44. Outsourcing – 52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit

Outsourcing - 52 Tipps für eine erfolgreiche SelbständigkeitWenn man als Selbständiger startet, dann sieht das bei vielen gleich aus. Man macht erstmal alles selber, um Kosten zu sparen.

Doch mit der Zeit bringt diese Vorgehensweise einige Nachteile mit sich. Eine Lösung heißt Outsourcing.

In diesem Artikel gebe ich einen Überblick über die Möglichkeiten und Vorteile von Outsourcing. Zudem schildere ich meine Erfahrungen.

Dieser Artikel gehört zur Serie:
52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit

Outsourcing

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Nachdem man die erste Zeit der eigenen Selbständigkeit hinter sich hat und das eigene Business hoffentlich besser läuft, wird bei vielen das Thema Outsourcing aktuell.

Egal ob man einzelne Aufgaben auslagert, bestimmte Projekte mit externer Hilfe durchführt oder dauerhaft Arbeiten von anderen erledigen lässt, Outsourcing bringt Vor- und Nachteile mit sich.

So kann man zu den Vorteilen sicher zählen, dass man auf diese Weise einfach mehr schafft. Mit einer zusätzlichen Arbeitskraft kann man Aufgaben erledigen, die lange liegen geblieben sind.

Zudem kommen oft neue Ideen und Perspektiven, die ebenfalls helfen. Bei Outsourcing bindet man sich zudem nicht so stark, wie das bei einem festen Mitarbeiter der Fall wäre.

Zu den Nachteilen gehört u.a. ein erhöhter Koordinierungsaufwand, da man den “Helfer” nicht einfach machen lassen kann. Briefing, Kontrolle, Abnahme etc. sind notwendig.

Zudem muss die Qualität der Leistung nicht immer dem entsprechen, was man sich selbst vorstellt und was man erwartet.

Dennoch bringt Outsourcing einiges an Potential mit, vor allem in 2 Bereichen.

Mehr schaffen
Wer als Selbständiger auch nach der Gründungsphase alles selbst macht, der bremst sich irgendwann aus. Der Tag hat nunmal nur 24 Stunden und man kann davon nur einen Teil in die Arbeit stecken.

Kümmert man sich dauerhaft um alles mögliche, dann fehlt die Zeit (und sicher auch die Energie) neue Projekte in Angriff zu nehmen oder neue Ideen umzusetzen.

Insofern ist entweder projektbezogene Hilfe oder die dauerhafte Auslagerung von einzelnen Arbeiten sehr interessant. Das betrifft vor allem Arbeiten die viel Zeit benötigen, aber eher zu den Routine-Aufgaben gehören.

Aber auch bei Aufgaben, wo einem das Know How fehlt, lohnt sich Outsourcing. Man schafft sich selbst nicht nur mehr Zeit für andere, wichtigere Aufgaben, sondern die outgesourcten Arbeiten werden von einem Experten oft besser erledigt, als man es selbst könnte.

Ein gibt jedenfalls eine Menge Möglichkeiten einzelne Aufgaben und Arbeiten auszulagern.

Weniger arbeiten
Wer schon länger selbständig ist hat aber meist noch ein anderes Ziel: Weniger arbeiten.

Nach den oft vielen Überstunden in den ersten Jahren der Selbständigkeit, möchte man später von dem Erreichten profitieren und nicht im selben “Tempo” weitermachen. Zumal das auch aus gesundheitlicher Sicht nicht zu empfehlen ist.

Um die eigenen investierten Stunden zurückzufahren bietet sich das Outsourcing ebenfalls an. Dabei geht es dann nicht primär darum mehr zu schaffen, sondern das eigene Arbeitspensum zu senken. Als positiver Nebeneffekt steigt dann meist sogar die eigene Leistungsfähigkeit, was sich natürlich positiv auf die Produktivität auswirkt.

Es gibt aber auch viele Selbständige, die mit der Zeit versuchen sich komplett aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen. Das beschreibt z.B. Tim Ferris in seinem Buch Die 4-Stunden Woche.

Dabei stellt Outsourcing durchaus eine Möglichkeit dar passive Einnahmen aufzubauen, was natürlich der Traum vieler ist.

Meine Erfahrungen

Ich selber habe mit einzelnen Aspekten des Outsourcings ebenfalls schon Erfahrungen gesammelt.

So habe ich z.B. die technische Seite meiner Blogs und Websites mit einem Managed Server* outgesourced. Ich muss mich also um Server-Administration etc. nicht kümmern.

