Welche WordPress-Plugins ich einsetze und warum – Blog Case Study Teil 6

Welche WordPress-Plugins ich einsetze und warum - Blog Case Study Teil 6Gut 5 Wochen ist der letzte Teil meiner Blog Case Study her. Diesmal widme ich mich den Plugins in meinem WordPress-Blog.

Ich gehe darauf ein, warum ich Plugins überhaupt einsetze, wie ich diese auswähle und welche bei mir aktuell im Einsatz sind.

Zudem schaue ich mir natürlich auch wieder die Traffic-Entwicklung von abenteuer-brettspiele.de an.

Teile der Blog Case Study:
1. Idee, Start und erster Traffic 2. Suchmaschinenoptimierung, Backlinks und mehr 3. Artikelideen, Inhaltsplanung, zeitlose Artikel und mehr 4. Social Networks Werbung und Traffic-Entwicklung 5. Fotos machen und im Blog einsetzen 6. Welche WordPress-Plugins ich einsetze und warum 7. So schreibe ich meine Reviews 8. Veranstaltungen und Events nutzen – Messe SPIEL 9. Round-Up Post als Backlink- und Traffic-Bringer 10. Auswirkungen der SSL-Umstellung und 1. Geburtstag 11. API-Nutzung, Brettspiel-Box und AJAX-Voting 12. Meine Brettspiel-Infografik und was sie gebracht hat 13. So habe ich die DS-GVO umgesetzt 14. So hat sich meine Motivation entwickelt 15. Wie aufwändig sind Artikeltypen und was bringen sie? 16. Welche Layout-Anpassungen ich warum gemacht habe 17. Sidebar - Was sie bringt und wie ich sie nutze 18. So nutze ich Facebook, Twitter, Instagram und Co. 19. Podcast-Einblicke und Traffic-Explosion 20. Meine YouTube-Videos und noch mehr Traffic 21. Blog-Monetarisierung und meine Einnahmen 22. Großes Geburtstags-Gewinnspiel und mein Vorgehen 23. Wie wichtig ist die Ladezeit? Tipps & Plugins 24. 250 Blog-Artikel - Erfahrung, Top-Artikel, Aufwand ... 25. Inhalts-Aktualisierung statt immer neuer Blog-Artikel 26. Mein Podcast Zeitmanagement, Formate, Technik, Abos ... 27. Interviews nutzen für Content und Kontakte 28. Seiten oder Artikel nutzen? Erfahrungen und Tipps 29. Zeitmanagement: Zwischen Hobby und Arbeit 30. Was bringt die VG Wort in meinem Brettspiel-Blog? 31. Mein YouTube-Studio und ein neuer Traffic-Rekord 32. Verwaiste Inhalte in Blog oder Website optimieren 33. Neues YouTube-Studio, Technik, Traffic-Rekord ... 34. Weihnachtsgeschäft mit Rekord-Einnahmen und aktuelle Rankings 35. Website-Optimierung mit dem Varvy SEO Tool 36. Corona Auswirkungen auf Content, Traffic, Einnahmen ... 37. Pflegeaufwand vs. Ertrag von individuellen Website-Features 38. 18.000 Seitenaufrufe an einem Tag + Content-Strategie & Zeitplanung 39. Startseiten-Dilemma, SEO und Sommer-Traffic 40. 5 Erkenntnisse auf dem Weg zu 100.000 Seitenaufrufen/Monat 41. 5 Erkenntnisse auf meinem Weg zu 100.000 Seitenaufrufen/Monat 42. Produkt-Berater - Umsetzung, Erfahrungen, Einnahmen & Plugin-Tipps 43. Content Audit: Welche Website-Inhalte machen wirklich Sinn?


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WordPress-Plugins im Blog nutzen

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Wenn man WordPress frisch installiert, dann bietet diese Blog-Software eigentlich alles, um mit dem Bloggen zu beginnen. Ohne ein einzige zusätzliches Plugin kann man einen guten und lesenswerten Blog aufbauen.

Dennoch gibt es so gut wie keinen WordPress-Blog, der nicht zumindest eine Handvoll Plugins installiert hat. Im offiziellen Plugin-Verzeichnis von WordPress finden sich mittlerweile mehr als 50.000 Plugins, von denen natürlich nur ein Teil wirklich empfehlenswert ist. Das sind aber noch immer sehr viele nützliche Erweiterungen, die den eigenen Blog verbessern können.

