Linkmatador, Plista, Adiro und Nativendo – Einnahmequellen-News für Blogs und Websites

Es ist eine gute Zeit für Blogger und Website-Betreiber. Immer neue Einnahmequellen verbessern die Chancen mit dem eigenen Blog oder der eigenen Website Geld zu verdienen.

In diesem Artikel gibt es News zu bestehenden und neuen Einnahmequellen, auch unter dem Gesichtspunkt, dass Contaxe den Betrieb eingestellt hat.

Neues von Einnahmequellen für Blogs und Websites

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Die in diesem Artikel thematisierten Einnahmequellen haben entweder neue Features zu bieten oder sie sind gänzlich neu am Markt. Bevor ich auf diese eingehe, muss ich aber auch noch einen Hinweis loswerden. Nicht jede Einnahmequelle eignet sich für jeden Blog oder jede Website. Es ist wichtig, dass man dies bei der Auswahl beachtet und testet, wie gut es funktioniert.

Linkmatador

Ganz neu am Markt ist der Backlink-Marktplatz Linkmatador. Es scheint trotz der Gegenmaßnahmen von Google noch ein sehr großer Markt für die Miete bzw. Vermietung von Backlinks* zu geben. Aber braucht es wirklich noch einen neuen Marktplatz für Backlinks?

Wirklich viele Informationen gibt es auf der Linkmatador-Website nicht. Als Besonderheit wird angegeben, dass es sich um einen international agierenden Backlink-Service handelt, auf dem man weltweit Links buchen und vermieten kann.

Wer Backlinks mieten möchte, gibt neben dem minimalen PageRank und RelevanceRank auch die maximal Anzahl an neuen Links pro Tag und von einer Domain an, die aufgebaut werden sollen. Und natürlich gibt man ebenfalls an, welche Ausgaben man maximal pro Monat tätigen möchte.

Aus mehr als 80 Kategorien wählt man dann aus, aus welchem thematischen Umfeld die Backlinks stammen sollen. Dann sorgt der Service ähnlich wie andere Anbieter aus dem Bereich dafür, dass die Links erstellt werden.

Wer dagegen mit der Backlink-Vermietung Geld verdienen möchte, muss seine eigene Domain anlegen und die Aufnahmebedingungen erfüllen. Diese sind aber nicht so schwer zu erfüllen. Es muss sich um eine SEO-relevante Website handeln (sollte also z.B. einen PageRank haben), inhaltlichen Mehrwert bieten und ein Impressum besitzen. Spam-Websites und ähnliches sind dagegen nicht erlaubt.

Zudem gibt man auch hier an, in welche Themenkategorien die eigene Website passt und wie viele Textlink pro Seite maximal vermietet werden sollen. Der Einbau geschieht dann automatisch über ein PHP-Code, den man in seine Website einbaut. Auch das ist von anderen Backlink-Services bekannt.

Alles in allem ist die Website übersichtlich und einfach gehalten, scheint aber auch nicht wirklich etwas besonderes gegenüber anderen Backlink-Marktplätzen zu bieten. Am Ende wird auch hier vor allem die Anzahl der Käufer und Verkäufer darüber entscheiden, ob sich dies lohnt.

Für Affiliates lohnt sich der Blick ebenfalls. Es gibt ein Lifetime-Partnerprogramm, welches normalerweise 5% auf die Umsätze der vermittelten Werbetreibenden und Publisher gewährt. Auf alle bis Ende Juli geworbenen Werbetreibenden und Publisher gibt es sogar dauerhaft 10% Provision.

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Plista

PlistaMein letzter Artikel über Plista ist nun schon sehr lange her. Damals hatte ich den Service getestet, war aber auf Grund recht niedriger Einnahmen nicht so begeistert davon.

In der Zwischenzeit ist allerdings einiges passiert und Plista ist weiter gewachsen. Deshalb werfe ich mal wieder einen Blick auf diese Einnahmequelle.

