Privatleben und Selbstvermarktung – Basics der erfolgreichen Selbstständigkeit

Privatleben und Selbstvermarktung - Basics der erfolgreichen SelbstständigkeitSchaut man sich auf YouTube so um, dann stellt man fest, dass viele YouTuber Details aus ihrem Privatleben veröffentlichen und damit Erfolg haben. Warum dies bei der Selbstvermarktung Sinn machen kann, erfahrt ihr in meinem heutigen Artikel.

Aber das Internet vergisst nicht und so gehe ich ebenfalls darauf ein, wie wichtig es ist das Privatleben abzugrenzen und im Netz nicht zu offen zu sein. Gerade Selbstständige im Netz müssen aufpassen ihr Privatleben nicht zu sehr zur Schau zu tragen.

Dazu schildere ich auch meine eigenen Erfahrungen.

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Sollte das Privatleben privat bleiben?

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Wir Menschen sind eine soziale Spezies und das bedeutet unter anderem, dass wir uns für andere Menschen interessieren. Das sorgt für Nähe und Vertrautheit. Deshalb ist es nicht überraschend, dass TV-Formate sehr erfolgreich sind, die Einblicke in andere Leben bieten, ob nun real oder gefakt.

Und natürlich ist dies auch im Internet zu beobachten. Ob nun private Fotos auf Instagram*, Einblicke ins Privatleben auf YouTube oder sehr offene Artikel auf Blogs, viele Menschen gehen mit ihrem Privatleben sehr offen um.

Um das hier klarzustellen. Es ist natürlich die Entscheidung jedes Einzelnen, wie sehr man das eigene Privatleben im Internet ausbreitet und anderen Einblicke gewährt. Allerdings sind sich gerade Einsteiger ins Online-Businss oft nicht bewusst, welche Konsequenzen dies haben kann. Was man einmal im Internet veröffentlicht, ist oft nicht mehr wieder entfernbar, da es sich weiterverbreitet und damit außerhalb es eigenen Zugriffs ist. Das Social Web, mit Plattformen wie Facebook oder Twitter, ist hier besonders zu nennen. Was man hier einmal veröffentlicht hat, kann man nicht mehr löschen, egal wie sehr man sich anstrengt.

Dies sollte man im Vorfeld bedenken und sich zudem darüber im Klaren sein, dass man später vielleicht Dinge bereut, die man veröffentlicht. Ein häufiger Fall ist der Eintritt ins Berufsleben. Nicht wenige versuchen bestimmte Inhalte (Texte, Fotos …) wieder aus dem Netz zu entfernen, wenn sie sich das erste mal für einen Job bewerben. Leider lernen die meisten jungen Menschen den Umgang mit dem Internet nicht in der Schule und sind sich deshalb der Schattenseiten oft nicht bewusst.

Chancen der Selbstvermarktung

Die Vorteile des Internets für Marketing-Zwecke ist unbestritten. Gerade die sozialen Plattformen bieten die Möglichkeit intensiv Selbstvermarktung durchzuführen und dadurch sich selbst als eine Marke aufzubauen.

Man muss sich nur mal anschauen, wie viele YouTuber genau diesen Weg gehen und im wahrsten Sinne des Wortes “das Gesicht” ihres Kanals sind. Und daran ist an sich erstmal nichts negatives. Im Gegenteil. Natürlich ist es sinnvoll sich einen Namen zu machen und dafür auch Einblicke ins Privatleben zu gewähren.

Wie bei den meisten Dingen im Leben kommt es aber auch hier darauf an, sich der möglichen Folgen und Konsequenzen bewusst zu sein und das richtige Maß zu finden.

Einige der YouTuber werden sich in ein paar Jahren schon sehr über das eine oder andere ihrer Videos ärgern, da bin ich mir relativ sicher. Und auch auf Instagram und Co. landen leider viele Fotos, die den Urhebern irgendwann mal auf die Füße fallen werden.

Wer nicht nur kurzfristig im Internet profitieren will, sondern sich langfristig ein stabiles Business aufbauen möchte, sollte deshalb immer vorher überlegen, wo die eigene Grenze liegt und welche möglichweise negativen Folgen bestimmte Veröffentlichungen später einmal haben könnten.

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Meine Erfahrungen

Ich selber bin seit Anfang 2007 mit meinem Blog aktiv und habe in dieser Zeit massig Content im Netz veröffentlicht. Das waren vor allem Texte, aber auch Videos und Podcasts. Zudem bin ich auf Facebook, Twitter und anderen Netzwerken aktiv.