So fügen diese kostenlosen Plugins zum Beispiel viele interessante Funktionen hinzu, die man bei WordPress vermisst. Das sind zum einen Usability-Verbesserungen, aber auch technische Optimierungen, die z.B. die Ladezeit verbessern.

Mit vielen Plugins kann man den eigenen Blog aber auch zu etwas Besonderem machen und damit von der Konkurrenz abheben. Dabei kommt es natürlich immer darauf an, dass es zum eigenen Blog-Thema passt. Ein Fussball-Blog braucht wahrscheinlich kein Review-Plugin.

Alles in allem sind die vielen interessanten WordPress-Plugins schon sehr verlockend.

Welche WordPress-Plugins ich einsetze und warum - Blog Case Study Teil 6

Auswahlkriterien für Plugins

Man sollte allerdings dem Drang widerstehen, einfach alles zu installieren, was man interessant findet.

Das liegt zum einen an der Tatsache, dass jeden Tag Sicherheitslücken in Plugins des offiziellen Verzeichnisses gefunden werden, da es dort keine zentrale Qualitätkontrolle gibt. Viele Plugins sollte man deshalb aus Sicherheitsgründen nicht installieren.

Zum anderen verbrauchen Plugins Ressourcen, so dass mehr Plugins den Blog langsamer machen. Hier gibt es natürlich große Unterschiede in der Qualität und den Auswirkungen der verschiedenen Plugins, aber grundsätzlich sollte man nur Plugins einsetzen, auf die man wirklich nicht verzichten kann oder will.

Deshalb gilt es, die eingesetzen Plugins gut auszuwählen. Dafür hier ein paar Tipps:

Welche WordPress-Plugins ich einsetze und warum - Blog Case Study Teil 6

  • Kostenlose Plugins sollte man nur aus dem offiziellen Plugin-Verzeichnis installieren. Andere Quellen sind zu unsicher.
  • Bekannte und beliebte Plugins sind meist auch gut programmiert und werden professionell betreut.
  • Die Intelligenz der Masse sorgt mit Bewertungen dafür, dass man die Qualität von Plugins gut einschätzen kann.
  • Allerdings ist es sehr wichtig zu schauen, wie gut geflegt das Plugin ist. Kommen immer noch regelmäßig Updates?
  • Ebenfalls zu empfehlen ist ein Blick ins Supportforum des Plugins. Wird dort von Problemen berichtet? Werden die Nutzerfragen zeitnah vom Entwickler beantwortet?

Es gibt also leider keine einfache Möglichkeit Plugins zu beurteilen, sondern man muss sich anhand verschiedener Indikatoren ein Bild über jedes einzelne Plugin machen.

Natürlich ist es auch hilfreich Pluginempfehlungen von erfahrenen Bloggern zu nutzen (wie die gleich folgende Liste von mir), aber auch da sollte man nicht blind alles nachmachen, sondern mitdenken.

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Diese Plugins setze ich ein

Im Folgenden liste ich alle WordPress-Plugins auf, die ich in meinem Brettspiel-Blog einsetze:

