Spielen statt Arbeiten – Sinnvoll oder Zeitverschwendung?

Gern und häufig wird Existenzgründern ein Spruch an den Kopf geworfen.

“Selbständig bedeutet selbst und ständig”.

Ich kann den Spruch ehrlich gesagt nicht mehr hören und deshalb fand ich das aktuelle Webmaster Friday Thema sehr interessant. Ich habe es nur etwas abgewandelt.

Hat man als Selbständiger im Netz Zeit zu spielen oder ist das Zeitverschwendung?

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Spielen statt Arbeiten – Sinnvoll oder Zeitverschwendung?

Symplr
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Das aktuelle Webmaster Friday Thema bezieht sich speziell auf Computer-Spiele, aber ich denke, dass es eher eine allgemeine Frage der Freizeit-Gestaltung ist.

Ich bin nun schon mehr als 9 Jahre selbständig und leiderschaftlicher Spieler. Deshalb möchte ich zu diesem Thema meine eigenen Erfahrungen schildern, aber auch darauf eingehen, was das speziell für Selbständig im Netz für Vor- und Nachteile hat.

Natürlich sind die folgenden Ausführungen subjektiv und jeder geht damit anders um. Ich freue mich auf euer Feedback.

Meine Erfahrungen

Seit ich in meiner Kindheit das erste mal mit einem Computer in Kontakt kam, hat mich das nicht mehr losgelassen. Schon zu DDR-Zeiten kam ich dadurch natürlich auch mit Computerspielen in Kontakt und damals war das eine noch viel größere Magie als heute.

Seit der Wendezeit hatte ich dann immer einen Computer und heute sind es sogar mehrere Konsolen und ein Spiele-PC. Tablets und Co. nicht zu vergessen.

Ich habe immer viel gespielt, hatte aber auch intensivere und weniger intensive Phasen dabei.

Hin und wieder hat es sicher auch meine Leistung in der Schule ein wenig beeinflusst und WoW kann schon ganz schön süchtig machen. Dennoch habe ich nie wirklich negative Erfahrungen gemacht. Schließlich habe ich dennoch immer ein Leben abseits des Computers gehabt und Zeit mit Freunden und anderen Dingen verbracht.

In meiner Selbständigkeit nahm die Arbeitsbelastung gerade in den ersten Jahren deutlich zu, so dass ich viel weniger zum Spielen gekommen bin. Es lag aber auch daran, dass ich Abends vor der Wahl stand, ob ich frei mache oder noch etwas erledige. Das ist gerade in einem Heimbüro ein Problem, da man oft nicht so einfach Feierabend machen kann.

Nach ein paar Jahren habe ich dann aber gemerkt, dass nur Arbeiten nicht so gut ist, egal wie viel Spaß es macht. So habe ich es langsam geschafft mehr Feizeit zu machen und so kam es auch, dass ich wieder mehr gespielt habe.

Mittlerweile spiele ich wieder regelmäßig und ganz besonders seit meinem Umzug in ein externes Büro ist es sehr viel einfacher Feierabend zu machen und da unter anderem zu spielen.

Dabei spiele ich neben Computer- und Konsolen-Spielen in den letzten Jahren immer wieder Brett- und Kartenspiele mit meiner Familie. Es ist erstaunlich, was es da alles gibt.

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Spiele sind mir wichtig

Ich bin also jemand der schon ewig Computerspiele spielt und damit auch während der Selbständigkeit nicht wirklich aufgehört hat. Nun bin ich zwar mittlerweile 40, aber es macht mir noch genauso viel Spaß.

Für mich ist es heute umso wichtiger einen Ausgleich zur Arbeit und ja, auch zum privaten Stress zu bekommen. Mit zwei schulpflichtigen Kinder ist es eben auch kein Ponyhof und in eine virtuelle Welt einzutauchen oder Gesellschaftsspiele zu spielen hilft dabei den Kopf frei zu bekommen und abzuschalten.

