Neues Jahr, neue Vorsätze – 6 Tipps mit denen du deine Ziele endlich erreichst

Spätestens “zwischen den Jahren”, wenn der Weihnachtsstress vorüber ist und die meisten von uns ein paar ruhigere Tage für sich haben, dann lassen wir das Jahr Revue passieren und schmieden Pläne für die kommenden 365 Tage.

Den meisten fällt viel ein, wenn sie darüber nachdenken, was sie besser machen könnten. Neben mehr Zeit mit Familie und Freunden sowie einem gesünderen Lebensstil, steht die Karriere oder die eigene Selbständigkeit mit ganz oben auf dem Wunschzettel.

Die berühmten guten Vorsätze sind schnell gefunden. Die eigentliche Herausforderung ist ihre Umsetzung.

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6 Tipps mit denen du deine Ziele endlich erreichst

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In den ersten Tagen nach Silvester ist man noch topmotiviert. Mit jedem Tag mehr, den der Alltag sich von unserem Leben zurückerobert, schwindet das Durchhaltevermögen. Wir verfallen in alte Denkweisen und gewohnte Handlungsmuster, lassen den inneren Schweinehund triumphieren. Die schwindende Willensstärke sorgt für noch mehr Durchhänger, die Abwärtsspirale der Demotivation nimmt ihren Lauf.

Dabei geht es auch anders! Es soll tatsächlich Menschen geben, die es schaffen ihre Vorsätze umzusetzen. Jahr für Jahr. Und das ist gar nicht so schwer, wie viele meinen. Man muss bei der Zielsetzung nur einige Grundregeln beachten, dann klappt’s auch mit der Selbstoptimierung.

Die folgenden Tipps sind ganz generelle Regeln, die sowohl beim Verwirklichen der beruflichen, wie auch der privaten Ziele helfen.

  1. Konkrete Ziele setzen

    Egal welche Ziele man sich setzt, das Wichtigste ist, dass es sich um konkrete Pläne handelt. Es reicht nicht aus zu sagen: “Im kommenden Jahr möchte ich meine Einnahmen steigern.” Statt schwammiger Wünsche sollte man lieber fassbare Zahlen nennen.

    Außerdem ist es wichtig mit einfließen zu lassen, wie man das Ziel erreichen will. Zum Beispiel durch den Aufbau zwei neuer Nischenseiten. Und schon klingt das Ziel ganz anders: “Durch den Aufbau zwei neuer Nischenseiten möchte ich meinen Umsatz im kommenden Jahr auf 20.000 Euro steigern.”

    Ein Ziel ist immer dann konkret, wenn es messbar ist. Am Ende des Jahres darf es keinen Zweifel darüber geben, ob ein Vorsatz erreicht wurde oder nicht. Messbar ist, was konkret ist.

  2. Bescheiden und realistisch sein

    Der Drang, sein Leben zum Jahreswechsel endlich ändern zu wollen, führt häufig zu Überheblichkeit. Und genau daran scheitern die meisten guten Vorsätze. Wer gleichzeitig abnehmen, mehr Zeit mit den Kindern verbringen, für den ersten Marathon seines Lebens trainieren und sich selbstständig machen möchte, der ist schnell überfordert.

    Besser ist es sich auf wenige realistische Ziele zu beschränken. Das kann ein ganz bestimmter Vorsatz sein, es dürfen aber durchaus auch mehrere sein. Insbesondere dann, wenn sie sich gut kombinieren lassen und dadurch ergänzen.

    Abnehmen und Sport treiben ist so ein Beispiel. Wer sich ohnehin mehr bewegen möchte um fit und gesund zu werden, der schafft die perfekte Voraussetzung für eine glückliche Waage. Beide Ziele lassen sich gut verknüpfen.

    Wer hingegen endlich weniger arbeiten will, zeitgleich aber seine Geschäftsidee in eine profitable Einnahmequelle verwandeln möchte, der baut einen Zielkonflikt auf.

  3. Ziele positiv formulieren und schriftlich fixieren

    Oft fällt es uns leichter zu benennen was wir nicht wollen, als klar auszudrücken was wir wollen. Ein scheinbar entschlossenes “Ich will nicht mehr rauchen!” geht uns leicht über die Lippen. Doch unterbewusst sträuben wir uns gegen das selbstauferlegte Verbot. Außerdem fehlen der Formulierung wichtige Aspekte. Sie sagt nicht aus warum und wie man weniger rauchen will.

    Stattdessen hilft es ungemein positiv zu bleiben, auch wenn Vorsätze mit Verboten oder Verhaltensänderungen zusammenhängen. “Ich nehme mir jeden Tag 15 Minuten Zeit, um zehn neue Spanischvokabeln für den nächsten Urlaub auf Mallorca zu lernen, damit ich mich auf meinem Lieblingsmarkt besser verständigen kann.” ist so eine positive Aussage. Aus ihr geht nicht nur exakt hervor was man wie und warum erlernen will, sondern mit der Lieblingsinsel und dem Lieblingsmarkt sind ganz klar positive Gefühle verbunden. Die dadurch erzeugte Vorfreude steigert die Motivation. Ein Ziel im Ziel quasi.

