Erfolgreich im Online-Handel – Tipps und Erfahrungen im Interview mit Thomas Ottersbach

eCommerce ist nicht unbedingt mein Schwerpunktthema hier im Blog.

Ich gebe zu, dass mich die übermäßigen rechtlichen Anforderungen und Einschränkungen, die zudem immer wieder durch Gerichtsurteile erschwert werden, bisher davon abgehalten haben, etwas in dieser Richtung zu machen.

Doch natürlich merke ich als intensiver Online-Shopper selber sehr gut, dass darin die Zukunft liegt.

Um Informationen aus erster Hand zu bekommen, habe ich ein Interview mit dem eCommerce-Experten Thomas Ottersbach geführt.

Darin geht er auf aktuelle Entwicklungen ein, gibt Tipps und schaut zudem in die Zukunft. Viel Spaß dabei.

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1. Hallo Thomas. Bitte stell dich meinen Lesern vor.

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Mein Name ist Thomas Ottersbach, ich bin 35 Jahre und betreibe das Fachblog ecommerce-vision.de.

Neben dem Blog berate ich mittlerweile kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich Online-Marketing, Social Media oder Mobile Business und gebe meine langjährige Expertise und Erfahrung als Unternehmer und Online-Experte weiter.

2. Dein Blog ecommerce-vision.de beschäftigt sich, wenig überraschend, mit eCommerce. Was reizt sich an diesem Thema?

Das Thema E-Commerce reizt mich schon seit jeher. Gerade in den letzten Jahren hat der Bereich einen enormen Schub genommen und sich sukzessive professionalisiert.

Die unterschiedlichen Spielfelder im E-Commerce waren Anreiz für mich, ein eigenes Fachblog zu eröffnen, und sich mit den verschiedenen Themen intensiver zu befassen und den engen Dialog zur Branche zu suchen.

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3. Online-Shops sind technisch schnell erstellt, aber erfolgreich wird man nicht automatisch. Wie schwer ist es nach deiner Erfahrung heute einen neuen Shop zu starten und damit Erfolg zu haben?

Erfolgreich wird man heutzutage nicht mehr nur mit einem guten Produkt oder einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer nachhaltig erfolgreich sein will, muss die verschiedenen Spielfelder im E-Commerce kennen und nach einem ganzheitlichen Konzept konsequent vorgehen.

Erfolg ist immer möglich – auch in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld. Wir erleben es aktuell, dass große Konzerne aufgrund ihrer Konzern- oder Gesellschafterstruktur gewisse Schwierigkeiten haben, die Power aus dem stationären Geschäft in das Internet zu übertragen.

Das beginnt häufig bei Preisstrategien, geht über selbstständige Einzelhändler, die andere Interessen im Fokus haben bis hin zu einer wenig konsequenten Umsetzung des Online-Handels.

Wer also, egal in welcher Branche, sich etablieren will, muss konsequent das Online-Business leben und konsequent umsetzen und seiner Zielgruppe zuhören. Passen die weiteren Rahmenbedingungen wird man die Chance auf nachhaltigen Erfolg haben.

4. Gerade Online-Shops haben in Deutschland immer wieder mit Abmahnungen zu kämpfen. Wie siehst du die rechtlichen Rahmenbedingungen für Online-Shops?

Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in Deutschland wie so häufig aus meiner Sicht etwas überreguliert. Auf der anderen Seite erhalten Verbraucher einige wichtige Informationen über den Anbieter und haben so die Möglichkeit im Vorfeld einer Kaufentscheidung etwas zu selektieren.

Gesetzliche Informationspflichten wie Identität, Zweckbestimmung bei Daten, etc. bringen dem Verbraucher Transparenz. Selbst wer als Online-Händler bei Facebook oder anderen Social-Networks aktiv ist und ein entsprechendes Plugin auf seiner Seite nutzt, muss dies in seinem Impressum oder Datenschutzbestimmungen entsprechend anzeigen.

Als Online-Händler muss man aber nicht nur die Impressumspflicht berücksichtigen, sondern darüber hinaus sich auch mit Themen wie Rückgabefristen, der korrekten Darstellung von Preisen und branchenspezifischen Kennzeichnungspflichten auskennen. Wer hier keine Fehler machen will, sollte auf jeden Fall Rechtsbeistand einholen.

5. Die aktive Vermarktung von Online-Shops ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Was sind da nach deiner Erfahrung die besten Methoden?

Den einen Weg zur Vermarktung der eigenen Produkte gibt es nicht. Sonst würde jeder Online-Händler nach einem Schema X vorgehen und jeder Shop wäre erfolgreich.