Diesen Ausgleich zum Arbeitsalltag halte ich für sehr wichtig. Es gibt Selbständige, die rund um die Uhr an die Arbeit denken. Ich weiß nicht, ob ich diese bewundern oder bedauern soll.

Allerdings war auch schon früher mein Wahlspruch “Ich lebe nicht um zu arbeiten, sondern ich arbeite um zu leben”. Umso mehr genieße ich heute das Erreichte und dass ich die Zeit habe meinen Hobbies zu frönen.

Das Maß ist entscheidend!

Aber wie so oft im Leben ist natürlich das Maß entscheidend.

Hätte ich damals bei meiner Existenzgründung so viel WoW gespielt wie mach anderer, wäre es mit meiner Selbständigkeit wahrscheinlich nichts geworden.

Und auch heute ist es natürlich wichtig, familiäre Dinge, Beruf und die eigene Freizeit gut unter einen Hut zu bringen. Deshalb habe ich auch die Brett- und Kartenspiele entdeckt, da es natürlich ebenfalls sehr schön ist, diese mit der Familie zu spielen.

Generell würde ich mir zwar noch mehr Zeit für das Spielen wünschen, aber ich bin mit der aktuellen Situation sehr zufrienden.

Ist es Zeitverschwendung?

Viele Menschen sehen Computerspiele und ähnliches als Zeitverschwendung an, sitzen dann aber stundenlang jeden Tag vor der Fernseher.

Der Tag hat nur 24 Stunden und da sollte man das machen, was einem Spaß macht. Ich schaue z.B. nur noch wenig TV. Nur noch Sport und mal einen Film. Das spart eine Menge Zeit, die ich dann lieber in andere Freizeit-Aktivitäten investiere.

Und auch wenn ich früher noch mehr gespielt habe, bereut habe ich es nie. Solange man als Selbständiger (oder Schüler, Student oder was auch immer) eine gute Balance hinbekommt und nicht aus den Augen verliert, was wichtig ist, sehe ich kein Problem darin.

Im Gegenteil. Immer mehr Psychologen vertreten die Ansicht, dass die Menschen verlernen einfach mal nichts produktives zu machen. Immer mehr Apps und Tools helfen dabei noch produktiver zu werden und die Zeit noch effizienter zu nutzen.

Das ist aber ein Teufelskreis, der den Druck immer weiter erhöht. Einfach mal eine Stunde oder zwei etwas machen, was einfach nur Spaß macht, kann da Wunder wirken. Gerade als Selbständiger muss man das aber erst mal schaffen. Vielen fällt das nicht so einfach, ich kenne das.

Eure Meinung

Was denkt ihr darüber? Sind Computerspieole und Co. Zeitverschwendung oder sinnvoll?

Peer Wandiger
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22 Gedanken zu „Spielen statt Arbeiten – Sinnvoll oder Zeitverschwendung?“

  1. Das ist mal ein schönes Thema. Ich spiele auch schon seit meiner Kindheit und ich mache jetzt auch noch. Wir treffen uns sogar mit Freunden um an der PS zu spielen. Ich finde es einen schönen Ausgleich zum Berufsleben.

    Antworten
  2. Ich bin ja selbst Gamer. Viele denken immer man ist sozial total abgekapselt etc. Wenn ich aber bedenke wo ich überall Freunde habe und wieviele und was ich dadurch für Kontakte teilweise habe, da kommt kaum einer aus meiner Stadt ran^^

    Antworten
  3. hello,

    ich kann dazu auch meinen senf geben.
    ein freund von mir hat in einer werbeagentur mal gearbeitet. da stand eine ps4 für die mitarbeiter. ab und zu wurde vom chef eine kreativitätspause eingelegt und ne runde gezockt. rennpspiel, boxen, ballern etc. das hat immer für eine super stimmung gesorgt, die dann die mitarbeiter frei im kopf und somit kreativer.

    also kann man sagen dass ab und zu mal zocken die mitarbeiter absolut produktiver macht. das wichtigste in einem team ist ja auch die produktivität. also zeitverschwendung ist es auf keinem fall.. ab und zu eine willkommene pause zum abschalten..
    meine meinung :)

