Keyword-Recherche mal anders – 3 Methoden, die ihr garantiert noch nicht kennt

Keyword-Recherche mal anders - 3 Methoden, die ihr garantiert noch nicht kenntDie Keyword-Recherche läuft bei den meisten von euch immer gleich ab. Irgendein SEO-Tool wird mit einem Schlagwort gefüttert und spuckt daraufhin dann eine Liste mit Keywords aus. Die werden dann häufig nach Suchvolumen sortiert und schon habt ihr die wirklich lohnenden Keywords in einer praktischen Liste. Speichern, Inhalte zu den Keywords erstellen, fertig.

Doch ist das wirklich immer die richtige Methode? Nein, denn Keywords mögen zwar gesucht werden, sie verraten euch aber in der Regel wenig über Suchintentionen oder mögliche Motive der Suchenden. Es sind nur Keywords, die Hintergedanken bleiben geheim.

Möchten die Suchenden etwas kaufen, Preise vergleichen, bestimmte Details in einem Test überprüfen, Mängel finden, sich einfach allgemein informieren, wissenschaftliche Fakten für die Schule herausfiltern? Was Suchende wirklich wollen, erfahrt ihr nicht allein anhand von Google-Keywords. Warum also nicht einfach mal anders recherchieren?

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Amazon Keyword-Recherche

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Wenn es um Nischenseiten geht, schaue ich mir beispielsweise gerne die Keywords von Amazon, nicht von Google an. Was bringt mir schließlich ein hohes Suchvolumen, wenn keiner der Suchenden einen Kauf plant?

Wer hingegen bei Amazon sucht, hat bereits eine Kaufabsicht und somit sind die Keywords viel relevanter, wenn es um tatsächliche Käufe geht.

Testen wir das mal eben zusammen. Bei Keywordtool.io gebe ich »Toaster« ein und bekomme bei Amazon sofort den Hinweis darauf, dass Interessenten auch einen Toaster mit »Brötchenaufsatz« und einen »4er« mit »Langschlitz« bevorzugen bzw. aktiv suchen und demnach wohl kaufen möchten.

Keyword-Recherche mal anders - 3 Methoden, die ihr garantiert noch nicht kennt

Nun das gleiche im Reiter für Keywords von Google. Auch dort bekomme ich jede Menge Keywords angezeigt, doch nur die wenigsten davon offenbaren mir irgendwelche Wünsche der Suchenden.

Mit Amazon Keywords lässt sich also herausfinden, was die Zielgruppe wirklich kaufen möchte. Danach kann und sollte ich natürlich dennoch prüfen, ob für das Keyword ein hohes Suchvolumen besteht.

Foren Keyword-Recherche

Bei der Keyword-Recherche nutze ich gerne auch mal Boardreader. Die Suchmaschine durchsucht automatisch Foren und zeigt mir dann entsprechende Themen an, die zu meinem Suchbegriff gefunden wurden. Ziemlich praktisch.

Auch diese Methode bringt mich auf neue Keyword-Ideen, vor allem ist sie aber sehr nah am Nutzer selbst. Am Beispiel »Toaster« könnte ich nun vielleicht die Foren durchsuchen, um empfehlenswerte Top-Modelle zu finden oder diejenigen auszusieben, die häufig negativ bewertet werden.

Keyword-Recherche mal anders - 3 Methoden, die ihr garantiert noch nicht kennt

Foren Keywords bzw. die Suche innerhalb von Foren, um Keywords zu prüfen und zu erweitern, machen also durchaus Sinn. Vor allem deshalb, weil sich hier tatsächlich Menschen unterhalten und es um das jeweilige Thema geht, nicht um starre Suchvolumen, die alleine erst einmal gar nichts aussagen.

Im besten Fall lässt sich das Stöbern in den verschiedenen Foren, dann auch gleich mit dem Link Building verbinden.

