Soziales Netzwerk für Sachen – Interview mit Frents.com

Soziale Netzwerke kennt ja nun schon fast jedes Kind. Was könnte man da noch neues erfinden und am Markt etablieren?

Mit einer cleveren Idee findet man aber immer noch Nischen, die bisher nicht besetzt sind und frents.com hat so eine Nische gefunden. Und sehr sozial ist der Ansatz auch.

Ich hatte die Gelegenheit, mit einem der Gründer ein Interview zu führen und habe ihn natürlich zur Idee hinter frents.com, der Vermarktung des Netzwerkes und vielen anderen Themen befragt.

1. Bitte stellen Sie sich und ihre Website frents.com meinen Lesern vor.

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Mein Name ist Philipp Rogge. Ich komme gebürtig aus Hannover und bin nun als Geschäftsführer bei dem Berliner Startup “frents” tätig, das am 13. März in die Open Beta Phase gelauncht ist.

frents habe ich mit zwei Freunden zusammen gegründet, um den Menschen all die Dinge zu zeigen und zugänglich zu machen, die ihre Freunde mit ihnen teilen wollen.

Das “miteinander teilen” kann dabei viele Formen annehmen: Auf frents kann man seinen Freunden seine aktuelle Shoppingausbeute zeigen oder auch das, was zu Hause in Regal, Schrank und Kommode zu finden ist. Die Freunde können diese Dinge dann kommentieren und sich darüber unterhalten.

Das “miteinander teilen” kann aber auch ganz konkret gemeint sein: Ob ich nun eine DVD schauen möchte oder einen Bohrer brauche, auf frents kann ich nach diesen Dingen suchen und finde sie bei Freunden oder Nachbarn. Bin ich fündig geworden, kann ich über die Seite fragen, ob ich die Sache ausleihen kann.

frents erlaubt auch, die eingestellte Sache mit einem Preis zu versehen und öffentlich einzustellen. Durch die Abbildung dieser Angebote auf einer Map können Mitglieder sehen, welche Dinge in ihrer Nachbarschaft zum Leihen oder Mieten verfügbar sind. Die Nachbarschaft rückt also einen Stück zusammen, genauso wie der Ecommerce und die Social Community.

2. Bei frents.com handelt es sich um ein soziales Netzwerk für Sachen. Das hört sich sehr ungewöhnlich an? Wie genau funktioniert das und wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Anders als in der ersten Internetwelle zur Jahrtausendwende ist im Web 2.0 der User selbst der entscheidende Faktor. Menschen kommunizieren über das Netz und teilen bereitwillig persönliche Informationen.

Während jedoch auf Twitter und Facebook auch absolute Banalitäten ausgetauscht werden, wird ein Aspekt, der den Menschen tatsächlich sehr helfen könnte nicht abgebildet. Echten Freunden zeigt man gerne, was man hat und gibt es ihnen, wenn sie es benötigen.

Da diese Information also sehr hilfreich und nützlich sein kann, haben wir uns entschieden, sie im Web abzubilden und daraus ein Internetportal zu entwickeln. Der Trend, weniger zu besitzen und mehr zu teilen, wurde bspw. auch von trendwatching.com aufgegriffen, die dafür den Begriff “Transumerism” prägten.

Da wir unter anderem über Anbindungen an Facebook und Amazon verfügen, können sich Facebook Nutzer mit ihrem Facebook Login anmelden. Das Einstellen einer Sache geschieht ganz leicht durch Suchen und Auswählen. Man kann dann eingeben, wer die ausgewählte Sache sehen darf und ob man sie mit Anderen teilen will zum verleihen oder zum vermieten gegen Geld.

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3. Wie plant man so ein großes Projekt? Wie wurde frents.com entworfen und wie lange hat das gedauert? Wusstest ihr, dass es einen Markt dafür gibt?

Die genaue Konzeption eines Projektes mit so vielen Anbindungen und komplexen Prozessen kann nicht wie sonst evtl. möglich an externe Agenturen outgesourced werden, da es viel zu viele wichtige Stellschrauben gibt, an denen immer wieder wichtige strategische Entscheidungen getroffen werden müssen.