    Antworten
  4. diesen sch*** spruch kann ich auch nicht mehr hören… selbständig bedeutet “selbst stehend”… also auf eigenen Beinen stehen…. diese Bedeutungsabwandlung ist nur eine – sorry – dumme Methode von vielen pseudoerfolgreichen Menschen um anderen klar zumachen, dass sie nur mit dauerhafter nonstop Leistung Erfolg haben werden, wer nicht bereit ist das zu leisten, ist ein Versager.

    Schön, dass du das Thema so aufgegriffen hast. Denn so ist es, nur arbeitn belastet, man braucht den privaten Ausgleich.

    Antworten
  5. Hallo,
    nun ja Spiele können die Zukunft sein ;-)
    Wenn man an Game Notifications Denkt
    da muss man ja wissen was möglich ist

    Viele Grüße

    Mkuh

    Antworten
  6. Ich glaube Spiele können den Kopf freimachen und die Kreativität neu entfachen. Spiele inzwischen nur noch wenig, aber liebe gute und vor allem kunstvolle Spiele und gerade die vielen kleinen Indie Games schaue ich mir unfassbar gerne an, weil sie neue Ideen und designerische Aspekte beleuchten.

    Das letzte wirklich großartige Spiel war The Vanishing of Ethan Carter und danach war ich derart beflügelt und entspannt… war fast wie ein paar Stunden Urlaub das Spiel.

    Ansonsten bin ich damals ja mit einem Gaming Forum gestartet und bin mit Titeln wie Half-Life aufgewachsen. Da machen mir die vielen modernen Spiele nur noch wenig Spaß. Man pickt isch heute eher die wirklich guten Perlen raus und erschreckend oft sind das die kleinen, günstigen Indie-Projekte, wie ich finde.

    Antworten
  7. Ich finde, ein Spielchen zum Zeit vetreiben und Birne frei pusten “muss” (darf) schon sein. Wer zig Stunden arbeitet muss auch mal sein Hirn defragmentieren, damit da neue, frische Gedanken gefasst werden können.

    Ich habe Bekannt im Alter ca.70. Echt wahr. Beide spielen mit Wonne online Games. Also, auch nicht zwingend eine Frage des Alters, wie man annehmen könnte.
    HG Hans

    Antworten
  8. Ich finde auch, dass man sehr wohl zocken kann und im Internet selbständig sein kann.
    Manchmal gibt es Tage, da zocke ich meine 8 Stunden am Tag. Und dann lasse ich wieder 2 Wochen die Finger davon. Man muss für sich selbst einfach einen gesunden Mix finden.

    Antworten
  9. Hallo Peer,

    ein schöner Artikel aus der Sicht eines Zockers der Selbstständig ist. In den Medien hört man ja nur, dass alle Zocker Amokläufer sind oder dazu werden. Schön das du eine andere Sicht der Dinge hast, die ich genauso vertrete.

    Antworten
  10. Moin Moin,

    also ich war nie der Hardcore-Gamer, wobei sich das immer irgendwie phasenweise abgespielt hat. Ewig lange konnte ich damals auf dem C64 vor “Vermeer” sitzen, oder später vor Civilization, am liebsten natürlich zu Zweit oder zu Dritt.

    Heute “mit Selbständigkeit im Nacken” spiele ich deutlich weniger bis gar nicht, weil man sich einbildet, die Zeit dafür nicht mehr zu haben. Dafür sauge ich heute mehr Infos aus dem Netz. Naja, ist bestimmt auch eine Phase, irgendwann sitze ich mal wieder ein Wochenende an CIV ;-)

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  11. Extreme sind oft schlecht.

    Befürworter loben die Steigerung von Kreativität, Phantasie, Hand-Auge-Koordination, … . Gegner Machen auf Verminderte Kreativität, Phantasie, Körperkoordination, … aufmerksam.

