Wie du dich trotz Heimarbeit vernetzt – und optimal vom Networking profitierst!

Nicht wenigen Selbstständigen, die als Einzelkämpfer von zu Hause aus arbeiten, fällt der Aufbau und die Pflege eines beruflichen Netzwerks schwer.

Dabei unterschätzen viele wie wichtig es ist, sich gerade zu Beginn der beruflichen Eigenständigkeit zu vernetzen.

Zwar kann man vieles auch ohne Kontakte erreichen, oft jedoch nur bedeutend arbeits- und zeitintensiver.

In diesem Artikel gibt es 7 Tipps, wie man sich trotz Heimarbeit vernetzt und Networking betreibt.

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Wie du dich trotz Heimarbeit vernetzt

Anrufannahme und Telefonservice
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In der Gründungsphase zum Beispiel hilft der Rat anderer Selbstständiger Hürden zu meistern und Fehler zu vermeiden, später kommen durch Beziehungen erste Aufträge zustande.

Möglicherweise kann man sich mit anderen Unternehmern zusammentun und Synergien nutzen. Sich beispielsweise gegenseitig Kunden zuspielen oder durch Nutzung gemeinsamer Ressourcen die Betriebskosten senken.

Nicht immer müssen sich Kontakte direkte mit barer Münze auszahlen, es ist schon viel gewonnen, wenn man Erfahrungen und Wissen teilen kann.

Abgesehen von den wirtschaftlichen Interessen kann es in schweren Phasen außerdem durchaus hilfreich sein sich mit Gleichgesinnten über die Ängste, Nöte und Sorgen auf beruflicher wie privater Ebene austauschen zu können.

Networking ist so wichtig wie eh und je

Seit ihrer Existenz tun sich Menschen zusammen um Erlebnisse und Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und voneinander zu profitieren. Schon die Steinzeitmenschen gingen gemeinsam auf die Jagd um sich gegenseitig zu schützen und Erlegtes zu teilen.

Bauern, die auf Viehhaltung spezialisiert waren, tauschten Fleisch und Milch mit dem Gemüse und Getreide von benachbarten Landwirten. Und zu Kriegszeiten war es in manchen Regionen kaum möglich anders zu überleben, also jemanden zu kennen der etwas gebrauchen kann oder hergibt, etwas vermittelt oder schlicht weiß.

Noch immer ist es in unserer Gesellschaft wichtig gut vernetzt zu sein. Die Motive dafür haben sich im Grunde kaum verändert, die Methoden dafür sehr.

Dank des Internets ist das Netzwerken für alle leichter geworden, ganz besonders natürlich für diejenigen die im Netz ihr Geld verdienen und dort deshalb sowie zu Hause sind. Es muss bei weitem nicht mehr so viel Zeit investiert werden wie früher, man kommt problemlos mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt und es haben sich ganz neue Formen des fachlichen Austausches entwickelt – sowohl offline als auch online.

Folgend einige Beispiele, wie man sich in der heutigen Zeit auch als Einzelunternehmer hervorragend vernetzen kann.

  1. XING
    Das in Deutschland wichtigste soziale Netzwerk für berufliche Kontakte ist XING. 14 Millionen Mitglieder weltweit nutzen es um sich gegenseitig zu vernetzen. In seinen Funktionen ist XING voll auf Geschäftskontakte ausgelegt.

    So kann man über Schlüsselwörter zum Beispiel Mitglieder aus der eigenen Branche oder mit den gleichen Interessen suchen. Wer bereit ist für eine Premium-Mitgliedschaft zu zahlen, der kann die Suche beispielweise nach Postleitzahlen eingrenzen.

    Neben einem persönlichen Auftritt lassen sich auf XING auch Unternehmenspräsenzen gestalten. Dank des integrierten Stellenmarktes lassen sich so auch neue Mitarbeiter finden.

    Viele Mitglieder organisieren sich in Fachgruppen, in denen man sich virtuell austauschen kann. Wer hier seine Kompetenz unter Beweis stellt oder das Geschehen mit offenen Augen verfolgt, dem bieten die Gruppen auch die Möglichkeit Neukunden zu akquirieren.