Die Planung und Konzeption bis hin zur Gestaltung von ersten Designs und genauen Spezifikationen fand daher im Gründerkreis statt. Ich kann jedem Gründer nur dringend raten, die Seiten so exakt wie möglich selbst zu konzipieren. Das kostet am Anfang viel Zeit, aber man baut das Portal dann am Ende genau so, wie man es sich selbst gedacht hat und überlässt wichtige Details nicht dem Zufall.

Durch Entwickler-Teams in Berlin und Köln, die sich in Backend und Frontend aufteilten, ist dann letztlich das Portal entstanden. Die Entwicklung der aktuellen Version hat nach Programmierung eines ersten Prototypen dann rund ein Jahr gedauert.

Um die Frage nach dem Markt zu klären, haben wir uns Aktivitäten auf anderen Netzwerken angesehen und dort teils erstaunliche Bemühungen der User gefunden, um ihre Sachen im Netz zu präsentieren. Zudem haben wir eine Befragung unter Studenten und auf der Straße durchgeführt, um heraus zu finden, ob die Akzeptanz für unseren Service da wäre. Die Ergebnisse haben uns dann überzeugt.

4. In wie weit haben Sie Venture Capital für die Startphase in Anspruch genommen? Kann man so ein Projekt ohne externe Finanzierung umsetzen?

Neben dem obligatorischen Startkapital der Gründer haben wir im März eine Beteiligung eines Münchner Privatinvestors aus der Internetszene erhalten. Für eine Folgefinanzierung sind wir in Gesprächen mit VC Investoren.

Ein solches Projekt ist ohne externe Finanzierung nur sehr schwer umzusetzen. Der Entwicklungsaufwand ist nicht zu unterschätzen und zusammen mit dem nötigen Kapital für Vertrieb und Marketing ist schnell die Schmerzgrenze für rein private Finanzierungen erreicht.

5. Gab es Beta-Tests? Wie liefen die ab und wie wurden Nutzer eingebunden?

Nach der Fertigstellung des ersten Prototypen haben wir eine Closed Beta-Phase durchgeführt. Hierzu haben wir Freunde und Bekannte eingeladen und dadurch einen engen Draht zu unseren Testern gehabt.

Über regelmäßige Tiefeninterviews und Usability-Tests haben wir dann Funktionalitäten und Handling der Seite laufend verbessert.

frents befindet sich zurzeit in der Open Beta Phase. Das Feedback der User ist sehr wichtig und wir freuen uns sehr darüber. Dank der Einbindung von Uservoice lassen sich Ideen wie auch Kritik und Hinweise auf Fehler sehr schnell abgeben.

6. Wie verlief der Start von frents.com und wie haben Sie die Site bekannt gemacht? Welche Vermarktungsmaßnahmen waren besonders effektiv?

Der Start von frents wurde mit einer schönen Party in Köln gefeiert, zu der Freunde, Fans und Presse eingeladen wurden.

In den folgenden Wochen haben viele Blogs über uns berichtet und wir sind auch in der Offline-Presse erschienen, wie bspw. in der Computerbild. Bei Online-Artikeln ist eine höhere Conversion-Rate zu verzeichnen gewesen. Dies liegt wahrscheinlich an dem Medienbruch der klassischen Presse.

Wir haben eine kleine Vertriebseinheit und sind zudem aktiv in Foren, auf Facebook und in Twitter.


7. Welchen Stellenwert hat die Suchmaschinenoptimierung bei Ihrem Projekt? Wie stellen Sie sicher, dass auch die User-generierten Inhalte für Google und Co. optimiert sind?

SEO ist natürlich ein wichtiges Thema, daher arbeiten wir mit einer spezialisierten SEO Agentur zusammen und optimieren unsere Seite laufend.


8. Nutzen Sie auch Web 2.0 Kanäle (Social Networks, Twitter, Blog, Facebook etc.) um Ihren Service bekannt zu machen? Wenn ja, wie und was hat es gebracht?

Auch aufgrund unseres Web 2.0 Ansatzes sind wir in sozialen Medien stark vertreten. Wir haben vor kurzem eine Facebook Fanpage eingerichtet, die bereits mehr als 300 Fans zählt.