  • AddQuicktag
    Ein kleines, aber nützliches Plugin, um eigene Buttons für den Editor zu erstellen. Ich nutze es, um bestimmte Code-Snippets oder ganze Artikelvorlagen (Zwischenüberschriften etc.) per Button-Druck in den Text-Editor einzufügen.
  • Advanced Custom Fields
    Mit diesem Plugin verwalte ich verschiedene Informationen über einzelne Brettspiele. Diese nutze ich dann wieder, um eine Infobox auszugeben. Allerdings arbeite ich gerade an einer anderen, mehr automatisierten Lösung dafür, so dass ich dieses Plugin wohl zukünftige irgendwann nicht mehr benötige.
  • Advanced Custom Fields: Theme Code
    Dieses Plugin gehört zu dem vorherigen und gibt einfach nur Code aus, mit dem man die eingegebenen Daten wiederum ausgeben kann. Ein kleines Hilfsplugin.
  • Amazon Affiliate for WordPress
    Hiermit baue ich Affiliatelinks und Bestseller-Listen aus Amazon in meinen Blog ein. Mein liebstes Amazon-Affiliate-Plugin, das ich hier ausführlich vorstelle.
  • Antispam Bee
    Ein Klassiker zur Spam-Abwehr, welches allerdings derzeit nicht hunderprozentig perfekt läuft. Ich habe immer wieder Spam-Nachrichten, die nicht gefiltert werden, obwohl ich deren Inhalt eindeutig spammig finde. Allerdings fängt es schon eine Menge anderen Spam ab.
  • Auto Affiliate Links
    Eigentlich ein Plugin, welches man zum automatischen Einbau von Affiliatelinks nutzt. Das werde ich sicher später auch mal tun, aber derzeit nutze ich es für die interne Verlinkung wichtiger Seiten meines Blogs. Man gibt hier eines oder mehrere Keywords an und welche URL damit verlinkt werden soll. Das Plugin verlinkt dann automatisch diese Keywords in allen Artikeln und Seiten mit dieser URL. Dadurch kann man wichtige Seiten intern besonders stark verlinken, so dass diese besser ranken.
  • Autoptimize
    Eines der Ladezeiten-Optimierungs Plugins, die ich in meinem Blog nutze. Hier werden diverse Kleinigkeiten auf einmal optimiert.
  • BackWPup
    Automatische Backups der Blog-Datenbank und auch der Dateien mache ich mit diesem Plugin, welches ich mittlerweile auf allen meinen Blogs nutze.
  • Category Order and Taxonomy Terms Order
    Ein nützliches Plugin, um die Reihenfolge der Kategorien zu ändern. Normalerweise werden diese ja alphabetisch im Blog ausgegeben (z.B. in der Sidebar, wie bei mir), aber das ist nicht immer sinnvoll. Hiermit kann man die Kategorien manuell so sortieren, wie man das möchte.
  • Contextual Related Posts
    Ein Klassiker ist ebenfalls dieses Plugin. Damit kann man ganz einfach ähnliche Artikel ausgeben lassen. Bei mir geschieht dies unter dem Artikeltext.
  • Disable Emojis
    Das könnte man auch mit einem Befehl in der functions.php machen, aber ich nutze einfach dieses Plugin, um die automatische Umwandlung von Text-Emojis in Grafiken zu verhindern. Das nervt und macht den Blog langsamer.
  • Google Analytics for WordPress by MonsterInsights
    Google Analytics baue ich in meinen Blog mit Hilfe dieses Plugins ein, welches zudem einige Statistiken gleich im Backend mit anzeigt.
  • GZip Ninja Speed Compression
    Ein etwas älteres Plugin, welches aber noch sehr gut funktioniert und die GZIP-Komprimierung aktiviert, die den Blog schneller macht.
  • Head and Footer Scripts Inserter
    Will man das eine oder andere zusätzliche Script oder Meta-Angaben einfügen, und es wird nicht vom Theme selbst diese Möglichkeit angeboten, kann man dieses Plugin nutzen. Dann muss man nicht im Theme-Code selbst was ändern, was man nicht machen sollte, da diese Änderungen beim nächsten Theme-Update weg sind.
  • Heartbeat Control
    WordPress “funkt” permanent “nach Hause”, was man mit diesem Plugin einschränken oder ganz verhindern kann.
  • Lightweight Social Icons
    Ohne Social Media geht heute nichts. Dieses Plugin blendet hübsche kleine Buttons für diverse Social Networks ein, inkl. Links zu den eigenen Profilen dort.
