Wichtige Erkenntnisse aus dem Schachspiel, die unser Marketing verbessern – Teil 1

Wer schon einmal Schach gespielt hat wird wissen, dass es zu Beginn recht frustrierend sein kann. Das Schachspiel ist recht komplex, steckt voller Überraschungen und Wendungen. Diesen muss man mit viel Raffinesse begegnen. Dies gilt vor allem, wenn man als Anfänger mit einem erfahreneren Gegner spielt!

Hier haben wir schon die erste Gemeinsamkeit zwischen Marketing und dem Schachspiel. So wie Du beim Schach frustriert sein kannst, wenn Du Spiel um Spiel daran scheiterst den Gegner Matt zu stellen, so kann es auch im Marketing sein.

Wenn Du dir also schon öfters die Frage gestellt hast, warum Du nicht zu Deinen Kunden durchdringst und wie Du genügend Kunden auf dich aufmerksam machen kannst, dann könnte dieser Beitrag interessant für Dich sein.

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Erkenntnisse aus dem Schachspiel, die unser Marketing verbessern

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Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Ode an das Wesentliche im Marketing.

  • Unternehmensziele klar vor Augen
  • kenne Deine Kunden
  • finde heraus, was in deren Köpfen vor sich geht

Daß das Schachspiel, diese wundersame Gabe aus dem Morgenlande, nicht nur das edelste und schönste aller Spiele ist, sondern auch, an der Grenze von Spiel, Kunst und Wissenschaft stehend, zu den größten geistigen Genüssen gehört, diese Behauptung wird jeder Schachspieler gern bestätigen. Es hat nur den einen Fehler, daß es sehr schwer zu erlernen ist.
Tarrasch, Siegbert: Das Schachspiel – Systematisches Lehrbuch für Anfänger und Geübte. Darmstadt 1964. S. 6

Neulich kam mir folgende Frage in den Sinn: „Gibt es Begebenheiten aus dem Schachspiel, die sich auf die Marketingwelt übertragen lassen?“ So fasste ich den Entschluss, mir zu überlegen, welche Analogien zwischen Marketing und dem Schachspiel hergestellt werden können.

Hier eine kurze Auflistung der Gemeinsamkeiten von einem Schachspiel und Marketing, die ich in diesem Artikel vorstellen möchte mit den entsprechenden Analogien dazu.

Ziel des Spiels: Schachmatt
Schachmatt ist, wenn der gegnerische König mit einer oder mehreren eigenen Spielfiguren bedroht wird und gleichzeitig bewegungsunfähig ist. Bewegungsunfähig heißt, dass der Fluchtweg durch die eigenen Figuren blockiert wird oder er durch den Fluchtweg erneut bzw. immer noch bedroht werden würde.
Ziel des Marketings: Erfolgreiche Vermarktung
Die erfolgreiche Vermarktung Deines Produktes oder Deiner Dienstleistung bedeutet Schachmatt.
Schachmatt = Interessent ist bewegungsunfähig und kann nicht mehr anders – er muss kaufen!
Figurenkunde
Es gibt insgesamt pro Spieler 16 Spielsteine:
8 Bauern, 1 König, 1 Dame, 2 Türme, 2 Läufer, 2 Springer/Pferde. Jede Kategorie Spielfigur hat dabei ihre eigene taktische Bedeutung und Anwendungsmöglichkeit. Diese werden von den festgelegten Bewegungsmustern bestimmt.
Welche taktischen Kommunikationsmittel stehen mir zur Verfügung und wie werden sie eingesetzt?
Spieleröffnung
Die Art und Weise, wie das Spiel eröffnet wird, bestimmt die strategische Stoßrichtung des Spiels. Als Anfänger wird oftmals hier schon entschieden, ob sie das Spiel gewinnen oder verlieren.
Strategische Anlage des Marketings. Markt-, Wettbewerbs- und Zielgruppenanalyse und Definition
Fesselung
Eine gefesselte Figur darf nicht versetzt werden, da sonst der dahinterstehende König bedroht würde. Zum Beispiel: Mit Dame, Turm oder Läufer wird eine Figur angegriffen, die diesem Angriff nicht entkommen kann, weil sie damit eine hinter ihr in der Angriffslinie stehende wichtige Figur – Turm, Dame oder König – bloßstellen würde. Die gefesselte Figur muss also stillhalten und ist dann weiteren Angriffen von Figuren (besonders Bauern) ausgesetzt.
Attention/Interest (AIDA-Modell)
Doppelangriff
Eine Figur bedroht zwei gegnerische Figuren gleichzeitig. Der Gegenspieler ist verleitet die Figur zu schlagen, wodurch die Figur gefesselt wird. Dadurch wird die gesamte Verteidigungsstruktur entscheidend geschwächt.
Interest (AIDA-Modell) kostenloser E-Mail* Kurs
Beseitigung der Deckung
z.B. durch Doppelangriff oder Sonderformen des Doppelangriffs (wird weiter unten noch erklärt).
Desire (AIDA-Modell) – Vertrauen schaffen
Schachmatt
(oben erklärt)
Action (AIDA-Modell)
Taktiken: z.B. Rochade
Spielzug bei dem König und Turm zugleich bewegt werden. Es handelt sich also um einen Zug, bei dem zwei Figuren zugleich bewegt werden. Führt ein Spieler die Rochade aus, so versucht er/sie den König in eine sicherere Position zu bringen und außerdem den Turm besser in die Partie mit einzubringen.
Die Rochade kann pro Partie von einem Spieler nur einmal ausgeführt werden und ist an eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft.
SEO, SEA, Banner-Werbung, Social Media etc.
Erstickungsmatt
Von Erstickungsmatt spricht man, wenn der König eines Spielers „im Schach steht“ (also bedroht wird) und ihm wegen seinen eigenen Figuren die Möglichkeit zur Flucht versperrt ist und sich auch keine andere Figur zwischen König und angreifende Figur bringen lässt. Das Erstickungsmatt ist wie ein normales Schachmatt zu werten. Das Erstickungsmatt tritt typischerweise durch eine Rochade auf.
Das Verfolgen einer SEO-Strategie, die dann von Google nach einem Update (Panda, Penguin und Co.) abgestraft werden.

