Erfolg durch lernen – Basics der erfolgreichen Selbstständigkeit

Erfolg durch lernen - Basics der erfolgreichen Selbstständigkeit
“Man lernt nie aus” wurde mir früher gesagt und auch, dass man “sein ganzes Leben lernen muss”. Als Kind habe ich das nicht geglaubt und freute mich auf die Zeit nach der Schule.

Doch ich musste feststellen, dass Eltern und Lehrer recht hatten. Als Selbstständiger mit mehr als 10 Jahren Erfahrung kann ich die damaligen guten Ratschläge nur bestätigen. Neues Wissen und KnowHow anzusammeln ist für Selbstständige ein Grundpfeiler für den Erfolg.

In meinem heutigen Basics-Tipp gehe ich deshalb auf das Lernen ein und schildere unter anderem, wie ich dabei vorgehe.

Erfolg durch lernen

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Wer auf Arbeit eine ruhige Kugel schieben und nicht groß Nachdenken will, der ist nicht wirklich für die Selbstständigkeit geeignet und sollte diese Entscheidung nochmal genau überdenken. Als Selbstständiger kommt man nie zur Ruhe. Selbstständigkeit bedeutet Veränderung, sowohl von Außen, als auch bei einem selbst.

Nach meiner Erfahrung wird man deshalb nur Erfolg haben, wenn man bereit ist zu lernen. Weiterbildung, Erfahrungen, KnowHow und mehr gehören dazu.

Neues KnowHow sammeln

Doch wie sammelt man als Selbstständiger KnowHow? Wie steigert man das eigene Wissen?

Ich habe im Folgenden mal die Informations-Quellen zusammengetragen, aus denen ich mein Wissen ziehe bzw. die mir grundsätzlich zur Verfügung stehen.

  • Blogs

    Ich habe viele Blogs in meinem Feedreader abonniert. Darunter sind viele englischsprachige, aber auch eine Reihe deutschsprachiger Blogs. Ich lese dort natürlich nicht jeden einzelnen Artikel, aber wenn etwas für mich spannendes und interessantes dabei ist, dann lese ich die Artikel und speichere mir die URL ggf. für später. Blog sind eine meiner Hauptinformationsquellen und auch für die Inspiration sehr wichtig.

  • Websites

    Neben Blogs gibt es natürlich noch viel mehr normale Websites, die aber auch sehr hilfreich für mich waren und sind. So habe ich vor allem mit Hilfe von Websites Programmieren gelernt, eine Fähigkeit, die mir heute sehr viel hilft. Natürlich geht es dabei um PHP und Datenbanken und nicht um “richtige” Programme für den Computer, aber ohne meine Programmierfähigkeiten könnte ich vieles nicht machen.

  • Bücher

    Früher habe ich viele Fachbücher gelesen und auch heute noch greife ich immer wieder zu interessanten Büchern, wenn auch nicht mehr so häufig. Gerade dann, wenn man sich als Einsteiger in ein Themengebiet einarbeien möchte, sind Bücher oft eine gute Wahl, denn sie sind im Gegensatz zu Online-Texten meist umfassend aufbereit und für Einsteiger einfacher zu nutzen. Natürlich sind diese Fachbücher heute auch oft als eBooks verfügbar, was ich gut finde.

  • Online-Kurse

    Stark im Kommen sind Online-Kurse, von denen es auch im deutschsprachigen Raum immer mehr gibt. Diese ermöglichen es interaktiv und mit verschiedenen Medienarten Neues zu lernen. Ich merke bei mir selbst, dass es viele Themen gibt, wo ich mittlerweile gern zusätzlich Videos zur Weiterbildung nutze und nicht nur Texte lese. Gerade die Kombination daraus finde ich sehr gut.

  • Videos

    Für konkrete Infos, Probleme etc. greife ich immer häufiger auf YouTube zurück. Hier kann man sehr gut Anleitungs- und Hilfevideos zu fast allen Themen finden. Sei es Programmierung, Software-Einstellungen, Design oder was auch immer.

  • Weiterbildung

    Wenn du nicht der Typ für das autodidaktische Lernen bist, solltest du dich über Weiterbildungen informieren. Das ist zwar der mit Abstand teuerste Weg, um dich weiterzubilden, aber dafür bekommt man hier persönliche Betreuung und kann in einer Gruppe lernen. Aber auch eine Weiterbildung per Fernstudium ist möglich. Hier hat man eine gute Mischung aus Online-Lernen und Betreuung. Zudem ist es deutlich günstiger als Real-Life-Seminare.

  • Networking

    Unter diesem Punkt fasse ich mal alle Kontakte zu anderen Selbstständigen und Webworkern zusammen. Ob im persönlichen Gespräch, in Foren oder in sozialen Netzwerken, aus den Gesprächen mit anderen habe ich sehr viel KnowHow und Erfahrungen mitnehmen können. Deshalb solltet ihr auf jeden Fall den Kontakt zu anderen suchen. Zudem sind solche persönlichen Kontakte für die Motivation sehr wichtig.

