Ein halbes Jahr nach der Nischenseiten-Challenge – Entwicklung der Teilnehmer-Websites

Ein halbes Jahr nach der Nischenseiten-Challenge - Entwicklung der Teilnehmer-WebsitesDie Nischenseiten-Challenge 2017 ist lange vorbei, aber ich möchte noch einmal darauf zurückblicken.

Ich habe im Frühjahr 2017 3 Teilnehmer über die 13 Wochen der Challenge gecoacht, ihnen Tipps gegeben und bei Problemen geholfen. Mit dem Verlauf der Challenge und den entstandenen Nischenwebsites war ich recht zufrieden.

Seitdem ist ein gutes halbes Jahr vergangen und ich möchte in diesem Artikel mal schauen, wie sich die Nischenwebsites der Teilnehmer seitdem entwickelt haben.

Zudem gibt es erste Infos zur nächsten Challenge.

Das Nischenseiten-Challenge Coaching

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Ich hatte ja ursprünglich 5 Teilnehmer für das Coaching aus den Bewerbungen ausgewählt, aber nur 3 haben dann wirklich mitgemacht. Wobei ein Zweier-Team dabei war und 2 Einzelkämpfer.

Diese Teilnehmer habe ich von der ersten Idee für profitable Nischen, über die verschiedenen Phasen der Umsetzung, bis hin zur Monetarisierung und Optimierung begleitet. Jede Woche haben die Coaching-Teilnehmer über ihre erledigten Aufgaben und Erfahrungen berichtet.

Herausgekommen sind 3 schöne Nischenwebsites, die alle etwas anders ausgerichtet waren, aber dadurch auch sehr interessant waren für jene, die die Nischenseiten-Challenge verfolgt haben.

Entwicklung der Teilnehmer-Websites

Mittlerweile dauert es aber länger, bis neue Nischenwebsites in Google nach vorn kommen und erfolgreich werden. Zudem ist es in den letzten Jahren auch schwieriger geworden, da Google die Anforderungen an die Qualität gesteigert hat und generell die Konkurrenz größer geworden ist.

Deshalb habe ich mir ein halbes Jahr nach Ende der Challenge mal angeschaut, wo die 3 Nischenwebsites der Coaching-Teilnehmer heute stehen. Dabei möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass es beim Coaching in erster Linie darum ging Know How und Erfahrungen zu sammeln. Für die 3 Coaching-Teilnehmer war es die erste eigene Website überhaupt und da geht es nicht darum gleich von Nischenwebsites zu leben.

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gps-tracker-fuer-kinder.de – Es geht aufwärts

Julia und Nicole haben eine interessante Nischenwebsite zu einem Thema aufgebaut, dass viele Eltern sicher betrifft. Es geht um GPS-Tracker für Kinder.

Am Ende der 13 Wochen der Challenge standen Einnahmen in Höhe von nur 6,15 Euro, was natürlich noch recht wenig war. Aber die Entwicklung der Site in Google war langsam und deshalb gab es noch nicht viel Traffic. Das hat sich in den Monaten nach der Challenge geändert.

MonatSitzungenSeitenaufrufeEinnahmen
Juni 20175491.10324,95 EUR
Juli 201741170423,81 EUR
August 20176851.19737,22 EUR
September 20178761.45266,12 EUR
Oktober 20171.1451.83684,71 EUR

Die Entwicklung der Nischenwebsite gps-tracker-fuer-kinder.de ist positiv. Zwar geht es relativ langsam aufwärts, aber sowohl die Besucherzahlen, als auch die Einnahmen wachsen.

Zudem muss man sagen, dass Julia und Nicole seit dem Ende der Challenge nur 2-3 neue Artikel veröffentlicht haben. Allerdings haben sie bestehende Inhalte wenn nötig aktualisiert und sich um Backlinks gekümmert.

Würden die beiden nun noch mehr Hintergrund-Artikel, Tipps und Produktvorstellungen einbauen, würden die Einnahmen recht schnell dreistellig werden und sicher weiter wachsen.

