Sollte man Kunden und Geschäftspartner mit Weihnachtsgeschenken bedenken?

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Getreu nach diesem Motto werden in wenigen Wochen wieder Millionen Präsente vom einen ins andere Unternehmen geschickt. Unternehmer bedanken sich auf diese Weise bei ihren Geschäftspartnern für die erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangenen Jahr oder wollen sich einfach mal wieder ins Gedächtnis rufen. Je mehr Umsatz mit einem Kunden gemacht wurde, desto größer fällt die Aufmerksamkeit meist aus.

Klar, über ein Geschenk freut sich jeder. Aber lohnt es sich für Unternehmen überhaupt jedes Jahr viel Geld für Grußkarten, Präsentkörbe und Co. auszugeben? Und wenn ja, wann ist der richtige Zeitpunkt sich auf diese Weise einen Pluspunkt zu verschaffen? Was sollte man überhaupt verschenken? Oder sollte man es lieber ganz sein lassen, weil man damit falsche Signale aussendet?

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Umdenken in der Krise

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Das Weihnachtsgeschenk hat auch in der Geschäftswelt eine lange Tradition. Bis vor einigen Jahren hätte wohl niemand diesen Artikel gelesen, weil keiner ernsthaft in Frage gestellt hat, ob Unternehmenspräsente sinnvoll sind. Es gehörte einfach zum guten Ton. Wurde von Einkaufsabteilung und Geschäftsführung sogar erwartet.

Doch dann begann 2007 die Finanz- und Wirtschaftskrise. Unternehmen drosselten Produktionen, führten Kurzarbeit ein, entließen Mitarbeiter. Werbebudgets wurden gekürzt. Boni ebenso. Firmenwagen schrumpften. In einer Zeit, in der fast jeder empfindliche Einschnitte hinnehmen musste, standen teure Weihnachtsgeschenke natürlich ganz oben auf der Einsparliste.

Trotz allem genießen Weihnachtsgeschenke unter Unternehmen bis heute einen hohen Stellenwert. Vor allem ältere Semester, die es seit Jahrzehnten gewohnt sind in der Adventszeit beschenkt zu werden, messen ihnen immer noch einen hohen Stellenwert bei.

Ein Geschenk bereitet Freude, aber zahlt es sich auch in bare Münze aus? In der Realität wird wohl kein halbwegs vernünftig denkender Einkäufer ein schlechteres Angebot annehmen, nur weil es vom Lieferanten in der Adventszeit mal eine kleine Aufmerksamkeit gab. Ist der Preis gut, gibt es den Zuschlag. Gute Preise kann machen wer sparsam ist. Preisintensive Geschenke zur Weihnachtszeit werden letztlich auf die Kundenpreise aufgeschlagen.

Wer auffällt, hat gewonnen!

Dennoch ist es eine schöne Geste seinen Geschäftspartnern auf diese Weise für die Zusammenarbeit zu danken. Schließlich muss es nicht immer der edle Füllfederhalter von Montblanc sein. Der schnöde Kugelschreiber ist aber auch keine gute Wahl. Davon liegen schon Unmengen in der Schublade.

Ein Geschenk erzielt nur dann langfristig Aufmerksamkeit, wenn es einzigartig oder originell ist. Wenn in der Adventszeit jeder seine Geschenke verteilt, dann liegt es in der Natur der Sache, dass es als Gönner besonders schwer ist aus der Masse der Präsente herauszustehen.

Die praktische Tasse mit Werbeaufdruck, bestenfalls immer gut sichtbar auf dem Schreibtisch, wird vor Weihnachten schnell vom opulenten Feinschmeckerset des Konkurrenten übertrumpft. Während im Januar noch von den italienischen Trüffeln geschwärmt wird, verstaubt der Kaffeebecher zwischen all den anderen einfallslosen Trinkgefäßen in der Teeküche.

Um Sinn zu ergeben, muss ein Weihnachtsgeschenk also kreativ, originell, praktisch oder überraschend sein. Bestenfalls alles zusammen. Wer es schafft, dass der Beschenkte von seinem Präsent vor Familie, Freunden und Kollegen schwärmt, dem ist ein Coup gelungen.

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Einfallsreichtum statt Großinvestition

Natürlich kann man diesen Effekt damit erzielen, ein möglichst teures Geschenk zu besorgen. Das muss aber nicht sein. Wer sich ein wenig Gedanken darüber macht, was wohl die anderen schenken, was dem Beschenkten gefallen könnte und was einem selbst eine Freude bereiten würde, der kommt schnell auf gute Ideen.