Wir haben mehrere Twitter Accounts, über die wir neue Produkte auf der Seite twittern und im Blog berichten wir über Weiterentwicklung und co.

Besonders Facebook ist für uns natürlich sehr interessant. Bereits seit dem Start der Seite verfügen wir über eine Facebook Connect Anbindung. Das heißt, dass jeder User sich mit seinem Facebook Login bei frents anmelden kann. Die Nutzungsstatistik zeigt hier sehr gute Werte für Nutzer, die über Facebook auf unsere Seite gelangen.


9. Wie sieht das Geschäftsmodell hinter frents.com aus? Wie verdienen Sie Geld mit frents.com?

frents ist vollkommen kostenlos für seine Mitglieder, auch wenn es sich hier um gewerbliche Vermieter handelt. Dies ist ein absolutes Novum und erlaubt umfassendes privates Vermietbusiness.

Erlöse erhält die Firma durch die Einkäufe der User, die sie über Verlinkungen auf frents tätigen. Sehe ich als User eine Sache bei einem Freund kann ich mit einem Klick in den anbietenden Shop gelangen. Der Preis ist dann für den Nutzer derselbe, frents erhält jedoch eine Vermittlungsprovision.

Zudem gibt es Werbung auf der Seite. Dies sind die Haupteinnahmequellen.


10. Welche Erfahrungen haben Sie beim Aufbau dieser Website gemacht. Was würde Sie heute anders machen?

Man lernt so viel, dass es sehr schwierig ist, dies in wenigen Worten darzustellen. Wahrscheinlich sind daher Serial Entrepreneurs sehr gefragte Menschen ;)


11. Auf was können wir uns in Zukunft bei frents.com freuen? Welche neuen Features sind geplant?

frents ist wie ein lebender Organismus ständig dabei, sich weiter zu entwickeln. Wir haben viele spannende Entwicklungen geplant. So bspw. Gruppen, in denen Vereine, Organisationen und einfach alle Interessengemeinschaften sachenbezogen interagieren können. Hier kann in Foren über Produkte diskutiert werden, neue Anwendungsmöglichkeiten erörtert werden und Fragen beantwortet werden.

Darüber hinaus gibt es viele weitere Ideen. In Kürze wird es dazu bspw. auf unserem Blog mehr zu lesen geben.


12. Was sind Ihre wichtigsten Tipps für alle, die ähnlich ambitionierte Ideen haben?

Ich kann mich da der einhelligen Meinung nur anschließen: Einfach machen!

Dabei sollte man jedoch umso genauer planen und analysieren, je komplexer das Produkt ist. Denn das Geld ist immer knapp und bei komplexen Entwicklungen sind die Fehleranfälligkeit genauso wie der Kapitalaufwand höher, so dass bei Misserfolg nur wenige Optimierungen möglich sind.

Also besser früh und auch während der Entwicklung relevantes Feedback aus dem Markt holen und eng mit Peer-Groups arbeiten.


Danke für Ihre Antworten

frents.com ist auf jeden Fall mal ein anderer Ansatz für ein soziales Netzwerk. Es wurde nicht einfach eine bestehende Idee 1:1 kopiert, sondern man hat einen anderen Ansatz gefunden, der auf einem bestehenden Bedürfnis basiert. Das ist eigentlich immer die beste Variante.

Viele andere Startups versuchen etwas in den Markt zu drücken, anstatt erst mal herauszufinden, was die Leute sich wünschen.

Ob das Netzwerk Erfolg haben wird lässt sich so früh natürlich noch nicht sagen. Aber es ist zumindest schon mal ein interessanter Ansatz und eine spannende Idee.

Und die Infos über den Aufbau und die Vermarktung so eines großen Projektes finde ich sehr spannend.

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22 Gedanken zu „Soziales Netzwerk für Sachen – Interview mit Frents.com“

  1. Sehr gut. Jetzt weiss ich was meine Bekannten so zu Hause haben und kann mal nen Räuber bestellen. Da hab ich auch gleich ne neue Geschäftsidee: Rent a Robber.

    Gott zum Gruße

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  2. Jetzt wo du es sagst Eric.