Und ich stand in dieser langen Zeit auch immer mal wieder vor der Frage, wie viele Einblicke ich in mein Privatleben zulasse. So habe ich ein Foto von meiner gerade geborenen zweiten Tochter hier im Blog veröffentlicht und bei passender Gelegenheit auch mal Fotos aus meinem Urlaub präsentiert. Letzteres z.B. auf meiner Fuerteventura-Website.

Dennoch habe ich von Anfang an darauf geachtet, eine klare Grenze zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen. Sicher hat es auch etwas damit zu tun, dass es 2007 noch nicht diesen starken Trend zur Veröffentlichung von privaten Dingen gab bzw. es nicht diese Vertreitungsmöglichkeiten gab. Facebook hatte noch lange nicht die Bedeutung wie heutzutage, Twitter war gerade mal gestartet und YouTube stecke, verglichen mit heute, auch noch in den Kinderschuhen. An Instagram und Co. war noch gar nicht zu denken. Das hat mich sicher geprägt und dazu geführt, dass ich sehr vorsichtig damit bin, persönliche Infos herauszugeben. Vielleicht auch ein wenig zu vorsichtig.

Dennoch versuche ich natürlich meinen Artikeln eine persönliche Note zu verleihen. Ich lasse eigene Erfahrungen, Tipps und Beispiele einfließen und versuche auf diese Weise individuelle und besondere Inhalte zu erstellen. Allerdings bewege ich mich auch in einem Themenbereich, der professioneller ist als vieles, was man heute auf YouTube und Co. findet und wo es gar nicht so sehr um private Dinge geht.

Mit meinem neuen Projekt, meinem Brettspiel-Blog, hat sich das allerdings ein wenig geändert. Hier schreibe ich über ein Hobby von mir und das sorgt naturgemäß für mehr private Einblicke. Da nutze ich z.B. auch Instagram und plane in Zukunft regelmäßig Videos zu drehen. Hier stellt sich deutlich stärker die Frage, wie sehr ich in Zukunft Einblicke und Infos zu meinem Privatleben teile und wo ich hier die Grenze ziehe. Das zeigt auch sehr schön, dass man immer wieder neu abwägen sollte, was für einen selbst noch okay ist und wo man lieber die Grenze zieht.

Sehr schwierig finde ich persönlich z.B. die YouTube-Kanäle, auf denen Eltern das Leben ihrer Kinder quasi öffentlich vorführen. Ob die Kinder selbst das später mal gut finden, ist sehr fraglich. Zudem würde ich meine eigene Familie nie so in die Öffentlichkeit stellen, dafür gibt es da draußen leider zu viele Verrückte.

Mich würde sehr interessieren, wie ihr mit Einblicken und Informationen zu eurem Privatleben im Netz umgeht? Seid ihr da ähnlich zurückhaltend wie ich oder ist es das Zentrum eurer Marketing-Strategie? Welche Erfahrungen habt ihr dazu schon machen können, ob nun positiv oder negativ?

Mehr Tipps zu den Basics der Selbstständigkeit

In dieser Artikelserie stelle ich jeweils einen Faktor vor, um erfolgreich selbstständig zu sein. Dabei schildere ich natürlich vor allem meine eigenen Erfahrungen aus mehr als 10 Jahren Selbstständigkeit im Netz, gehe aber auch auf grundlegende Tipps und Basics ein.

Ich freue mich natürlich über eure Erfahrungen und Tipps zu den behandelten Themen.

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6 Gedanken zu „Privatleben und Selbstvermarktung – Basics der erfolgreichen Selbstständigkeit“

  1. Was man sich auch noch überlegen muss ist, in wie weit man wirklich das Gesicht seines eigenen »Business« sein möchte. Schönes Beispiel sind da auch Projekte wie Rocket Beans und gerade auch Youtube. Bei den Rocket Beans waren es am Anfang nur die Gründer, die gesehen werden wollten, doch mittlerweile haben sie es eben geschafft, nachhaltig erfolgreich zus ein und neue Talente zu fördern. Was auch wichtig ist, denn niemand wird jünger und ich glaube kaum, dass die vier noch ernsthaft Lust haben ständig vor der Kamera herumzuhampeln.

