Einblicke in eine neue Suchmaschine – Google-Dominanz, Datenschutz, Zukunft und mehr

Einblicke in eine neue Suchmaschine - Google-Dominanz, Datenschutz, Zukunft und mehrHeute gibt es ein interessantes Interview mit dem Betreiber einer neuen Suchmsschine aus der Schweiz.

Dabei geht es unter anderem um die Google-Domainz und welche Gründe das hat.

Aber auch um die Zukunft der Suchmaschinen, Datenschutz und das Thema Verlage gegen Google.

Mein Interview-Partner hat da sicher ein paar andere Meinungen als ich zu einzelnen Themen und einiges sehe ich doch eher kritisch, aber das macht es ja gerade interessant. :-)

Viel Spaß beim Lesen.

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Hallo Herr Wiebe. Bitte stellen Sie sich meinen Lesern vor.

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Ich bin 40 Jahre alt und bin von Herzen ein leidenschaftlicher IT-ler. Ich liebe Innovationen, als Gründer und CEO der Hulbee AG kann ich das auch oft umsetzen.

Unser jüngstes Projekt ist die Internet-Suchmaschine Swisscows – unsere Antwortmaschine, denn anders als Google bekomme ich präzisere Antworten.

Unsere Data-Cloud gibt zum Beispiel in Kachelform sinnvolle Ergänzungen zum Suchbegriff an, die mit einem Klick die Suche erweitern können.

Wie sehen Sie die aktuelle Situation im Suchmaschinen-Markt und die Dominanz von Google?

Die Welt ist wach geworden – vor allem in Europa ist mittlerweile klar, dass Google enorme Datenmengen sammelt und vieles davon auch direkt bei Geheimdiensten landet.

Wir haben mit der Entwicklung von Swisscows vor 6 Jahren begonnen – ursprünglich kommt das Projekt aus der internen Suche innerhalb von Firmennetzwerken. Zudem wollte damals auf unsere Warnung vor einem Google-Monopol niemand hören. Erst mit der NSA-Story ging es rund um die Welt und die Menschen fingen sich zu fragen “Wie sicher bin ich im Internet?”

Google ist zu einem Riesen geworden, doch in erster Linie haben das die Nutzer selber zu verantworten. Die Nutzer sind naiv gewesen und haben keine anderen Alternativen akzeptiert – daher kann Google heute mehr diktieren, als sinnvoll ist.

Vor allem wir Europäer haben es so zugelassen, denn in USA ist Google bei weitem nicht so dominierend. Der Marktanteil dort beträgt nur 68 Prozent, hier jedoch weit über 90 Prozent.

Bei dem Thema haben wir aber auch eigene Visionäre überhört – “Der Prophet im eigenen Land ist kein Prophet!”. Ich würde sogar sagen, dass die Schuld nicht alleine bei Google liegt, sondern vor allem bei den Nutzern.

Wenn Europa versteht, dass IT-Visionäre nicht nur aus den USA kommen können, sondern auch hier vor Ort, wird es ein Gleichgewicht geben können.

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In den letzten 10 Jahren ist es keiner anderen Suchmaschine gelungen, die Dominanz von Google zu brechen. Woran liegt das ihrer Meinung nach?

Die Antwort geht oben bereits hervor – wir haben uns überfahren lassen, und uns noch darüber gefreut.

Und damit sehen wir als Nutzer einfach zu, wie unsere Daten verarbeitet werden, und nutzen sogar noch bereitwillig Zusatzdienste von Landkarten bis zu Android-Smartphones, die noch wesentlich mehr persönliche Informationen verarbeiten.

Was unterscheidet swisscows.ch primär von Google?

Swisscows ist an ersten Stelle ein Technologieunternehmen. Es ist sehr wichtig zu verstehen, denn es gibt einige wie Startpage und Duckduckgo, die zwar einen guten Dienst machen, jedoch keine technologische Positionierung haben.

Swisscows baut einen eigenen Index und baut ein Semantisches Internet, das bis heute noch nicht existiert.

Google wollte es in 100 Jahren vorstellen. Mit Swisscows ist man in der Lage, Antworten tatsächlich viel schneller zu erhalten als bei Google. Dabei geht es nicht um die Grösse der Daten und die Verweise, sondern um die Semantik.

