Geld verdienen mit Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest

Ich habe in der Vergangenheit bereits über Möglichkeiten berichtet, wie man auf Facebook und YouTube Geld verdienen kann.

Das ist gar nicht so einfach, da es bisher wenige konkrete Einnahmequellen gab, die sich auf solche Social Media Plattformen spezialisiert haben.

Mit Sociopo ist nun ein neuer Service gestartet, der diese Lücke füllen möchte. Ich habe ihn mir genauer angeschaut und stelle die Funktionen und Möglichkeiten heute vor.

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Was ist Sociopo?

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Update: Sociopo wird zum 31.12.2015 eingestellt.

Der etwas merkwürdig klingende Service Sociopo ist vor kurzem gestartet und möchte eine Plattform für Social Seeding anbieten.

Darunter versteht man das Verbreiten von Firmen-Inhalten (Texte, Videos …) im Social Web durch Social Web Nutzer. Eine Art virale Werbung, die durch die Verbreitung über Social Media Profile nicht nur eine große Reichweite bekommt, sondern auch noch glaubwürdiger wirkt.

Bei Sociopo kann man sich als Publisher (Inhaber von Social Media Profilen) und/oder Advertiser (Werbekunde) registrieren. Nach der Bestätigung per eMail kann man sich in seinem Account anmelden.

Als Publisher, der Geld verdienen will, stellt man die eigenen Social Media Profile den Firmen zur Verfügung und diese können dort dann “Werbung” (z.B. ein Tweet) buchen. Man hat als Publisher aber die volle Kontrolle und kann solche Angebote natürlich auch ablehnen.

Man legt selber die Preise für die Veröffentlichungen fest und kann auf diese Weise Geld verdienen.

Wie funktioniert Sociopo?

Geld verdienen mit Facebook, Twitter, Google+ und PinterestBevor man als Publisher Geld verdienen kann, muss man aber erstmal die eigenen Social Media Profile anlegen.

Unterstützt werden aktuell die Netzwerke Facebook, Google+, Twitter und Pinterest. Damit sind die wichtigsten Plattformen abgedeckt.

Man gibt also einfach die URL, z.B. zum eigenen Twitter-Profil, an und ergänzt Keywords und Beschreibung.

Zudem legt man einen Preis fest, den eine Veröffentlichung auf diesem Kanal kosten soll.

An dieser Stelle gibt es einen Kritikpunkt. Es gibt leider keine Empfehlung, was man hier als Preis eintragen soll. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was sinnvoll ist, sollte man sich den Marktplatz anschauen, auf dem die bereits eingetragenen Publisher zu finden sind.

Geld verdienen mit Facebook, Twitter, Google+ und PinterestHier findet man alle eingetragenen Social Media Profile der Publisher.

Auf diese Weise kann man sich ein Bild machen, welchen Preis man z.B. ungefähr für eine bestimmte Anzahl von Followern verlangen kann.

Aber da das Thema natürlich ebenfalls eine Rolle spielt, ist es zu Beginn nicht so einfach den “richtigen” Preis zu finden.

Kommen keine Aufträge rein, so kann man den Preis später reduzieren. Kommen viele Angebote, dann sollte man den Preis anheben.

Man kann allerdings einstellen, dass Advertiser Gegenangebote abgeben können, falls ihnen der Preis zu hoch ist. Diese Option kann man aber auch deaktivieren.

(Ich bin mir nicht sicher, ob man als reiner Publisher den Marktplatz auch sieht oder ob man Advertiser sein muss. Im Zweifel einfach als Advertiser und Publisher anmelden, was keine Verpflichtungen mit sich bringt.)

Kommen Angebote von Advertisern rein, dann kann man selber entscheiden, ob man diese annimmt oder nicht.

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Was kann man verdienen?

Hat man einen Auftrag erfolgreich erledigt, bekommt man die Vergütung gutgeschrieben. Von dem Auftragswert bekommt Sociopo 30% Provision, was ein normaler Marktdurchschnitt ist.

Über Zahlungsausfälle muss man sich keine Sorgen machen, da die Werbekunden Vorkasse leisten müssen.

Auszahlung sind ab moderaten 25,- Euro möglich und das zweimal im Monat. Das ist vorbildlich. Die Auszahlungen können per Überweisung oder Paypal erfolgen.

Selbständige müssen bei der Registrierung ihre Steuernummer angeben, damit sie die Auszahlung mit MwSt. erhalten. Das Finanzamt will diese natürlich haben. Wer vergisst seine Steuernummer anzugeben, der bekommt die Auszahlung nur netto und muss dem Finanzamt dennoch 19% Umsatzsteuer darauf zahlen.