  • Limit Login Attempts Reloaded
    Um zu verhindern, dass Unbefugte meinen Blog betreten und Unsinn anstellen, gibt es Plugins wie dieses. Es sperrt nach einer bestimmten Anzahl ungültiger Anmeldungen einfach das Backend für die betreffende Nutzer-IP.
  • Minify HTML
    Ein kleines Plugin, welches aber ebenfalls für die Ladezeit sehr nützlich ist. Es entfernt unnötige Leerzeichen und Zeilenumbrüche und verringert damit die Daten-Größe der eigenen Website.
  • myStickymenu
    Ich mag es, wenn das Hauptmenü mitscrollt und man immer darauf Zugriff hat. Genau dafür sorgt dieses Plugin.
  • No Self Pings
    WordPress schickt automatisch Pings an verlinkte anderen Websites und Blogs, aber leider auch an den eigenen. Das wird damit verhindert.
  • Optimus
    Ich hatte einige Bild-Optimierungsplugins im Einsatz, bin aber nun kürzlich bei diesem kostenpflichtigen gelandet. Es optimiert die die Größe der hochgeladenen Bilder einfach am besten.
  • Revision Control
    Revisionen sind eigentlich eine schöne Sache, da man dadurch sehr einfach auf eine frühere Version des Artikels zurückwechseln kann. WordPress übertreibt es aber und mit der Zeit vermüllen unzählige Revisionen die Datenbank. Mit diesem Plugin kann man sehr gut steuern, wie viele Revisionen gespeichert werden sollen.
  • Scripts-To-Footer
    Ein weiteres Script zur Ladezeit-Optimierung sorgt dafür, dass die meisten Scripte aus dem Header in den Footer gepackt werden. Das sorgt für ein schnelleres Laden der Website.
  • Shariff Wrapper
    Die Sharing Buttons der verschiedenen Social Networks sollte man aus Datenschutzgründen nicht nutzen. Stattdessen ist dieses Plugin datenschutzkonform, da nicht automatisch Daten durch Facebook und Co. gesammelt werden.
  • Show/Hide Content at Set Time
    Man kann mit diesem Plugin zeitlich steuern, wann einzelnen Inhalte eines Artikels oder einer Seite gezeigt oder nicht gezeigt werden sollen. Das nutze ich für aktuelle Angebote, bei denen ich das Ablaufdatum kenne. Auf diese Weise muss ich nicht von Hand die Angebote wieder rausnehmen.
  • Simple CSS
    Statt die style.css Datei des eigenen Themes zu bearbeiten, was nicht zu empfehlen ist, kann man neuen oder geänderten CSS-Code in den Editor dieses Plugins schreiben und damit Layoutänderungen bequem vornehmen.
  • WordPress Popular Posts
    Um den Lesern die beliebtesten Artikel anzuzeigen, nutze ich dieses Plugin. Es sammelt Daten über die Anzahl der Artikel-Aufrufe und ermöglicht die Anzeige der Top-Artikel in einem bestimmten Zeitraum. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies bei neuen Besuchern sehr gut ankommt.
  • WP Product Review
    Ich stelle ich meinem Blog regelmäßig Brettspiele vor, bespreche diese und bewerte sie auch. Dafür eignet sich dieses Plugin bereits in der kostenlosen Lite Version sehr gut. Die kostenpflichtige Version ermöglicht zudem die Ausgabe einer Vergleichstabelle aller Reviews, was ich auch sehr nett finde.
  • WP Responsive Menu
    Ein hübsches mobiles Menü für das Smartphone stellt dieses Plugin zur Verfügung. Ich finde ich das sehr nützlich, wenn man den Blog auf dem Smartphone aufruft.
  • WP Super Cache
    Ein von mir häufig genutztes Plugin ist dieses. Damit kann man statische Seiten erzeugen, die deutlich schneller geladen werden. Damit sinkt die Ladezeit enorm.
  • WP-Polls
    Umfragen finde ich nicht nur eine schöne Abwechslung im Blog, sondern ich werte hin und wieder auch Umfragen aus, so dass ich mit Hilfe der Meinung der Leser wieder neuen Content erschaffe.
  • Yoast SEO
    Mittlerweile bin ich auf vielen meiner Blogs zu diesem SEO-Plugin gewechselt. Es hat einige nützliche Einstellungen und sorgt dafür, dass man beim Schreiben die Onpage-Optimierung nicht aus den Augen verliert.

