Warum Linkverkauf und bezahlte Beiträge wichtig sind – Trigami und Co. 3

Bezahlte Posts können eine interessante Einnahmequelle für Blogger sein. Aber bezahlte Posts sind genauso wie verkaufte Links noch viel mehr. Sie sind eine relativ sichere Art Geld zu verdienen und haben so manchen Vorteil gegenüber anderen Einnahmequellen.

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Risiken für Ihre Website- und Blogeinnahmen

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Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, Geld mit seinem Blog oder seiner Website zu verdienen. Leider nicht so viele wie im amerikanischen Raum, aber es wird so langsam. Doch all diese verschiedenen Einnahmequellen haben eines gemeinsam. Es gibt ein mehr oder weniger großes Schwankungsrisiko. Das heißt die Einnahmen können auf Grund verschiedener Faktoren schwanken. Im Folgenden werfe ich einen Blick auf die Risiken der bekanntesten Einnahmequellen:

  • Google AdSense und andere Klickformate
    Google Adsense lebt wie viele andere Klickformate (Kontera, AuctionAds …) von Traffic. Da die Klickraten ungefähr gleich bleiben, egal wie viele Besucher bei euch vorbeischauen, brechen die Einnahmen natürlich bei einem Besucherrückgang auch ein. Aber auch bei gleichbleibenden Besucherzahlen, schwanken die Einnahme teilweise beträchtlich.
    Schwankungsrisiko: Hoch
  • Bannerwerbung
    Klassische Pay per View ist derzeit nicht in Mode. Zumindest für den kleinen Blogger gibt es hier kaum Möglichkeiten. Die Bannerwerbung hängt noch stärker vom Traffic ab. Gehen die Besucherzahlen bzw. PageView-Zahlen runter, gehen auch die Einnahmen runter.
    Schwankungsrisiko: Hoch
  • Feedwerbung
    Werbung die im eigenen RSS-Feed geschaltet wird, ist dagegen deutlich weniger risikoreich, da Ihre Abonnenten-Zahlen relativ stabil bleiben, auch wenn Ihre Website mal aus Google rausfliegen sollte. Treue Leser sind deshalb auf jeden Fall eine wichtige Sache.
    Schwankungsrisiko: Mittel
  • Affiliate-Verkäufe
    Affiliate-Verkäufe hängen natürlich auch von den Besucherzahlen ab, aber nicht nur. Da es pro Affiliate-Verkauf deutlich mehr gibt, als für einen Klick, lohnen sich “Besucherbeschaffungsmaßnahmen” wie Google AdWords. Damit kann man z.B. die Auslistung bei Google zumindest teilweise abfangen.
    Schwankungsrisiko: Mittel
  • Abonnements
    Es gibt eine Reihe von Businessmodellen im Netz, die auf Abonnements basieren. So gibt es Fachkurse, die nur gegen Geld zu beziehen sind. Ebenso gibt es verschiedene Service, die besondere Infos oder Services gegen Geld anbieten. Aber auch eine große Newsletter*-Abonnenten-Zahl ist relativ sicher vor größeren Schwankungen.
    Schwankungsrisiko: Niedrig
  • direkte Anzeigenverkäufe
    Selber Anzeigen auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website zu verkaufen ist eine der Einnahmequelle mit dem geringsten Risiko. Hat der Anzeigenkunde erstmal bei Ihnen gebucht, so prüfen die wenigsten nach (zumindest kurzfristig) ob evtl. die Besucherzahlen bei Ihnen eingebrochen sind. Mittel- und vor allem langfristig wird sich das aber natürlich auch auswirken. Insgesamt aber ein relativ niedriges Risiko.
    Schwankungsrisiko: Niedrig

Risiken durch die User

Neben den Risiken der Einnahmequellen an sich, gibt es aber noch Einnahmerisiken durch die User. In letzter Zeit sind immer mehr Tools erschienen, die es Internet-Nutzern erlauben Werbung auszublenden. Sowohl im Firefox als auch im Internet Explorer gibt es solche Addons und diese können z.B. Werbebanner und Layer ausblenden.

Das stell natürlich für die betreffenden Blogger, die ausschließlich auf solche Einnahmequellen setzen, ein Problem dar. Wenn nur 10-20% solche Tools nutzen, merkt der Webmaster das schon empfindlich. Entweder kurzfristig, weil Klickraten sinken oder längerfristig, weil werbende Unternehmen nicht mehr soviel für Banner bereit sind zu zahlen.

Hier rächt es sich ein wenig, wenn man Leser hat, die sich gut mit Technik auskennen und problemlos Ihren Browser erweitern können. ;-)

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Vorteile von Linkverkauf und bezahlten Posts

Bezahlte Posts und der Verkauf von Links sind dagegen relativ risikolos. Das liegt daran, dass diese Einnahmequellen auf den ersten Blick und vor allem für Tools nicht als Werbung zu erkennen sind. Demnach werden diese auch nicht ausgeblendet. Sowohl bezahlte Posts als auch verkaufte Links sind auch nicht direkt vom Traffic abhängig. Kurzfristige Einbrüche gehen an diesen Einnahmequellen relativ spurlos vorbei.

Langfristig wirkt sich ein Besucherrückgang natürlich aber auch hier aus. Ebenso wie ein Besucheranstieg nicht sofort die Einnahmen aus diesen Quellen erhöhen. Auch das braucht ein Weile.

Nutzer nehmen diese beiden Einnahmequellen zudem nicht so stark als Werbung war und stehen diesen deshalb nicht so ablehnend gegenüber.

Allerdings sollte man auch ein gewisse Vorsicht walten lassen, da der große Feind dieser beiden Einnahmequellen Google ist. Google will, nachvollziehbarer Weise, nur echte (nicht gekaufte) Links in die Bewertung von Websites einbeziehen. Deshalb sollte man es nicht übertreiben.

Fazit – Die Mischung machts

Wie bei den meisten Tricks und Tipps die mit Websites zu tun haben, sollte auch bei den Einnahmequellen auf eine gesunde Mischung geachtet werden. Nur auf eine zu setzen, kann sich schnell rächen.

Der Einsatz mehrere Einnahmequellen verringert nicht nur aus Ausfallrisiko, sondern sorgt in der Regel auch für mehr Einnahmen. Aber übertreiben Sie es nicht. Denn wenn Sie Ihre Besucher mit zu viel Werbung etc. verschrecken, haben Sie gar nichts gekonnt.

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3 Gedanken zu „Warum Linkverkauf und bezahlte Beiträge wichtig sind – Trigami und Co. 3“

  1. Guter Beitrag! :wink:

    Zu Google. Stimmt es, dass Google bevor es was auszahlt, überprüft ob man selber auf die Adsense-Werbung geklickt hat, um diese Person zu verbannen und das Geld nicht auszuzahlen (wären ja 100$)
    Wer hat schon nicht am Anfang eins zwei mal auf seine eigene Werbung geklickt?

    Antworten
  2. @ Klaudio
    Was Google so genau gegen Klickbetrug tut ist nicht bekannt. Ist auch nachvollziehbar, da es sonst zu leicht zu umgehen wäre. Allerdings wird man sicher nicht gebannt, wenn man zum testen mal auf die Anzeigen klickt.

    Macht man es jedoch regelmäßig und nachvollziehbar (von einem Rechner …), dann könnte Google schon Konsequenzen ziehen.

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