Verschlüsselte Kommunikation und Datenschutzgefahren – Interview

Als Selbständiger im Netz verschickt man jeden Tag Daten im Internet und bekommt natürlich auch Daten.

Das sind nicht alles wirklich sensible Daten, aber Infos über Kundenprojekte oder ähnliches sollten nicht unbedingt in die falschen Hände geraten.

Im heutigen Interview mit einem Startup-Gründer geht es um die verschlüsselte Kommunikation, Datenschutz und mehr.

Zudem gibt es ein paar Einblick in den Aufbau des Startups.

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Hallo Cristian. Bitte stell dich meinen Lesern vor.

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Hallo! Ich bin Cristian, Gründer & Geschäftsführer von Stackfield.

Mit Stackfield bieten wir eine “Ende-zu-Ende” verschlüsselte Plattform zur sicheren Kommunikation und Zusammenarbeit.

Wie bist du zum Online-Business gekommen und welche Erfahrungen konntest du bisher sammeln?

Mein Weg zum Online-Business war bisher eng an die Konzeption von Stackfield gebunden.

Ich habe über viele Jahre hinweg als Berater in der IT-Branche gearbeitet und hierbei immer wieder das Problem vieler Teams gesehen, dass es einfach keine zentrale Plattform zum bewältigen der Team-Kommunikation und der alltäglichen Aufgaben gibt. Hierdurch entstanden oftmals überflüssige Probleme durch einen stockenden Informationsfluss und eine unklare Zuweisung der Aufgaben.

Aus diesem Bedarf heraus bin ich auf Stackfield gekommen. Um die angesprochenen Probleme zu lösen und eine zentrale Plattform zu schaffen, blieb letztendlich nur die Möglichkeit eine Online-Plattform zu entwickeln.

Meine Erfahrungen mit dem Online-Business sind bisher wirklich positiv. Die Kommunikation mit dem Kunden ist unglaublich direkt und gleichzeitig können wir viele Features direkt testen, ohne ein langes Rollout zu planen.

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Wie bist du auf die Idee für dein Startup stackfield.com gekommen?

Wie bereits erwähnt, habe ich den direkten Bedarf einer solchen Anwendung gesehen. Mit Stackfield wollte ich eine zentrale Lösung schaffen, welche die wesentlichen Aspekte des Arbeitsalltags abdeckt und damit die vorliegenden Probleme der Kommunikation in großen Teams löst.

Zusätzlich war es für mich von Anfang an klar, dass eine solche Lösung unbedingt verschlüsselt sein muss, da hierüber vor allem interne und vertrauliche Daten ausgetauscht werden sollten. Dieser Punkt stellt heute im Bereich der Kollaborationsplattformen ein großes Alleinstellungsmerkmal dar.

Welche Rolle spielt Datensicherheit aktuell und in Zukunft für Selbständige im Netz?

Das Thema Datensicherheit wird in Zukunft von immer größerer Bedeutung sein. Wir sehen jetzt schon die ersten Auswirkungen anhand einiger großer Unternehmen, die durch mangelnde Datensicherheit viele Informationen offen gelegt haben.

Wir sehen allerdings auch den Trend, dass viele Selbstständige immer mehr in globalen Teams zusammenarbeiten. Vor allem hier ist eine zentrale und sichere Kommunikationsplattform von großer Bedeutung, da unter anderem die Organisation der Zugriffsrechte und Benutzerstrukturen geregelt werden müssen. Auch dieser Aspekt der Datensicherheit sollte nicht vernachlässigt werden.

Welche Gefahren lauern, wenn man seine Daten im Netz nicht verschlüsselt?

Die Gefahren sind hierbei sehr vielfältig und je nach Unternehmen/Person unterschiedlich zu bewerten. Grundlegend besteht bei umverschlüsselten Daten immer die Gefahr, dass diese einfach ungeschützt auf dem Server des Providers oder Unternehmens liegen und somit jederzeit eine potentielle Angriffsfläche bieten.

Bei einem Angriff muss es sich überhaupt nicht um die NSA oder andere große Organisationen handeln, es reicht bereits wenn ein Mitarbeiter oder Wettbewerber dem Unternehmen schaden will. Die Skandale von Vodafone und Sony haben vor einiger Zeit bewiesen, dass jegliche ungeschützte Daten ein wunder Punkt für alle Unternehmen sind.