Die positive Entwicklung dieser Nischenwebsite sieht man auch im SEO-Tool XOVI*. Dieses trackt die Entwicklung der Rankings* und da geht es deutlich nach oben:

Ein halbes Jahr nach der Nischenseiten-Challenge - Entwicklung der Websites

Man sieht aber auch deutlich, dass die ersten guten Rankings erst zum Ende der Nischenseiten-Challenge gekommen sind. Noch ein Beleg dafür, dass es heute länger dauert, bis solche Seiten ranken. Es kann allerdings keine Rede davon sein, dass Google keine Nischenwebsites mehr mag. Die positive Entwicklung spricht eine andere Sprache.

Insgesamt kann man hier positiv in die Zukunft schauen.

kinder-trampolin-kaufen.de – Warten auf die Saison

Gisela war mit vollem Einsatz bei der Nischenseiten-Challenge dabei und hat eine Nischenwebsite zum Thema Kinder Trampolin aufgebaut.

Sie war die älteste Teilnehmerin am Coaching und hatte gerade mit der Technik oft sehr zu kämpfen. Allerdings ist sie drangeblieben und hat eine schöne Nischenwebsite erstellt.

Am Ende der Challenge standen bei ihr immerhin 21,63 Euro auf der Einnahmenseite zu Buche, was in Ordnung war. Bei meinen neuesten Nischenwebsites war es nach 2-3 Monaten auch noch nicht mehr. Man baut halt noch neue Inhalte ein, versucht den Traffic zu steigern und hat noch gar nicht so viele Besucher und Affiliatelinks eingebaut.

Danach ging es allerdings erstmal runter mit dem Traffic und die Einnahmen stagnierten:

MonatSitzungenSeitenaufrufeEinnahmen
Juni 20174121248siehe August
Juli 2017326612siehe August
August 201722248617,73 EUR (Juni – August)
September 20171813505,53 EUR

Seit dem Ende der Challenge war die Entwicklung der Nischenwebsite nicht ganz so positiv. Der Rückgang der Sitzungen liegt zwar hauptsächlich daran, dass weniger Besucher über die Nischenseiten-Challenge auf die Website von Gisela kamen, aber eine wirklich positive Entwicklung ist nicht zu erkennen. Aber Gisela hat in den letzten Monaten auch nicht viel an der Nischenwebsite gemacht.

Positiver sieht die Entwicklung aus, wenn man sich die XOVI-Daten für die Ranking-Entwicklung anschaut. Hier kann man sehen, dass es aufwärts geht:

Ein halbes Jahr nach der Nischenseiten-Challenge - Entwicklung der Websites

Allerdings hat Gisela ein saisonales Thema gewählt. Und als die Rankings richtig angezogen haben, war die Saison für Trampoline, die ja meist für draußen sind, mehr oder weniger vorbei. Das sieht man auch recht gut bei Google Trends. Die wichtigste Zeit für das Thema ist das März bis Mai.

Ein weiterer Punkt, der auf kinder-trampolin-kaufen.de optimiert werden sollte, sind die Top-Rankings. Es gibt verhältnismäßig wenig Top 10 Rankings, obwohl sie insgesamt sogar mehr Rankings hat, als die GPS Tracker Nischenwebsite. Bei “kinder trampolin” steht sie auf Position 5 und bei “kindertrampolin” auf Position 6, aber ansonsten gibt es keine wirklich wichtigen Top 10 Rankings.

Hier sollte Sie ansetzen und durch neue Inhalte, Onpage-Optimierungen und Backlinks versuchen, z.B. bei “gartentrampolin” (aktuell Pos. 21) oder “trampolin kaufen” (aktuell Pos. 24) weiter nach vorn zu kommen.

Das Potential ist da und wenn sie in den kommenden Monaten etwas Arbeit und Zeit investiert, kann es im nächsten Frühjahr schöne Einnahmen geben.

motorradstaender-wippe.de – Ohne Arbeit kein Ertrag

Auf Grund fehlender Zeit gab es von Axel leider in der zweiten Hälfte der Nischenseiten-Challenge keine Reports mehr. Er konnte dann aus Zeitgründen auch nicht mehr so viel machen an seiner Nischenwebsite.

