Podcasting-Erfahrungen und praktische Tipps – Interview mit Sidepreneur

Podcasting-Erfahrungen und praktische Tipps - Interview mit SidepreneurPodcasting erlebt gerade einen Boom und viele neue Podcasts sind am Start.

Mittlerweile schon mehr als 100 Episoden gibt es vom Sidepreneur Podcast, der damit ja fast schon ein Urgestein ist. ;-)

Im folgenden Interview spreche ich mit Juliane von Sidepreneur.de über ihre Podcasting-Erfahrungen, praktische Tipps und mehr. Es gibt aber auch Infos zur nebenberuflichen Selbstständigkeit, was ja das Thema ihres Podcasts ist.

Viel Spaß.

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Hallo Juliane. Bitte stell dich und deinen Blog sidepreneur.de meinen Lesern vor.

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Hallo. Ich bin Juliane Benad. Ich selbst lebe und arbeite bei Frankfurt am Main als Social Media Beraterin. Ich berate und betreue EinzelunternehmerInnen, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen bei der Erstellung und Umsetzung ihrer Social Media-Strategie.

Zusammen mit meinem Kollegen Georg-Peter Lutsch betreiben wir das Portal sidepreneur.de – Erfolgreich nebenberuflich selbständig.

Mit unseren Podcast-Folgen, unseren Blogartikeln und den angeschlossenen Social Media-Kanälen, wie Facebook-Seite und Facebook-Gruppe, wollen wir Antworten geben an all diejenigen, die gerade überlegen, ihre (Geschäfts-)idee nebenberuflich umzusetzen. Aber auch alle, die bereits nebenberuflich unternehmerisch tätig sind und andere konkrete Fragen z.B. zur Umsetzung, Team aufbauen, Marketing, Steuern haben, finden bei uns jede Menge Input.

Wie bist du zur Selbstständigkeit gekommen?

Ich war viele Jahre in einem Fachverlag im Marketing angestellt, hier habe ich noch ziemlich jung angefangen zu arbeiten. Mit der Familiengründung verändern sich Sichtweisen in Bezug auf Arbeitsmodelle und auch der Wunsch sich zu verändern und sein eigenes Ding zu machen.

Die Lernkurve in der Selbständigkeit ist enorm, weil einem niemand mehr sagt, was man wann zu tun hat. Da sind täglich neue Aufgaben zu bewältigen. Außerdem muss man nicht nur fachlich auf der Höhe bleiben, sondern auch so viel strategisches und organisatorisches drum herum bewerkstelligen.

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Was reizt dich am Thema nebenberufliche Selbstständigkeit besonders?

Die nebenberufliche Selbstständigkeit ist sicherlich eine wunderbare Möglichkeit, seine Idee erst einmal zu testen und dabei finanziell durch den Angestelltenjob noch abgesichert zu sein. In den meisten Fällen werden einem die Kunden nicht sofort zulaufen und man muss erst einmal dafür sorgen, auf sich aufmerksam zu machen und seine Idee zu testen.

Außerdem kann man auch testen, ob die Selbständigkeit überhaupt das richtige Arbeitsmodell ist. Nicht jeder kann völlig selbst organisiert arbeiten.

Welche Vorteile siehst du in der nebenberuflichen Selbstständigkeit? Gibt es Nachteile?

Einer der größten Vorteile ist sicherlich, dass man über seinen Hauptjob finanziell abgesichert ist und auch Kosten, wie z.B die Krankenversicherung*, im Regelfall vom Arbeitgeber weiterhin bezahlt werden. Vollzeit Selbständige müssen hingegen für alles komplett selbst aufkommen, was durchaus ein hoher Belastungsfaktor sein kann.

Ein Nachteil ist natürlich, dass man zeitlich sehr begrenzt ist, besonders wenn der Hauptjob noch in Vollzeit ausgeübt wird. Da bleibt wenig Zeit für das Sidebusiness und die Freizeit und kann aus meiner Sicht nicht auf Dauer gemacht werden.

Ihr betreibt einen Podcast. Warum und worum geht es darin?

Als wir Sidepreneur Anfang 2017 übernommen haben, gab es den Podcast bereits. Er war schon damals das Herzstück der Sidepreneur Plattform. Wir haben ihn thematisch erweitert und ausgebaut. Heute erreichen wir monatlich über 40.000 Podcast Plays.

