45. Ablenkung – 52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit

Ablenkung - 52 Tipps für eine erfolgreiche SelbständigkeitEs gibt einige Dinge, die der eigenen Selbständigkeit schaden.

Wenig beachtet, aber oft ein großes Problem, ist die Ablenkung während der Arbeit.

Gerade Solo-Selbständige sind vielen Ablenkungen ausgesetzt und darunter leidet die Produktivität.

Welche Ablenkungen es gibt und was man im Heimbüro oder im externen Büro dagegen machen kann, erfahrt ihr im Folgenden.

Dieser Artikel gehört zur Serie:
52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit

Ablenkung

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Wer allein zu Hause arbeitet, am besten noch in einer Ecke im Wohnzimmer, kennt das sicher. Man hat sich eigentlich vorgenommen zu arbeiten, aber es kommt gerade was interessantes im Fernsehen, ein neues Regal muss angebracht werden oder die Diskussion auf Facebook ist einfach zu interessant.

Die Ablenkung ist für viele Selbständige ein Problem, gerade im Home-Office.

Familie, Social Web, Mails, Internet, Telefon, TV, Games und vieles mehr sorgen dafür, dass man oft nicht so viel schafft, wie man eigentlich wollte.

Doch dabei gibt es natürlich Unterschiede, je nachdem wo man arbeitet.

Arbeit im Heimbüro
Im Heimbüro zu arbeiten hat einige Vorteile. Es spart Geld, man hat keinen langen Weg zur Arbeit und so weiter.

Idealerweise hat man dann sogar noch einen eigenen Raum in der Wohnung oder im Haus. Doch auch hier lauert die Ablenkung.

Freunde und Familie gehen davon aus, dass man zu Hause ist, das Wohnzimmer ist nicht weit usw.. Von den Ablenkungen im Internet ganz zu schweigen.

Wichtig ist, dass an eine klare Trennung von Privatem und Beruflichem vornimmt. Tagsüber ist das Wohnzimmer tabu, genauso wie die Spielekonsole. Der Familie macht man klar, dass man tagsüber auf Arbeit ist, auch wenn der Arbeitsplatz zu Hause ist.

Ebenso wichtig ist es nach meiner Erfahrung, dass man Ordnung hält. Viele vernachlässigen dies, was zur Folge hat, dass die Konzentration sinkt und das Ablenkungs-Potential steigt.

Des Weiteren sollte man sich einen klaren Plan machen und eine ToDo-Liste anlegen, die es abzuarbeiten gilt.

Auch regelmäßige Arbeitszeiten und Arbeitskleidung (es muss ja kein Anzug sein, aber der Bademantel sollte es auch nicht sein) helfen dabei in die Arbeitsstimmung zu kommen.

Weitere Tipps für das Arbeiten im Home-Office.

Coworking Spaces
Immer beliebter werden Coworking Spaces, da es diese ermöglichen in einem Business-Umfeld zu arbeiten, Networking zu betreiben und das für relativ wenig Geld.

Man findet dort in der Regel eine gute Infrastruktur und kommt mit anderen Selbständigen in Kontakt, was sehr hilfreich sein kann. Zudem bieten diese eine große Chance für Digitale Nomaden, die dadurch gute Arbeitsbedingungen unterwegs bekommen.

Diesen Vorteilen stehen aber auch ein paar Nachteile gegenüber. Einer davon ist die Ablenkung, die sich in solchen Coworking Spaces kaum vermeiden lässt.

Je nach den Aufgaben, die man zu erledigen hat, kann das Teilen der Räume mit anderen Selbständigen sehr stark ablenken und die eigene Produktivität negativ beeinflussen.

Deshalb sollte man genau abwägen, ob ein Coworking Space für die eigene Tätigkeit das Richtige ist. Eine Möglichkeit ist es, nur teilweise da zu arbeiten und andere Aufgaben eher in der Ruhe der eigenen vier Wände zu erledigen.

