Mythen der Selbständigkeit – 6. Kosten

Mythen der Selbständigkeit - KostenIn Teil 6 meiner Artikelserie über verbreitete Mythen der Selbständigkeit geht es um die Kosten.

Diese werden oft unterschätzt, was zu finanziellen Engpässen und am Ende zur Pleite führen kann.

Es gibt aber auch die Vorstellung, dass bestimmte Kosten sein müssen, da sie für einen Selbständigen unbedingt notwendig sind.

In diesem Artikel möchte ich auf diese Mythen genauer eingehen und analysieren, was an diesen nach meiner Erfahrungen wirklich dran ist.

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Kosten-Mythen

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Im Folgenden gehe ich auf 4 Mythen rund um die Kosten der Existenzgründung und Selbständigkeit ein und schildere dazu meine Erfahrungen und meine Meinung.

Auch diesmal freue ich mich natürlich über euer Feedback in den Kommentaren.

  • niedrige Kosten
    Ich brauch nicht so viel zu verdienen, ich habe doch kaum Kosten.

    Wenn man mit der Selbständigkeit beginnt, hat man meist ein etwas naives Bild von den anfallenden Kosten. Gerade wenn man sich im Internet selbständig macht sieht man auf den ersten Blick lediglich den Computer, den Internet-Zugang und das war es dann ja schon fast.

    Mir ging es ähnlich, auch wenn ich durch Recherche und Beratung schon eine etwas realistischere Vorstellung hatte. Und das verhängnisvolle ist, dass es in der Anfangszeit der Selbständigkeit eigentlich auch fast so ist. Man lebt oft von Erspartem und versucht jegliche Zusatzkosten zu vermeiden.

    Doch auf Dauer fallen nicht nur die regelmäßigen Lebenshaltungskosten an, sondern man muss auch für das Alter vorsorgen, mehr in die Krankenversicherung* einzahlen, Technik erneuern, Werbung schalten und ähnliches.

    Doch auch das Finanzamt kommt irgendwann und möchte seinen nicht unbescheidenen Anteil haben und die Gewerbesteuer kommt ebenfalls meist etwas später.

    Das führt immer wieder dazu, dass sich Existenzgründer im ersten Jahr ihrer Selbständigkeit auf einem relativ niedrigen Einnahmeniveau einrichten, was erstmal auch funktioniert. Der Großteil der Einnahmen wird verbraucht und man hat das Gefühl, dass passt schon so.

    Ab dem 2. oder spätestens dem 3. Jahr der Selbständigkeit kommen aber auf einmal große Steuernachzahlungen und meist auch gleichzeitig saftige Vorauszahlungen auf einen zu. Die Gründungskosten, die man bei der Existenzgründung noch sehr gut bei Einkommenssteuer geltend machen konnte, stehen i.d.R. ebenso nicht mehr zur Verfügung.

    Nun wird vielleicht der eine oder andere sagen, dass zwar die Steuern etc. steigen, man ja aber auch nach 2 oder 3 Jahren mehr verdient. Das ist natürlich richtig. Aber wenn man sich im ersten Jahr angewöhnt 80% der Einnahmen zu verbrauchen, dann wird man das später auch so machen und dann kommen auf einmal diese Kosten und brechen einem das “finanzielle Genick”.

    Deshalb sollte man von Beginn an nur ca. 50% der eigenen Einnahmen (ohne MwSt.) wirklich verbrauchen und den Rest zurücklegen bzw. teilweise wieder ins Business reinvestieren. Man sollte sich auf keinen Fall angewöhnen zu viel zu verbrauchen, da es später schwer wird dies wieder zurück zu fahren.

  • günstiger Online-Business-Einstieg
    Ein Web-Business ist viel günstiger als ein Offline-Business.

    Die Einschätzung der eigenen Kosten hängt stark mit der Art der Selbständigkeit zusammen. Während sich die meisten Gründer bei Offline-Gründungen, wie etwa eine Werkstatt, ein Restaurant oder ähnliches, noch recht gut vorstellen können, dass damit nicht unbeträchtliche Kosten verbunden sind, sieht das gerade bei Online-Gründungen anders aus.

    Hier wird oft recht naiv davon ausgegangen, dass die Kosten sehr niedrig sind und man für Hosting und den eigenen Computer insgesamt nicht viel ausgeben muss.

    Natürlich kann man mit einem 5 Euro im Monat Hosting starten und braucht ansonsten eigentlich nur noch den eigenen Internet-Zugang zu bezahlen. Darüber hinaus fallen beim Start einer Website meist keine weiteren Kosten sofort an.