Das in Berlin ansässige Unternehmen setzt vor allem darauf, Werbung passend zu den Interessen der Leser anzubieten. Es werden mehrere “Produkte” angeboten, wobei der Schwerpunkt auf dem Article Widget liegt. Damit kann man eine Art “ähnliche Artikel” unterhalb des eigenen Contents einbinden.

In diesem Article Widget werden zu den Interessen des Lesers passende Artikel eingeblendet. Diese können von der selben Domain stammen, aber auch von anderen eigenen Websites, was schon recht nett ist. Allerdings ist für mich relativ unklar, auf welcher Basis die Interessen der Leser ermittelt werden. Ich fand damals die Anzeige von Artikeln recht willkürlich.

Der eigentliche Witz sind aber die Werbeanzeigen, die ebenfalls in diesem Article Widget eingeblendet werden. 4 Empfehlungen und 2 Werbeanzeigen werden kombiniert. Mit einem eTKP von 0,50 Euro – 0,80 Euro (nach Angaben von Plista selbst), benötigt man aber schon recht viel Traffic, damit sich das lohnt.

Wie das in der Praxis aussieht, kann man sich z.B. auf pcwelt.de anschauen.

Neben diesem Werbemittel gibt es aber noch andere Produkte. So gibt es spezielle Mobile Article Widgets, die sich dem kleinen Bildschirm anpassen.

FlyAds und Video Recommendations sind darüber hinaus weitere Produkte, die im Einzelfall interessant sein können. Zumindest sind das mal etwas andere Werbeformate.

Ein Partnerprogramm bietet Plista zwar nicht an, aber mit dem sogenannte “Content Distribution” kann man indirekt mit Plista für mehr Besucher auf der eigenen Website sorgen. Man bindet das Article Widget bei sich selbst ein. Die darüber generierten Einnahmen werden aber nicht ausgezahlt, sondern dafür bekommt man auf anderen Blogs und Websites Werbe-Einblendung in den dortigen Article Widgets.

Auf diese Weise schaltet man sozusagen Werbung auf anderen Websites, um den eigenen Traffic zu steigen. Ob sich das wirklich lohnt, muss man aber selbst durch Tests herausfinden.

Alles in allem bietet Plista ein interessantes Format an, das man gut mit den klassischen Einnahmequellen kombinieren kann. Allerdings lohnt es sich wohl meist nur bei relativ viel Traffic.

Adiro

AdiroIch habe ja bereits darüber berichtet, dass Contaxe vor gut einem Monat den Betrieb eingestellt hat.

Man hat es wohl einfach nicht geschafft gegen die Übermacht von Google anzukommen und genügend Werbetreibende und Publisher an Bord zu holen. Viele Publisher, vor allem jene, die bei Google AdSense rausgeflogen sind, suchen nun nach einer Alternative.

Eine 1:1 Alternative ist Adiro zwar nicht, aber dennoch bietet Adiro mit der InText-Werbung eine interessante Einnahmequelle.

Dabei handelt es sich um in den Text eingebaute Verlinkungen, die an den doppelten Unterstreichungen zu erkennen sind. Diese Werbe-Verlinkung erfolgt automatisch und Kontext-basiert, so dass man sich nicht selbst darum kümmern muss. Beim Drüberfahren über so einen Link wird ein kleines Werbefenster angezeigt, welches die eigentliche Werbeanzeige enthält.

Alternativ dazu bietet Adiro noch Displaywerbung an. Warum man aber keinen AdSense-Klon auf die Beine stellt, ist für mich die Frage. Man hat ja offensichtlich schon eine Kontext-basierte Technik, die man ja auch dafür nutzen könnte.

Passend zur Fussball-WM gibt es übrigens ein Gewinnspiel, bei dem man z.B. ein Samsung Galaxy Tab 3 oder eine Weber Grill gewinnen kann.

Nativendo

Recht neu am Start ist Nativendo. Dabei handelt es sich um einen Anbieter für Native Advertising, den aktuellen Trend im Online-Werbe-Bereich.

Noch ist der Service offiziell in der Beta, aber schon gut nutzbar.