Auch bei Unternehmensgeschenken siegen meist individuelle und kreative Präsente. Wer seine Beschenkten im Umkreis hat, der sollte es mal mit Geschenken versuchen, die einen regionalen Bezug aufweisen. Wessen Geschäftspartner weit verstreut sind, schaut vielleicht lieber nach etwas branchenspezifischen.

Von Bedeutung ist übrigens nicht nur, was verschenkt wird, sondern auch wer damit bedacht wird. Schon in Unternehmen mit einer zweistelligen Anzahl an Mitarbeitern kann ein per Post verschicktes Paket im Nu untergehen. Ist nicht klar gekennzeichnet, wer es erhalten soll, kommt es möglicherweise niemals beim gewünschten Empfänger an.

Dabei will man mit einer kleinen Aufmerksamkeit meist eine ganz bestimmte Person erreichen. Den Mitarbeiter im Vertrieb beispielsweise, der sich besonders kulant und rabattfreudig gezeigt hat oder den Softwareexperten, der einem auch noch zu den unmöglichsten Zeiten Fragen beantwortet.

Am besten ist es deshalb sein Geschenk persönlich zu übergeben. Das hat nicht nur den Vorteil, dass es an der richtigen Stelle landet. Der persönliche Kontakt bleibt länger in Erinnerung, festigt die Beziehung und schafft vertrauen. Es ist das höchste Zeichen der Wertschätzung. Eine Schmeichelei mit Nachwirkung.

Vorsicht, Bestechung!

Wer das Thema Weihnachtsgeschenke im Geschäftsleben moralisch-kritisch betrachtet, der könnte schnell zur Überlegung kommen, ob Weihnachtsgeschenke nicht Bestechung sind. Das ist eine durchaus berechtigte Frage, denn wo hört harmlose Freundlichkeit auf und wo fängt pure Berechnung an? An einem Geldbetrag allein kann man das jedenfalls nicht festmachen. Steht die Vergabe eines großen Auftrags an und lässt sich der darum buhlenden Bewerber im Vorfeld mit einem besonders aufwendigen Präsent blick, liegt der Bestechungsvorwurf zumindest nah.

Ich bin der Meinung, dass man nicht gleich den Teufel an die Wand nageln sollte. Nicht hinter jeder Geschenktüte steht gleich das Ziel der Einflussnahme. Um gar nicht erst den Verdacht zu erwecken, plädiere ich für kleine Aufmerksamkeiten, die lediglich die Registrierung der guten Absicht zulassen. Wird immer gleich Bestechung gemunkelt, ist es bald so weit wie im öffentlichen Dienst: Hier dürfen auf Anweisung des Arbeitgebers häufig grundsätzlich kein Geschenke angenommen werden. Damit ist selbst die Praline für den Müllmann tabu.

Spenden statt schenken

Um sich dem Vorwurf der Einflussnahme erst gar nicht auszusetzen, kann man auch spenden statt schenken. Immer öfter erhalten Geschäftspartner frei nach dem Motto “Tue Gutes und rede darüber!” Grußkarten, in denen erklärt wird, dass man auf Geschenke bewusst verzichtet und stattdessen für gemeinnützige Zwecke spendet. Eine ehrenvolle Einstellung, die außerdem wenig Arbeit bereitet. Wer jedoch das Ziel der Kundenbindung hat, wird damit wenig Erfolg haben. Der Mensch ist eben Jäger und Sammler.

Eine weitere Alternative zur Investition in Geschenke ist es, dass Budget für ein Fest auszugeben. Wie bereits angeführt, sind persönliche Kontakte das Beste für eine Beziehung. Warum also nicht in leckeres Essen, süffige Getränke sowie gute Musik investieren und all die, die man eigentlich beschenkt hätte, zu einer entspannten Party einladen? Veranstalten sollte man die aber nicht in der Vorweihnachtszeit, wo etliche Weihnachtsfeiern stattfinden und ohnehin jeder gestresst ist.