    Doch das ist meist ein Trugschluss. Zum einen ist es so, dass durch diese Minimalkosten sehr viele ein Online-Business starten und man es meist viel schwerer hat Fuß zu fassen und Einnahmen zu erzielen, als z.B. ein neu eröffnetes Restaurant. Natürlich kostet so ein Restaurant mehr, als ab der Eröffnung hat man meist auch sofort recht gute Einnahmen.

    Das bedeutet, dass man bei einem Online-Business nicht nur die Kosten, sondern das Verhältnis aus Kosten zu Einnahmen sehen muss.

    Hinzu kommt, dass viele Online-Gründer zwar nicht viel Geld zu Beginn investieren, aber massig Arbeitszeit. Sei es zur Erstellung und Optimierung der eigenen Website oder zur Vermarktung derselben. Diese Arbeitszeit steht dann nicht für bezahlte Kunden-Projekte etc. zur Verfügung.

    Diese investierte Zeit sollte man auf jeden Fall mal analysieren und mit Kosten beziffern. Offline-Gründer müssen sich natürlich auch um Marketing kümmern, aber nach meiner Erfahrung ist die dafür aufgewendete Zeit ein deutlich geringerer Anteil an der Gesamtarbeitszeit.

    Das bedeutet, dass man online vielleicht weniger Geld ausgeben kann, aber dafür viel mehr Zeit in den Aufbau der Firma stecken muss. Unter dem Strich ist die Online-Gründung aus diesem Grund wohl nicht wirklich viel günstiger.

    Wer das Know How für bestimmte wichtige Arbeiten zudem nicht besitzt (Layout der Website, Inhaltserstellung, Vermarktung, Versand von Online-Shops etc.), der muss diese Leistungen zudem gegen bares Geld einkaufen.

    Auf den ersten Blick ist der Einstieg ins Online-Business viel günstiger als ins Offline-Business. Deutlich mehr Arbeitsaufwand und meist deutlich spätere Einnahmen sorgen aber unter dem Strich dafür, dass es oft nicht wirklich günstiger ist.

  • Kredite*
    Man braucht auf jeden Fall einen Kredit für seine Existenzgründung.

    Das Thema Kredite hatte ich ja bereits mal angesprochen. Es gibt bei vielen Menschen die Vorstellung, dass es ohne Kredit gar nicht möglich ist zu Gründen.

    Das ist aber nicht pauschal der Fall. Ein Teil der Offline-Gründungen und viele Online-Gründungen sind durchaus ohne Kredite machbar. Die Kosten können in vielen Branchen zu Beginn gering gehalten werden und durch Arbeitszeit und -kraft kompensiert werden.

    Allerdings sollte einem klar sein, dass das nicht immer der Fall ist und das dies dann meist mit einer langsameren Einnahmensteigerung erkauft wird. Teilweise ist es allerdings ganz unmöglich ohne Kapital zu starten, welches aber nicht jeder auf der hohen Kante liegen hat.

    Offline ist das für die meisten nachvollziehbar, wenn Geschäftsräume gekauft und ausgestattet werden müssen. Aber auch online sind die Startkosten, z.B. für einen Online-Shop*, nicht zu unterschätzen.

    Kredite sind sicher kein Muss, aber man sollte genau durchrechnen, ob sich diese Finanzspritze nicht doch lohnt, um z.B. den Aufbau des eigenen Business zu beschleunigen und schneller zu regelmäßigen und ausreichenden Einnahmen zu kommen.

  • “Normale” Ausgaben?!
    Man braucht ein tolles Auto, ein neu eingerichtetes Büro und so weiter.

    Ich habe mir zum Start meiner Selbständigkeit z.B. ein Laptop gekauft, da ich dachte, ich brauche so etwas unbedingt, wenn ich zu Kunden fahre oder auf der Terrasse arbeite (siehe Mythen Teil 3).

    Es hat sich aber herausgestellt, dass dies am Ende nicht der Fall war. Gut, das war keine riesige Ausgabe. Bei anderen Gründern sind die meiner Meinung nach unnötigen Kosten schon höher.

    So sind manche der Meinung sie brauchen unbedingt ein neues Firmenauto oder z.B. ein externes Büro mit neuer Einrichtung. Oft sind es Statusobjekte, die als notwendig angesehen werden. In der Regel ist dies jedoch gar nicht der Fall und es wird viel Geld in Dinge investiert, die das eigene Business kaum oder gar nicht voran bringen.

    Man sollte gerade zu Beginn (aber auch später) immer darauf achten, dass die betrieblichen Ausgaben auf die Entwicklung des eigenen Business eine positive Wirkung haben. Zumindest mittelfristig muss dadurch mehr verdient werden, wobei die Mehreinnahmen die Ausgaben natürlich übersteigen sollten.

    Wenn ein neues Büro wirklich viele neue Kunden bringt, dann kann es sich lohnen. Wenn nicht, dann sollte man vielleicht noch eine Weile von daheim arbeiten oder zumindest ein kostengünstiges Büro mit gebrauchten Büromöbeln nutzen.