Das sind also meine genutzten Plugins, die ihr alle im offiziellen WordPress-Plugin-Verzeichnis finden könnt. Lediglich AAWP bekommt ihr direkt beim Entwickler.

Insgesamt habe ich aktuell also 32 Plugins im Einsatz, was schon recht viel ist. Ich empfehle ja selbst immer, dass man nicht so viele Plugins nutzen soll. Allerdings habe ich die allermeisten Plugins schon lange auch auf anderen Blog im Einsatz und kenne diese. Sie sind gut gepflegt und bremsen den Blog nicht aus.

12 Plugins davon sind rein für das Backend, um Komfortfunktionen oder Optimierungen zu integrieren, die mir die Verwaltung des Blogs erleichtern.

Weitere 5 sind Plugins, um die Ladezeit des Blogs zu verbessern. Das funktioniert auch sehr gut. In einem der nächster Artikel meiner Case Study gehe ich darauf genauer ein.

Die restlichen Plugins haben irgendeine Auswirkung auf das Frontend, also das, was die Besucher sehen. Sei es die Suchmaschinenoptimierung, interaktive Inhalte oder die Usability.

Veränderungen mit der Zeit

Natürlich ist die Plugin-Ausstattung bei mir nicht statisch, sondern verändert sich mit der Zeit. Das hat unterschiedliche Gründe, wie z.B. neue interessante Plugins, neue Inhaltsideen oder das Veralten von manchen Plugins. So kommt es immer mal wieder zu Änderungen bei den von mir genutzten Plugins.

So habe ich letztens z.B. das Plugin “EWWW Image Optimizer” entfernt und dafür “Optimus” eingebaut. Ersteres (und andere von mir getestete Bildoptimierungs-Plugins) haben einfach nicht so gute Ergebnisse gebracht. Optimus ist hier einfach die beste Lösung und mit 19 Dollar pro Jahr auch nicht teuer.

Das Plugin “Lazy Load” hatte ich auch eine Weile im Einsatz, um Bilder erst dann zu laden, wenn diese auf dem Bildschirm erscheinen. Aber es hat Probleme mit meinen VGWort Zählpixeln verursacht, so dass ich es nun deaktiviert habe.

Auch das Plugin “Subtitles” musste ich deaktivieren, nachdem es seit dem letzten WordPress-Update nicht mehr korrekt funktioniert hat.

Für die Zukunft ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass ich neue interessante Plugins entdecke und nutze.

Fazit zu den Plugins

Die Plugins sind einer der Hauptgründe, warum ich ein so großer WordPress-Fan bin. Sie bieten viele Möglichkeiten und sind dabei mittlerweile sehr einfach und bequem zu installieren.

Aber man muss hier dennoch darauf achten, was man installiert. Leider gibt es keine wirkliche Qualitätskontrolle im offiziellen Plugin-Verzeichnis, was bei mehr als 50.000 Plugins aber auch kaum praktikabel wäre.

Ranking- und Traffic-Entwicklung

Die positive Entwicklung meines Brettspiel-Blogs geht weiter, und das, obwohl ich in den letzten Wochen einiges vorhatte und auch durch das gute Wetter nicht so zum Bloggen gekommen bin, wie ich das eigentlich vorhatte.

Seit dem letzten Report vor rund 5 Wochen sind 9 neue Artikel erschienen und ich habe auch eine neue Seite erstellt. Damit bin ich insgesamt recht zufrieden.

Der Traffic von Google entwickelt sich weiterhin sehr gut, wie man an diesem Diagram der wöchentlichen Google-Besucher sehen kann:

Traffic-Entwicklung von Google seit dem Start

Das sind nur die Besucher von Google, da dies für mich die aussagekräftigste Messzahl für den Erfolg ist. Natürlich gibt es auch Besucher von anderen Blogs, von Facebook, Twitter und anderen Quellen.

Der Anstieg in der letzten Woche ist sehr deutlich und könnte schon auf den Herbst hindeuten, der nach dem Ende von Ferien und Urlaubszeit deutlich mehr Traffic verspricht.

Aber auch die Rankings in Google entwickeln sich weiterhin positiv. Für die Hauptkeywords “brettspiel” und “brettspiele” lag mein Blogs zwischenzeitlich schon auf der zweiten Ergebnisseite. Hier geht es also auch voran, auch wenn die Schwankungen noch stark sind.

So geht es weiter

Im nächsten Teil meiner Blog Case Study widme ich mich den Reviews. Ich bespreche in meinem Blog ja regelmäßig Brettspiele und ich gehe nächstes mal unter anderem darauf ein, wie ich das mache, welche Technik ich nutze und worauf man bei Reviews achten sollte.