    Dabei ist “zocken” nicht sinnvoller/sinnfreier als jede andere Freizeitaktivität. Die Grenze zwischen Arbeit und Spielen verschwimmt auch immer mehr, siehe Gamification.

    Antworten
  12. Sehe ich ähnlich.. Ich bin und war auch schon immer ein leidenschaftlicher Zocker..
    Klar wurde es im Alter weniger (weil andere Dinge einfach Vorrang haben).

    Auch ich habe anfangs im Heimbüro gearbeitet bin aber auch vor einiger Zeit in ein externes Büro gezogen. Ist einfach deutlich angenehmer dies zu trennen – wobei ich das Heimbüro manchmal auch ganz schön vermisse ;)

    Jedenfalls habe auch ich ne Konsole zu hause und daddel regelmäßig.. aktuell The Witcher 3. Top Game nebenbei gemerkt..

    Aber es ist deutlich weniger geworden als vor den Jahren meiner Selbständigkeit..

    Antworten
  13. Also ich bin derzeit – Gott sei Dank – nur nebenberuflicher Unternehmer. Aber das eine oder andere Spielchen zwischendurch – klar, gerne. Derzeit ein paar alte DOS-Spiele wie Italy90 und Race Driver: GRID.
    Wichtig ist, dass man vielleicht 1/4 oder 1/2 Stunde spielt und dann wieder mit seiner Arbeit weiter macht. Leider wird diese Zielgruppe aus meiner Sicht relativ schlecht mit Spielen bedient. Unter “Casual Gamer” verstehen die Spielhersteller meistens Leute, die irgenwelche sehr simple Browser-Games spielen.
    Ich würde aber sehr gerne “richtiger” Spiele spielen, die jetzt auch nicht super leicht sein, aber zeitlich sehr überschaubar sein müssen.

    Weiters schreibe ich – nicht nur für Spieler, sondern für eine Vielzahl von Anwendergruppen – Kaufberatungen für CPUs & Grafikkarten in meinem Blog :-)

    Antworten
  14. Hallo Peer,
    Ich habe früher auch oft gespielt und es hat mir immer Spaß gemacht. Heute spiele Ich aber so gut wie gar nicht mehr. Irgendwann kam Ich an einen Punkt, an dem Ich meine Spielstatistik gesehen hatte und dachte “Willst du am Ende deines Lebens wirklich 1243743 Stunden vor dem Bildschrim gespielt habe?” Nein – das wollte Ich nicht und von da an habe Ich es nur noch selten vermisst. Ich habe nichts gegen “Zocker” und sage auch nicht nein zu einer Runde Mario Kart mit Freunden aber für mich hat “zocken” als Freizeitbeschäftigung seinen Reiz verloren.
    Gruß,

    Claudius

    Antworten
  15. Ich zocke nicht mehr so viel wie früher. Ich kann mich eben nicht wie Peer zusammenreißen und kann schon mal zweistellige Stunden/Woche mit dem Spielen verbringen.

    Obwohl mich der Gedanke natürlich reizt. Auch dein Artikel macht es nicht leichter. :)
    Ich habe früher professionell CS:S in der Liga gespielt. War seit Anfang an bei CS mit Begeisterung dabei. Andere Spiele haben mich gar nicht interessiert.

    Vielleicht wage ich einen neuen disziplinarischen Spielversuch mit CS:GO. Die Gefahr einer aufbrechenden Sucht, ist bei CS:GO noch mehr gegeben..

    Grüße

    Antworten
  16. Das Problem bei mir ist, dass ich abends nach dem Büro nicht wirklich abschalten kann (Selbstständig). Muss immer daran denken, was noch alles gemacht werden muss. Dann stehe ich vor der Entscheidung, Spiele ich etwas Konsole oder mache ich lieber noch dies eine fertig! Meistens arbeite ich dann abends doch eher. Falls ich dann mal spiele, habe ich nach 1-2 Stunden schlechtes gewissen, da die Zeit mit spielen verschwändet wurde und man doch lieber etwas produktives gemacht hätte.