    Man sollte immer bedenken, dass jeder Euro, den man ausgibt, erstmal wieder erarbeitet werden muss. Deshalb sollten sich betriebliche Ausgaben direkt oder indirekt positiv auf die Einnahmen auswirken und nicht nur das eigene Ego bedienen.

Fazit

Die Kosten einer Selbständigkeit werden zu Beginn oft falsch eingeschätzt. Das kann sich nach einer Weile sehr negativ auswirken, wenn die Kosten deutlich ansteigen.

Generell sollte man sich vor der Gründung sehr genau informieren, wann welche Kosten anfallen und die eigenen betrieblichen Ausgaben zudem daraufhin überprüfen, ob sie das eigene Business positiv beeinflussen und sich rechnen.

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13 Gedanken zu „Mythen der Selbständigkeit – 6. Kosten“

  1. Sehr schöner Artikel. Du musst Wissen was Sache ist. Ich dagegen bin zwar seit 2008 als Kleinunternehmer selbständig, möchte jetzt aber den nächsten Schritt gehen und von meinen Einnahmen Leben und das Kleingewerbe als Hauptgewerbe ummelden. Jetzt stellte sich natürlich für mich die Frage, ob ich ein Büro unbedingt brauche, da ich eh kaum Kunden habe… Die Frage hat sich jetzt definitiv mit deinem Beitrag geklärt. Erstmal die Kosten so gering wie möglich halten.

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  2. Beim Punkt Büro habe ich eine andere Meinung, ich denke schon, dass ein Büro wichtig ist, sowohl im Business als auch für die Psyche. Ich habe am Anfang auch von zu Hause aus gearbeitet, aber wenn man von dem Ort, wo eigentlich Privatleben, Freizeit und Erholung stattfindet auch gearbeitet wird, dann kriegt man mit der Zeit ne Macke und ist der typische kommende Burnout-Patient. Kurz: Privat und geschäftlich unbedingt trennen, der Körper merkt das.

    Ein anderes Problem sind auch Geschäftspartner, die gerne mal vorbeikommen wollen. Als ich damals am Anfang noch im Webdesign Geschäft tätig war, da habe ich häufiger mal so Aussagen gehört, wo potentielle Kunden vorbeikommen wollten, um mal zu sehen wie man in meiner Firma so arbeitet.

    Was die Notebook Geschichte betrifft, da staune ich auch jedes mal, ich redete mir unbedingt ein ich brauche ein Notebook, dann ein MacBook und wenn ich mal Fazit ziehe, dann wird das nur benutzt wenn man mal außerhalb ist.

    Was ich aber beim Thema Kredit mal noch empfehlen kann, dass ist einen großen Bogen um solche Unternehmensgründerbüros zu machen, wo Banken dahinter stecken oder genauer gesagt, äußerst vorsichtig zu sein. Ich dachte damals naiv wie ich war, die wollen helfen und man arbeitet gemeinsam mit mir zusammen daran, denTraum der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Heute weiß ich, dass ist ein geschickt getarnter Vetriebskanal der Banken, um die komplette Produktpalette zu verkaufen. Dazu solche Aussagen wie z.B. “Wenn Sie eine Lebensversicherung, eine Berufsunfähigkeit, eine Risiko-LV und eine Krankenversicherung abschließen, dann sieht das die Kreditabteilung und wird wohlwollend ihren Kredit bewilligen”. Am Ende steht man da, hat tausend Versicherung an der Backe, aber keinen Kredit den man für die Selbstständigkeit benötigte. Und leider kenne ich ne ganze Hand voll Leute, den es so ergangen ist.

    Antworten
  3. Schöner Artikel,
    viele machen sich da echt zu wenig Gedanken, wenn Geld auf dem Konto ist geben sie es aus.
    “Kann ich doch von der Steuer absetzten!” – Klar, aber vorher muss man das halt auch erst mal verdienen ;-)

    Viele Grüße
    Heike

    Antworten
  4. naja, ich finde man sollte das alles nicht so über einen Kamm scheren. Es gibt sicher die unterschiedlichsten Tätigkeiten von Selbstständigen und dementsprechend auch unterschiedlichen Finanzbedarf.

    Antworten
  5. Naja, du beziehst dass anscheind nur auf Selbständige mit einer bestimmten Unternehmensform. Denn z. B. als Einzelunternehmer und Selbständiger als Nebentätigkeit fallen eigentlich so gut wie keine Kosten an. (Mir würde nur der Gewerbeschein einfallen der etwas kostet.) Ansonsten zahlt man am Ende d. Jahres nur seine ESt, falls überhaupt und das wars. Klar kosten wie kundentermin etc. entstehen schon aber ich denke das es sich hierbei wirklich um geringe Kosten handelt.