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13 Gedanken zu „Welche WordPress-Plugins ich einsetze und warum – Blog Case Study Teil 6“

    • Mit den Jahren hat sich wpSEO einfach nicht wirklich weiterentwickelt. Es ist zwar immer noch ein gutes Plugin, welches ich teilweise noch im Einsatz habe, aber Yoast SEO bietet viele zusätzliche Funktionen, die einfach nützlich sind.

      Antworten
  1. Tolle Auflistung Peer ;)

    Viele dieser Plugins sind schon Standard bei der Einrichtung geworden für mich, nur sollte man eventuell erwähnen das einige Plugins wie z.B. Autoptimize und andere Perfomance Plugins, die Seite zerschiessen können. Immer vorher ein Backup machen und dann die benötigten Plugins testen.

    Antworten
  2. Meine Websites wurden zwar noch nie durch ein Plugin zerschossen, zumindest nicht so, dass die Deaktivierung des Plugins nicht geholfen hätte. Aber natürlich ist es immer gut Backups zu machen.

    Antworten
  3. ich hatte sogar schon einmal das Problem das ich durch ein Backup Plug-in mich nicht mehr in meine Seite einloggen konnte. musste dann per Server das Plug-in komplett löschen um überhaupt wieder bei WordPress rein zu kommen. Es kam direkt eine mir unbekannte Fehlermeldung die es nicht mehr möglich gemacht hat.

    Antworten
  4. Hallo Peer,
    danke für diesen interessanten Beitrag und den Einblick in deine PlugIns. Diese deckt sich mit einigen meiner “must-haves” aber ich finde deine Liste mit gleich 32 PlugIns doch etwas lang. Ich habe gerade nachgesehen. Bei meiner “größten” MultiSite komme ich auf gerade einmal 18 PlugIns, wobei diese auch nicht auf jeder Seite aktiv sind. Auch du könntest noch einige davon einsparen!

    – wieso setzt du noch “Simple CSS” ein? In WordPress kannst du “von Haus aus” seit der Version 4.7 zusätzliches CSS einbauen (unter “Customize -> Additional CSS”). Bietet dieses PlugIn weitere Vorteile?
    – Die Zip-Komprimierung kannst du auch ganz einfach via .htaccess aktivieren. Dazu ist eigentlich kein weiteres PlugIn wie “GZip Ninja Speed Compression” nötig. Ich verstehe natürlich, wenn jemand ohne technischen Background sich an diese Datei nur ungern wagt. Trotzdem finde ich ein solches PlugIn eigentlich unnötig.
    – Die Revisionen sind wirklich sinnvoll, lassen sich aber auch ohne weiteres in der wp-config.php deaktivieren oder begrenzen. (Siehe: https://codex.wordpress.org/Editing_wp-config.php#Post_Revisions)
    – Wenn du auf das Backend verzichten kannst, ist auch “Google Analytics for WordPress by MonsterInsights” nicht zwingend nötig. Das liese sich auch mit z.B. Header&Footer oder in manchen Theme-Einstellungen einfügen. Ich verzichte gern darauf. ;)

    Mit WP-Polls bin ich irgendwie überhaupt nicht zufrieden. Deshalb habe ich dieses PlugIn auch von meinen Seiten verbannt, aber leider noch keine 100%-Lösung oder Alternative gefunden. Momentan geht es auch ohne. ;)

    Die Kombination von “Advanced Custom Fields” mit “Advanced Custom Fields” finde ich spannend. Diese werde ich auch noch testen. Die interne Verlinkung mit “Auto Affiliate Links” automatisieren klingt auch verlockend. Wird ausprobiert. ;)

    Wie sich dein Blog entwickelt ist toll. Vor allem, da deine “Hauptsaison” gerade anläuft, werden deine Besucher sicher noch stark steigen.

    Schönen Gruß

    Antworten
    • Hallo Schmitt,
      danke für deinen Kommentar.

