Virtuelle Teams, Personal und andere Helfer – Wie automatisiere ich ein Online-Business Teil 4

In den bisherigen Teilen dieser Serie haben wir darüber gesprochen, wie du generell bei der Automatisierung deines Unternehmens vorgehen kannst. Wir möchten dir mit diesen Videos dabei helfen, passives Einkommen aufzubauen und dich auf die Aufgaben zu konzentrieren, die dich und dein Unternehmen wirklich weiterbringen.

Im ersten Teil haben wir dir einen generellen Überblick gegeben, wie so etwas ablaufen kann. Im nächsten Teil haben wir dir anhand eines konkreten Online-Shops beschrieben, wie du herausfindest, welche Aufgaben du automatisieren kannst. Im letzten Teil hat Thomas dir dann eine ganze Reihe an Tools vorgestellt, die dir bei der Delegation und Automatisierung helfen können.

Heute geht es um Personal, die Komponente, mit der wir uns am besten auskennen.

Teile der Video-Serie:
1. Wie Du Dein Business automatisierst
2. Case Study: Online-Shop
3. Tools zur Automatisierung
4. Virtuelle Teams, Personal und andere Helfer
5. Case Study Strandschicht: Step by Step

Virtuelle Teams, Personal und andere Helfer

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Eins vorneweg: Mit Personal meinen wir in der Regel nicht den klassischen Angestellten, der sich auf eine Jobanzeige hin bei mir meldet, dann fest angestellt wird und jetzt acht Stunden täglich bei mir arbeitet.

Wir möchten dir Wege zeigen, die auch interessant für dich sind, wenn du noch kein eigenes Team einstellen kannst.


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Die vier Kategorien von Helfern in einem Unternehmen

  1. Der Profi
    Starten wir mit dem Ausnahmefall. Wenn du eine Aufgabe automatisieren möchtest, die sehr spezielles Fachwissen erfordert, brauchst du jemanden der sich professionell mit dem Bereich beschäftigt.

    Wenn beispielsweise jemand SEO für dich machen soll oder du redaktionelle Texte benötigst, kann das ein Praktikant in der Regel nicht abdecken.

    Und in letzter Konsequenz macht es in vielen Unternehmen Sinn, einen Geschäftsführer einzustellen, der aktiv am Aufbau des Unternehmens mitarbeitet. Auch hierfür brauche ich natürlich einen qualifizierten Profi.

  2. Der Praktikant
    Der Klassiker unter den günstigen Arbeitskräften ist der Praktikant. Er ist oft hochqualifiziert und arbeitet für ein sehr geringes Gehalt.

    Viele Studenten müssen Praxissemester absolvieren. Deswegen sind in der Regel viele Praktikanten verfügbar. Praktikanten sollten aber nicht nur als günstige Arbeitskräfte gesehen werden. Je interessanter das Geschäftsmodell und die Aufgabe eines Praktikanten, umso mehr Interessenten melden sich auf eine Ausschreibung und umso motivierter ist ein Praktikant, richtig etwas zu bewegen.

    In der Berliner Startup-Szene und in Trendbrachen wie Mode, Marketing und PR ist es nicht ungewöhnlich, dass Praktikanten nicht bezahlt werden und trotzdem lange Tage arbeiten müssen. Ich finde es aus moralischen Gründen unverantwortlich, einem guten Mitarbeiter kein Gehalt zu zahlen, nur weil er ein Praktikum absolvieren muss oder meine Branche besonders beliebt ist.

    Übrigens, auch wenn du keine repräsentativen Büroräume hast, kannst du mit Praktikanten zusammenarbeiten. Ich kenne viele Gründer, die mit Praktikanten im Wohnzimmer oder Cafe an einem jungen Projekt gearbeitet haben.

  3. Die Aushilfe/450-Euro-Kraft
    450-Euro-Kräfte sind ein günstiger Weg, jemanden einzustellen. In Deutschland muss bis zu einem Verdienst von 450 Euro nur eine Pauschaule von ca. 30 % geleistet werden. Daraus ergibt sich natürlich, dass eine 450-Euro-Kraft nicht Vollzeit arbeiten kann und nur bei kleineren Teilbereichen aushelfen kann.

    Bei Strandschicht beschäftigen wir seit mehreren Jahren Anja, eine Studentin, die sich um unsere komplette Rechnungsstellung und das Zahlungswesen kümmert. Anja arbeitet in der Regel ca. 30 Stunden im Monat und kann sich so ein paar hundert Euro neben dem Studium dazuverdienen.

  4. Der VPA (Virtuelle Persönliche Assistent)
    Als Anbieter von Virtuellen Assistenten kennen wir uns natürlich vor allem mit Virtuellen Teams sehr gut aus.

    Ein VPA ist ein Assistent, der ausschließlich vom PC aus arbeitet. VPAs arbeiten oft aus dem Ausland. Die größten englischsprachigen Anbieter haben beispielsweise einen Großteil ihrer Mitarbeiter im indischen Raum. Die Mitarbeiter sprechen fehlerfreies Englisch, können ihre Leistung aber selbst bei einem lokal überdurchschnittlichen Gehalt sehr günstig auf dem amerikanischen Markt anbieten.

    Dieses Modell haben wir auf den deutschen Markt übertragen. Wir haben viele deutsche Muttersprachler und Germanisten in unseren Reihen, die Kunden dabei unterstützen, Standardaufgaben zu automatisieren.

    Der Nachteil eines VPAs ist, dass er nicht vor Ort ist und die gesamte Zusammenarbeit virtuell erfolgt. Der Vorteil wiederum besteht darin, dass ein VPA sehr flexibel eingesetzt werden kann, deutlich günstiger ist und die Workforce relativ schnell auf eine komplettes virtuelles Team skaliert werden kann.

    Wir sind selbst unser bester Kunde und haben unser Unternehmen zu einem großen Teil mit unseren eigenen Virtuellen Assistenten automatisiert.

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Wie füge ich nun die Puzzleteile zusammen und automatisiere mein Unternehmen?

Wenn du also eine Aufgabe delegieren möchtest, überlege dir am besten zuerst, welche Anforderungen du hast und überlege dir, dann welche Art von Personal am meisten Sinn für dich macht.

Im nächsten und letzten Teil der Videoserie beschreiben wir dir, wie wir unser eigenes Unternehmen Schritt für Schritt automatisiert haben. Wir hoffen, dass du viele unserer Methoden auf dein eigenes Unternehmen übertragen kannst.

Wenn Du Fragen und Anregungen hast, schreibe gerne einen Kommentar.

Autoren

Thomas Jakel und Bastian Kröhnert sind Geschäftsführer von Strandschicht – Virtuelle Persönliche Assistenten. Mit Strandschicht haben sie sich darauf spezialisiert Unternehmen mithilfe von Technologie und Virtuellen Assistenten zu automatisieren. 2010 haben sie ihr eigenes Unternehmen nach diesem Vorbild aufgebaut, um ein halbes Jahr in Brasilien leben zu können, ohne sich Sorgen um die Firma oder ihr Einkommen machen zu müssen.

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1 Gedanke zu „Virtuelle Teams, Personal und andere Helfer – Wie automatisiere ich ein Online-Business Teil 4“

  1. Ein VPA – Virtueller Persönliche Assistent ist wirklich schon was sehr feines, gerade für Freelancer und Kleinbetriebe optimal für Routinearbeiten ;-))

    Antworten

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