    Bei Youtube ja genau so. Wenn ein Gronkh mal krank ist, kann da keiner einfach die Vertretung machen und wenn seine Person mal in den negativen Fokus rückt, wie bei einem Pewdiepie, dann ist gleich die ganze Firma, mitsamt Arbeitsplätzen bedroht. Es ist ja nie nur die eine Person.

    Ich bin sehr zurückhaltend gewesen bislang, merke aber, wie sehr die Menschen nach so einer »Galionsfigur« verlangen. Es darf halt nur nie zu weit gehen, denke ich. Alles in Maßen und ohne Bilder unter der Dusche, dann ist das schon irgendwie okay ;)

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  2. Hallo Peer,

    es gibt sicherlich “Verkaufsstrategien”, die eine Selbstvermarktung erfordern und unumgänglich machen. Nicht zuletzt, weil es eben das Geschäft ist, das Geschäft mit und über das eigene Privatleben.

    Viele erfolgreiche Youtuber leben sehr gut davon und präsentieren uns tagtäglich oftmals sehr intime Einblicke in ihr Privatleben. Und wie Du es schon selbst sagst, jeder muss das für sich und mit sich abmachen…und seinem persönlichen Umfeld.

    Ich gehe es da eher zurückhaltend an und möchte strikt Privatleben und berufliche Tätigkeit voneinander trennen und das so strikt, wie es nur irgendwie möglich ist.

    Ein persönlicher Touch auf einer Nischenseite, gerade dann, wenn es sich um kleinere Projekte handelt, kann sehr ansprechend sein und macht auch mir deutlich mehr Spaß als eine anonyme Seite, bei der ich nicht weiß, wer dahinter steckt.
    Dennoch empfehle ich auch hier jeden einzelnen Schritt gut zu überlegen: Das Internet vergisst nichts.

    Es gibt sogar viele Webseiten, die mit vermeintlich privaten, persönlichen Stories arbeiten…schaut man dann aber genauer hin, dann sind es “modellierte” Persönlichkeiten, die es eigentlich gar nicht real gibt. Aber auch solche Seiten haben großen Erfolg.

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  3. Hallo,
    natürlich muß jeder für sich selbst entscheiden wie weit man etwas von seinem Privatleben im Internet zeigt. Ich denke mal wenn man Youtube Videos dreht wie wir muß man schon einiges privates zeigen, sonst braucht man gar nicht erst damit anfangen. Man sollte aber klar eine Grenze ziehen was man sagt und zeigt.

    Wir stehen ja noch am Anfang, aber es macht uns riesig Spaß unsere Zuschauer zu unterhalten über einen Teil von unserem Leben. Noch vor einem Jahr wären wir nicht so in die Öffentlichkeit gegangen, aber irgendwie sind wir da hinein gewachsen. Wir werden sehen was draus wird, denn jetzt ist noch alles Just for Fun.

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  4. Nun, ich denke “es kommt darauf an”. Und zwar auf das Medium/den Kanal sowie den Inhalt. Bei vielen Projekten wird es wohl so sein, dass die Person nicht wirklich in den Vordergrund treten muss. Weil es eben das Thema nicht erfordert oder es eben nur um den Inhalt geht. Man kann sehr gut z. B. über ein technisches Thema schreiben, ohne auf die eigene Person referenzieren zu müssen. Das kann sogar bei Youtube funktionieren. Andere Projekte wiederum leben von der Weitergabe persönlicher Information, die sind ohne persönliche Einblicke nicht denkbar.
    Aber generell bin ich da bei joergmichael wenn er meint, dass ein persönlicher Touch nicht schadet und dadurch auch eine Nischenseite ein Gesicht bekommt.

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  5. Ich Persönlich bin strikt gegen die Veröffentlichung von Persönlichen Informationen im Internet. Besonders riskant ist es für mich bei Jugendlichen in der Schule oder ähnliches, oft werden Bilder oder Private Informationen als Waffe eingesetzt. Dieses Thema sollte früh wie Möglich in Schulen aber auch in der Familie besprochen werden.

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  6. Ich versuche gerade den Sprung in die Unabhängigkeit, aber es ist echt schwer. Und ich finde auch, als Blogger muss man eine Menge über sich preisgeben und überall präsent sein, um irgendwann wahrgenommen zu werden. Das kostet eine Menge Zeit. Was ich allerdings bis heute nicht verstehe, ist, dass der Wert eines Blogs über Follower auf SMKanälen berechnet wird. Lieber habe ich doch weniger, dafür treue Leser, als tausende Follower, aber nie ein Kommentar auf dem Blog….

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