Die Nutzung eines frei verfügbaren CMS wie WordPress und seiner Plugins ist ebenfalls eine Art Outsourcing. Früher habe ich selbst ein CMS programmiert und das spare ich mir nun.

Meine komplette Buchhaltung und Steuererklärung* habe ich an ein Steuerbüro rausgegeben. Das spart mir Zeit und eine Menge Nerven. :-)

Seit einiger Zeit habe ich Mit-Autoren, die Artikel für Selbständig im Netz verfassen und dafür von mir bezahlt werden. Auch das ist eine Hilfe, die es mir ermöglicht, ein paar andere Aufgaben anzugehen.

Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt. So habe ich teilweise auch nicht so gute Erfahrungen mit Outsourcing gemacht. Minderwertige Qualität, schlechte Zuverlässigkeit und ähnliches kommen vor.

Gerade wenn man viel Wert auf Qualität legt und eine bestimmte Vorstellung vom Endergebnis hat, sollte man die ausgelagerten Arbeiten gut überwachen.

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Fazit

Outsourcing ist sicher kein Allheilmittel. Es kann in vielen Bereichen aber sehr dabei helfen die Arbeitslast zu senken.

Auf diese Weise kann man sich auf das Wichtige konzentrieren und damit unter anderem die Qualität des Gesamt-Ergebnisses steigern.

Man sollte aber immer gut prüfen und überwachen, wie die Partner arbeiten, um die Qualität sicherzustellen. Auf Dauer ist es aber, neben festen Angestellten, die einzige Möglichkeit das eigene Business weiter wachsen zu lassen.

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5 Gedanken zu „44. Outsourcing – 52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit“

  1. Ich sehe es größtenteils so wie du, Peer. Beim Outsourcing gibt es alles, von sehr guter bis wirklich schlechter Qualität. Da ich viel Wert auf Zuverlässigkeit lege habe ich mir inzwischen einige herausgesucht, welche wirklich immer pünktlich und zuverlässig sind.

    An der Qualität kann man schnell arbeiten, mit ein wenig konstruktiver Kritik bekommt man das schnell in den Griff.

    Antworten
  2. Outsourcing ist ein Punkt, auf dem ich ggf. schon mal zurückgreife.
    Es ist aber immer die Frage, für welche Zwecke. Bei viele meiner Projekte, ist es durchaus nicht möglich, jemand meine Aufgabe überlassen zu wollen, da ich dabei eine ganz spezielle Vorstellung meiner Gebiete, bis zu deren Vollendung habe.

    Aber bei angenommen Nischenwebseiten, deren thematischen Inhalt ich nicht zu 100% kenne, dennoch aber gerne ein bestimmtes Thema hochziehen möchte, da ich es als lukrative Einnahmequelle zum Geld verdienen sehe, so versuche ich das nötige Themenmaterial anderweitig zu erhalten. Indem ich nicht soviel Zeit investieren muss das ganze mir selbst über Stunden anzueignen, so folgt Schlusslicht das “Outsourcing”!

    Gruß
    Tobi

    Antworten
  3. Gerade bei Plattformen wie Odesk finden sich eigentlich kaum taugliche Freelancer. Wenn man die Arbeit in der Qualität haben möchte, in der man sie selbst erstellen würde, zahlt man wenn überhaupt nur ein wenig weniger als man einnimmt, sodass sich outsourcing meiner Erfahrung nach selten lohnt.

    Antworten
    • Hallo Nikolai, dem kann ich leider nicht zustimmen. Ich merke oft bei der Beratung von Firmen zum Thema Outsourcing das viele die gewünschte Dienstleistung nicht genau beschreiben können und somit auch nicht das gewünschte Ergebnis bekommen.

      Siehst Du das anders?

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  4. Ich habe vor ein paar Tagen mit dieser Artikelreihe begonnen und war von Anfang Feuer und Flamme über die Artikel und habe mich sehr über neue und informative Inhalte gefreut. Ich glaube, es ist auch wirklich schwer über 52 Wochen effiziente Tipps aufzuweisen und was neues zu finden. Ich bin Jetzt bei Tipp Nr. 44 und die Tipps wiederholen sich eigentlich schon seit 5-8 Artikel auf jeden Fall. Was ich sehr schade finde. Da hätte man auch den ein oder anderen Tipp weglassen können. Aber an sich finde ich die Artikelreihe über die ersten Tipps sehr informativ und aufschlussreich. Ich konnte auch sehr viele Tipps für meine eigene Selbstständigkeit mitnehmen und freue mich, diese Tipps umzusetzen. Aber wie gesagt, gerade jetzt zum Ende hin, ist es sehr zäh, die Tipps noch vollständig zu lesen.

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