    Wichtig ist es auch seine Vorsätze nicht nur als lose Gedanken im Kopf zu haben, sondern sie schriftlich zu fixieren. Durch das Aufschreiben gibt man ihnen automatisch eine andere, eine ernsthaftere Bedeutung. Man manifestiert sie. Seinen schriftlichen Zielplan hängt man sich am besten dort auf, wo man ihn jeden Tag vor Augen hat. So wird man ständig an die Ziele erinnert.

  4. Ziele publik machen und Lob abholen

    Aufschreiben ist schon gut. Besser noch ist es, wenn man seine Ziele publik macht. Also der Familie, den Freunden und dem Kollegenkreis von seinen Vorsätzen erzählt. So setzt man sich einer Beobachtung und einer Erwartungshaltung von außen aus.

    Der so erzeugte Druck führt im besten Falle dazu, dass man dauerhaft am Ball bleibt. Schließlich möchte man sich beim nächsten Kaffeekränzchen im Kreise der Lieben nicht die Blöße geben. Stattdessen will man auf die Frage, ob man den schon regelmäßig ins Fitnessstudio gehe, ein beeindruckende Antwort geben können.

    Die Anerkennung der anderen für das eigene Durchhaltevermögen ist der beste Motivationsschub überhaupt.

  5. Meilensteine setzen und sich selbst belohnen

    Gerade wer sich langfristige Ziele setzt steht irgendwann unweigerlich vor einer Durststrecke. Um es sich selbst nicht zu schwer zu machen, sollte man komplexe Vorsätze deshalb in Meilensteine zerlegen.

    Wer am Ende des Jahres zum Beispiel 1.000 Follower bei Twitter haben möchte, der arbeitet erst einmal daran bis Ende März 250 zu gewinnen. Das liegt weder so weit in der Zukunft, noch klingt es so wahnsinnig viel. 250 Anhänger sind schnell gewonnen und lassen das Gesamtziel viel erreichbarer wirken. Und das tolle bei den Followern ist auch noch, dass es umso leichter wird, je mehr man hat.

    Ist ein Meilenstein erreicht, dann darf man sich gern selbst belohnen. So verknüpft man jeden Zwischenschritt mit einem guten Gefühl und tollen Erlebnis. Das motiviert für die nächste Runde. Am besten belohnt man sich mit Dingen, die nicht alltäglich sind. Wie wäre es beispielsweise mit einem Besuch bei der Kosmetikerin, einem Essen im Gourmetrestaurant oder einem Wochenendtrip?

  6. Verbündete suchen

    Dass es helfen kann, anderen von seinen guten Vorsätzen zu erzählen, haben wir bereits gelernt. Noch besser ist es natürlich, wenn die uns bei der Verwirklichung der Ziele aktiv unterstützen. Optimal ist natürlich, wenn man jemanden findet, der das gleiche Ziel hat.

    Für einen Marathon trainiert es sich leichter zu zweit. Man kann sich gegenseitig motivieren. Und man schleppt sich gegenseitig durch, wenn der Schweinehund überhandnimmt. Außerdem ist man unweigerlich in einer kleinen Wettbewerbssituation und will besser als der andere sein, zumindest aber nicht versagen. Sähe ja auch echt blöd aus. Und noch etwas ist nicht zu verachten: Ist der Marathon geschafft, dann kann man die Freude darüber teilen.

    Es ist toll, wenn man am selben Strang zieht. Dafür muss man aber nicht unbedingt das gleiche Ziel verfolgen. Es hilft schon viel, wenn der Partner einen beim Fleischverzicht unterstützt, indem er selbst öfter vegetarisch kocht und isst. Das ist eine enorme Erleichterung, auch wenn der andere selbst kein Vegetarier werden will.

Fazit

Wer sich die Messlatte nicht zu hoch legt und weiß, sich immer wieder neu zu motivieren, hat seine Vorsätze schon halb erreicht. Die Kunst liegt letztlich darin, sich selbst und seine Ziele nicht zu wichtig zu nehmen und trotzdem stetig am Ball zu bleiben.

Dabei hilft flexibel zu bleiben. Wer merkt, dass er sich übernommen hat, sollte seinen Plan nicht vollständig über Bord werfen. Es wäre viel zu schade um das, was man schon erreicht hat. Stattdessen bessert man das Ziel einfach nach. Auch kleine Schritte führen zum Erfolg.