    Antworten
    • Stimmt, damit haben sehr viele selbstständige zu kämpfen. Daher, versuche eine maximale Zeit für einen Arbeitstag festzulegen und alles andere ist deine Freizeit.

      Grüße

      Antworten
  17. Hey,

    ein echt schwieriges Thema. Ich habe sehr sehr viel Computer gespielt. Ich verlierte mich immer wieder Tage, Wochen und Monatelang in Spiele. Seit 2011 bin ich selbstständig und habe ab diesen Zeitpunkt konsequent aufgehört zu spielen. Ich glaube das hat mir enorm geholfen. Anstatt am Abend ein Spiel zu spielen, lese ich heute Blogs, Bücher usw. Wenn ich “Freizeit” habe dann versuche ich diese aktiv zu gestalten, mit Freunden, Sport usw.

    Liebe Grüße aus Wien,
    Sebastian

    Antworten
  18. Hallo Peer,

    ein wirklich schönes und auch interessantes Thema. Ich muss zugeben ich habe in meiner Schulzeit wirklich sehr viel und oft vor dem Computer gesessen. Manchmal habe ich sogar am Wochenende von früh bis abends gezockt. Warum? Weil es mir Spaß gemacht hat und vielleicht war auch ein bisschen Sucht dabei.

    Nichtsdestotrotz hat mich das bei meinem weiteren Werdegang relativ wenig beeinflusst. Mitunter lernt man ja auch mit dem PC umzugehen, wenn man ständig vor dem Computer sitzt.

    Mir ist es ebenfalls wichtig mein Hobby auszuleben. Wichtig, wie du schon sagst, ist aber das Maß. Früher habe ich kein Ende gefunden. Heute weiß ich wann Schluss ist.

    Negatives finde ich daran relativ wenig. Jedem das Seine.

    Grüße
    Florian

    Antworten
  19. Als leidenschaftlicher Zocker, Psychologie-Student und Selbstständiger finde ich den Beitrag und die Kommentare sehr interessant.
    Ich sehe das so, wie man es mit allen Dingen handhaben sollte: Es kommt auf die Menge an. Hilft es mir als Selbstständiger mal für 1-2 Stunden den Kopf abzuschalten? Ja. Gibt es eine Universallösung? Nein.
    Der eine geht ne Runde Klettern, der andere setzt sich in ein Cafe und beobachtet Leute, natürlich gibt es auch noch die Zocker unter uns und viele weiter Ablenkungen mehr.
    Bei mir kommt die Zockerei in Phasen. Zum Sommer hin eher weniger, ab Herbst/Winter wieder häufiger.
    Gegen 1-2 Stunden am Tag, 2-3x die Woche spricht nichts, wenn man das nicht gerade zu Stoßzeiten macht in denen sich die Arbeit auf dem Schreibtisch anhäuft ;)

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  20. Hi,

    da triffst du gerade einen Nerv :P – Ich hab mir vor Jahren, nach dem Zusammenzug mit meiner Liebsten eine PS3 und einen guten TV gekauft und natürlich ein paar Spiele. Ein Spiel habe ich nach über 2 Jahren durch, obwohl ich immer leidenschaftlich gespielt habe. Aber irgendwann kam es mir wie Zeitverschwendung vor, da ich mir von den Spielständen und dem dort erreichten auch nichts kaufen konnte. Es erschien mir sinnvoller die Zeit in andere Dinge zu investieren (Ausbildung etc.). Mittlerweile habe ich wieder angefangen (auf drängen von Freunden, damit ich bei Fifa mit dabei bin) und bin der Meinung, dass es nüchtern betrachtet nichts bringt, jedoch hat man wie du schon schreibst einen schönen Ausgleich. Es macht Spaß, man beschäftigt sich mit etwas anderem. Es lenkt ab, macht glücklich und das ist doch auch für alle anderen Bereiche des Lebens gewinnbringend ;)

    VG
    Yan

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