    Ansich ne gute Geschäfts-Idee ,,Frents” – aber wie Eric schon meint, dann weiß ja jeder was ich daheim habe, wenn ich z.B. ne XBox verleihe oder nen LCD, eigentlich perfekt für sogenannte “Räuber”. Ich seh das ein wenig Kritisch ins Auge, auch wenn die Idee sehr gut umgesetzt wurde von dem Projekt.

    Antworten
  3. Geile Sache. Wer braucht nicht mal irgendeine Sache und im Nachhinein stellt sich raus, dass ein Freund sowas hat. Die Befürchtung, dass ´Räuber´ die Seite misbrauchen könnten, kann ich nicht nachvollziehen. Schließlich gibt man ja an, wer die Sachen sehen kann. Es müsste Dich also schon Dein eigener Freund beklauen.

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  4. Habs mir grad mal angeschaut, in der Tat sehr interessant. Im Ergebnis hängt es natürlich von der Menge der vorhandenen Sachen ab.

    @eric Vorm polemisch werden würd ich mir die Sachen schon genau ansehen. Soweit ich das sehe sind ne ganze Reihe Sachen ohne Benutzername “anonym” und ohne Adresse, sondern nur mit PLZ auf der Karte eingestellt. Solange also keiner sieht, wo ich wohne, ist meine XBox so sicher wie bei ebay. :roll: Werds mir aber nach Anmeldung nochmal genauer ansehen.

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  5. Sind es nicht immer, wie sich dann im Nachhinein herausstellt, die eigenen Verwandten, Freunde und Bekannten, die die Kinder geschändet haben oder einen Mord in Auftrag gegeben haben? Ich finde es sehr naheliegend, dass man eher von näher stehenden Personen beschissen und beklaut wird, als von Fremden, die keinerlei Informationen über mich haben.

    Und mal ehrlich: Wenn ich ne Bohrmaschine brauche, dann ruf ich Nachbar X an oder Kumpel Y. Fertig. Bis die sich da mal angemeldet haben, falls sie das je tun sollten, bin ich wohl Uropa. Ich finde die Idee gut, aber nicht besonders praxistauglich. ABER: Ich lass mich gerne überraschen und vom Gegenteil überzeugen. Wie Philip Rogge schon sagt: “Einfach machen!” Mal guckn obs klappt. Wünschen tu ich es jedem kreativen Geist.

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  6. Sehr interessantes Interview. Für mich sehr interessant, da wir uns auch in einer relativen Niesche mit der Community positioniert haben. Bei uns sind es dafür Interessen (Interessen-Netzwerke)

    Was bei dem frents Interview am besten war: Vermarktungsidee ! Eine Party und Online- sowie Offlinepresse. Ich würde fast sagen, das Mundpropaganda stärker sein kann als Werbemöglichkeiten im Internet. Gerade bei regionalen Projekten, wo eine gewisse Nutzermasse zählt.

    Viel Erfolg weiterhin!
    lg Marcus

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  7. Das Interview ist sehr interessant. Die Nische, die frents gefunden hat, ist eigentlich ziemlich sinnvoll. Wird interessant zu sehen, ob dieses Projekt wirklich erfolgreich sein wird bzw. beliebt sein wird.

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  8. Für Gewerbetreibende ist es eine Plattform mehr. Für alle anderen bestimmt ein Platz zum “Reden” und zum Kaufen.
    Das Zeigen sehe ich jedoch ebenfalls kritisch, zumindest wenn es eine offene Plattform sein sollte. Hinter einem geschützten Bereich a la “Der-User-muss-Dich-erst-als-Freund-adden”, hat das dann wieder eine andere Qualität.
    Ansonsten würde ich empfehlen am Text des Videos zu feilen, und evtl einen Profisprecher zu nehmen. Denn beim ersten flüchtigen Hinhören höre ich, Zitat: “… was auch immer Menschen gerne hätten erhalten sie so mit einem Klick aus direkter Nähe, unter null Euro”. Das kling in der Tat etwas merkwürdig ;-), selbst wenn man gleich “und ab null Euro” verstehen würde.
    Der Tonlage selbst könnte – für meinen persöhnlichen Geschmack – mit etwas mehr Begeisterung transportiert werden.