Wird Sociopo funktionieren?

Sociopo ist erst vor kurzem gestartet, aber dennoch gibt es schon sehr viele Publisher dort.

Wie groß die Anzahl der Werbekunden ist, ist schwer zu sagen. Da hinter Sociopo aber die seit längerem existierende Rankseller steht, sehe ich da keine größeren Probleme. Rankseller hat einen großen Stamm an Werbekunden und viele davon werden wohl auch Sociopo nutzen.

Damit sind die Vorzeichen für den Erfolg dieser Plattform sehr gut.

Ein anderes Erfolgskriterium ist allerdings, wie dieser Service bei den eigenen Followern, Fans etc. ankommen wird. Werbung im Social Web ist nicht unbedingt gern gesehen.

Deshalb sehe ich da durchaus eine Gefahr die eigenen Fans und Follower zu verärgern. Es kommt darauf an, dass man die Aufträge sorgfältig prüft und nur genau passende und nicht zu werblich klingende Aufträge annimmt.

Und man sollte es nicht zu häufig machen.

Selber Werbung buchen

Mit Sociopo kann man aber nicht nur Geld verdienen, sondern auch selber Werbung machen. Wenn man sich als Advertiser anmeldet, kann man eigene Kampagnen starten, ein Budget festlegen und der Service sucht automatisch passende Publisher aus.

Man kann aber auch manuell im Marktplatz Publisher buchen.

Insgesamt haben die derzeit angemeldeten Publisher angeblich eine Reichweite von 2,5 Millionen Menschen. Das ist aber natürlich sehr fragmentiert und sicher gibt es auch Überschneidungen.

Dennoch ist es eine interessante Möglichkeit, die ich sicher mal testen werde.

Fazit

Es ist schön, dass es mit Sociopo einen neuen Service gibt, der sich dem Thema “Geld verdienen in Social Networks” annimmt. Wie gut dies dann wirklich funktioniert und ob es wirklich genug Werbe-Kampagnen zu ordentlichen Preisen geben wird, muss sich allerdings noch zeigen.

Die Voraussetzungen sind recht gut, weil mit Rankseller ein erfahrener Anbieter dahinter steht, der auf jeden Fall schon weiß, wie er genügend Advertiser und Publisher zusammen bekommt.

Ein wenig Bedenken habe ich bzgl. der Kennzeichnung von Werbung, die in Deutschland vorgeschrieben ist. Da wird es bei bezahlten Artikeln ja auch nicht so genau genommen und es ist zweifelhaft, ob Sociopo in dieser Richtung etwas vorschreibt oder überhaupt zulässt.

Man begibt sich also in eine gewisse Grauzone, aber das kennen Backlinkverkäufer ja. ;-)

Keine Probleme sollte es mit Google geben, da es hier nicht primär um Backlinks geht.

Unter dem Strich handelt es sich meiner Meinung nach um einen sehr ausgereift wirkenden Service, der schon jetzt anscheinend gut genutzt wird.

Findet ihr diese Plattform interessant und werdet ihr sie nutzen?

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20 Gedanken zu „Geld verdienen mit Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest“

  1. Das Produkt ist gut, keine Frage. Derzeit sind leider noch wenige Auftraggeber vorhanden sodass es derzeit ein wenig “stockt” – aber wenn man gezielt die Aufträge auswählt die zu der Webseite passen könnte es sogar einen Mehrwert für den Social-Media-Leser der Webseite geben – und sicherlich werden demnächst weitere Auftraggeber folgen, sodass das Angebot ausgeweitet werden wird.

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  2. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das man hier wirklich Geld verdienen kann und wenn dann eben nur ein kleines Taschengeld. Es gibt schon derart viele Seiten, die so was in der Richtung anbieten und bisher verdient man da nur ziemlich wenig. Das ist genauso wie Blog-Beiträge für Geld schreiben. 50-100 Euro im Monat ja, davon Leben geht aber meiner Meinung nach nicht.

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  3. @Jörg – also “zumüllen” wäre natürlich kontraproduktiv – aber wenn man gezielt auf seine Zielgruppe Artikel auswählt und diese dann per Facebook oder G+ oder oder oder der Zielgruppe anteasert kann das sogar einen Mehrwert haben.