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Neues ausprobieren

Darüber hinaus gibt es aber noch mehr Möglichkeiten zu lernen. Neben den eher klassischen Methoden der KnowHow-Aneignung, habe ich während meiner Selbstständigkeit sehr viel aus der täglichen Arbeit gelernt.

Indem ich nicht nur auf fertige Lösungen oder externe Leistungen gesetzt habe, sondern sehr vieles komplett selbst gemacht habe, habe ich eine Menge dabei gelernt. Das fing schon damit an, dass ich zum Start meiner Selbstständigkeit ein eigenes Content Management System programmiert habe, was schon recht umfangreich war. Ich war damals mit den kostenlosen Lösungen nicht zufrieden und hatte während meines vorherigen Jobs mit einem CMS zu tun gehabt, an dem mir vieles nicht gefiel. Also habe ich einfach mal selbst eins programmiert.

Dabei habe ich sehr viel über das Programmieren, aber auch über Workflows, Usability, Sicherheit und mehr gelernt. Später habe ich dann vieles anderes ebenfalls selbst gemacht. Für meine Blogs nutze ich zwar WordPress und viele fertige Plugins, aber von Anfang an habe ich eine Menge angepasst und neue Funktionen ergänzt. So habe ich gerade aktuell bei meinem Brettspiel-Blog viele Funktionen, z.B. zum Voting oder individuelle Produktboxen, selber entwickelt und implementiert, da es hier keine fertige Lösung gab, die mir gefallen hat.

Neues ausprobieren und Erfahrungen sammeln ist für mich wohl die wichtigste Methode, um mir neues Wissen anzueignen.

Durch Fehler und Fehlschläge lernen

In diesem Zusammenhang möchte ich auch nochmal explizit darauf eingehen, dass man durch Fehler oder sogar durch das Scheitern sehr viel lernt. Die meisten versuchen Fehler zu vermeiden, was verständlich ist, gerade wenn diese teuer sind. Aber die viele kleinen Fehler und Fehlschläge mögen im ersten Moment ärgerlich sein und Geld/Zeit kosten, aber nach meiner Erfahrung habe ich dadurch sehr viel gelernt.

Wichtig ist, dass man sich davon nicht demotivieren lässt, sondern von vornherein bereit ist diese zu akzeptieren und daraus zu lernen. Bei mir ist es sogar so, dass diese mich eher noch motivieren und ich noch eine Schippe drauflege. Das ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Charakterzug bei Selbstständigen, ohne den es langfristig sehr schwer wird.

Erfolg durch lernen – Mein Fazit

Sich einfach nur gewisse Fähigkeiten aneignen und dann für den Rest der eigenen Selbstständigkeit diese anwenden wird nicht funktionieren. Die vielen Geschäftsaufgaben zeigen das. Oft liegt es eben genau daran, dass sich diese Selbstständigen oder Unternehmer nicht weiterentwickelt haben. Sie wollten den Status quo beibehalten, anstatt Neues auszuprobieren, ausgetretene Pfade zu verlassen und sich bzw. ihr Business zu verändern.

Deshalb kann ich jedem nur ans Herz legen Neues auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und neues Wissen anzuhäufen. Nur so werdet ihr dauerhaft erfolgreich sein.

Mehr Tipps zu den Basics der Selbstständigkeit

In dieser Artikelserie stelle ich jeweils einen Faktor vor, um erfolgreich selbstständig zu sein. Dabei schildere ich natürlich vor allem meine eigenen Erfahrungen aus mehr als 10 Jahren Selbstständigkeit im Netz, gehe aber auch auf grundlegende Tipps und Basics ein.

Basics der Selbstständigkeit:
Leidenschaft, Kaufmännisches Wissen, Ziele, Finanzamt, Krankheit, Ordnung & Struktur, Finanzielle Rücklagen, Familie und Arbeit, Rückschläge nutzen, Neid, Fokussierung, Anpassung, Marke, Rechnungen, Büro, Privatleben, Motivation, Stress, Lernen, Ideen, Auftreten, Durchhaltevermögen, Werbung, Versicherungen, Liquidität, Vergleiche, Chancen, Technik, Altersabsicherung

Ich freue mich natürlich über eure Erfahrungen und Tipps zu den behandelten Themen.

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8 Gedanken zu „Erfolg durch lernen – Basics der erfolgreichen Selbstständigkeit“

  1. Super Artikel Peer.

    Interessant, habe vor ein paar Tagen darüber geschrieben, dass ich Bücher nicht mehr so gerne zur Wissensaneignung nutze, Du liest scheinbar auch weniger Bücher als früher.

    Am Besten lerne ich selbst immer noch durch das “Learning-by-Doing”. Das geht auch etwas in die Richtung der Fehlern und Fehlschlägen die Du erwähnst. Solange Fehler nicht ständig wiederholt werden und daraus gelernt wird, perfekt!

