5 extrem gut funktionierende Newsletter – Beispiele mit sehr hoher Öffnungsrate

5 extrem gut funktionierende Newsletter - Beispiele mit sehr hoher ÖffnungsrateNewsletter* klingen für viele altbacken, aber sie funktionieren immer noch sehr gut, was die 5 Newsletter Beispiele in meinem heutigen Artikel zeigen.

In Zeiten von wilden Google Updates, Ranking-Abstürzen, Facebook-Einschränkungen, immer teurer werdenden Google Ads Anzeigen und Profil-Sperrungen, ermöglichen Newsletter eine zuverlässige, direkte und unabhängige Kommunikation zur eigenen Zielgruppe, was von unschätzbarem Wert ist.

Deshalb solltest du sofort damit beginnen einen Newsletter aufzubauen und ich zeige dir im Folgenden 5 Beispiele mit sehr hoher Öffnungsrate, die zeigen, wie gut das funktionieren kann.

5 extrem gut funktionierende Newsletter Beispiele

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Viele Newsletter dümpeln vor sich hin. Damit meine ich noch nicht mal unbedingt die Anzahl der Abonnenten, denn bei einer kleinen, aber sehr genauen Zielgruppe, kann sich ein Newsletter mit ein paar hundert Abonnenten schon lohnen.

Wichtig sind andere Kennzahlen und dazu gehört vor allem die Öffungsrate der Newsletter. Damit ist gemeint, wie viele der Abonnenten dann am Ende wirklich die Newsletter-eMail anlicken und reinschauen.

Laut Studien von Newsletter-Services liegt die Öffnungsrate im Schnitt bei 20-25%.

Richtig gut funktionierende Newsletter haben allerdings eine deutlich höhere Öffnungsrate, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Stonemaier Games – 64% Öffnungsrate

Ich bin ja ein großer Brettspiel-Fan und deshalb habe ich da auch einige Newsletter abonniert. Besonders erfolgreich ist der Newsletter vom US Brettspiel Verlag Stonemaier Games.

Den Newsletter gibt es seit Januar 2014 und er erscheint einmal pro Monat. Aktuell hat der Newsletter über 43.000 Abonnenten (Quelle) und eine beeindruckende Öffnungsrate von rund 64%.

Gut zwei Drittel der Abonnenten klickt also pro Newsletter-Ausgabe auch wirklich in die Mail rein.

Das hilft dem Verlag sehr Vorbestellungen für seine Neuheiten zu pushen und damit große Erfolge zu feiern. In der Brettspiel-Welt ist der Verlag für sein sehr gutes Marketing bekannt und baut für jedes neue Spiel einen Hype auf. Da trägt der Newsletter einen großen Teil zu bei.

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Superoffice – 40,9% Öffnungsrate

Der Anbieter von cloudbasierten CRM Plattformen bietet unter anderem auch einen Newsletter an. Dieser wurde in den letzten Jahren aufgebaut und in den letzten Monaten hat man die Öffnungsrate der eigenen Newsletter-Mails verdoppelt.

Nach rund 22% im Jahr 2019 hat man über nach knapp 100.000 versendete Mails in den letzten 10 Monaten die Öffungsrate auf 40,9% steigern können.

Dabei hat man unter anderen die Newsletter für das mobile Lesen optimiert und auch die Betreff-Zeile verbessert. Bei ganz aktuellen Tests mit einer Abonnenten-Segmentierung kam man sogar auf eine 94% Öffnungsrate.

Jessie Lewis – 60% Öffnungsrate

Auch kleine Newsletter sind wichtig und können sehr gut funktionieren. Etwas mehr als 1.000 Abonnenten hat die Betreiberin dieses Newsletters und versendet ihn jede Woche.

Damit erreicht sie eine stabile Öffnungsrate von 60%, was sehr gut ist.

Das schafft sie, indem sie interessante Inhalte und Angebote mit Mehrwert in ihre Newsletter packt, die für Neugier sorgen.

Game of Thrones – über 100% Öffnungsrate

Ein besonderes Beispiel gibt es von der New York Times. Da werden immer wieder sogenannte Pop Up Newsletter zu bestimmten Themen gestartet.

Im Jahr 2017 hat man einen Newsletter zu Game of Thrones erstellt und über 61.000 Abonnenten damit gewonnen.

Die Öffungsrate lag bei über 100%, was merkwürdig klingt, aber das passiert, wenn viele Abonnenten mehr als einmal in den Newsletter klicken. Hier waren also so interessante und wichtige Infos drin, dass viele der Leser häufiger in die Mail geklickt haben.

Abenteuer Brettspiele – 75% Öffnungsrate

Zu guter Letzt möchte ich noch meinen kleinen, aber feinen Abenteuer Brettspiele Newsletter als Beispiel zeigen.