Statt klassische Banner oder Textanzeigen bietet Nativendo die Möglichkeit kontext-sensitive Anzeigen in Form von Text/Content automatisch einzufügen. Es sind also eine Art Advertorials, die im redaktionellen Umfeld der Publisher erscheinen und neben Text auch Bilder und Videos enthalten können.

Dabei sind diese Native Ads als Werbung gekennzeichnet, aber durch ihr “natürliches” Aussehen sollen die Klickraten deutlich besser sein, als bei klassischen Werbemitteln.

Wer damit Geld verdienen möchte, muss nach der Registrierung die eigene Website dort eintragen und das passende Plugin installieren oder alternativ den JavaScript-Code einbinden. Dann kann man genau einstellen, wo die Native Ads auf den eigenen Seiten erscheinen sollen. Eine Anpassung der Farben, Schriftgröße und Bildgröße ist ebenfalls möglich.

Vergütet wird je nach Kampagne per Klick oder nach Einblendungen (TKP). Einige Tests wurden im Netz schon veröffentlicht, wobei wohl recht gute Werte dabei erzielt wurden. Derzeit wird mir ein empfohlener Mindest-TKP von 1,40 Euro und ein empfohlener Klickpreis von 11 Cent angezeigt. Das sind keine überragenden Werte, aber bei viel Traffic kann sich das durchaus lohnen. Wobei es hier aber natürlich wieder auf die Auslastung ankommt.

Wer diese Art der Werbung nutzen möchte, sollte Nativendo auf jeden Fall mal testen. Da es von den Machern von Rankseller stammt, scheint man bereits sehr viele Werbekunden zu haben, was bei einem neuen Produkt natürlich sehr wichtig ist.

Native Ads sind ein großer Trend derzeit, aber natürlich verschwimmt damit auch ein wenig die Grenze zwischen Inhalt und Werbung, auch wenn es eine Kennzeichnung ist. Wer damit kein Problem hat bekommt mit Nativendo einen schon jetzt recht ausgereiften Anbieter, der unter anderem eine tolle Möglichkeit bietet die Werbung auf der eigenen Website zu platzieren.

Mal schauen, wo ich diesen Anbieter in Zukunft mal etwas länger testen werde, um dann aus erster Hand berichten zu können.

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15 Gedanken zu „Linkmatador, Plista, Adiro und Nativendo – Einnahmequellen-News für Blogs und Websites“

  1. @ Alex
    Ich konnte keine Angaben über Anforderungen für Websites finden. Aber ich gehe davon aus, dass man über Content verfügen sollte und keine illegalen oder ähnliche Inhalte haben sollte.

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  2. Cooler Artikel, bin immer noch am überlegen wie ich Plista einbinde, war immer angetan davon allerdings würde es dann bei mir jeweils 2 Article Recommendations geben, was ich nicht gut finde. Nativendo werde ich mir mal anschauen müssen!

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  3. Mit Adiro habe ich persönlich keine guten Erfahrungen gemacht. Technisch funktioniert das natürlich alles einwandfrei, aber die Klickreise sind sehr gering und, um mit Impressionen Geld zu verdienen muss man schon sehr viele Besucher haben. Zudem finde ich diese aufklappbaren Intextwerbungen recht nervig. Bei mir hat sich das negativ auf die Seitenansichten ausgewirkt, also ist es wieder rausgeflogen.

    Antworten
  4. @Alex
    Die Empfehlungen sind bei Plista für alle verfügbar, die Display-Werbung nur für Premium-Partner, wenn ich mich nicht irre.

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  5. Ich muss sagen dass ich Plista und Adiro schon länger als Google AdSense Alternative im Auge habe. (Adsense Alternativen sterben ja leider langsam ab). Eventuell auch interessant, aber wohl auch eher für Traffic-starke Seiten geeignet wäre Ligatus oder Unister AdServer. Eventuell auch für Dich interessant Peer.

