immer die gleiche IP haben. Denkst du das sieht google nicht? Das sieht dann viel mehr nach manuellem Linkaufbau aus, als wenn man wirklich immer nur mit seinem Namen Links setzt. Das können ja ganz normale Kommentare sein, auf themenfremden Seiten. Aus welchen Grund sollte Google etwas dagegen haben?

      Je größer die Seite wird, umso mehr muss man natürlich schauen, was man für Links setzt. Als Basis sind solche Links aber meiner Erfahrung nach überhaupt nicht schädlich.

      Grüße
      Florian

      Antworten
    • Ich sehe das genauso wie Du. Ich gehe hier sogar noch einen Schritt weiter – der Verbraucher wird belogen und betrogen, insbesondere durch angebliche “Testsieger” dieser Nischenseiten. Man müsste sich wirklich mal die Mühe machen und solche Seiten dem Verbraucherschutz Hamburg zusenden inklusive der Verweis auf solche Diskussionen und Beiträge der Seitenbetreiber. Alleine die Behauptung einen Produkttest durchgeführt zu haben, ohne dies jemals getan zu haben, verstößt schon gegen das UWG.

      Ganz davon abgesehen sind solche Nischenseiten Contentschrott. Jeder der was anderes behauptet ist schlicht einer, der selbst Nischenseiten betreibt. Da muss man sich natürlich selber in die Tasche flunkern, um noch in den Spiegel sehen zu können. Ich bezweifel das auch nur einer diese Seiten seinem besten Freund/Freundin oder nahestehendsten Person empfehlen würde, oder selber fremde Nischenseiten für wertvolle Informationen als Infoquelle nutzt. Im Gegenteil, die werden eher erkannt und wohl schnell wieder geschlossen, weil jeder weiß das die Dinger schrott sind. ;) Nur weil diese Seiten Geld einbringen, bedeutet es noch lange nicht, dass diese Seiten einen Mehrwert haben für den Nutzer. Schon im Jahr 2000, bevor es dafür das Unwort “Nischenseiten” gab, galt Thin-Content als Klickgarant. Das Kind hat nur einen Namen bekommen. Denn wo der User nichts findet, klickt er gerne auf weiterführende Links in der Hoffnung mehr zu finden. Ganz einfache Regel, die immer noch wunderbar funktioniert.

      Mittlerweile hat sich dieses Nischenseiten-Ding zu einer richtigen Blase entwickelt – und ich bin mir sicher, dass Google sie zum Platzen bringen wird. Das solche Dinge nicht ewig funktionierten hat Google seit 1998 immer wieder bewiesen. Und dann freue ich mich schon auf das Geflame und bringe Popcorn mit.

      Antworten
      • Hallo Andreas,
        wie bei jeder anderen Website-Art auch gibt es natürlich ganz unterschiedliche Nischenwebsites. Auf manchen wird wirklich gelogen, wenn von Tests, Testsiegern etc. gesprochen wird, und dabei nicht ein Produkt wirklich getestet wurde.

        Aber das kann man nicht pauschal auf jede Nischenwebsite übertragen. Viele Betreiber geben sich viel Mühe, haben Spaß an dem Thema und tragen viele interessante Informationen für Leser zusammen, die diese sich sonsts mühsam ergooglen müssten. Keineswegs sind alle Content-Schrott, die du es bezeichnest.

        Deshalb bin ich sicher, dass gut gemachte Nischenwebsite, die auch ehrlich gegenüber den Lesern sind, auch in Zukunft gut laufen werden.

        Antworten
  13. @Timo: bin ein anderer Florian:
    Aber jetzt mal im Ernst, Armutszeugnis hin oder her, Qualität, Mehrwert usw.
    Was wäre Dir lieber: Ganz viel Zeit & Geld, also Aufwand in ein Projekt stecken und 500 Euro mtl. verdienen oder möglichst einfach mit 1/10 der Kosten und Zeit und genau den gleichen Betrag verdienen?
    Klar kann man sich jetzt über Qualität und Mehrwert für den Kunden streiten, aber (der andere) Florian macht das doch nicht weil er einen Fetisch für irgendwelche Gesichtscremes hat, sondern weil er damit Geld verdienen würde. Wäre wie in diesem Fall z.B. sein Testbericht wirklich Schrott, dann würde auch keiner bei Amazon seine empfohlenen Produkte bestellen und er auch keine Provision kassieren.

    Man ärgert sich sicherlich, wenn man mehr Aufwand, Zeit und Geld investiert, die bessere Qualität bietet und ein anderer verdient mehr – aber so ist es eben mal. Mal gewinnt man, mal verliert man. Im Studium habe ich mir das ökonomische Prinzip wirklich zu Herzen genommen und das kann man eigentlich jedem empfehlen.

    Antworten
  14. Hallo Florian,

    vielen Dank für die tiefen Einblicke. Da waren einige sehr wertvolle Tipps für mich dabei, die ich Zukunft versuche zu beherzigen. Vor allem die Information zu den von dir verwendeten Tools find ich persönlich sehr hilfreich.

    Dir alles Gute auf deinem Weg.

    Liebe Grüße
    Carla

    Antworten
  15. Hi Florian,
    das hört sich schon einmal sehr gut für eine MiniNischenseite.

    Mit sowenig Arbeit/Seiten ein so gutes Ergebnis zu erzielen.
    Herzlichen Glückwunsch.
    Das schaffe ich nur ganz selten. (o;

    Womit du deinen Traffic noch steigern kannst ist wenn dein Inhalt viral wird.

    Wir haben eine Strategie entwickelt womit du das erreichen kann.

    Vielleicht probierst du es einmal aus und sagst mir bescheid wie es bei dir funktioniert hat.

    So wird dein Content in 23 Schritten zum viralen Meisterwerk
    http://online-marketing-site.de/viraler-content/

    Viel Erfolg und viel Spaß beim umsetzen.
    Würde mich über eine Rückmeldung freuen.

    Gruß
    Der Brian

    Antworten
  16. Ich lasse mich seit einiger Zeit von euch inspirieren und habe jetzt auch mal meinen ersten Versuch gestartet :-)

    Also vielen Dank für eure Mühe, die Arbeit zu “Papier” zu bringen, ich finde die verschiedenen Vorgehensweisen sehr spannend!

    Antworten
  17. Moin Florian und allesamt,

    erst einmal Gratulation zum Erfolg!

    Interessante Themenwahl in deinen Nischenseiten.

    Mal eine allgemeine Frage, ich durchstöbere schon seit 3 Tagen Amazon, Google, Google Adwords, nach passenden Möglichkeiten eine Nischenseite aufzustellen.
    Das lustige ist: Es gibt ja zu jedem Produkt auf Amazon eine blabla-test.de Seite.

    Ist inzwischen der Nischenseitenmarkt so überlaufen, oder habe ich auch eine Chance zu einnahmen zu kommen, wenn bereits 2 oder 3 Nischenseiten die Top 1 Page von Google ranken?

    Ich bin ziemlich motiviert an die Sache ran, aber mittlerweile etwas frustriert. Man landet ja wirklich bei jedem Produkt auf einer Amazon-Affiliaten-Testseite.

    Was meint ihr dazu?

    Grüße, Alex

    Antworten

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