Deshalb sehen die Werte bei seiner Nischenwebsite motorradstaender-wippe.de auch nicht gut aus.

MonatSitzungenEinnahmen
Juni 20172770 EUR
Juli 20171273,99 EUR
August 20171373,50 EUR
September 2017900,11 EUR

Axel hat auch nach dem Ende der Challenge nichts mehr an seiner Site gemacht, unter anderem, weil er doch sehr enttäuscht war, dass während der Challenge so wenig dabei rausgekommen ist. Und auch wenn es Gründe hatte, dass er während der Challenge kürzer treten musste, so muss ich leider auch sagen, dass er damit natürlich einen großen Anteil daran hat, dass es nicht besser gelaufen ist.

Die Entwicklung der Rankings kurz nach der Challenge war positiv, aber dann kam nichts mehr. Keine weiteren Inhalte und keine neuen Backlinks – dann gibt es natürlich auch keine neuen oder besseren Rankings und damit auch keine positive Entwicklung der Besucherzahlen und Einnahmen.

Ein halbes Jahr nach der Nischenseiten-Challenge - Entwicklung der Websites

Die Entwicklung dieser Nischenwebsite zeigt sehr gut, dass es ganz ohne Arbeit und Zeit nicht geht. Content wird immer wichtiger und das ist auch bei Nischenwebsites nicht anders. Zudem sind ein paar Backlinks immer hilfreich.

Dennoch denke ich, dass Axel hier noch nicht aufgeben sollte. Die Saison für Motorrad-Zubehör kommt sicher im Frühjahr/Sommer und wenn er sich in den kommenden Monaten 3-4 Stunden im Monat Zeit nimmt, um Artikel zu schreiben und ein paar Backlinks aufzubauen, dann sollte sich die Nischenwebsite weiter positiv entwickeln und auch deutlich bessere Einnahmen generieren. Aber dafür muss er sich aufraffen und was tun.

Fazit zu den Coaching-Teilnehmern

Von den 3 Nischenwebsites der Coaching-Teilnehmer entwickelt sich eine sehr gut, eine ist okay und wird im Frühjahr besser laufen und eine hat sich nicht gut entwickelt.

Das ist ein guter Querschnitt, wie es laufen kann. Man sieht aber auch sehr gut, dass dies keineswegs Zufall ist. Die am besten laufende Nischenwebsite wurde auch noch nach der Challenge ausgebaut und zudem handelt es sich um ein Thema, dass das ganze Jahr relevant ist

Bei der saisonalen Nischenwebsite wurde nach der Challenge kaum noch was gemacht, aber Potential ist im Frühjahr auf jeden Fall da. Ein wenig mehr Arbeit muss aber hier investiert werden.

Und die überhaupt nicht gut laufende Nischenwebsite wurde schon während der Challenge nicht mehr weiter ausgebaut und auch danach ist nichts passiert. Dann wird das eben auch nichts.

Insgesamt zeigen die 3 Beispiele, dass man Geld mit Nischenwebsites verdienen kann, es aber weder ein Selbstläufer ist, noch ohne Arbeit funktioniert. Wenn man das verstanden hat und Geduld mitbringt, kann man sich eine Reihe von Nischenwebsites aufbauen, die insgesamt gutes Geld einbringen.

Die Nischenwebsites der erfahrenen Teilnehmer

Einen kurzen Blick möchte ich noch auf 2 Nischenwebsites von erfahrenen Teilnehmern an der Nischenseiten-Challenge werfen. Diese haben mitgemacht, ohne dass ich sie gecoacht habe, denn sie hatten bereits Nischenwebsites aufgebaut und daher Erfahrung und Know How.

Die Nischenwebsite naehkaestchen-info.de von René hat meiner Meinung nach zwar ein nicht ganz ideales Thema, aber sie hat sich gut entwickelt, wie man an diesem Ranking-Chart sehen kann.