So einfach ist es aber nicht und daher sollte man sich genau überlegen, welche Zielgruppe ich genau ansprechen möchte, wie der Wettbewerb in meinem Umfeld aussieht und wie ich meine potenziellen Kunden möglichst effizient über die verschiedenen Marketing-Kanäle erreichen kann. Wie im klassischen Marketing macht es die Mischung.

Bei allen Maßnahmen ist eines aber ganz besonders wichtig – das Monitoring der Kampagnen. Nur so kann man als Shopbetreiber die Entwicklung der Kampagnen in Echtzeit verfolgen und entsprechende Optimierungsmaßnahmen anstoßen. Gerade der Bereich Business Intelligence bringt einige Herausforderungen mit, damit die Kampagnen auch wirklich kanalübergreifend bewertet werden können.

Für einige Shopbetreiber kann es zudem sehr lukrativ sein, bei Google Shopping die Produktdaten hochzuladen und diesen Vertriebskanal zu nutzen. Die Nutzung selbst ist (noch) kostenlos aber nicht für jede Branche sinnvoll und nutzbar.

So wird ein Reiseanbieter beispielsweise bei Google Shopping keinen Erfolg haben, da er seine Dienstleistungen dort erst gar nicht anbieten darf. Für einen Textil- oder Möbel-Shop könnte der Google-Dienst hingegen aber ein sehr wichtiger Vertriebskanal sein, da Google Shopping immer häufiger in die Universal Search von Google integriert und der Textil- oder Möbelbereich aus Erfahrung sehr gut bei Google Shopping funktioniert.

6. Welche Rolle spielt das Social Web im eCommerce und was hat sich da besonders bewährt?

Das Social Web wird auch für den E-Commerce immer wichtiger. Online-Händler haben auf einfache Art und Weise die Möglichkeit, mit ihren Kunden in den Dialog zu treten, sie zu binden und besser zu verstehen. Auch können Social-Media-Aktivitäten sich nachweislich positiv auf das Markenimage eines Unternehmens auswirken. Einige Händler testen parallel zu ihren Online-Shops auch Facebook-Shops und schauen, ob sich das Konzept nachhaltig als weiterer Vertriebskanal etablieren kann.

Social Signals sind auch ein Thema, auch wenn aktuell noch recht umstritten ist, welchen Einfluss die Signale letztlich auf das Ranking in den Suchmaschinen haben. Unumstritten sollte jedoch sein, dass Social Signals künftig eine wesentlich größere Rolle einnehmen werden. Erst Anfang des Jahres hat Google ein größeres Update unter dem Namen „Search, plus Your World“ integriert und Social Signals größere Bedeutung eingeräumt. Zwar bezieht sich dieses Update zunächst nur auf Google+, jedoch ist davon auszugehen, dass weitere Updates in diese Richtung folgen werden.

Letztlich sollte jeder Shopbetreiber schauen, welche Ressourcen und welches Budget er zur Verfügung hat und darauf seine Marketing-Aktivitäten ausrichten und diese konsequent verfolgen, analysieren und optimieren. Auch mit wenig monetären Mitteln kann man einiges bewirken. Der richtige Mix macht es eben.


7. Warum betreibst du überhaupt einen Blog?

Erfolgreich im Online-Handel - Tipps und ErfahrungenMir ist es wichtig, mit qualifizierten Fachbeiträgen, Branchennews, Experteninterviews und Artikelserien eine Informationsquelle für die unterschiedlichen Bereiche im E-Commerce aufzubauen und Expertise und Erfahrung weiterzugeben.

Wir unterstützen zudem ausgewählte Branchenevents wie beispielsweise den NEOCOM (zuvor: Deutscher Versandhandelskongress), Online Marketing 2012, e-Marketingday, etc. als Medienpartner und suchen so gezielt den engen Dialog zur Branche.


8. Welche Marketing-Maßnahmen hast du für deinen Blog bereits durchgeführt und welche Erfahrungen konntest du da sammeln?

Wenn ich ehrlich bin, habe ich recht wenig ins Marketing bisher investiert. Ganz zu beginn habe ich gezielt ein paar Backlinks gesetzt, Kommentare in Blogs oder Foren geschrieben.

In Kürze werde ich gezielt ein paar Kampagnen über Facebook und Google platzieren und schauen, wie nachhaltig die ganze Sache für unser Blog ist.

Durch die regelmäßige und hochwertige Berichterstattung haben wir das Glück von relevanten Seiten zitiert und verlinkt zu werden. Das bringt uns immer wieder hochwerte Backlinks ohne viel dafür machen zu müssen.

Wenn man es als Marketing-Maßnahme bezeichnen möchte, haben wir seit Anfang März eine kostenlose E-Commerce-App für iPhone und iPad entwickelt, um so unsere Leser weiter zu binden und ihnen auch unterwegs die täglich frische Dosis E-Commerce liefern zu können. Seit dem Start im März dieses Jahres wurde die App immerhin gut 800 Mal im App Store gedownloaded.


