5-3-2 Regel – Das perfekte Social Media Content-Verhältnis

Heute scheint der Social Thursday zu sein. :-)

Ich beschäftige mich im Folgenden mit den Inhalten für das eigene Social Media Profil.

Dabei geht es darum, welche Arten von Inhalten man selber teilen sollte, um möglichst viele Fans und Follower zu erreichen, die dann natürlich auch die Inhalte weiter teilen.

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Das perfekte Social Media Content-Verhältnis

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Es gibt viele User, die teilen auf Facebook und Twitter und Co. nur eigene Artikel. Das sehe ich z.B. oft bei Bloggern, aber auch Unternehmer machen diesen Fehler.

Das Problem dabei ist, dass man auf diese Weise das Potential nicht wirklich nutzt und viele Nutzer abschreckt, da es ausschließlich nach Eigenwerbung aussieht.

Die Lösung dafür ist ein besseres Content-Verhältnis von eigenen Inhalten und denen von anderen Nutzern. Doch gibt es überhaupt so ein perfektes Social Media Content-Verhältnis? Sicher nicht, denn jede Situation ist anders und man sollte auf die individuellen Anforderungen eingehen.

Gerade deshalb ist es aber wichtig, dass man sich darüber Gedanken macht. Man hat als Selbständiger im Netz nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung und eher selten freie Zeit, mit der man nichts anzufangen weiß.

Um das beste Ergebnis zu erzielen und dabei effizient zu bleiben, lohnt es sich auf Best Practices zurückzugreifen.

Die 5-3-2 Regel

Relativ bekannt ist die “5-3-2 Regel”, die gerade im englischsprachigen Raum von vielen empfohlen wird. Dabei stehen die 3 Zahlen für unterschiedliche Arten von Inhalten, die man auf dem eigenen Social Media Profil veröffentlichen bzw. teilen sollte.

Von 10 Posts, z.B. auf Facebook, sollten nach dieser Regel:

  • 5 von anderen Nutzern stammen, also geteilt werden,
  • 3 eigene Inhalte veröffentlicht werden und
  • 2 eher persönliche Beiträge dabei sein.

Damit soll man der Tatsache Rechnung tragen, dass man generell eher auf die Nutzer fokussiert sein soll, anstatt nur aus einer reinen Ich-Perspektive zu werben. Damit ist es also eine ähnliche Denkweise, wie im eigenen Blog, wo man ja auch nicht ausschließlich von sich ausgehen, sondern Wünsche und Bedürfnisse der Leser aufgreifen sollte.

Insofern macht diese Regel auf jeden Fall Sinn, auch wenn man es nicht zu eng sehen sollte. Es ist eine Fausregel und kein Gesetz.

Ähnliche wie bei der 80/20 Regel sind die Werte nicht in Stein gemeißelt. Es geht eher um das richtige Mindset, also die richtige Einstellung. Hat man diese, wird man von selbst die Inhalte anderer teilen und nicht nur die eigenen Inhalte in den Vordergrund stellen.

Ich merke bei mir selbst, dass ich lieber Leuten folge, die nicht nur eigene gute Inhalte teilen, sondern auch interessante Inhalte anderer Nutzer. Das macht sie zu Multiplikatoren in ihrem Themengebiet, denen ich gern folge.

Es ist nicht überraschend, dass es auch andere Regeln zum Social Media Content-Verhältnis gibt. Auf t3n.de werden z.B. die 4-1-1 Regel und die 555+1 Regel vorgestellt. Von der Intention her geht es aber um das gleiche, nur mit einer etwas anderen Gewichtung.

Am Ende ist es sicher am besten, wenn man seine eigene Regel findet, mit der man am besten klarkommt.

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Ist das so einfach zu schaffen?