    Aber auch die Organisation von realen Treffen spielt bei XING eine große Rolle und wurde mit einer eigenen Funktion bedacht.

  2. Facebook, Twitter und Co.
    Selbstverständlich eignen sich auch viele andere soziale Netzwerke um beruflich mit ihnen zu arbeiten, allen voran die Platzhirsche Facebook und Twitter.

    Twitter? Das 140-Zeichen-Medium? Ganz genau! Es ist kaum zu glauben, wie hilfsbereit eine sorgsam aufgebaute Followerschaft sein kann, obwohl man von Angesicht zu Angesicht noch nie ein Wort gewechselt hat.

    Genau diese Hilfsbereitschaft und Verbundenheit zeichnet Twitter aus und sucht man bei anderen Netzwerken vergeblich.

  3. Fachforen
    In Zeiten von Social Networks sind Foren etwas in Vergessenheit gerate. Gut gemacht und mitgliederstark sind sie jedoch bis heute eine gute Anlaufstelle um um Rat zu bitten und auch anderen bei ihren Problemen zu helfen.

    Auch hier gilt: Wer sich durch seine Expertise als Fachmann präsentiert hat gute Chancen mit Aufträgen betraut zu werden. Foren gibt es nahezu zu jedem Thema.

    Auch Facebook- und XING-Gruppen sind im Grunde nichts anderes. Wer sich in Fachforen als Moderator engagiert hat bessere Chancen als Kenner der Szene wahrgenommen zu werden.

  4. Coworking Spaces
    Vom heimischen Arbeitszimmer aus ist es schwer neue Menschen kennenzulernen. Um diesem Nachteil der Heimarbeit entgegenzuwirken, kann man seinen Arbeitsplatz in einen Coworking Space verlegen.

    Darunter ist nichts anderes zu verstehen als eine Bürogemeinschaft aus eigenständigen Gewerbetreibenden. Besonders gerne werden diese Einrichtungen beispielsweise von Informatikern, Journalisten und Kreativen genutzt.

    In manchen Coworking Spaces tummeln sich nur Selbstständige derselben Branche, andere sind gemischter. Ein Büro kann man sich für wenige Stunden, eine Woche oder Monate mieten, ganz nach den eigenen Bedürfnissen.

    Wer in solch einer modernen Bürogemeinschaft arbeitet, der ist offen für Neues, auch für neue Kontakte. Hier lassen sich also ganz besonders schnell Gleichgesinnte finden. Hat man erstmal einige Kontakte geknüpft, kann man sich aus dem kostenpflichtigen Büro auch wieder zurückziehen. Hauptsache die Kontakte werden gepflegt.

  5. Messen
    Messen sind nicht nur da um seine Dienstleistungen und Produkte zu präsentieren und dafür neue Kunden zu gewinnen. Schon immer waren Messen auch ein großes Branchentreffen. Man schaut, was die Wettbewerber anbieten, kommt mit ihnen ins Gespräch, tauscht sich aus. Nicht selten ist man überrascht, wie viele Aussteller aus der eigenen Umgebung stammen, die man vorher noch nicht kannte.

    Während der Fokus tagsüber noch deutlich mehr auf die Präsentation des Unternehmens und die Geschäftsabschlüsse gelegt wird, ist der Abend fürs Networking reserviert. Die Branche trifft sich zum Kennenlernen, Fachsimpeln und Feiern. Das gilt für jede Messe und erst recht für die der digitalen Szene.

  6. Barcamps
    Anders als bei Messen stehen bei der noch recht jungen Erfindung des Barcamps der fachliche Austausch und das Knüpfen von Kontakten im Vordergrund. Die offenen Tagungen setzen sich in der Regel aus verschiedenen Workshops zusammen, deren Inhalt, Ablauf, Länge, etc. zu Beginn der Veranstaltung von den Teilnehmern selbst festgelegt werden.

    Es geht nicht nur darum, den Referenten zu lauschen, sondern aktiv mitzudiskutieren und manchmal sogar gemeinsam Ergebnisse zu erarbeiten. Zwischen den Workshops und am Abend ist genügend Zeit zum persönlichen Kennenlernen.