Antizyklisch schenken

Wie lange hält die Freude an, wenn man im Advent täglich neue Pakete bekommt? Kann man sich überhaupt merken, ob und wer einem etwas geschenkt hat? Ich persönlich bin ein Freund antizyklischen Handelns. Wenn alle am Samstag die Fußgängerzone fluten, mache ich lieber etwas anderes. Meine Winterreifen kaufe ich im Frühjahr, dann sind sie nämlich schön günstig. Und Geschenke verteile ich das ganze Jahr über, nur nicht in der Vorweihnachtszeit.

In den vier bis sechs Wochen vor Weihnahten ist es nämlich nur eins von vielen. Es macht Freude, wie zu jedem anderen Zeitpunkt auch, es gerät aufgrund der Masse aber auch schnell wieder in Vergessenheit. Besser ist es sein Geschenk beispielsweise erst im Februar zu übergeben. In dieser ereignisarmen Zeit rechnet niemand damit und die Überraschung ist umso größer.

Ruhig kann man im Begleitschreiben oder persönlichen Gespräch darauf zu sprechen kommen, dass man sich aus bestimmten Gründen ganz bewusst für eine spätere Übergabe entschieden hat. So beugt man der Vermutung vor, die Unternehmensgeschenke vergessen zu haben.

Fazit

Geschenke sind schon eine feine Sache, allerdings sollte man sich nicht zu viel von ihnen versprechen. Statt ein Vermögen dafür auszugeben und sie wahllos zu verteilen, sollte man sich genauso so viele Gedanken darüber machen, wie wenn man einer Person etwas schenken will, die einem viel bedeutet. Wer sich selbst für nicht kreativ genug hält, der bittet die Kollegen zum kurzen Brainstorming.

Es muss nicht unbedingt die Vorweihnachtszeit sein, um seiner Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen. Mehr Sinn macht es dann zu schenken, wenn es niemand anders tut und der Beschenkte nicht damit rechnet. So ist der Effekt viel größer und langlebiger. Wer dennoch die Adventszeit anvisiert, sollte mit der Planung nicht zu lange warten. Wer erst im November beginnt hat keine Zeit mehr für originelle Präsente, muss hohe Preise akzeptieren und sich gegebenenfalls mit dem zufrieden geben, was noch übrig ist.

Außerdem sollte man nicht vergessen seine Kosten für Weihnachtsgeschenke als Betriebsausgaben von der Steuer abzusetzen. Das kann, wer aus betrieblichen Gründen schenkt und dafür keine Gegenleistung erwartet. Der Kaufpreis des Geschenks darf 35 Euro pro Beschenktem nicht übersteigen. Damit der Empfänger die Gabe nicht versteuern muss, kann man sie als Gönner pauschal mit 30 Prozent ansetzen.

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12 Gedanken zu „Sollte man Kunden und Geschäftspartner mit Weihnachtsgeschenken bedenken?“

  1. In diesem Fall sollte es eher um eine Aufmerksamkeit gehen und nicht darum “reich” beschenkt zu werden. Allein das Gefühl, dass man an jemanden denkt, hinterlässt einen positiven Eindruck. Und wer von uns möchte nicht bei seinem Geschäftspartner diesen Eindruck hinterlassen?

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  2. Habe damals von einem Vermarkter immer Weihnachtsgeschenke erhalten. Fand das sehr angenehm, weil es einfach unerwartet ist und man sich doch über jede Kleinigkeit freut, mit der man nicht so recht gerechnet hat. Also als Geste nicht zu verachten, zumal es irgendwie die Bindung stärkt. Das ist so eine freundliche Geste, die unterbewusst verbindet, finde ich.

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  3. Ich sehe das wie meine Vorredner, denn nicht umsonst gibt es das Sprichwort “Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft”. Manchmal wünscht man sich allerdings ein wenig mehr Kreativität. Nicht jeder hat Bedarf an kartonweise eintrudelnden Wandkalendern. Spenden statt Schenken hinterlässt bei mir übrigens eher einen negativen Eindruck.

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  4. Hi, ich denke in der heutigen Zeit ist ein Geschenk nicht unbedingt mehr angebracht. Die Zeiten sind vorbei. Eine Grußkarte sollte da vollkommen ausreichend sein. Dieses Geld in eine gemeinschaftliche Veranstaltung zu investieren, finde ich viel sinnvoller. Es ist persönlicher, beide Seiten habe etwas davon und es zeigt die Wertschätzung. Mehr braucht es nicht.

    Grüße

    Sebastian

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  5. Fast 30 Jahre selbständig, meine Erfahrungen. Erstmal das “Geschenke bekommen”.