Sucht eine Person z.B. nach einem Wort “Ton”, würde Google zwar extrem viele Ergebnisse liefern, jedoch mir als Nutzer hilft es wenig, wenn in dem Ergebnishaufen “Musik” und “Erde” vermischt sind – denn Google ist nicht in der Lage, mich zu fragen, welche Art von Ton ich meine.

Bei der Swisscows-Suche bekommen Sie eine intelligente DataCloud auf der linken Seite, die Ihnen weitere passende Begriffe anzeigt, die mich als Nutzer schneller zu meinem Resultat bringen. Eine Suchmaschine weiß an sich niemals was ich als Nutzer suche, Swisscows jedoch analysiert Informationen und bildet quasi Verwandtschaften zwischen den Begriffen und Themen. Das bietet keine Suchmaschine.

Sie legen unter anderem viel Wert auf Datenschutz. Wie sieht das genau aus?

Zunächst war es uns ganz wichtig, dass die Server, unter der unsere Swisscows läuft, voll uns gehören. Duckduckgo arbeitet beispielsweise in der Amazon-Cloud. Somit ist hier das erste Sicherheitsfeature, und so kann keiner außer uns auf die Server zugreifen.

Anschließend war der Standort der Server von großer Bedeutung. Die Server sollten auf keinen Fall wie bei Startpage, Duckduckgo usw. in den USA stehen und bestenfalls nicht einmal in einem EU-Land. Denn auch der BND lauscht kräftig mit bei allem, was im Netz passiert.

Die Schweiz ist somit das einzige Land, dass in sich hohe Sicherheit anbieten kann und wo die Verfassung und das Gesetzt unsere Interessen vertreten. Swisscows speichert nichts, nichts und nochmals nichts. Es gibt keine einzige Suchmaschine der Welt, die so nutzerorientiert ist wie Swisscows.

Unter anderem soll es keine Suchergebnisse für Pornos und ähnliche Inhalte bei swisscows.ch geben. Warum ist das so und wie verhindern Sie, dass daraus Zensur wird?

Nun, die Suchmaschine ist mittlerweile ein wichtiges Werkzeug für Schüler, selbst Kinder des Vorschulalters nutzen bereits Suchmaschinen im Netz. Wir haben uns als Ziel gesetzt, auch die kleinen Nutzer zu schätzen und auch deren noch reine Psyche zu schonen.

Erwachsene Nutzer, die für sich entsprechenden Content suchen, wissen meist auch ohne eine Suchmaschine, wie dieser zu finden ist. Swisscows ist somit eine Suchmaschine, die den Nachwuchs als wichtigen Nutzer berücksichtigt.

Die Funktion ist derzeit so aufgebaut, das bei Suchanfragen semantisch unterschieden wird. Keywords wie Sex, Pornographie oder ähnliches werden nicht bearbeitet. Tatsächlich entscheiden wir damit über die Inhalte – allerdings nur bei eindeutigen Suchanfragen. Ob hier Zensur vorgenommen wird, muss jeder Nutzer für sich entscheiden. Eltern werden das zu schätzen wissen – hier im Hause ist das zumindest so.

Der Erfolg einer Suchmaschine hängt von den Nutzerzahlen ab. Wie wollen Sie möglichst viele Nutzer erreichen?

Google zeigt das deutlich – erst die Nutzer entscheiden über Erfolg und Misserfolg. Jeder Nutzer ist für uns Gold wert, wir schätzen die Unterstützung und auch die Geduld, mit uns zu wachsen.

Vor allem konzentrieren wir uns im Moment darauf, alle nützlichen Services auf Swisscows zu bieten, die auch endsprechend in Google vorhanden sind. Wir verstehen, dass die Gewohnheit und der Bedarf an einem Service wie der Bildersuche wichtig sind.

Swisscows ist erst vor vier Monaten gestartet und bietet bereits drei verschiedene Kategorien an Services “Web-“, “Bilder-” und “Shopping-Suche”, noch im November folgen “Video” und “Musik”. Im kommenden Jahr “Map”, “Übersetzer” und viele weitere Dienste.

Wir hoffen sehr, dass es durch unsere Nutzer geschätzt wird und es weitergesagt wird, so dass wir auch durch Empfehlung bekannt werden.