    Ich habe mir hierfür nur einen 2. Bildschirm und ein Netbook gekauft (Summe 400 Euro) anonsten brauche ich nix weiter, außer vllt. ein wenig Kaffee/Energy für längere Nächte ;)

    In dem Sinne noch einen angenehmen Tag, ich werde dann mal mein Englischvortrag in der Schule weiterschreiben :P

    VG
    Yan

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  6. Gute Artikel mit viel Wahrheit.

    Zum Büro.

    Wer wirklich viel persönlichen Kundenverkehr hat der wird hier auch ein schicken Büro benötigen. Diese Kosten muss dann jeder einplanen.

    Für die große Mehrheit ist aber ein externe Büro zwar auch eine gute Überlegung aber diese kann dann auch viel schlichter ausgestattet sein. Jeder Euro den man einsparen kann ist eure Gewinn.

    Ähnlich sieht es mit ein besonders tolle Auto aus. Natürlich macht ein neuen Auto von ein deutsche Premium Hersteller auf den ersten Blick Eindruck, aber wenn im Beratungs und Verkaufsgespräch eure Gegenüber merkt das ihr nicht so kompetent seit oder nur sehr viel “Marketing Sprech” kommt, dann nützt euch ein tolle Auto auch nichts.

    Ich kenne ein erfolgreich Selbständige in die Finanzbranche. Er fährt immer etwas ältere Autos weil er selber kein Sinn darin sieht so viel Geld in so was zu investieren.

    Viele seine Kunden sehen dies auch positiv weil er mit sein Wissen punkten kann.

    Zu Kredite.

    Jeder Gründer sollte sich im klaren sein das es meist gar nicht so einfach ist an Kredite zu gelangen.

    Auch sollte jeder überlegen das, diese Kredite irgendwann zurückgezahlt werden müssen. Da fragt aber keine Bank nach ob es euch gerade finanziell gut geht. Die wollen Ihr Geld.

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  7. also ich habe jetzt auch grad als jung-unternehmerin angefangen und arbeite auch nur alleine für mich. bis jetzt konnte ich auch alles in grenzen halten, finanzieller art. durch mund-zu-mund propaganda habe ich bereits 5 kunden. dies möchte ich mit einer werbung interessanter machen.ich werde das auf jeden fall mal austesten.

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  8. 50% der Einnahmen sparen finde ich schon sehr viel. Ich bin mit etwa 70% bisher ganz gut gefahren.

    @Computer Dude ” Kurz: Privat und geschäftlich unbedingt trennen, der Körper merkt das.” da hast du sooo Recht!

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  9. Sehr schöner Artikel!

    Beim Thema Kredit sollte man wirklich vorsichtig sein. Falls es sich irgendwie vermeiden lässt, zum Beispiel durch konsequente Kostenreduktion, sollte das auch getan werden. Anfangs darf man es gerne “schlank” halten und jede Ausgabe sollte gründlich überdacht werden. Nichts ist ärgerlicher als aufhören zu müssen, weil die Einnahmen gerade noch für Zinsen und Tilgung reichen und kein Geld mehr da ist um den Betrieb fortzuführen.

    Auch sollte nicht vernachlässigt werden, dass die meisten Neugründungen als Einzelunternehmer oder BGB-Gesellschaften erfolgen. Als Vollhafter kann ein Kredit nicht nur Probleme mit dem Gewerbe verursachen, sondern auch das Privatleben über mehrere Jahre signifikant beeinflussen.

    Grundsätzlich sollte man immer mit dem Worst-Case-Scenario rechnen und überprüfen, ob man dieses auch finanziell stämmen kann.

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  10. Ich kann die Thesen in dem Artikel nur bestätigen. Ich persönlich hatte große Probleme, weil ich die Steuern auf meine Brutto-Einnahmen nicht unmittelbar abgeführt hatte (“ach, demnächst mal…”) und im nächsten Jahr einen riesigen Betrag vor mir hatte, den ich nachzuleisten hatte. Inklusive der laufenden Steuereinnahmen frisst das dann einge ganze Zeit lang die aktuellen Einnahmen.

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  11. Sehr guter Artikel,

    ich merke imm wieder durch Anfragen bezüglich Warenbezug im Großhandel, dass viele blauäugig unterwegs sind. Die Mails ich werde mich mal selbständig machen mit einem Onlineshop waren jedoch im vorletzten Jahr schlimmer als in diesem. Die Utopie des easy-Business Internet hat abgenommen.

    Hinzu kommt, dass die Menschen sehen, dass die Big Player wie Amazon oder Zalando keinen Cent verdienen!!!

    Fixkosten immer niedrig halten!!! erst verdienen dann investieren!

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