In der Theorie hört sich das sehr gut und sinnvoll an, aber die Praxis macht auch mir da oft zu schaffen. Ich habe relativ wenig Zeit für Social Networks, da ich mit meinen eignen Blogs und Websites beschäftigt bin. Zudem nutze ich privat eher weniger die Social Networks.

Dennoch versuche ich es zu schaffen, diese Regel zumindest halbwegs einzuhalten, was mir mal besser und mal schlechter gelingt.

Auf Twitter ist es noch am einfachsten, wie ich finde. Ich nutze Tweetdeck und da kann man sehr einfach und schnell andere interessante Inhalte teilen. Hier ist es nur eine Frage eines Klicks.

Auf Facebook sind es zwar auch nur wenige Klicks, aber diese Networks habe ich nicht ständig offen, so dass ich je nach Stress-Level teilweise nur selten drauf schaue.

Hilfreiche Tools wie Hootsuite helfen dabei alles in einem Abwasch zu erledigen.

Was mir auf jeden Fall geholfen hat sind Routinen. Wenn man regelmäßig Social Networks nutzt und dann auch Inhalte teilt, wird es zur Selbstverständlichkeit. Wer dagegen nur auf Facebook und Co. schaut, wenn er/sie gerade einen eigenen Artikel veröffentlicht hat, wird dagegen eher nicht die Regel einhalten können.

Hilft eine Automatisierung dabei?

Wer nur wenig Zeit für das Teilen eigener und anderer Inhalte hat, für den scheint eine Automatisierung eine gute Lösung zu sein. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, da das Social Web eben nicht nur “Fire and Forget” ist, sondern Kommunikation und Sharing.

Dennoch kann Software dabei helfen, die Veröffentlichungen zu automatisieren und auch das Teilen anderer Inhalte zu vereinfachen. Zudem gibt es viele kleine Helferlein, die z.B. in Browsern oder Feedreadern das Teilen von Inhalten sehr einfach machen.

In Kombination mit einer täglichen Routine kann man auf diese Weise schnell und einfach eigene, aber vor allem auch andere Inhalte teilen, ohne stundenlang auf Facebook und Co. unterwegs sein zu müssen.

Fazit

Man muss die 5-3-2 Regel sicher nicht buchstabengetreu einhalten, aber es ist wichtig den Gedanken dahinter zu verstehen und zu verinnerlichen.

Dadurch wird man nicht nur mehr und zufriedenere Fans und Follower haben, sondern vielleicht auch den einen oder anderen neuen Kontakt knüpfen.

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11 Gedanken zu „5-3-2 Regel – Das perfekte Social Media Content-Verhältnis“

  1. Interessanter Artikel danke! Ich habe mir auch schon überlegt, was ein gutes Verhältniss zwischen Eigenen- und Fremdinhalten ist. Wie werden dann die Fremdartikel auf z.b. Facebook gewertet?
    Sicher ist, dass man mit Fremdartikel die Seite am laufen hält und sie lebendiger aussieht als ein stures Branding der eigenen Firma oder Webseite.

    Antworten
  2. Super Artikel! In einer ähnlichen Form habe ich das Freunden und Geschäftspartner auch schon erzählt bei mir halt immer mit dem Hintergedanken das ganze von einem virtuellen Assistenten erledigen zu lassen.

    Buffer finde ich sehr hilfreich weil man auch hier wie bei Tweetdeck ins endlose nach vorne planen kann.

    Antworten
  3. Hi Peer!

    Danke für diesen tollen Artikel!

    Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch noch zu erwähnen, wie oft man idealerweise über die verschiedenen Social Media Kanäle kommunizieren sollte. Auch wenn es da natürlich mit Sicherheit auch kein “Geheimrezept” gibt.

    Oder kommt das noch in einem zukünftigen Artikel?

    Antworten
  4. Hi Peer,

    Danke für den interessanten Artikel.

    Ich habe Ihn direkt auf unserer Facebook Seite gepostet. (o;

    Siehst du:
    https://www.facebook.com/onlinemarketingsite

    Ich finde auch das fremde Inhalte viel mehr geteilt werden sollten.