    Bis auf die Möglichkeit sich etwas zu leihen, finde ich die Idee aber nicht neu. Und mit dem Leihen ist das ja immer so eine Sache, heißt es doch so schön: “Wiedersehen macht Freude!”. :wink:

    Ich wünsche viel Erfolg! :smile:

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  9. Klingt zwar schön, aber ohne entsprechende Masse werde ich bei Frents meine richtigen Freunde nicht finden. Die kann ich dann via Facebook fragen ob Sie mir ihre Bohrmaschine leihen. Und bei DVDs, Games und Co gibt es mit hitflip.de bessere und umfangreichere Portale.

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  10. Die notwendig Masse an Nutzern ist für solch einen Dienst natürlich immer wichtig. Damit steht und fällt es.

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  11. Der Punkt ist ja folgender. Wer weiß denn schon, welcher Freund welche DVDs, Bücher, Werkzeug usw. hat? “Einfach anrufen” geht also bei 200 Freunden schlecht… Und wenn ich erstmal gar nicht sehe, was die Leute so haben, komme ich ja auch gar nicht auf den Gedanken. Angebot schafft ja bekanntlich Nachfrage! Finde die IDee, dass Freunde sich ihre Sachen zeigen daher schon wirklich sehr gut.

    Mein Vorschlag wäre allerings, eine Facebook App zu machen, dann muss man sich um Community keine Sorgen machen!

    @Tobias: Würde das mit Hitflip genau anders sehen. Wenn Leute bereit sind Sachen zu verpacken und zu verschicken (ätz) und dann dafür auch noch was zu bezahlen (nochmal ätz) dann müssten sie es doch toatl toll finden, im Freundeskreis die ganzen Sachen zu sehen die sie kostenlos und problemlos nutzen können!

    Ich wünsche jeden Falls viel Erfolg!

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  12. Frents ist an sich nichts neues, nur ne neue Form eines klassischen Anzeigenmarktes umgesetzt auf sociales Web – kluge Idee – ob es aber angenommen wird ist wieder ne andere Frage, da klassische Anzeigenmärkte wie E-Bay und Co, bereits sehr starke Marktanteile besitzen und sich da durchzusetzen, ist alles andere als einfach.
    DAs dafür ein Jahr Entwicklungszeit in Anspruch genommen wurde, ist schon stark übertrieben, was haben die solange gemacht ???
    Also diese Software ist innerhalb 30 Tage fix und fertig programmiert und die Kosten sind da auch nicht sonderbar hoch.

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  13. Wie kann ich feststellen, ob sich mein Fahrrad oder mein Kühlschrank bei diesem sozialen Netzwerk angemeldet haben? Ich will nicht, dass sich mein Eigentum irgendwo im Netz einfach so breit macht. Und mit anderen Sachen soll es schon gar nicht vernetzen.

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  14. Die Idee hört sich ja ganz interessant an, allerdings bin ich mir nicht sicher ob sich genügend Leute finden, die für den in Aussicht stehenden Mehrwert einen weiteren Teil Ihrer privaten Infos Online zu stellen. Ich denke dass speziell die aktuellen Diskussion zu Facebook doch viele dazu bringen wird stärker darüber nachzudenken was Sie bereit sind zu veröffentlichen.

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  15. Die Idee ist ja mal geil. Wenn die Community groß wird, kann daraus eine große Sache werden. Ich meine es ist doch viel einfacher nach einer DVD durch einen Klick zu suchen und gucken wer die hat, anstatt alle Freunde anrufen zu müssen und zu fragen, wer die hat. In der Regel weiß man ja nicht, welcher Freund was genau hat.

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  16. Ich werde frents.com gleich mal ausprobieren und meine Sachen und Krempel dort eintragen. :-)
    Die Idee finde ich sehr gut. Sowas hatte gefehlt.

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  17. Ich gratuliere dem Entwickler sehr, unglücklicherweise kam mir die Idee zu einem Verleihnetzwerk auch vor einigen Monaten und stand kurz vor der realisierung. Nun muss ich meinen Hut ziehen und leider aufgeben, aber bin dafür umso froh, dass ich mir die arbeit nicht machen muss :D

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