Infos zu Besucherzahlen und Einnahmen habe ich nicht, aber man sieht, dass es hier auch einige Top 10 Rankings gibt. So steht die Website bei “nähkoffer” auf Position 5 und bei “nähkästchen” auf Position 9 in Google. Deshalb sollte die Site doch recht guten Traffic haben und ordentliche Einnahmen erzielen.

Noch besser sieht es bei der Nischenwebsite mein-gartenpool.de von Paul aus. Das ist ein finanziell sicher interessantes Thema, auch wenn es natürlich ein Saisonthema ist. Die Entwicklung ist sehr positiv, wie man an diesem XOVI-Chart sehen kann:

Die Zahl der Rankings insgesamt liegt bei mehr als 1.000 und die Top 10 Rankings aktuell bei 34. Das sollte dafür sorgen, dass diese Nischenwebsite im Frühjahr/Sommer ganz ordentliche Besucherzahlen haben wird und Einnahmen erzielt.

Aber auch bei diesen zwei Nischenwebsite ist noch deutlich mehr drin. Bei einigen Keywords stehen die Site kurz vor dem Sprung auf die erste Seite in Google und das bringt deutlich mehr Besucher.

Die Zukunft der Nischenseiten-Challenge

Ich hatte ja schon am Ende der diesjährigen Challenge angekündigt, dass ich bei der nächsten Challenge wieder selber eine Nischenwebsite aufbauen werde. Das Coaching hat Spaß gemacht, aber ich möchte wieder selbst ein Projekt aus dem Boden stampfen und die vielen neuen Ideen und Maßnahmen, die ich seitdem gelernt und erfahren habe, einsetzen.

Da es aber länger dauert eine Nischenwebsite erfolgreich zu machen, werde ich so vorgehen, wie ich schon kurz nach der Challenge angedeutet haben. Die Erstellung der Nischenwebsite werde ich in ca. 4 Wochen über die Bühne bringen und dabei wöchentlich berichten. Anschließend wird es aber 5 Monate geben, in denen ich nur alle 2 oder 4 Wochen berichte, wie der weitere Ausbau läuft und wie sich die Nischenwebsite entwickelt. 3 Monate sind mittlerweile zu kurz, da sich weder bei den Rankings, noch bei den Einnahmen da so viel tut. Wie man oben sehen kann, geht es erst nach 3 Monaten meist richtig los mit der guten Entwicklung.

Dass ich dann im späteren Verlauf der Challenge mehr Abstand zwischen meinen Reports habe wird dafür sorgen, dass ich z.B. Videos aufnehmen kann und auch sonst mehr Zeit für ausführlichere Artikel habe. Das wird wiederum für alle hilfreich sein, die die Challenge verfolgen.

Und natürlich möchte ich dann auch wieder gegen einen oder zwei andere Experten antreten, um dem Namen “Challenge” wieder mehr Rechnung zu tragen. Mehr Infos gibt es in den kommenden Wochen und Monaten hier im Blog und in meinem Newsletter*.

Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben und die nächste Nischenseiten-Challenge nicht verpassen wollt, dann abonniert den Nischenseiten-Challenge Newsletter.

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Business Ideen
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14 Gedanken zu „Ein halbes Jahr nach der Nischenseiten-Challenge – Entwicklung der Teilnehmer-Websites“

  1. Oh je … das ist mehr als nur ernüchternd. Und es bestätigt mich in meiner Meinung, dass auch das Nischenseitenbusiness sich mehr und mehr professionalisiert. Entweder ich bin bereit, wirklich ordentlich und über einen langen Zeitraum konsequent ‘ranzuklotzen’ oder ich geh’ besser ein bis zwei mal in der Woche kellnern oder suche mir sonst einen Nebenjob. Da ist selbst bei McDonalds das Verhältnis von Aufwand und Einnahmen über einen langen Zeitraum besser.
    Mittelfristig bin ich sogar der Überzeugung, dass das ganze Thema Nischenseiten (wie die meisten anderen Themen im Web und in der Wirtschaft insgesamt) mehr und mehr ‘Hauptberufler’ mit einem ganzen Portfolio an Webseiten und dem notwendigen breitgefächerten Knowhow dominieren werden. Nicht umsonst ist das Webseitenbusiness von Peer sein Hauptjob.
    Last but not least erinnern mich viele Nischenwebseiten an den fünften Backshop, der bei mir in der Straße aufmacht und auch wieder nur fertige Backteiglinge aufbäckt. Heißt: Nichts wirklich Neues und nichts wirklich Einzigartiges. Austauschbar und genauso schnell verschwunden wie gekommen. Dann zieht halt als nächstes ein Nagelstudio oder ein Wettbüro ein.