9. Verdienst du mit deinem Blog Geld und wenn ja wie? Oder profitierst du auf andere Weise von deinem Blog?

Da wir ja noch recht am Anfang stehen und erst gut sechs Monate mit dem Blog am Start sind, verdienen wir in Relation zu der Zeit, die wir investieren und investiert haben, nicht adäquat. Ich bin dennoch überrascht, wie schnell die Besucherzahlen steigen und die Seite für Unternehmen immer attraktiver wird.


10. Was sind deine wichtigsten Tipps für angehende Online-Shop*-Betreiber?

Machen, machen, einfach machen und mit einem pfiffigen und nachhaltigen Konzept an den Start gehen. Insbesondere die Nische gibt eine Menge her.

Als ein Beispiel kann man hier durchaus die Lebensmittelbranche nehmen. Die großen Supermarkt-Ketten schaffen es derzeit nicht, sich mit einem sinnvollen und kundenorientierten Multichannel-Konzept durchzusetzen. Die Chance für Startups, ein Online-Konzept konsequent und flexibel umzusetzen.


11. Wie wird sich der eCommerce in Zukunft entwickeln? Welche wichtigen Trends siehst du da?

Es gibt aktuell einige vielversprechende Trends. Sowohl E-Commerce als auch M-Commerce werden mehr und mehr miteinander verschmelzen. Auch wird der Online und Offline-Vertrieb in Form von Multichannel-Angeboten weiter zusammenwachsen. Wer das als Händler versteht und konsequent angeht, wird nachhaltig Erfolg haben.

Im M-Commerce werden insbesondere Themen wie Mobile Payment, NFC und LBS (Apps) die Entwicklung beschleunigen. Das Kaufen von Waren per mobilem Endgerät stellt allerdings auch besondere Anforderungen an den Betreiber und deren Shopsysteme.

Der Bereich Social-Media wird zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dies trifft auch auf den Verkauf über soziale Netzwerke zu. Bis dies aber soweit ist, müssen insbesondere die Netzwerke selbst verschiedene Entwicklungen noch vornehmen. Dies zeigt heute beispielsweise die nur zögerliche Nutzung der Facebook-Shops.

Online-Werbung wird sich weiter individualisieren und vor allem der individuelle Nutzer im Vordergrund stehen. Werbung wird zunehmend auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Nutzer ausgerichtet sein. Durch die Vernetzung von E-Commerce, M-Commerce, den Möglichkeiten von Online-Werbung (z.B. Retargeting) in Kombination mit den sozialen Medien wird es immer einfacher, relevante Informationen der Nutzer und potenziellen Kunden zu sammeln.


Danke Thomas

für die interessanten und ausführlichen Informationen.

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10 Gedanken zu „Erfolgreich im Online-Handel – Tipps und Erfahrungen im Interview mit Thomas Ottersbach“

  1. Hier kann ich 3 wichtige Aspekte betonen:
    1. Die Inhalte spielen eine entscheidende Rolle und langfristig gesehen, werden die Kunden dein Projekt selbst finden, wenn du Mehrwert liefern kannst.
    2. Social Media wird immer wichtiger und wird vieles online und auch offline ändern. Die Auswirkung ist so schnell und massiv, dass die Folgen kaum abschätzbar sind.
    3. Große erfolgreiche Unternehmen sind im Internet nicht automatisch genauso profitabel. Aber sie haben mehr Ressourcen, um die Analyse besser durchzuführen. Cloud Computing hat für kleinere Unternehmen eine große Chance gegeben mit kleineren Fixkosten ihre Projekte umzusetzen.

    Aber:
    wenn die Social Media ihr Sinn und Zweck ändern (z.Bsp Online Handel), können Sie auch ihr Einfluss verlieren. Ein gutes Beispiel dafür sind die Aktien von Facebook.

    Antworten
  2. Guter Beitrag!
    Hier kann ich 3 wichtige Aspekte betonen:
    1. Die Inhalte spielen eine entscheidende Rolle und langfristig gesehen, werden die Kunden dein Projekt selbst finden, wenn du Mehrwert liefern kannst.
    2. Social Media wird immer wichtiger und wird vieles online und auch offline ändern. Die Auswirkung ist so schnell und massiv, dass die Folgen kaum abschätzbar sind.
    3. Große erfolgreiche Unternehmen sind im Internet nicht automatisch genauso profitabel. Aber sie haben mehr Ressourcen, um die Analyse besser durchzuführen. Cloud Computing hat für kleinere Unternehmen eine große Chance gegeben mit kleineren Fixkosten ihre Projekte umzusetzen.