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9 Gedanken zu „Neues Jahr, neue Vorsätze – 6 Tipps mit denen du deine Ziele endlich erreichst“

  1. Ohh jaaa, Ziele setzen!
    Sehr richtig. Ich erzähle auch meinen Fußball Kollegen von meiner Seite.
    Ich werde diese Tipps hier auf alle Fälle beherzigen.
    Danke Peer

    Antworten
  2. Ich lese ja gerne in Blogs und vorallem auch gerne solche Artikel zum Thema “Selbstmotivation” etc., aber jeder sagt das gleiche… Da kann man sich den Artikel doch sparen oder? ;)

    Antworten
    • Ja das stimmt, in allen möglichen Ratgebern und Foren kann man mehr oder weniger dasselbe lesen zum erfolgreichen Umsetzen von Vorsätzen. Und immer wieder aufs Neue werden diese Tipps publiziert. Denn sie interessieren auch immer wieder aufs Neue, denn wir Menschen haben heute ungeheure Gestaltungsmöglichkeiten, was unser persönliches Leben angeht. Auf der anderen Seite hängen wir Menschen sehr an unseren Gewohnheiten und Vorstellung, selbst wenn diese und stören. Insofern merkt jeder, dass es nicht mit dem Vornehmen getan ist. Ich persönlich finde im Artikel den genannten Punkt 6 hier am wichtigsten: die Verbündeten zu haben. Da diese im direkten Umfeld meistens nicht zu finden sind, ist zu empfehlen, eine Master Mind Gruppe oder ein Erfolgsteam zu gründen oder sich solch einem anzuschließen. Das sind strukturierte und bewährte Unterstützergruppen, die genau das leisten und Verbündete im planvollen Ziel erreichen sind. Für mich ist das der Königsweg auf neuen Wegen, hin zu einem Traum oder Ziel. Man kann übers Internet solche Gruppen finden, ich selber biete auch die Moderation von Erfolgsteams über online Treffen an.

      Antworten
  3. Hallo Peer,

    ich kann dir nur zustimmen. Der wichtigste Punkt für mich ist, “Ziele schriftlich fixieren”. Am besten anhand einer Checkliste, wo man die Fortschritte dann auch gleich sehen bzw. verfolgen kann. Diese Vorgehensweise funktioniert für mich am besten, und motiviert zudem langfristig.

    Danke Dir!
    Gruß Frank

    Antworten
  4. Den Artikel habe ich gerade richtig zum heutigen Datum (31.12.) gelesen und finde, man muss sich immer wieder Ziele setzen. Sie dürfen nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer zu erreichen sein. Mein Ziel für kommendes Jahr: Halbmarathon in 1.45 Stunden schaffen und weiter an der Selbständigkeit arbeiten… Packen wir es an!

    Liebe Grüße Sonja

    Antworten
  5. Ich persönlich finde, dass es auch extrem hilfreich sein kann, in passende Bücher zu schauen, um seine Vorsätze einzuhalten. Beispielsweise habe ich mal ,,Die Gesetze der Gewinner” von Bodo Schäfer gelesen und es hat mich so dermaßen motiviert, dass ich von nun an ganz anders und viel bewusster in den Tag starte.

    Wie du schon in 6. erwähnt hast, hilft es auch, sich Verbündete zu suchen, die ebenso auf Erfolg fixiert sind wie man selbst.
    Neujahrsvorsätze sind zwar schön und gut aber noch lange kein Garant für Erfolg.

    Grüße Lukas

    Antworten
  6. Hallo Peer,

    ein großartiger Beitrag. Ich kenne das auch, dass ich mir immer zu große Ziele setze und dann demotiviert bin, wenn es nicht klappt. Ich übertreibe aber meist sehr. Als ich angefangen habe, im Internet Geld verdienen zu wollen, habe ich mir als Ziel gesetzt schon nach dem ersten Jahr mindestens 3000€ im Monat zu verdienen :). Ohne Vorerfahrung gleich 3000€ verdienen zu wollen ist schon recht utopisch. Doch wie bei deinem Beispiel mit den Followern auf Twitter versuche ich mir nun kleinere Ziele zu setzen, so versuche ich seitdem erstmal auf 1000€ in diesem Jahr 2016 zu kommen. Ich habe zwar erst eine Seite, aber habe nun schon ca. 2 Jahre mir wissen angeeignet, welches ich vorher nicht hatte. Ich denke, wenn ich mich wirklich anstrenge, dass ich das schaffen könnte!

    Grüße

    Antworten
  7. Hallo Peer,

    verfolge deinen Blog mittlerweile schon etwas länger. Super interessante Informationen die du hier gibst!
    Ich finde deinen zweiten Punkt “Bescheiden und realistisch sein” wahnsinnig wichtig. Gerade das ist es, wodurch häufig neue Vorsätze nicht eingehalten werden: Man ist einfach viel zu motiviert und setzt sich zu große Ziele, deren Umsetzung zu aufwändig ist, sodass man diese Ziele langfristig nicht erreichen kann. Wesentlich sinnvoller ist es da sich realistischere und kleine Ziele zu setzen, abwarten wie es sich damit so entwickelt. Nach einiger Zeit können die Ambitionen dann hochgeschraubt werden und man kann das alles ausbauen.
    Mir ging es genauso beim Sport: Immer die großen Vorsätze wie zB “Dieses Jahr laufe ich Marathon” waren einfach zu erdrückend. Viel mehr geholfen hat mir einfach erstmal klein anzufangen und wöchentlich 2x20min zu laufen. Dann wurde das langsam immer mehr und mehr. Nach etwa 1.5 Jahren habe ich dann an meinem ersten Marathon geilgenommen und war happy. :-)

    Lange Rede kurzer Sinn: Nicht Motivation, sondern Gewohnheit und Disziplin bringen den Erfolg.

    Grüße

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