Diesen gibt es seit Juni 2019 und aktuell erscheint dieser 1-2 mal im Monat. Mit über 400 Abonnenten bin ich schon ganz zufrieden, pushe diesen aber erst seit wenigen Monaten deutlich mehr. So gibt es mittlerweile regelmäßig Gewinnspiele, exklusive Inhalte und mehr.

Die Öffnungsrate der letzten Newsletter lag immer bei 60-65%. So z.B. bei der letzten Ausgabe bei 63,64%. Hinzu kommt dann nochmal eine Öffnungsrate von 30,82% beim Follow-up Mailing, welches ein paar Tage später an alle Abonnenten ging, die die erste Mail nicht geöffnet hatten.

5 extrem gut funktionierende Newsletter - Beispiele mit sehr hoher Öffnungsrate

Zusammen sind das über 75% Öffnungsrate, womit ich schon sehr glücklich bin.

Wie hoch ist die durchschnittliche Öffnungsrate deiner Newsletter?

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Eine guten Newsletter-Verteiler baut man nicht über Nacht auf, denn es dauert einfach seine Zeit. Deshalb solltest du sofort loslegen und keine Zeit verschwenden. Wie du einen eigenen Newsletter aufbauen kannst, zeige ich Schritt für Schritt in meiner Artikelserie.

Aber es kommt eben nicht nur auf die Menge der Abonnenten an, sondern auf deren Engagement. Eine hohe Öffungsrate ist wichtig, damit die Abonnenten überhaupt die tollen Infos und Angeboten sehen können.

Hast du Fragen rund um den Aufbau eines eigenen Newsletters oder selber ein tolles Beispiel für einen gut funktionierenden Newsletter? Dann hinterlasse gern einen Kommentar, denn ich berichte gern über Erfolgsgeschichten von Lesern.

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6 Gedanken zu „5 extrem gut funktionierende Newsletter – Beispiele mit sehr hoher Öffnungsrate“

  1. Über 75% Öffnungsrate können sich absolut sehen lassen! Was meinst du sind hierfür vor allem die Gründe ? Regelmäßige Listenpflege und/oder testest du viel? VG Jasmina

    Antworten
    • Der Newsletter ist sehr fokussiert und thematisch dreht er sich nur um Brettspiele. Da ist auch die Zielgruppe des Newsletters relativ homogen. Das hilft sicher dabei, dass die Öffnungsrate hoch ist.

      Hier auf SiN ist die Öffnungsrate etwas niedriger, weil das Themenspektrum größer ist und einfach nicht jeden Abonnenten alles interessiert.

      Ansonsten versuche ich natürlich spannende Inhalte drin zu haben und auch den Betreff möglichst interessant zu machen.

      Antworten
  2. Hallo Peer,

    ich finde ein Newsletter ist fast schon must have in Zeiten wo Google uns mal eben in den Rankings abstrafen kann.

    Damit kann man gut mit den wirklich interessierten Lesern in Kontakt treten und bleiben. Wobei es nicht wirklich auf die Masse ankommt.

    Nur ist ein guter Newsletter eben auch mit Arbeit verbunden. Und etwas Wissen rund um die DSGVO. Ich bewege mich meistens um die 30-50% bei den Öffnungen und bei den Klicks um die 3-10%. Beides ganz gut eigentlich.

    Dennoch kenne ich viele Blogger / Personen die sich vom Newsletter wieder getrennt haben. Und das nicht weil es nicht funktioniert hat.

    Ich bemerke nach ca. 3 Jahren Einsatz, dass es immer schwieriger wird, gesehen zu werden. Weil die Menschen zugespammt werden und auch mal eine gute Mail falsch erkannt wird. Selbst mit professionellen Tools nicht immer leicht und vor Allem nicht mehr kostenlos. Den Rest macht die DSGVO im Hinblick auf US Anbieter etc.

    Darum glaube ich wenden sich viele Betreiber davon ab, wenn kein spürbares Ergebnis dabei rum kommt. Kann ich gewissermaßen nachvollziehen.

    Viele Grüße
    Ronny

    Antworten
    • Ja, es ist aufwändig und es ist nicht einfach dauerhaft bei den Abonnenten im Blick zu bleiben. Aber es ist eine schöne und wichtige Ergänzung. Deshalb bleibe ich dran, auch wenn mein Abonnenten-Stamm im Vergleich zur Zahl der Blog-Leser, die von Google kommen, noch recht klein ist.

      Antworten
  3. Schön wäre gewesen, wenn neben der Vorstellung und der Erfolgsmeldungen auch genau analysiert worden wäre, wie sie das schaffen. So kann man nur neidisch gucken und lernt in diesem Fall leider nicht viel.

    Antworten
    • Das ist auf jeden Fall ein guter Hinweis und ich plane mal einen Case Study Artikel zu einem konkreten Fall. Da muss ich dann aber schauen, wie ich an Hintergrund-Infos herankomme. Aber gute Idee.

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