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  4. Auch wenn man das als Unternehmer vielleicht anders sieht … ich will überhaupt nicht, dass man damit Geld verdienen kann. Mich nervt die ständige Werbung in meinen diversen Timelines so dermaßen .. da bin ich schon mehr als blind, eher schon verstoßen!

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  5. Interessante Idee, ich persönlich bezweifel aber, dass es sich für Werbetreibende (im Moment) wirklich auszahlt. Die Preise die ich im Marktplatz eben gesehen habe sind (meiner Meinung nach) Jenseits von Gut & Böse.

    4.700 Likes -> 69 Euro

    Man muss bedenken, nur weil eine Seite 4.700 Likes hat, sehen die Werbung bei weitem nicht 4,700 Personen!

    Meine Erfahrungen mit FB Werbung bisher: 0 Euro Umsatz gemacht

    Aber ansonsten schick gestaltet!

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  6. Chris:
    – Affiliate-Links können verschleiert werden
    – Die Klicks auf externe Links können überwacht werden
    – Evtl. dient es auch dem Linkgeiz. Allerdings weiß ich nicht, ob Google nicht doch Linksaft weitergibt
    – Es gibt bestimmt gefühlt 10.000 WordPress-Plugins für diese Funktion

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  7. @ Chris
    Das mache ich vor allem der Pflegbarkeit wegen. Mit Hilfe des Plugins Pretty Link Lite lege ich einmal eine maskierte URL an und kann diesen Affiliate-Link dann überall in der Website einbauen.

    Ändert sich der Affiliate-Link, brauche ich diesen nur einmal in dem Plugin ändern und nicht in allen Artikeln, wo er eingebaut ist.

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  8. Mich erinnern solche Angebote immer wieder an Bannertausch-Systeme, die zu Beginn zwar überlebt haben, aber nur einen geringen Mehrwert für Advertiser und Publisher boten. Auch wenn die Idee dahinter durchaus interessant ist, klingt es für mich eher nach einem Projekt, was mittelfristig genauso schnell die Segel streichen wird.

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  9. Hi Peer,

    Sociopo fällt natürlich genau in mein Metier. Ich hab den Anbieter bereits auf dem Schirm. Ist eigentlich identisch mit Shareifyoulike. Bei mir im Blog habe ich vor Kurzem den Anbieter Linkilike vorgestellt und beworben, mittlerweile habe ich festgestellt, dass es dort für den normalen User einfach zu wenig Kampagnen gibt – maximal 5,- Euro im Monat sind nicht wirklich reizvoll. Seinerzeit war Shareifyoulike schon ein ordentlicher Dienst. Also User konnte man 20,- Euro oder mehr im Monat machen. Das hat sich gelohnt, wenn man die Zeit dafür hatte. Bin gespannt, was Sociopo bringt. Die Werbetrommel wird gerührt – ein gutes Zeichen!

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  10. In der Tat ist es so das mam damit nicht mal über, den Aktuellen Alg2 Satz kommt:-( Geschweige denn seine Miete davon bezahlen kann! Mitunter, die einzigen die das Geld erwirtschaften sind die Betreiber. Und der Marktwert der Seite, Spiegelt nur die Summer der kleinen (Regis-tranten) wieder…Schade…Ich wünschte es wäre anders…:-(

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  11. Also wenn es eine Garantie dafür geben würde das jeder Follower die Werbung auch sieht, wäre es eine super Geschichte. Nur wie soll man das als Advertiser überprüfen. Man kann ja jetzt sogar für sehr wenig Geld Follower für Google, FB und CO. kaufen. Zum Beispiel 1000 FB-Follower etwa 30 Euro. Diese Follower werden aber nie das Profil verfolgen. Aus diesem Grund würde ich persönlich diesen Service als Advertiser nicht in Anspruch nehmen.

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  12. Das ist auf jeden Fall eine Plattform die man sich mal genauer ansehen sollte – in beiden Richtungen. Ich habe ein große Anzahl an Followern und damit lässt sich mit Sicherheit der eine oder andere Euro verdienen.

    Danke für den super Tipp, Peer.

    Gruß Sven

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  13. Heutzutage ist das eigentlich relativ einfach mit “Social-Media” Geld zu verdienen. Das einzige was man haben muss sind die “Fans”, die man sich entweder kauf (bring nichts) oder die man wirklich unterhält. Ich kenne zahlreiche Seiten, die hudnertausende Fans haben und trotzdem nach einer Zeit aussterben, weil zu viel Werbung gemacht wird. Leider muss man sich auch hier anstrengen. Neu war für mich der Anbieter “Sociopo”. Werde ich mal testen, danke!

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