Weitere Tipps zur Coworking Spaces.

externes Büro
Die dritte Möglichkeit besteht in einem eigenen externen Büro. Das ist sicher der Traum vieler Selbständiger, aber gerade aus finanziellen Gründen nicht immer machbar.

Dort arbeitet man dann zwar oft ebenfalls allein, aber jegliche private Ablenkungen der eigenen Wohnung fallen dort weg.

Zudem ist der Weg zur Arbeit und die Tatsache, dass man zum Feierabend die Tür hinter sich zumachen kann, psychologisch sehr wichtig.

Dauerhaft ist ein eigenes Büro für viele Selbständige im Netz sicher eine gute Möglichkeit.

Mehr Tipps zum eigenen Büro.

Meine Erfahrungen

Als ich mich 2007 selbständig gemacht habe, war ein externes Büro aus finanziellen Gründen keine Option. Zudem hatte ich im eigenen Haus ein freies Zimmer, welches sich als Büro anbot.

Bis heute arbeite ich in meinem Heimbüro und kann insgesamt ein positives Fazit ziehen.

Dabei war es zu Beginn nicht so einfach. In den ersten Monaten fand ich mich des öfteren mal auf der Couch wieder, habe Mittag gegessen und TV geschaut. Leider kam ich danach irgendwie nicht mehr in den Arbeitsmodus.

Ebenfalls problematisch war es meiner Familie klar zu machen, dass ich tagsüber auf Arbeit bin, auch wenn ich zu Hause bin. Aber auch das war nach ein paar klärenden Gesprächen kein Problem mehr.

Ich kann deshalb insgesamt ein positives Fazit zum Heimbüro ziehen, muss aber auch heute noch immer gut aufpassen, dass die Ordnung erhalten bleibt und ich nicht den Ablenkungen des Internets erliege.

In Kürze wird sich das aber ändern. Dann geht es in das eigene externe Büro, was nicht nur größer ist, sondern zudem einen weiteren Raum für einen Mitarbeiter bietet. Aus verschiedenen Gründen war dieser Schritt nach mehr als 8 Jahren nun notwendig, auch wenn ich mich im Heimbüro noch immer sehr wohlfühle.

Mehr dazu dann Anfang 2015.

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Fazit

Die Ablenkung ist für Selbständige im Netz teilweise ein großes Problem.

Neben grundlegenden Maßnahmen gegen die Ablenkung, muss man auch in der täglichen Arbeit ein paar Dinge beachten.

Weitere praktische Tipps gegen die Ablenkung im Büro.

Was lenkt euch am meisten im Büro von der Arbeit ab?

  • Social Media (27%, 36 Stimmen)
  • Kollegen (19%, 25 Stimmen)
  • etwas anderes (17%, 23 Stimmen)
  • Familie (16%, 22 Stimmen)
  • Kunden (Anrufe ...) (11%, 15 Stimmen)
  • eMails (8%, 11 Stimmen)
  • Ich werde nicht abgelenkt. (2%, 3 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 135 (1 Stimmen)

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9 Gedanken zu „45. Ablenkung – 52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit“

  1. Hallo,

    ich habe die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist nicht in Jogginghose und schlabber T-Shirt Zuhause zu arbeiten, sondern auch Daheim viel Wert auf das Aussehen zu legen, denn nur so komm ich wirklich in einen Arbeitsmodus.
    Nun gut mit Anzug lauf ich im Homeoffice nicht unbedingt rum, aber ein Hemd sollte es schon sein und auch die Haare sollten nicht aussehen, als sei man aus dem Bett gefallen.

    Viele Grüße
    Andreas

    Antworten
  2. Ich habe alle beschriebenen Arbeitsformen erlebt, arbeite jetzt seit über einem Jahr vorwiegend im Home Office. Am schwierigsten fand ich die Arbeit im Co-Working-Space, weil die Zusammensetzung der Leute immer anders ist und die soziale Interaktion entsprechend viel Aufmerksamkeit beansprucht. Das Home Office ist ideal für komplexe Konzepte, bedarf aber hoher Disziplin und fester Rituale. Em Ende geht nach meiner Erfahrung nichts über eine gute Büro-Architektur (Rückzugs- + Besprechungs-Räume) mit einem festen Team von guten Leuten. Da muss man sich über Ablenkung keine Gedanken machen.