Sie haben sicher auch eine Meinung zum aktuellen Konflikt zwischen Google und den Verlagen. Wie stehen Sie dazu und macht Ihre Suchmaschine da etwas anders?

Nun, es hat mich persönlich bewegt, da ich die Verlagswelt sehr gut kenne. Ich war sehr enttäuscht, dass die Verlage schlussendlich nachgegeben haben, es ist ein großer Fehler. Google wird jetzt noch mehr seine Dominanz positionieren, Google wird mutiger werden können.

Wir haben sogar von unserer Seite versucht, die Verlage durch eine Pressmitteilung zu erreichen, diesen Schritt nicht zu gehen und über Alternativen nachzudenken. Denn schließlich lebt Google vom frischen und aktuellen Content der Verlage – eine eigentlich machtvolle Verhandlungsposition für die Medienbranche.

Wir kennen die Schwächen von Google sehr gut! Google ist nicht so unbesiegbar, wie die Welt es sich vorstellt. Verstehen Sie mich richtig, es geht nicht um eine totale Liquidation von Google, sondern eher darum, das Unternehmen zu zähmen.

Google ist ein innovatives Unternehmen und ich habe Respekt davor, jedoch sollten die Verlage einen Rat bei Suchmaschinen-Spezialisten suchen und nicht intern bei Menschen, die dem Thema nicht nahe stehen.

Ich biete einen möglichen Weg für die Verlage und in der Schweiz und Deutschland sind wir bereits in der Vorbereitung, unser Konzept umzusetzen, doch ich würde mir sehr wünschen, wenn Herr Döpfner von Axel Springer uns um Kooperation fragen würde.

Wie sehen sie das Internet und vor allem den Suchmaschinenmarkt in 10 Jahren?

WOW! Das ist ein Gedanke bei dem ich in Euphorie gerate und stundenlang mit Ihnen darüber reden wollen würde.

Eine Suchmaschine in 10 Jahren wird extrem intelligent sein und jedem Nutzer das Internet nach Themen und exakt zum Begriff öffnen.

Zusätzlich wird die Suchmaschine die Ergebnisse so analysieren, dass es Ihnen in einer zusammengefassten Form echte Antworten auf Ihre Fragen gibt. Das Klicken von vielen Links auf der Ergebnissuche wird damit der Vergangenheit angehören.

Es wird ähnlich einer Wikipedia sein, die Suchmaschine wird auch sprechen können, um die mobile Nutzung so einfach wie möglich zu machen.

Bedeutet das, dass die Suchmaschinen-Nutzer gar nicht mehr zu den Websites gelangen? Werfen die Verlage Google nicht gerade genau das vor?

Dabei geht es nicht darum, dass es kein Weiterreichen an die entsprechende Webseite mehr gibt – das wird weiterhin bleiben – sondern vielmehr kann die Suchmaschine bereits inhaltliche Informationen aus referenzierenden Seiten auswerten und darstellen.

Dabei werden Quellen mit gleichen Inhalten zusammengefasst, ohne dass der Nutzer hier die jeweilige Quelle separat betrachten muss. Möchte man die einzelnen Quellen vertieft lesen, ist das mit einem Klick immer noch ohne Probleme möglich.

Zum Schluss würde ich mich über ihre wichtigsten Tipps für gute Inhalte freuen, mit denen man auch in ihrer Suchmaschinen weit oben landet.

Derzeit ist es nur mit Hilfe unseres eigenentwickelten Werbemodells “Annonce”- ähnlich wie bei Google “AdWords” – möglich.

Wir planen im kommenden Jahr auch Werkzeuge für SEO-Agenturen und Unternehmen einzuführen, um sich entsprechend in den Suchergebnissen zu positionieren. Die Grundwerte – Anonymität und Sicherheit – bleiben jedoch auf jeden Fall bestehen.

Im Moment endscheidet alleine die thematisch und inhaltlich passende Suchanfrage das Ergebnis. Metadaten spielen sicherlich auch eine Rolle, jedoch muss der Inhalt einer Webseite ganz klar mit den Metadaten passen.

Ein Beispiel dazu: Verkauft ein Shop* Autozubehör, aber keine Reifen, hinterlegt jedoch in den Metadaten “Reifen” wird das nicht akzeptiert. Es passt inhaltlich nicht zusammen und soll nur Traffic anlocken. Der wichtigste Tipp ist daher: Metadaten sollten inhaltlich und thematisch exakt zu den gebotenen Webinhalten passen.