    Die ersten Jahre fand ich es noch spannend, Geschenke zu bekommen. Meistens waren es kleine Dinge, aber ganz nett. Im Laufe der Jahre stellte sich Routine ein. Im Januar wusste ich nicht mehr, wer mir was geschenkt hatte (Ausnahme: Die berühmte Tasse mit Firmenlogo).

    Nach ein paar weiteren Jahren war es schließlich lästig. Pakete musste ich entsorgen, Altpapier wegfahren. Dazu stand jeder Mist im Flur, auf den Schreibtischen rum, den niemand haben wollte. Vieles wurde verschenkt, manches weggeschmissen.

    In den letzten Jahren kommen nur noch wenige Geschenke mit dem Paketdienst, dafür wieder mehr kurze Massen-Grußkarten mit der Post oder auch Emails.

    Was mich bei alledem gestört hat und auch noch stören tut, ist das Unpersönliche. Ich stehe halt auf irgendeinem Verteiler drauf, dann werden mal eben 200 Kartons gepackt und rausgeschickt. Die Leute, mit denen ich beruflich zu tun habe, wissen manchmal gar nicht, was da an ihre Kunden verschickt wird (“Ach, so etwas hast Du von uns bekommen? Ist ja lustig”). Die Unterschriften auf Karten sind meistens gleich gedruckt und nicht von Hand geschrieben.

    Heute empfinde ich Weihnachtsgeschenke von Geschäftspartnern als lästig. Finanziell bringen sie mir ohnehin keinen Vorteil. Bekomme ich dafür bessere Rabatte? Oder mehr Aufträge? Schenkt mir meine Bank einen Kredit zu Top-Konditionen, weil sie mich mit einem tollen Kalender bedacht hat? Nein. Geschenke annehmen, bearbeiten, auspacken, entsorgen kostet Zeit und Geld. Diese Zeit investiere ich lieber in mein Geschäft und verdiene richtig Geld, anstatt mich mit Geschenken aufzuhalten. Auch wenn es nur Minuten sind, jede einzelne zählt im Geschäft und kann entscheidend sein.

    Jetzt die umgekehrte Seite, das “Geben von Geschenken”.

    Die ersten Jahre habe ich keine Geschenke gemacht. Wie auch? Mein Laden war klein, das Geld knapp. Es reichte oft gerade so für die eigene Familie. Wie soll ich da noch Weinflaschen, Uhren, usw. für meine Kunden/Geschäftspartner bezahlen? Wir reden hier von den späten 80er frühen 90er Jahren. Eine Zeit ohne Internet, ohne Email, ohne Handy, in der das Fax und Telex das Größte waren und Ferngespräche via Telefon über die Deutsche Post pro Minute ca. 70 Cent (umgerechnet) kosteten. Also schrieb ich ein paar klassische Weihnachtskarten. Nach dem Motto “Ich habe an Euch gedacht”. Adresse drauf, eine Unterschrift, fertig.

    Im Laufe der Jahre wandelte sich das in Emails um. Ich entwarf selbst eine Grafik und schickte sie via Email-Verteiler an alle möglichen Leute. So wie heute auch viele Leute eine Mail an mich mit Weihnachtsgrüßen schicken. Vor einigen Jahren stellte ich das dann ein.

    Es kostete mich Zeit und brachte mir finanziell keine Vorteile, im Gegenteil. Ein Kunde zahlte Anfang des Jahres seine Rechnungen nicht (oooh, wie schade, dabei hat er doch so eine schöne Mail mit Weihnachtsgrüßen bekommen), ein Auftraggeber zickte ständig bei Aufträgen für mich rum (obwohl er doch auch so eine tolle Mail bekommen hat), wieder ein Neukunde erteilte mir nun doch keinen Auftrag (trotz der coolen Weihnachts-Mail).

    Also, wozu das Ganze? Die Zeit investiere ich lieber in produktives Arbeiten. Doch seit ein paar wenigen Jahren mache ich Folgendes: Ich schreibe von HAND (schreibe… nicht TIPPEN) mit einem Stift (kein Stylus, sondern ein Schreibstift) eine persönliche Karte an meine direkten, engsten und ausgewählten Geschäftspartner.