Im Podcast geht es um Fragen rund um das nebenberufliche Unternehmertum. Wir stellen Geschäftsmodelle vor, die sich gut nebenberuflich umsetzen lassen und lassen auch diejenigen zu Wort kommen, die sich nebenberuflich ein Business aufgebaut haben. Wir versuchen eine Mischung aus Solofolgen und Interviews anzubieten.

Erst kürzlich ist unsere neue Podcast-Reihe #fragSidepreneur gestartet, die Peter gemeinsam mit Felix Plötz ins Leben gerufen hat. In kurzen Happen tauscht sich Peter mit Felix über das Sidepreneur-Dasein aus und gibt praktische Umsetzungstipps. In der Regel beantworten die beiden ganz konkrete Fragen der Sidepreneur-Community rund um das Thema nebenberufliche Selbstständigkeit.

Ihr habt bereits 100 Episoden eures Podcasts veröffentlicht. Wie hast du so lange durchgehalten?

Das ist eine gute Frage. Das Schöne ist, dass wir ja nicht Einzelkämpfer sind und somit zu zweit einfach auch auf mehr Themen, Ansprechpartner und auch Zeit zurückgreifen können. Im Team kann man sich auch bei Durststrecken einfach gegenseitig motivieren.

Natürlich versuchen wir kontinuierlich neue Episoden zu veröffentlichen, wenn es aber doch mal nicht so klappt, dann ist es so. Für uns beide ist Sidepreneur ja auch ein Sidebusiness.

Was sind besondere Herausforderungen beim Produzieren von Podcasts?

Bei mir war es von Anfang an die Technik, die mich durchaus auch so manches Mal zur Verzweiflung getrieben hat. Sicherlich haben meine Episoden keine Studioqualität, aber den Anspruch habe ich auch nicht. Dann würde ich einfach nie fertig werden und es würde nie zu einer Veröffentlichung kommen. Irgendwo macht ja aber auch das nicht ganz Perfekte das Medium Podcast, im Gegensatz zum Radio, aus.

Inzwischen nehme ich meine Episoden mit Zoom auf und bin zufrieden. Ich schneide die Folgen auch nicht groß und halte es eher authentisch.

Was bringt euch der Podcast unter dem Strich? Lohnt sich die investierte Zeit und Arbeit?

Man braucht sicher einen etwas längeren Atem und ja, es kostet definitiv viel Zeit. Wir werden mit Reichweite belohnt und bauen so eine Nähe zu unseren Hörern auf.

Inzwischen monitarisieren wir den Podcast auch über Werbepartner, Affiliate Maßnahmen und Kooperationen. So erzielen wir auch heute schon eine kleine Aufwandsentschädigung.

Welche Technik nutzt ihr für den Podcast?

Ich habe mir ein externes Mikro zugelegt und arbeite ansonsten am PC.

Als Aufnahmetool nutze ich Zoom. Danach schneide ich die Episode mithilfe von Audacity und bearbeite den Ton noch einmal mit Auphonic nach.

Welche Tipps kannst du Einsteigern geben, die einen eigenen Podcast starten wollen?

Wie wird immer so schön gesagt: Einfach machen. Nun ja, so einfach ist es nicht und es kostet Überwindung. Die eigene Stimme zu hören, ist auch so ein Ding.

Meine erste Hürde war ja schon genommen, weil ich mich während meines Social Media Management Fernstudiums intensiv mit Podcasting beschäftigen musste und damals auch schon eine erste Episode produziert hatte.

Zum Start des Sidepreneur Podcast haben wir uns als Team aber auch Unterstützung bei dem Podcast Coach unseres Vertrauens, Heike Stiegler, geholt.

Zum Schluss würde ich mich über eure 3 Lieblingspodcasts freuen.

Peter ist der absolute Podcast-Hörer und kann deshalb die besseren Tipps geben, ich bin doch eher von der lesenden Zunft. Ich höre gerne den Podcast Online Business Ladies von Ulrike Giller, den Selbstmarketing-Podcast von Julian Heck und den “Moshpit”-Podcast von Gordon Schönwälder.

Peter empfiehlt außerdem den OMR-Podcast und den 5ideen Podcast von David Brych.

Danke für die interessanten Einblicke und Podcasting Tipps

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