Danke Herr Wiebe

für das Interview.

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28 Gedanken zu „Einblicke in eine neue Suchmaschine – Google-Dominanz, Datenschutz, Zukunft und mehr“

  1. Ich danke auch für das Interview das du geführt hast, sehr spannend.

    Herr Wiebe hat auf alle Fälle recht wenn er sagt Google hat eine zu große, ungesunde Macht. In kaum einem anderen Bereich würden wir ähnliche Monopolstellungen so unreflektiert hinnehmen wie beim Thema Suchmaschine und Google.

    Ich selbst zelebriere googlefreie Tage um nicht all mein Traffic und meine Suchanfragen dem Riesen zu überlassen. Ich habe das Gefühl dass sich manch einer gar nicht mehr von Google befreien könnte. Stündliches kontrollieren von Analytics, Keywords, etc…

    Ob man die gefilterte Suche gut findet oder nicht, das muss man selbst abwägen. Ichkönnte damit gut leben.

    Allerdings liefert im Thema Sex zum Beispiel Google auch nicht die besten Ergebnisse. Denn dazu gibt es zuviele Zensurwünsche. Inzwischen rutschen in dem Bereich die Spamseiten wieder stark nach oben und man läuft stark Gefahr auf eine verseuchte Seite zu treffen (so die aktuellen Analysen aus GB). Also nix mit “wir liefern die besten Suchergebnisse”.

    Swisscow – ich werde heute damit rumspielen.

    Antworten
  2. Hab ich was verpasst? swisscows.ch kopiert bei mir 1:1 die Ergebnisse von Bing.de da kann von “neuer” Suchmaschine doch nicht die Rede sein.

    Antworten
  3. “Swisscows baut einen eigenen Index und baut ein Semantisches Internet, das bis heute noch nicht existiert.”

    Im Moment sind eure Ergebnisse einfach nur eine 1:1 Kopie von Bing. Steht ja auch unten rechts. Was also ist da jetzt anders? Außer die schlechte Ladezeit?

    Und das Beste:
    “Im Moment endscheidet alleine die thematisch und inhaltlich passende Suchanfrage das Ergebnis. Metadaten spielen sicherlich auch eine Rolle, jedoch muss der Inhalt einer Webseite ganz klar mit den Metadaten passen.”

    Der Himmel ist blau und das Gras ist grün, alles klar. “Metadaten spielen >>>>sicherlich<<<< auch eine Rolle". Alleine diese Formulierung sagt doch alles, oder nicht?

    Vor 4 Monaten gestartet und die Benutzer sind euch das Wichtigste, aber auf der Startseite ist schon in der ersten DataCloud der erste Werbebanner.

    Manche Interviews hier sind ja wirklich gut und verdienen es auch abgedruckt zu werden und auch einen Backlink zu bekommen. Aber das hier ja mal überhaupt nicht.

    Antworten
  4. Hallo Peer,

    neben Suchmaschinen wie ‘swisscows.ch’ & Co. sind vor allem Mitbewerber wie z. B. ‘duckduckgo.com’ und ‘qwant.com’ erwähnenswert – denn derweil empfinde ich das Internet vielmehr als Googlenet.

    Denn Unternehmen sollten von Ihren Kunden abhängig sein und nicht nicht umgekehrt, Ihre Bestrebungen auf die Wünsche des Verbrauchers ausrichten und nicht anders herum.

    Ich möchte nicht das Diktat von Google und Co. leben müssen – es geht einfach zu weit.

    Ciao, Sascha.

    Antworten
  5. Hallo, Peer
    Apropos Google als Riese und das Monopol, könnte man nicht mal einen Artikel über das Monopol bei der Werbung oder dem Android Markt machen?
    Ich habe vor kurzem meinen Entwickleraccount im Play Store gesperrt bekommen. Da ist eine Sperrung auf Lebenszeit schon hart.
    Leider hab ich als kleiner Blogger einfach nicht die nötige Reichweite um darauf aufmerksam zu machen.

    Antworten
    • Das wird auch seinen Grund haben. Ob berechtig oder nicht, ist eine andere Frage. Aus Jux weil sie dich in der Lostrommel gezogen haben, bestimmt nicht. Etwas mehr Info, bitte.