    Und ja, um manche Kommentare gleich vorweg zu nehmen: Ausnahmen bestätigen die Regel! Es ist immer noch möglich …

    Antworten
    • Ja, das was du sagst beschreibt es gut. Und Schuld daran ist ein wenig Google.

      Die Tatsache, dass man den Suchalgorhytmus beeinflussen kann, hat dazu geführt, dass immer mehr Leute Seiten um irgendwelche Keywords gebaut und optimiert haben, weil es ein berechenbares Geschäft ist. Leider sind es oft Leute, die keinen blassen Schimmer haben von dem was sie schreiben und den Produkten die sie verkaufen. Leute empfehlen Produkte, die sie nie selbst getestet haben. Das ganze scheiß Internet ist durchzogen von Nischenseiten, die meist schlechte bis falsche Informationen verteilen. Aber durch ihre SEO-Maßnahmen ranken sie gut.

      Und häufig kommen immer wieder die Amateuere dazu, die mit 20 Jahren irgendein Youtube-Video sehen, wie man mit Nischenseiten Geld verdient. Für die ist das alles neu und die denken, dass sie da jetzt voll mitmischen müssen. Und so kommen diese ganzen Seiten ins Web, wo die Leute dann 3,50 EUR im Monat verdienen und dann rumheulen.

      Aber natürlich hat auch das Nischenseitengeschäft eine Zukunft, denn jeden Tag kommen neue Produkte auf den Markt und um die herum kann man etwas basteln. Nur wird es halt so sein, dass immer 1 Projekt sich durchsetzt und damit 80% des Traffics und somit auch 80% der Einnahmen abgreift.

      Antworten
    • Nischenseiten sind ja nichts neues. Früher hatten halt nur Profis/SEOs ihre Seiten, jetzt jeder, wohingegen viele SEOs die Zeit lieber wieder anders investieren, weil es eben doch einen gewissen Aufwand gibt. Das Problem war in letzter Zeit halt nur der Hype, der alle dachten lies, es wäre einfach und schnell möglich. Es war aber nie einfach damit Geld zu verdienen und es war auch nie wirklich ohne Arbeit möglich.

      Antworten
    • Primär ging es hier um die Coaching-Teilnehmer. Ich plane aber nochmal die erfahrenen Teilnehmer genauer zu beleuchten. Dafür melde ich mich zeitnah bei dir und den anderen.

      Antworten
  2. Ich glaube, dem Kommentar von Günter ist nicht mehr viel hinzuzufügen.
    Erfreulich ist lediglich, dass auch die wirklich guten Nischenseiten mehr werden. (Oder ich bin darin besser geworden, bestimmte URLs zu meiden. Stichwort -24 oder -test in der Domain. ;) )
    Aber wer denkt, es geht schnell und ohne Arbeit ist vielleicht woanders besser aufgehoben.

    Antworten
  3. Ich weiß nicht warum Ihr das Ergebnis so als ernüchternd empfindet. Fakt ist doch, das man nicht mehr so schnell mit den Rankings steigt, wie es in der Vergangenheit (2-4 Jahre) der Fall war. Daher muss man einfach am Ball bleiben und fleißig Backlinks und ggf. neuen Content liefern. Dafür muss man keine Professionelle Firma sein, sondern nur Durchhaltevermögen haben.

