Winter-Nischen-Camp Kontrollbesuch: smartphone-aufladen.de

Was das Winter-Nischen-Camp für smartphone-aufladen.de gebracht hatDas Winter-Nischen-Camp 2015 kam bei euch sehr gut an.

4 Wochen lang habe ich Anleitungen und Tipps zur Optimierung bestehender Nischenwebsites gegeben und zudem praktische Empfehlungen für 5 reale Nischenwebsites von Lesern gegeben.

Im Folgenden schaue ich mir an, wie sich die Nischenwebsite smartphone-aufladen.de seitdem entwickelt hat und es gibt auch ein kleines Interview mit dem Betreiber.

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Entwicklung von smartphone-aufladen.de seit Herbst 2015

Anrufannahme und Telefonservice
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Die Nischenwebsite smartphone-aufladen.de gibt es seit April 2015 und mit 601 Sitzungen und 841 Seitenaufrufen war der Traffic im Oktober 2015 noch recht niedrig.

Die Aufmerksamkeit durch das Winter-Nischen-Camp hat der Site natürlich etwas mehr Besucher beschert, aber auch danach war die Entwicklung sehr positiv.

Die Besucherzahlen haben weiter zugenommen und konnten in diesem Sommer zudem einen richtigen Sprung nach oben verzeichnen, wie man an diesem Google Analytics Chart sehen kann:

Nischenwebsite-Kontrollbesuch: smartphone-aufladen.de seit dem Winter-Nischen-Camp

Hauptgrund für die gute Entwicklung ist sicher das bessere Google-Ranking, welches unter anderem durch die damals empfohlenen und umgesetzten Maßnahmen erreicht wurde. Für den Suchbegriff “smartphone aufladen” sah das Ranking zum Start des Winter-Nischen-Camps vor rund 10 Monaten so aus:

Nischenwebsite-Kontrollbesuch: smartphone-aufladen.de seit dem Winter-Nischen-Camp

In den Top 10 von Google war die Domain smartphone-aufladen.de damals nicht zu finden.

Das hat sich mittlerweile geändert, wie man an dieser aktuellen Market Samurai (leider inzwischen eingestellt) Analyse sehen kann:

Nischenwebsite-Kontrollbesuch: smartphone-aufladen.de seit dem Winter-Nischen-Camp

Die Website steht beim Hauptsuchbegriff auf Position 2 und hat sich damit gegen ein paar große und bekannte Websites durchgesetzt. Daran sieht man, was mit thematisch fokussierten Nischenwebsites möglich ist.

Insgesamt also eine sehr gute Entwicklung, die sich für den Betreiber auch finanziell ausgezahlt hat, auch wenn die Einnahmen durch die gewählte Nische nicht ganz so hoch ausfallen wie erhofft.

Das Winter-Nischen-Camp hat aber gezeigt, dass es sehr wichtig ist seine Nischenwebsite zu optimieren, sonst schöpft man das Potential nicht wirklich aus. Mehr Informationen und Anleitungen zur Optimierung von Nischenwebsites findet ihr in meinem Nischenseiten-Aufbau E-Book.

Interview
Um mehr über die Entwickling seiner Nischenwebsite, seine Erfahrungen während des Winter-Nischen-Camps und seine Zukunftspläne zu erfahren, habe ich mit Raffael ein kurzes Interview geführt.

Hallo Raffael. Wie ist es dir seit dem Winter-Nischen-Camp ergangen?

Danke der Nachfrage. Sowohl haupt- als auch nebenberuflich kann ich nicht klagen.

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Was hat das Winter-Nischen-Camp deiner Site gebracht?

Wie in meinem Abschlussbericht im Dezember schon festgestellt, hat sich die Teilnahme positiv ausgewirkt. Die Seite hat sich in ziemlich allen KPIs verbessert. Auch nach Abklang der Besucher, die über deine Webseite kamen, ist das positive Wachstum geblieben.

Ob die positive Entwicklung jedoch nur durch den Arbeitseinsatz oder nicht vielleicht doch auch durch die starken Backlinks von dir zustandegekommen ist, kann ich jedoch nicht sagen. So oder so, hat sich die Teilnahme jedoch gelohnt.