    Aber:
    wenn die Social Media ihr Sinn und Zweck ändern (z.Bsp Online Handel), können Sie auch ihr Einfluss verlieren. Ein gutes Beispiel dafür sind die Aktien von Facebook.

    Antworten
  3. Ich freue mich über diesen Beitrag. So fühle ich mich doch als Shopbetreiber in vielerlei Hinsicht bestätigt. Vor allem in Bezug auf hochwertige Inhalte.

    Antworten
  4. Das Thema ist interessant. Allerdings enthält mir das Interview viel zu viel Marketing-BlaBla. Schön wäre gewesen, mal Beispiele zu nennen:

    “Wir erleben es aktuell, dass große Konzerne aufgrund ihrer Konzern- oder Gesellschafterstruktur gewisse Schwierigkeiten haben, die Power aus dem stationären Geschäft in das Internet zu übertragen.”

    -> Welche Konzerne sind hiermit gemeint? MediaMarkt/Saturn?

    “[…] und daher sollte man sich genau überlegen, welche Zielgruppe ich genau ansprechen möchte, wie der Wettbewerb in meinem Umfeld aussieht und wie ich meine potenziellen Kunden möglichst effizient über die verschiedenen Marketing-Kanäle erreichen kann. Wie im klassischen Marketing macht es die Mischung.”

    -> Ein weiteres Beispiel für eine Stelle, an der Details angebracht gewesen wären. Einfach mal ein Unternehmen nennen, dass mit viel Wettbewerb zu kämpfen hat und auf erfolgreiche Art und Weise seine Kunden anspricht.

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  5. Zum Thema Google-Shopping ist “noch” kostenlos: In Deutschland soll sich das mit dem kostenlos 2013 erledigt haben. In den USA wohl bereits ab Oktober diesen Jahres. Das Ganze wird sich dann “Produkt Listing Ads” (PLA) nennen. Gespannt darf man auf die Klickpreise sein…und wie groß der Aufschrei wohl wird, wenn sich das breitflächig herum spricht.

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  6. Danke für den sehr informativen Artikel. Ich bin absolut neu in dieser Branche und freue mich über alle gute Informationen. Danke Roland

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  7. Danke für das Interview! Ich denke auch, dass im eCommerce die Zukunft liegt. Zum Thema Google Shopping: kann ich nur bestätigen. Ich erwische mich selbst oft, wie ich über Google Shopping auf einen interessanten Shop aufmerksam werde.

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  8. Ja, in der Tat. Google Shopping ist aktuell noch kostenlos, wird sich aber kurz- und mittelfristig in ein weiteres Geschäftmodell von Google ändern. Bis um Herbst wird es in den USA getestet und dann ist damit zu rechnen, dass diese Modell sukzessive eingeführt wird und Google Shopping ab 2013 dann wohl spätestens bei uns in Deutschland auch kostenpflichtig werden wird. Hier ein kurzer Artikel für alle jene, die es interessiert …http://www.ecommerce-vision.de/06-2012/google-shopping-bald-kostenpflichtig-was-nun/

    vg

    Thomas

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  9. “Als ein Beispiel kann man hier durchaus die Lebensmittelbranche nehmen. Die großen Supermarkt-Ketten schaffen es derzeit nicht, sich mit einem sinnvollen und kundenorientierten Multichannel-Konzept durchzusetzen.”
    Sehr gutes Beispiel und überhaupt ein schönes Interview!
    Das frage ich mich immer wieder, wieso es niemand richtig hinbekommt Lebensmittel im Internet zu vertreiben. Amazon versucht es zwar, aber ein Supermarktersatz sieht anders aus. Aber nach und nach kommen ja auch die Supermarktketten ins Internet und ich kann nur hoffen, dass die Konkurrenz auf diesem Gebiet sie anstachelt bis der Endverbraucher bequem von zu Hause aus seine wöchentlichen EInkäufe erledigen kann.

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  10. Jeder Online Shop ist individuell anders aufgestellt. Je nach Größe und Beschaffenheit des Unternehmens ist der Logistikaufwand unterschiedlich groß. Ich verweise als gutes Beispiel auf Gourmondo, quasi eine Art Lebensmittelhersteller. Die haben mit ein paar Mann mal angefangen, haben selber ihre Produkte anfangs verpackt undverschickt und gehören heute zu den großen Online Shop Betreibern im Bereich der Lebensmittel. Andere etablierte Unternehmen wie Siemens oder Bosch haben schon die Infrastruktur für ihre Produkte und können über mehrere Kanäle ihre Produkte vertreiben.
    Als Empfehlung kann ich Neueisteigern nur empfehlen, eine geeignete Nische zu finden, wo die Produkte verkauft werden.

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