    Ich schreibe in die Karte ein paar Sätze zum vergangenen Jahr, vielleicht auch was Persönliches, was man sich mal erzählt hat oder sonst was, wenn man sich besser kennt… In etwa so, als wenn man der Tante Trude und dem Onkel Benni eine Karte schickt. Ich wende mich darin ganz persönlich und direkt an meinen Partner/Kunden. DAS bleibt mehr im Gedächtnis als der teuerste Wein, der Sylvester runtergegossen wird oder die Tasse, deren Firmenlogo nach der 14. Waschmaschinenöadung verblasst.

    Dass sich jemand hinsetzt und von Hand mehrere zusammenhängende Sätze schreibt, grammatikalisch korrekt, ohne ein :-) oder ;-) oder ein BTW oder anderen Schnick-Schnack, das in einen Umschlag steckt, von Hand beschriftet und verschickt, das ist heute wirklich außergewöhnlich und fällt auf und kommt auch gut an, wie mir meine Partner/Kontakte öfters bestätigt haben.

    Ein netter Nebeneffekt ist, dass ich beim Schreiben im Kopf mein gesamtes Geschäftsjahr Revue passieren lasse. Was war passiert? Wie war dieser oder jener Kunde/Partner zu mir? Wer ist wichtig? Wer nicht? Und wer kriegt deshalb (k)eine Karte.

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  6. Gerade in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel, wenn eine besinnliche Stimmung in der Luft liegt, kommt das Gefühl, Geschäftspartnern und Kunden eine Freude zu machen und Wertschätzung auszudrücken. Ich finde das traditionelle daran schön. Der Bezug zum Unternehmen sollte aber gegeben sein. Dann noch eine nette passende Karte dazu. Perfekt. Allerdings habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass Mitarbeiter, insbesondere von großen Firmen, leider die Annahme verweigern mussten. Deshalb vorher besser über die jeweilige Firmenpolitik informieren.

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  7. Ich persönlich bin der Meinung, dass es hier mehr um die Aufmerksamkeit geht und eine freundlich geschriebene und vor allem handsignierte (!) Karte ausreichend ist.

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  8. Egal, ob Geschenk oder Karte, eines sollte man bedenken: wenn man einmal damit angefangen hat, kann man nicht mehr damit aufhören. Was denken die Kunden, die sonst jahrelang eine Karte bekommen haben, wenn sie plötzlich keine mehr bekommen? Oder fällt das denen vielleicht gar nicht auf?

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  9. Ich bin ein Freund von Weihnachtsgeschenken, habe aber immer dieses Problem: Wer beim Kunden bekommt denn jetzt eins und wer nicht? Bekommen alle Geschäftsführer per se ein Präsent oder nur der, mit dem man etwas mehr zu tun hat. Genau dieselbe Frage bei den Mitarbeitern: Eigentlich sollen die Weihnachtsgeschenke für den Kunden ja alle Mitarbeiter des Kunden erreichen, als direkte oder indirekte Anerkennung für die gute Zusammenarbeit.

    Hat hierzu jemand gute Tipps, wie man für die Auswahl der zu Beschenkenden vorgehen könnte? Und mit welchen Geschenken könnte man allen Mitarbeitern eine Freude machen, sodass sich keiner übergangen fühlt?

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  10. Ich denke auch, dass es hier eher um eine kleine Aufmerksamkeit geht. Da muss man sich ja nicht gleich in Unkosten stürzen. Kleine Präsente sollten ja jedes Jahr verschenkt werden, denn wenn man plötzlich damit aufhört denkt sich der Kunde bestimmt auch seinen Teil. Im letzten Jahr hatten wir Pralinen mit unserem Firmenlogo von Bengelmann bengelmann.com/pralinen/foto-pralinen/ bestellt. Diese kleinen Pralinenschachteln sind sehr gut angekommen. @Andreas: Auch für Mitarbeiter eignen sich Geschenke aus Schokolade oder auch Tankgutscheine kommen sehr gut an.

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  11. Wer auffällt hat definitiv gewonnen. Ich denke, dass es wirklich wichtig ist etwas aufzufallen aber auf eine angenehme Art und Weise denn so bleibt man den Menschen im Kopf. Wenn man über Firmengeschenke nachdenkt dann sollte es etwas sein fas Praktisch ist und das die Menschen immer wieder benutzen. Flaschen mit einem Aufdruck, Stifte sind aber schon etwas alt und aus der Mode. Tassen könnten auch gut ankommen aber eigentlich passen die nie in das eigene Sortiment und man sortiert diese sehr schnell aus.

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