    Dafür das es die erste Nischenseite für Julia und Nicole war, finde ich das Ergebnis sogar sehr gut. Wer kann von sich behaupten, das seine erste Nischenseite überhaupt Einnahmen generiert hat?

    Bei Gisela muss man ganz klar in betracht ziehen, das Ihre Webseite im Frühling und im Sommer den größten Umsatz macht. Solange hat sie noch genügend Zeit um gute Platzierungen zu erlangen. Auch hier kann ich nur den Hut ziehe! meine Mutter würde sich sowas nicht mehr aneignen. (Nichts gegen dein Alter Gisela ;-) ).

    Axel war dagegen in der Challange schon nicht wirklich aktiv. Wenn man es nicht durchzieht, dann erlangt man halt so ein Ergebnis.

    Antworten
    • Weil man dazu neigt hier nicht Einnahmen von Nischenseiten zu vergleichen, sondern auf die absolute Summe schaut und da kommen hier nun einmal Werte raus, die anderweitig mit wesentlich weniger Arbeit und Know-How übertroffen werden können bzw. bei den unteren zwei Seiten wohl auch mit einem Tag Pfandflaschen sammeln bei weiten übertroffen werden würden.

      Denke viele die hier unterwegs sind streben eben eine Selbstständigkeit im Netz an und um von so Seiten leben zu können, bräuchte es schon eine kaum noch zu managenden Anzahl von Seiten.

      Während man im englischsprachigen Raum durchaus viele Seiten sieht die 5-6 stellige Summen im Monat einnehmen, scheint es im deutschsprachigen Raum nicht einmal so viele zu geben die mindestens 3-stellig verdienen. Und in diesen Fällen ist das ironische Weise fast ausschließlich bei Seiten der Fall, die damit Geld verdienen indem sie darüber reden wie man Geld im Internet verdient.

      Antworten
      • Wie im Artikel geschrieben, darf man hier eben nicht übersehen, dass es Einsteiger waren, die noch nie eine Website erstellt hatten. Da geht es erstmal nicht ums Geld, sondern darum überhaupt eine Website umzusetzen und das hat gut funktioniert.

        Und zumindest eine der Websites hat sich schon gut entwickelt und sollte regelmäßig in Zukunft dreitstellige Einnahmen generieren, ohne dass dann nochmal groß dran was gemacht wird.

        Und wenn sich die Teilnehmer nochmal dafür entscheiden eine weitere Website umzusetzen, dann sollte es schon viel besser laufen.

        Aber wie schon öfter hier gesagt, auch Nischenwebsites sind kein Selbstläufer. Allerdings baue ich liebe diese, als Flaschen zu sammeln. ;-)

        Antworten
  4. Ich fand die 17er Challange auch etwas ernüchternd, bin gespannt ob dieses Jahr etwas neues kommt. Ist ja schon bald wieder März…

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  5. Ich gebe mal eine offene und transparente case study zum Besten. Mit der Hoffnung auf Verbesserungsvorschläge. In meiner Nische Mikrofon Test habe ich die Erfahrung gemacht, das seit 2,3 Monaten größere Portale bevorzugt werden mit nur einer Seite zum Thema.
    Im Gegensatz zu spezialisierten Nischen Seiten zum Thema.
    Vorher war ich unter den Top 3 und wahrscheinlich die einzige Seite, auf der richtige Test veröffentlicht wurden.
    Ich habe die Mikros gekauft, wirklich getestet und sogar ab und zu Videos drüber gemacht.
    Ich habe die Seite im Rahmen der Nischenseiten Challenge 2015 aufgebaut und in den letzten drei Jahren damit ca 5000 € im Jahr verdient.
    Natürlich habe ich auch Fehler gemacht, die mir auch bewusst sind. Ob der Absturz allerdings daran liegt, ist fraglich.

    Ich habe schon länger keine Updates, keine neuen Inhalt oder neu Backlinks.
    Außerdem habe ich noch nicht auf https umgestellt.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen und vor allem Tipps zur erfolgreichen Gegensteuerung? Mal abgesehen von den zwei Punkten, die ich bereits erwähnt habe.

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