    Antworten
    • Da klinke ich mich mal ein, weil das Thema interessant ist. Ich selbst lese tatsächlich wieder deutlich mehr. Erst recht seit dem Kindle. Auch zur Wissensaneignung, denn auch hier gibt es ja viele interessante Werke. Was aber stimmt: Ich lese nicht mehr so trockene Werke, die mir von A bis Z alles aufzählen und erklären, wie ein Lexikon. Da bin ich heute eher an eigenen Ideen und Konzepten interessiert, die aus dem Standard ausbrechen und neue Workflows etc. aufbauen. Leider hab ich gerade kein Beispiel bzw. keine Zeit eines herauszusuchen. Denke aber es ist klar was ich meine.

      Was ich nach wie vor für gefährlich halte, sind Videokurse. Du selbst lernst damit zwar, aber zum einen bietet »jeder Idiot« inzwischen einen Kurs auf den öffentlichen Plattformen an, zum anderen sagt mir dann niemand, dass ich es nicht falsch lerne. Aber bei Büchern ist es ja dasselbe: Wer nicht filtert, fällt schnell auf Laberköpfe rein.

      PS: Witzige Domain! Minimalismus, aber mit einem Hauch von Hipstertum, weil du dann doch wieder dem aktuellen Trend der Elision folgst, was entweder mit Sarkassmus oder einem Augenzwinkern gemeint ist, weil der Minimalist ja nicht einfach und blind alles reduziert (wie die Typen die Gegenstände Zählen und eine Neurose draus machen). Mag ich. Lebe auch Minimalistisch und vegan… bei der Massentierhaltung kann es von letzteren auch einfach nicht genug geben.

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      • Schön dass Du Deine Meinung teilst. Wie Du sagst, es gibt bei jeder Wissensvermittlung ein Auge offen zu halten. Jeder lernt auch auf eine andere Art, es scheint mir wichtig zu sein, herauszufinden was das für Einen ist.

        Heute ist mir glaube ich das Erleben wichtiger geworden als neue Dinge zu lernen. Bzw. einfach das Tun. Ich weiss so viel (und gleichzeitig so wenig). Da geht der Stoff für das Tun selten aus.

        Haha, ja die Domain ist mit einem Hauch Sarkasmus zu betrachten und schlussendlich darf jeder für sich Minimalismus selbst definieren, es soll hilfreich sein und nicht einschränken. Ich bin da aber schon eher der Neurotiker und habe auch meinen gesamten Besitz aufgeschrieben.

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  2. Ich bin sehr froh darüber, dass sich der Leitspruch “Man lernt nie aus” so oft im Leben und auch meinem eigenen Leben bewahrheitet: Das alltägliche Leben wie auch die persönliche Entwicklung in einem Beruf unterliegt immer einem ständigen Lernprozess.

    Der Mensch erfährt, erlebt, stellt fest, ist erstaunt, fällt hin, steht wieder auf, schaut sich an, was andere machen, teilt sein Wissen und Unwissen, nimmt das Wissen des Umfelds an, kopiert und macht ab dem Babyalter nach … und lernt daraus.

    Fast noch schöner ist die lateinische Weisheit: “discentes nos deficit vita – das Leben reicht für`s Lernen nicht aus”.
    Und das Schöne am Lernen ist doch, dass man als Lernender Fehler machen darf und auch machen soll.

    Meine persönlichen Lernquellen finde ich in Fachbüchern, im Gespräch mit Mitstreitern und im “try and error”.

    Gerade bei der Online-Tätigkeit habe ich erfreulicherweise immer wieder feststellen dürfen, dass viele Gleichgesinnte bereit sind, dir bei deinen Problemen unter die Arme zu greifen und Unterstützung zu geben.
    Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich mich irgendwann einmal getraut hatte, eine erste Nischenseite zu produzieren.

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  3. Ein sehr schöner Beitrag. Ich kann mich nur dir und den Vorrednern anschließen: Man lernt nie aus. Zum Thema Video-Kurse: Es gibt einige gute Kurse, die einem auch echt weiterhelfen können. Dann gibt es jedoch auch Kurse, wo man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte.
    VG

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  4. “Mentoring” kann, denke ich, auch eine sehr gute Möglichkeit sein, exklusiv viel an Wissen zu einem bestimmten Bereich aufzusaugen. Dabei kann z.B. auch ein Kunde ein Mentor sein, wenn er im Zielbereich einfach schon ein gutes Stück voraus ist. Durch die Zusammenarbeit kann man sich da viel abschauen!

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  5. Der Artikel spiegelt genau meinen Weg wieder. Vor etwa 2 Jahren bin ich auf das Thema Nischenseiten aufmerksam geworden und habe nach kurzem Einlesen in das Thema mit dem Aufbau einer Nischenseite begonnen. Das was ich gelesen halte wollte ich gleich selbst testen.
    Wenn ich zurück blicke, habe ich in der kurzen Zeit schon vieles gelernt und denke, dass es noch nicht alles ist, um damit erfolgreich Nischenseiten aufzubauen. Ich bin immer offen für neuen Input und habe Spaß daran neues zu lernen und zu testen.

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  6. Hallo zusammen

    Heute bin ich per Zufall auf diese Seite “gelandet” – zum Glück. Denn hier fand ich echt viele nützliche Informationen für meine Tätigkeit als Webdesigner.

    Beste Grüsse
    Silvester

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