Welche positiven Effekte bzw. Erfahrungen hat das Winter-Nischen-Camp für dich gebracht?

Wie in vorheriger Frage schon beantwortet: Mehr Besucher, bessere Rankings, mehr Sales und vor allem Antrieb, mal wieder an der Seite zu bauen.

Zudem kommen mit dem Wachstum nun auch immer öfters Sponsorings und Kooperationen mit Herstellern zu stande.

Gab es auch negative Auswirkungen durch das Winter-Nischen-Camp?

Bisher konnte ich keine feststellen. Außer vielleicht dem erhöhten Druck etwas zu tun und die Wochenberichte pünktlich abzuliefern. Aber das war ja nichts, was nicht von vorhinein klar war.

Was waren die wichtigsten Dinge, die du beim Winter-Nischen-Camp gelernt hast?

Das Split-Testing war recht interessant. Zwar habe ich mich davor schon damit auseinandergesetzt, jedoch noch nicht so intensiv.

Ansonsten fand ich es interessant Einblicke in die Vorgehensweisen der Konkurrenten zu bekommen.

Welche Fehler hast du gemacht?

Im Zeitraum des Winter-Nischen-Camp keine.

Allgemeiner: Eine schlechte Nische gewählt. Meine Besucherzahlen sind gut, die Conversionrate auch. Dennoch ist bei Produkten, die durchschnittlich 10€ kosten, nicht viel Provision zu erzielen. Das nächste Mal entweder teurere Produkte oder exorbitant höheres Suchvolumen.

Was hast du seitdem an deiner Website verändert oder optimiert?

Ich habe einige Testberichte geschrieben. Zum Teil über selbstgekaufte Powerbanks (Amazon Primeday lässt grüßen) und zum Teil über vom Hersteller gestellte Powerbanks.

Zudem habe ich versucht durch Sponsorings und Produktspenden Linkaufbau zu betreiben, was ganz gut geglückt ist. Die FAQs wurden erweitert und die Texte aktualisiert.

Wie hat sich die Site bis heute entwickelt?

Positiv, wie man anhand der Google Analytics Auswertungen (siehe oben) sehen kann.

Welche Tipps kannst du angehenden Nischenseiten-Betreibern mit deiner heutigen Erfahrung geben?

Mit Fleiß, guten und vor allem ehrlichen(!) und einigermaßen Rechtschreib- und Grammatikfehlerfreien Texten kommt man weiter. Es geht auch ohne Links zu kaufen und ohne teures Affiliatetheme.

Worüber ihr euch jedoch Gedanken machen solltet, ist die Wahl der Nische. Denn einmal projektiert, ist es hinterher ärgerlich festzustellen, dass man Stunden in eine perfekte Seite gesteckt hat, der Gewinn aber ausbleibt, weil der Markt zu klein bzw. das Produkt im Verhältnis zum Markt zu günstig ist.

Gibt es neue Projekte, die du seitdem gestartet hast?

Zwei weitere Nischenseiten sind im Aufbau und ein Hobbyprojekt (hoerspiel-des-tages.de) ist abgeschlossen.

Was hast du in der Zukunft im Online-Business vor?

Weiterhin nebenberuflich arbeitend im Online-Business unterwegs zu sein, bis die Einnahmen stimmen. Und dann kann man darüber nachdenken ggf. einen Vollzeitjob draus zu machen.

Einen harten Exit aus meinem Hauptberuf, um schneller das Online-Business aufzubauen, habe ich für meinen persönlichen Weg ausgeschlossen. Dafür macht mir mein Hauptberuf noch zu viel Spaß.

Für die kommenden Monate ist ein Projekt im SaaS-Bereich geplant, da ich gerne ein Standbein hätte, dass unabhängiger von den Suchmaschinen ist und mir monatlich wiederkehrende Einnahmen (ABO-Modell) ermöglicht.