      Im Grunde hast du mit deinen Anmerkungen natürlich recht. Ich könnte sicher einige Plugins einsparen und vieles von Hand z.B. in der functions.php lösen. Mein Ziel war es dabei aber erstmal, alles über Plugins zu lösen, da das für Einsteiger die einfachste Möglichkeit ist. Von Anfang an wollte ich eine Blog Case Study dazu machen und gerade Einsteigern Hilfe und Tipps geben. Und da fängt man nicht damit an die .htaccess Datei zu “pimpen”. :-)

      Mag sein, dass ich zukünftigt in dieser Hinsicht mal den Blog optimiere und in einem Beitrag zeige, welche Plugins ich alle eingespart habe.

      Was die CSS-Funktion unter 4.7 angeht, so geht die natürlich auch, ist aber nicht so übersichtlich und etwas versteckt. Finde ich nicht so toll.

      WP-Polls ist sicher nicht perfekt, aber von allen von mir getesteten Poll-Plugins bisher einfach das beste und problemloseste.

      Tschau,
      Peer

      Antworten
      • Hallo Peer,
        mit deiner Meinung hast du natürlich auch recht. Für Anfänger ist es natürlich viel leichter und angenehmer, einfach ein weiteres PlugIn zu installieren. Gerade das ist ja einer der größten Vorteile von WP.
        Trotzdem sollte man seine Website nicht mit unzähligen PlugIns vollstopfen. Ich habe schon mehrfach gesehen, dass PlugIns probleme bereitet haben und am Ende war dem Betreiber gar nicht mehr bewusst, wofür er dieses eine PlugIn benötigte. (Zudem: Ladezeit & Sicherheit.)
        Deshalb verzichte ich ganz gerne darauf, wenn ein Problem auch anders zu lösen ist.
        Ein Beitrag darüber, wie du welches PlugIn einsparen konntest ist sicher interessant für viele deiner Leser. (Am besten mit einer Bebilderten Anleitung.) Mit David hast du ja einen Experten im Team, wenn es um WordPress performance geht. ;)

        (Jetzt bekomme ich gerade Lust, selbst einen solchen Beitrag zu schreiben. ;) )
        Schönen Gruß

        Antworten
  5. Hallo,

    Vielen Dank für die Auflistung der genannten Plugins. Ich selber besitze ebenfalls einiger der genannten Plugins in meinem Sortiment. Bin allerdings ein Fan von weniger ist Mehr. Aus diesem Grund hab ich mich einfach für ein Theme entschieden (affiliatetheme.io), welches schon sehr viele Funktionen mit sich bringt. Hat meiner Meinung nach einfach die größten Vorteile

    Gruß

    Christian

    Antworten
  6. Hallo Peer,

    ich habe mir mit großem Vergnügen und bewaffnet mit Zettel und Stift diese Reihe bis zuletzt durchgelesen und freue mich bereits auf weitere Folgen.

    Herzlichen Glückwunsch zum steten Erfolg deines Hobby-Projekts.

    Für meinen Podcast möchte ich auch einen WordPress Blog aufbauen, stehe da aber als Techniklaie vor einem scheinbar unüberwindbaren Berg an Informationen und technischen Hindernissen. Mit diesem Blog habe ich aber eine Anlaufstelle, um immer mal wieder reinzuschauen, was schnell und leicht umzusetzen geht.

    Danke dafür und weiterhin viel Erfolg.

    Antworten
  7. Hallo Peer,

    habe ein Plugin gesucht mit dem man die Kategorien in der Sidebar sehr einfach sortieren kann. Bei WordPress wird dies ja automatisch alpapetisch sortiert, was oft nicht gewünscht ist. Dank deiner Auflistung habe ich das Plugin “Category Order and Taxonomy Terms Order” entdeckt und gleich installiert. Seitdem funktioniert alles bestens. Danke für den Tipp.

    Antworten
  8. Hallo Peer,

    wieso sind die Plugins jeweils nicht einzeln verlinkt, hat das einen speziellen Grund? Zwar ist da ein Link im Text zu der Seite wo du deine besten Plugins vorstellst jedoch sind dort bei weitem nicht alle in diesem Artikel erwähnten Plugins aufgeführt.

    Antworten
    • Weil ich eigentlich nur noch über den WordPress Admin auf die Plugins zugreife und dort tippt man den Namen einfach ein.

      Aber ich werde sie demnächst mal in diesem Artikel verlinken, damit man auch vom Artikel aus auf die Plugin-Seite gelangt.

      Antworten

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