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  6. Hallo Peer,

    ich habe Nativendo bereits 4 Wochen getestet und dazu in meinem – noch recht jungen – Blog einen 2-teiligen Erfahrungsbericht geschrieben. Nachdem das Ganze anfänglich noch ganz gut aussah, hatte ich dann mit fortschreitender Zeit vermehrt Probleme. So, dass das Tool meiner Meinung nach im Moment noch nicht zuverlässig/effektiv nutzbar ist.
    Vom Prinzip her gefällt mir die Sache aber ganz gut. Ich denke auch, dass das Nativendo-Team die Probleme mit der Zeit aber in den Griff bekommt.

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  7. “Mal schauen, wo ich diesen Anbieter in Zukunft mal etwas länger testen werde, um dann aus erster Hand berichten zu können.”

    Dazu eine provokative Anmerkung/Frage:
    Du hast ein Werbebanner für Nativendo geschaltet. Würdest Du da wirklich kritisch darüber schreiben? Oder anders gefragt: Würdest Du auch weiterhin Werbung für das Tool machen, falls es Dich in einem Test später nicht überzeugt?

    Kurz gesagt: Ich finde es schwierig (hinsichtlich der Glaubwürdigkeit) hier eine Meinung/einen Test über ein Tool zu veröffentlichen, für das man im Vorfeld schon Werbung macht …

    Bitte nicht falsch verstehen, aber mich interessiert es wirklich, wie Du mit diesem Thema umgehst bzw. wie man Deiner Meinung nach damit umgehen sollte. Immerhin ist dies ja doch ein gewisser Interessenskonflikt.

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  8. @ Schelli
    Ich stelle hier im Blog regelmäßig neue Einnahmequellen vor, egal ob da Werbung bei mir geschaltet ist oder nicht.

    Und ich versuche zudem eine objektive Bewertung zu fällen. Dabei sind meine eigenen Erfahrungen zwar wichtig, aber nicht das einzige Bewertungskriterium. Es gibt eben Einnahmequellen, die bei manchen funktionieren, aber bei anderen nicht.

    Und hier im Artikel habe ich das Tool ja erstmal vorgestellt, aber noch keine wirkliche Bewertungen vorgenommen.

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  9. @Schelli
    Werbung ist Werbung und Inhalt ist Inhalt. Wer seine Meinung für eine Buchung verkauft, hat eh schon verloren. Und wer Rücksicht auf Werbung nimmt bzw. Artikel anders schreibt, nur weil der Entwickler Werbung gebucht hat, wird auf Dauer auch keinen Erfolg haben. Gerade Peer wird ja von Lesern so geschätzt, weil er schreibt was Sache ist. Manchmal ohne zu werten, aber eben immer ehrlich und wie es ist.

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  10. @Peer, @Speedy: Danke für Eure Rückmeldung.

    Wie gesagt: Ich hoffe Ihr habt das nicht falsch verstanden! Ich wollte hier niemandem etwas unterstellen. Auch ich lese den Blog sehr gerne und nutze – wenn es grade passt – Peer’s Affiliate-Links. Immerhin soll seine Arbeit ja auch belohnt werden.
    Mich interessiert halt wirklich, wie ihr mit diesem Thema umgeht. Ich bin ja auch hier um zu lernen;) Der Übergang zwischen Werbung und Inhalt kann ja recht schnell verschwimmen. Grade in einem solchen Blog finde ich das extrem schwierig (immerhin lebt Peer ja u.a. davon).
    Nicht umsonst verzichtet z.B. die Stiftung Warentest vollständig auf Werbung und Sponsoring!

    Aber das ist wahrscheinlich sowieso der falsche Ort hier um das zu diskutieren … das würde ja zu weit vom eigentlichen Thema des Artikels wegführen ;)

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  11. @ Schelli
    Kein Problem, das habe ich auch nicht falsch verstanden. Ich verstehe die Bedenken ja sogar.

    Das ist auf jeden Fall mal ein gutes Thema für einen Artikel.

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  12. Man kann sich als Blogger immerwieder auf neue Linkvermarktungsplattformen freuen, der Linkmatador wird bestimmt anhand der Vermarktungsstrategie ein voller Erfol, freue mich künftig mehr Artikel verkaufen zu können.

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