Lassen wir die Spiele beginnen

Ziel des Spiels ist es, den König des gegnerischen Spiels anzugreifen und gleichzeitig bewegungsunfähig zu machen. Im Schach spricht man hier von dem Begriff Schach Matt. Im Hinblick auf die erfolgreiche Vermarktung, ist es natürlich nicht das Ziel den Kunden Schach Matt zu setzen. Allerdings wird die gleiche Fragestellung verfolgt. Wie kann ich die Vermarktung meines Produktes oder meiner Dienstleistung strategisch so aufbauen, dass Interessenten Zug um Zug zu Käufern werden?

Im Hinblick auf Strategie wird das Schachspiel so aufgebaut, dass der Gegner Zug um Zug, zum Handeln aufgefordert wird. Aktion um Aktion bleiben immer weniger Handlungsoptionen bis er schließlich Schach matt ist oder aufgibt. Im Marketing bedeutet dies, das Spiel strategisch anzulegen und verschiedene Taktiken und Methoden (Serviceangebot, 4P, SEO, Social Media Marketing, Bannerwerbung, klassische Außenwerbung etc.) anzuwenden, so dass ein Interessent letztens zum Kunde wird.

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So geht es weiter

Im zweiten Teil lassen wir die Spiele so richtig beginnen! Wir erfahren warum eine Spieleranalyse vor der Spieleröffnung so wichtig ist und wie das dann analog dazu im Marketing aussieht. Außerdem wird das AIDA-Modell anhand des Schachspiels erklärt, damit ihr die Partie für Euch entscheiden könnt. Ihr dürft gespannt sein!

Autor

Hallo, mein Name ist Ruben Haug. Ich helfe kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei individuelle strategische Marketinglösungen zu entwickeln sowie die Kommunikationsmaßnahmen so anzulegen, dass Synergien aus den traditionellen und neuen Kommunikationsmedien entstehen. Dadurch verhelfe ich den Unternehmen zu mehr Kunden und mehr Umsatz. Mehr Infos gibt es auf rhmediaconsulting.de.

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14 Gedanken zu „Wichtige Erkenntnisse aus dem Schachspiel, die unser Marketing verbessern – Teil 1“

    • Hallo Alex,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass Dir der Beitrag gefällt. Ich hoffe, dass Teil 2 Dir ebenfalls gefallen wird.
      Ja, Schach ist ein tolles Spiel! Leider komme ich nicht mehr allzu oft dazu.
      Grüße,
      Ruben

      Antworten
  1. Spannender Artikel und der Vergleich zeigt, dass es sich auch in anderen Bereichen lohnt strategisch vorzugehen und genau zu planen. Einen Zug erst machen wenn man weis wie der danach folgende aussehen wird. Freu mich schon auf den zweiten Teil, denn auch Marketing ist ein Schlachtfeld :)

    Antworten
    • Hallo Erkan, vielen Dank für Deinen Kommentar! Du hast absolut Recht, Marketing ist ein Schlachtfeld. Deine Euros sind Deine Soldaten. Je nachdem wie strategisch Du vorgegangen bist kehren weniger zurück als Du entsand hast oder sie bringen neue Verbündete mit ;)

      Antworten
    • Hallo Günter,
      vielen Dank für Deinen Kommentar! Du musst Dich für deine Meinung übrigens nicht entschuldigen.
      Ich habe stets einen starken Fokus auf Qualität und Mehrwert. Könntest Du mir vielleicht bitte helfen Deinen Kommentar besser zu verstehen?

      Antworten
  2. Lieber Ruben,

    ein schöner Artikel. Als Schachfan denke ich auch oft in unternehmerischen Fragen ähnlich strategisch.

    Ich finde, dass es ohne einer richtigen Strategie und festen Prozessen im Marketing sehr schwierig wird. Leider beobachte ich aber genau das bei vielen Kunden: Hier wird ein bisschen was getan, dann dort und dann noch da drüben.

    Sinnvoller ist es vom gewünschten Ziel auszugehen und sich dann den Weg dorthin zu skizzieren, so wie Du es hier getan hast.

    Dann klappt’s auch mit dem Schachmatt und dem Kunden.

    Liebe Grüße aus Wien,
    Franz

    Antworten
    • Lieber Franz,
      vielen Dank für Dein Lob und Einblicke aus Deiner persönlichen Perspektive. Ich kann Dir hier voll und ganz zustimmen.

      Liebe Grüße nach Wien,
      Ruben

      Antworten

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