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Semantische Keyword-Recherche

Seit Jahren nutze ich sehr gerne Semager für eine erweiterte semantische Keyword-Recherche. Gebe ich dort beispielsweise »Küche« ein, zeigt mir das Tool sofort semantische Zusammenhänge und passende Wortbeziehungen. Das ist ziemlich genial.

Keyword-Recherche mal anders - 3 Methoden, die ihr garantiert noch nicht kennt

Die Ergebnisse inspirieren nicht nur ungemein, sie erweitern auch den Horizont des eigenen Contents, da es plötzlich nicht mehr nur um das eigentliche Hauptthema geht, sondern eben auch abgehende und eingehende Wortbeziehungen zum Einsatz kommen.

Mit solchen Suchen schaut ihr also über den eigenen Tellerrand hinaus und findet Begriffe, die unter Umständen von großem Interesse sind, die ihr ansonsten aber vollkommen übersehen hättet. Sehr wertvoll also, vor allem beim Feinschliff der eigenen Inhalte.

Verschiedene Blickwinkel betrachten

Wenn ich selbst eine Keyword-Recherche starte, geht es mir immer um mehr, als nur das Suchvolumen. Es geht um potenzielle Interessen hinter der Suche, Kaufabsichten, Informationsgedanken und weitere Begriffe und Verbindungen, die mit der Suche in Verbindung stehen könnten.

Statt also Keywords nach einem starren Suchvolumen zu sortieren, geht es bei der Keyword-Recherche, so wie ich sie für mich verstehe, um weit mehr als das. Es geht darum, die Vorbereitung für eine Content-Strategie zu erarbeiten. Wer da nur auf ein möglichst hohes Suchvolumen schaut, weiß am Ende trotzdem nicht, was in Wahrheit hinter dem Suchbegriff steckt. Und er verpasst viele Chancen, seine Website entsprechend zu optimieren.

Für mich ist es daher besonders wichtig, immer auch verschiedene Blickwinkel einzunehmen. Vielleicht könnte man es auch so sagen: Suchbegriffe zu finden, ist heute nicht mehr sonderlich schwer. Suchintentionen richtig zu verstehen und zu deuten, das ist hingegen nach wie vor eine große Herausforderung.

Ich hoffe, meine drei kleinen Tipps von oben helfen euch dabei, in Zukunft auch mal hinter die Fassade einiger Keywords zu blicken und eure Keyword-Recherche neu zu überdenken. Falls ihr selbst noch ein paar Tipps auf Lager habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren mit mir und den anderen Lesern teilen.

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5 Gedanken zu „Keyword-Recherche mal anders – 3 Methoden, die ihr garantiert noch nicht kennt“

  1. Gut Ideen sind das. Das werde ich auch mit ins Repertoire aufnehmen.

    Was ich noch mache ist, dass die Bildersuche von Google und die Ergebnisse von YouTube noch mit einbeziehe. Da suchen die Leute im Web meistens noch etwas andere Sachen als in der normalen Google-Suche.

    Auch da ergeben sich häufig noch zusätzliche Chancen für gute Suchbegriffe, die man im Text dann abdecken kann.

    Antworten
  2. Hallo und vielen Dank für die Tipps. Vor allem die ersten beiden Möglichkeiten, habe ich bis jetzt noch nicht genutzt. In der Weihnachtszeit, da nutze ich immer die Tag ein bisschen um nach neuen Keywords zu suchen. Daher werde ich das gleich die Tage ausprobieren. Selbst wenn ich eher informativen Content schreibe, kann ich dennoch was mitnehmen und so den einen oder anderen Cent verdienen.

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  3. SEMAGER? Das Tool war mir völlig unbekannt. Habe es mal ausprobiert und bin begeistert. Kombiniert mit dem KWFinder ist das gefühlt unschlagbar.

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  4. Toller Beitrag!

    Als Anfänger bin ich für jeden Tipp dankbar und hier findet man immer unheimlich vieles !! Habe mir die Seite über diese Tools abgespeichert!

    Gruss

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