    Antworten
  3. Ich kann Andreas da nur zustimmen. Sich so zu kleiden und auch vorzubereiten wie als wenn man in ein “normales” Büro fahrt, kann entscheidene den Workflow als auch die Motivation steigern.
    Zudem schalte ich während der Homeoffice zeiten, keine Unterhaltungselektronik ein. TV, Konsole bleiben aus.

    Besten Gruß
    Sebastian

    Antworten
  4. Ich lasse mich von Social Media zwar durchaus ablenken, gönne mir diese Auszeit aber auch bewusst. Ebenson meine heilige Mittagspause auf dem Sofa. Mit den anderen Dingen habe ich keine Probleme, denn ich arbeite alleine und das heißt niemand macht meine Arbeit, die Kunden warten aber darauf. Ich lege sehr viel Wert auf einen pünktlichen Feierabend (meine beiden Hunde auch ;-)) und arbeite weder abends geschweige denn nachts. Ich funktioniere nur mit einem geregeltem Tagesablauf und an den halte ich mich. Familie und Freunden beizubringen, dass sie nicht einfach während meiner Arbeitszeit zum Kaffeetrinken hier aufkreuzen können weil ich ja daheim bin war mit das Schwerste. Auch den Haushalt kann ich prima ignorieren aber den macht mir ebenso wenig jemand wie die Texte für meine Kunden. Die Einstellung: Wenn ich nichts arbeite verdiene ich auch nichts ist im Alltag sehr hilfreich

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  5. Ich schreibe ja recht viel – aber eher selten im HomeOffice. Meist zieht es mich raus in ein Coworking-Space (aber mit eher fixen Mitgliederstrukturen) oder einfach in eines meiner Handvoll Lieblingscafes. Irgendwie mag ich schon etwas Trubel um mich rum. Ist vielleicht eine Spätfolge meiner früheren Journalismustätigkeit. Gerade in den größeren Redaktionsräumen wird man ja schnell an einen gewissen Grundgeräuschpegel gewöhnt… Aber da ist ja jeder anders… :)

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  6. Glaubt man einer Studie der Universität Cardiff, dauert es nach einer Ablenkung von 5 Sekunden durchschnittlich etwa 64 Sekunden, bis die volle Konzentration nach einer Unterbrechung wieder erreicht ist.

    Da gilt es dann wirklich, sogenannte “Zeiträuber” zu minimieren um insgesamt effizienter arbeiten zu können.

    Antworten
  7. Interessanter Artikel. Bei mir hat es sich bei der Arbeit im Home Office als Hilfreich erwiesen, genaue Routinen zu entwickeln, morgens direkt mit der Arbeit zu beginnen und Ablenkungen erst zuzulassen, wenn ich bestimmte Tagesziele erreicht habe.

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  8. Ich bin dieses Jahr auch mit einigen Webprojekten an den Start gegangen, darunter z.B. hochzeitsregion-muenchen.de und hochzeitsregion-nuernberg.de und arbeite auch von zu Hause aus. Social Media ist in meinen Augen auch der größte Faktor was Ablenkung angeht, aber ich versuche z.B. Facebook dann auch bewusst produktiv zu nutzen, indem ich z.B. Artikel von Gründermagazinen o.Ä. lese.

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  9. Ich sehe Ablenkung auch als eine sehr große Gefahr. Das Internet bietet einfach zu viele Ablenkungen, deshalb nutze ich das Internet während der Arbeit nur zur Recherche. Ich nutze in dieser Zeit keine sozialen Medien oder Nachrichtenseiten, lese keine E-Mails und ich schaffe auch Ruhe in der Arbeitsumgebung. Kreativität ist nur unter optimalen Arbeitsbedingungen möglich. Ein Büro außerhalb des Heims kann zumindest Ablenkungen in der Arbeitsumgebung eliminieren.

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