Wie funktioniert stackfield.com und für wen ist es sinnvoll?

Auf Stackfield können verschlüsselte Datenräume angelegt werden, in welchen Module für Kommunikation, Aufgabenverwaltung, Dateiaustausch und Terminplanung verfügbar sind.

Die Verschlüsselung der Daten findet direkt im Browser beim Hochladen statt, ohne dass der Nutzer davon etwas mitbekommt. Alles geschieht automatisch, daher eignet sich Stackfield für jegliche Teams, die sicher und ortsunabhängig zusammenarbeiten wollen.

Diese Einfachheit der Verschlüsselung macht uns vor allem auch für Teams und Nutzer attraktiv, die mit anderen Verschlüsselungsmethoden, wie beispielsweise PGP, schlichtweg überfordert sind und ansonsten im Arbeitsalltag auf die Verschlüsselung verzichten würden.

Wie stellt ihr die Sicherheit der über euch versendeten Daten sicher?

Die Daten werden durch eine Kombination aus AES- und RSA-Verschlüsselungsmethoden geschützt. Dadurch, dass die Daten direkt im Browser verschlüsselt werden, und erst beim Abrufen durch den Nutzer wieder entschlüsselt werden, hat keine weitere Person Zugriff auf die Daten.

Die Daten verlassen verschlüsselt das Endgerät des Nutzers, werden verschlüsselt übertragen und auch verschlüsselt abgelegt. Selbst wir als Plattformbetreiber haben keinen Zugriff auf die Daten in verschlüsselten Datenräumen.

Wie lief die Umsetzung von stackfield.com? Welche Herausforderungen und Probleme gab es?

Die Umsetzung von Stackfield lief bisher erstaunlich positiv. Unser Team ist extrem engagiert und versucht stets jeden noch so kleinen Punkt zu optimieren.

Natürlich kommen oft unerwartete Herausforderungen, wie beispielsweise die Implementierung der wiederkehrenden Bezahlung, dazwischen, aber grundsätzlich macht dies für mich auch den Reiz eines Startups aus.

Wir lernen immer noch jeden Tag dazu, auch bezüglich des Nutzerverhaltens auf der Plattform.

Wie habt ihr die ersten Kunden gewonnen und wie läuft das Marketing generell bei euch?

Unsere ersten Kunden haben wir bereits in der Beta-Phase durch einige Erwähnungen in der Presse gewonnen.

Das Marketing greift bei uns auf eine Vielzahl an Kanälen zurück, welche recht weit gestreut sind. Zum einen suchen viele Kunden aktiv nach einer verschlüsselten Lösung für Ihre Bedürfnisse, zum anderen gehen wir allerdings auch aktiv auf potentielle Kunden zu und platzieren uns an den richtigen Stellen.

Bei einem Service wie stackfield.com kommt es auf Vertrauen an. Wie sorgt ihr bei potentiellen Käufer für ausreichend Vertrauen?

Wir klären unsere Nutzer umfassend über unsere Sicherheitsfeatures auf und stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung, falls ein Nutzer fragen hat.

Kann man stackfield.com testen und was kostet der Service?

Stackfield kann für 14 Tage kostenlos und uneingeschränkt getestet werden. Anschließend kostet jeder vollwertige Nutzer 4 € im Monat zzgl. Mehrwertsteuer.

Zu guter Letzt würde ich mich über deine wichtigsten Tipps für Online-Startups freuen.

Wir haben zum Glück recht früh gemerkt, dass nicht Alles wie geplant laufen kann und Änderungen des Plans nicht unweigerlich eine Niederlage darstellen. Hiervon sollte man sich auf keinen Fall einschüchtern lassen und an seinen eigenen Fähigkeiten zweifeln.

Vor allem bei Online-Startups ist der Wandel im Business durchgehend zu spüren. Was gestern noch als optimale Lösung galt kann heute schon wieder komplett unbrauchbar sein. Diesen Fortschritt darf man auf keinen Fall untergraben, sondern sollte ihn proaktiv gestalten

Danke für das Interview

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