    Es geht sich darum den Besuchern einen Mehrwert zu bieten und wenn jemand anderes einen guten Artikel geschrieben hat, dann sollte man den auch posten.

    Gruss
    Der Brian

    Antworten
  5. Ich habe mal eine Frage …. früher wenn man hier die Domain aufgerufen hat war man sofort im Blog jetzt nicht mehr. Nun kommt man auf die Homepage und muss dann erst auf Blog klicken . Warum ist das so ? Ist es ein Vorteil im Seo `?

    Antworten
  6. Wenn ich selbst nichts neues habe, dann poste ich auch mehr als die 50 Prozent “fremden” Content auf meiner Facebookseite, leider die meisten anderen nicht.

    Persönlich finde ich automatisierte Lösungen ungünstig, da man die unpersönliche Ansprache meist ohne viel Denken erkennen kann. Sowas bringt meiner Meinung nach nicht viel …

    Antworten
  7. Die Idee der 5-3-2 Regel finde ich gut, entspricht sie doch dem Hauptcharakter des Social Web. Da ich als Unternehmen blogge und in Social Media aktiv bin, halte ich diese Regel in der Praxis für untauglich, wenn man als Unternehmen eine Vielzahl an Content besitzt. Immerhin unterliegt der Corporate Content einem ROI. Damit dieser positiv ausfällt, muss ich eine Menge tun. Mein Corporate Blog besitzt aktuell über 600 Artikel. Damit schöpfe ich aus einem großen Fundus für all die Social-Media-Plattformen. Dennoch empfehle ich weiterhin Inhalt Dritter, aber nicht nach dieser 5-3-2 Regel. Als ich mit Social Media anfing, besaß ich keinen Blog. Da publizierte ich 100% fremden Inhalt.

    Für mich bedeutet das Empfehlen von Inhalt Dritter immer etwas mit Respekt vor der anderen Person. Deswegen integriere ich in meine Blogartikel meistens themenbezogene Links zu fremden Artikel. Hier kann dies vorkommen, dass in einem Artikel auf 1 internen Link über 10 externe Links kommen.

    Beste Grüße

    Ralph

    Antworten
  8. Vielen Dank für diesen wirklich sehr interessanten Beitrag! Die 5-3-2 Regel darf natürlich an mancher Stelle mal etwas abgeändert werden, aber vom Prinzip her stimmt es natürlich. Wichtig ist, dass der Nutzer im Fokus steht. Eigenwerbung kommt eben nie so besonders gut an, wenn es sonst keinen gibt, der auch mal ein gutes Haar an einem findet. Schreiben hingegen andere Nutzer ihre Meinung, teilen und liken Artikel, ist das gleich viel ehrlicher, seriöser und vertrauenswürdiger.

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  9. Das finde ich interessant, sehe es aber echt total anders. Wenn man viele Inhalte anderer teilt, dann sieht das für manche Leser vielleicht nach “Der/Dem fällt selbst nicht genug ein” aus. Ich persönlich mag Seiten, die wirklich hauptsächlich Content des Betreibers aufweisen. Irgendwie verstärkt das die emotionale Bindung finde ich. Klar, mal ne Empfehlung einbauen oder ein kleiner Bericht über jemand ist ne schöne Abwechslung. Aber zu viel Fremdes kann schonmal schnell (unbewusst) für Verwirrung sorgen finde ich. :-)

    Antworten
  10. Hi gute Idee, die ich bei Facebook gleich in die Tat umsetzen wollte. also habe ich passende Sprüche-Seiten mit meiner Seite abonniert und wollte einen Beitrag teilen. Leider fehlt die Teilen-Funktion.
    geht das nur mit privaten Seiten? Menno. ich fand die Idee so toll und jetzt geht das nicht. Hab ich was übersehen?

    Antworten

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