    Barcamps können zwar theoretisch zu jedem Thema abgehalten werden, sind aber vor allem in der Internetbranche verbreitet. Als Referent, Workshopleiter oder (Mit-)Organisator kann man die Veranstaltungen in besonderer Form für die Eigenwerbung nutzen.

  7. Stammtische
    Man muss das Rad nicht unbedingt neu erfinden. Der gute alte Stammtisch, an dem sich schon seit Jahrhunderten Handwerker und Kaufleute treffen, erlebt im digitalen Zeitalter eine Renaissance.

    Menschen, die im Internet ihr Geld verdienen, genießen es sich für einige Stunden mit den Leuten im “realen Leben” zu treffen, mit denen sie sonst nur online kommunizieren.

    Zum Kontrast gehört auch, dass sich die Gespräche nicht nur ums Geschäft, sondern auch um ganz andere Themen drehen. Statt der Kneipe werden heute häufig angesagte Bars oder Burgerläden zum Treffpunkt.

    Ein Stammtisch ist auch für all jene empfehlenswert, die nicht in Großstädten leben, wo ohnehin jeden Tag verschiedene Szeneveranstaltungen stattfinden. Über soziale Netzwerke kann man schnell ausfindig machen, welche Branchenkollegen in der Umgebung wohnen und ihnen ein regelmäßiges Treffen vorschlagen.

    Gerade eine bunte Mischung sorgt für regen Austausch und neue Inspiration. Außerdem sind Beziehungen intensiver, wenn man sich persönlich kennt. Reine Onlinekontakte haben immer etwas Unverbindliches.

    Wer sein Unternehmen gerade gründet, sollte nach einem Gründerstammtisch Ausschau halten. Die gibt es in fast jeder Region. Sie werden von den örtlichen Kammern sowie Wirtschaftsförderungsgesellschaften organisiert.

    In beinahe jeder Gemeinde und Stadt haben sich Gewerbetreibende zudem in eigenen Vereinen zusammengeschlossen. Wer mit den lokalen Unternehmern bekannt ist, hat gute Chancen im Bedarfsfall von ihnen beauftragt zu werden.

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Fazit

Auch wer Daheim arbeitet hat viele Möglichkeiten sich zu vernetzen. Schon immer war das sinnvoll, nie jedoch einfacher. Durch den Austausch mit Branchenkollegen kann man jede Menge lernen und oft zahlt er sich sogar aus.

Bei allem Kalkül, mit dem der ein oder andere sein Netzwerk aufbaut und pflegt, sollte aber niemals vergessen werden, dass soziale Kontakte auch Spaß machen und nicht zuletzt wichtige Säule eines ausgeglichenen und gesunden Lebens sind. Umso besser, wenn man sich mit Gleichgesinnten trifft.

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8 Gedanken zu „Wie du dich trotz Heimarbeit vernetzt – und optimal vom Networking profitierst!“

  1. Hi Peer

    Netter Artikel, vorallem das mit dem Fachforen kann ich jedem nur empfehlen, der auf Kundenfang gehen möchte. Man kann auch einfach “Angebote” in diesen erstellen und hoffen das sich Kunden melden. Aber es ist wirklich viel besser, wenn man aktiv am Forum teilnimmt und andere von seinem Wissen überzeugt. Das ist viel nachhaltiger, wie etwas im Marktplatz zu posten. Da melden sich dann sogar noch Leute Jahre nach deinem letzten Post.

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  2. Prima Tipps. Ich würde noch die gute, alte IHK hinzufügen. Hier in München werden z.B. unter dem Stichwort “Netzblicke” jeden Monat sehr interessante Vorträge gehalten, dich sich auch gut zum Networken eignen.

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  3. Ich bin und bleibe ein großer Freund der “guten alten” Fachforen. Co-Workings-Spaces ist ein füchterliches Wort und zudem total überbewertet :D

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  4. Schöner Artikel mit sehr guten Tipps. Werde ein paar dieser Vorschläge mal auszuprobieren. Das Thema Co-Working finde ich auch sehr spannend.. ich finds nur schade, dass es bei mir im Raum Landshut keins gibt.

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  5. Ich habe auch mein eigenes Unternehmen von zu Hause aus am laufenden und kann nur sagen wenn man ehrgeizig ist und viel arbeitet funktioniert das auch.

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