Danke für das Interview

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20 Gedanken zu „Winter-Nischen-Camp Kontrollbesuch: smartphone-aufladen.de“

  1. Ein sehr interessanter Beitrag zur Entwicklung der Nischenseite. Mich würde ja der Punkt “Sponsorings und Produktspenden zum Linkaufbau” interessieren. Gibt es eine Möglichkeit, dazu noch ein paar mehr Informationen zu erhalten, wie es abgelaufen ist? :-)

    Viele Grüße,
    Klaus

    Antworten
  2. Sehr spannender Beitrag! Besonders sagt die Google Analytics Grafik viel aus. Kann man sich den enormen Sprung im Juli 2016 erklären?

    @Peer Werden die anderen vier Nischenseiten in den nächsten Wochen folgen?

    Gruss
    Michi

    Antworten
    • Hallo Michi,

      dann will ich mal Stellung nehmen. Den Sprung in den Besucherzahlen kann ich auch nicht erklären. Er geschah ohne mein zu tun. Von daher gehe ich, wie die anderen schon vermuten, von einer Kombination aus Pokemon Go und Schulferien aus. (Schließlich haben Schüler ~8 Std. pro Tag mehr Zeit ihren Akku leer zu spielen…

      Antworten
    • Pokemon Go war der Grund. Kann man ganz gut bei Google Trends erkennen. Habe auch eine Seite zu Powerbanks. Jedoch sind die Suchanfragen ziemlich gefalllen.

      Antworten
    • Hallo Karsten,

      die Einnahmen schwanken im oberen zweistelligen Bereich. Selbst in Top-Monaten mit über 5000 Besuchern konnte ich die 100€ nicht knacken, was vor allem an der geringen Provision von Powerbanks liegt. Da fallen pro Powerbank/Sale nur ~1€ ab. Für kommende Projekte werde ich definitiv ein Produkt mit höherem Preis wählen.

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  3. Ich muss erstmal sagen, dass ich ein großer Fan von Nischenseiten geworden bin.
    Mich hat so zu sagen das Nischenseitenfieber gepackt.
    Den Beitrag finde ich sehr gelungen, die Grafiken veranschaulichen gut die Entwicklung.
    Mir fehlen wie Karsten auch die Einnahmen, da diese wahrscheinlich mit am interessantesten sind bei einer Nischenseite.

    Antworten
  4. Für das oben beschrieben Hauptkeyword “smartphone aufladen” bekomme ich ein monatliches Suchvolumen von 90 angezeigt… BIsschen wenig, oder?

    “Handy aufladen” sieht das schon ganz anders aus.

    Grüße!
    Paul

    Antworten
  5. Erstmal ist es doch schön, etwas gelernt zu haben und wenn dann auch nur kleine Erfolge sichtbar sind, seien es ein paar Euro, hat es sich doch gelohnt!
    Gibt es einen Report zu den Einnahmen – gerade der Monat Juli würde mich ja interessieren :)

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  6. Sehr nützlicher Artikel, ich freue mich riesig auf die nächste NSC :) ich hoffe das mir Peer mit meinen aktuellen Problemen Rat geben kann. Ich habe gestern gelesen das es einen Analytics Vertrag gibt der an Google geschickt werden muss…wisst ihr was davon?
    LG Ahmed

    Antworten
  7. Hi,
    Peer du schreibst:
    “ist sicher das bessere Google-Ranking, welches unter anderem durch die damals empfohlenen und umgesetzten Maßnahmen erreicht wurde…”
    Und wo genau findet man die empfohlenen Maßnahmen?
    Grüße
    Lena

    Antworten
    • Wenn du ganz oben im Artikel auf den Link zum Winter-Nischen-Camp klickst, kommst du zu einer Übersicht der 4 Wochen. Dort gibt es auch jeweils einen Artikel mit den Tipps für die Teilnehmer-Websites.

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  8. Da ich in dem Artikel gerade Screenshots von Market Samurai sehe: Lohnt es sich noch, dieses Tool zu kaufen? Oder sind die auch davon betroffen, dass der Keyword Planer in Zukunft angeblich nur noch ungenaue Ergebnisse zeigen wird? Oder holen die ihre Daten woanders her?

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    • Das ist eine gute Frage. Ich finde, allein schon wegen der Konkurrenz-Analyse lohnt sich Market Samurai. Wie es mit den Keyword-Daten weitergeht muss man sehen. Ich bin mir sicher, dass daran gerade gearbeitet wird.

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