      Antworten
  6. Ein sehr interessantes Interview. Na da bin ich ja mal gespannt wie sich das entwickelt.

    Wünsche Herr Wiebe und seinem Team maximale Erfolge.

    Gruß

    Marko

    Antworten
  7. Hm, bei den schweizer Kühen schmecken meine Seiten wohl noch weniger als Google.. Grafisch find ichs ganz nett gemacht, und die Idee mit der Cloud ist klasse, aber auf der STARTSEITE schon Werbung, so dreist ist ja nicht mal der Ami-Riese!

    Glaube nicht dran, dass sich das Durchsetzen wird und Google ernsthaft gefährden kann.

    Antworten
    • Bing ist im Ansatz nicht schlecht, nur scheint da keiner wirklich den Mut zu haben massiver zu investieren, um eine echte Konkurrenz zu erschaffen und so dümpelt das Ding halt vor sich hin, mit Ergebnissen die eben nichts an Google herankommen. Letztendlich ist es doch nur eine Frage des Geldes und Angebote wie Yandex zeigen ja auch, dass da noch einiges möglich ist.

      Antworten
  8. Das die Verlage Google gegenüber nachgegeben haben, sehe ich ähnlich fatal! Das hätten sie nicht so einfach tun sollen. Wer soll Google jetzt noch zähmen? Auf diese Ansätze bin ich gespannt. Denn Google ist mitlerweile keine reine Suchmaschine mehr…Google ist in viele weiteren Feldern aktiv…

    Antworten
    • Google ist mit seinem Monopol einfach ein großes Problem, gegen das von Anfang an zu wenig unternommen wurde. Jetzt diktieren sie uns wie Websites aussehen und funktionieren müssen, weil sie uns sonst nicht ranken. Wer sich nicht informiert und entsprechend optimiert, hat keine Chance auf hoche Besuchszahlen.

      Antworten
      • da hast du zum Teil natürlich recht, aber ich denke daß ohne Google das Web noch mehr zugemüllt wäre als ohnehin schon. Aber sicher ist es gefährlich wenn zu viel Macht in der Hand eines Konzerns liegt. Und je mehr Alternativen sich auftun, desto besser.

        Antworten
  9. Eine wirkliche Alternative für Google habe ich bis jetzt nicht gefunden, zumindest für die deutsche Region nicht.
    Auch diese Suchmaschine scheint wohl nur ein Ableger von Bing zu sein. Sieht zwar schick aus, wirklich neues habe ich da aber nicht gefunden.

    Antworten
  10. klingt spannend das Projekt. Auch wenn ich noch nicht überzeugt bin von dieser “neuen” Suchmaschine, werde ich das Projekt im Auge behalten. Ich denke jede Google Alternative sollte entsprechende Aufmerksamkeit erhalten, deshalb finde ich das Interview recht gut.

    Antworten
  11. Erinnert mich an contaxe, am Markt vorbei entwickel, also ein Produkt das keiner braucht.

    Mir fehlt ein Filter um in den Suchergebnissen zu suchen.

    Wenn man den Content von Google statt von Bing beziehen würde,
    würde dann die Qualität der Suchergebnisse steigen ? ? ? ? ? ? ? ? ?

    Wenn ich die AGBs sehe und dann die Klickpreise, als Werbetreibender sage ich “Nein Danke”.

    Warum haben den die großen Verlage so schnell nachgegeben?
    Weil bei ihrem Modell als Cookiedropper, täglich Affiliateprovisionen von mehreren 100 tausenden Cookies fehlen.
    Das ganze Leistungsschutzrecht ist Rechtsmissbrauch durch Lobbyisten um eine Marktabschottung zum Nachteil eines freien Wettbewerbs zuerreichen.

    Antworten
  12. Das Interview fand ich interessant, aber im eigentlichen Sinne ehr belustigend und utopisch eine Suchmaschine neben Google, Bing Co hochzuziehen ;-))))) Das Problem ist nämlich nicht die Technologie der SUMA, sondern vielmehr, dass über Swisscows nicht das Suchvolumen und der Traffic kommen wird wie bei Google! Trotzdem wünsche dem Betreiber viel Erfolg und gute Umsätze ^^

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  13. Ich kann mich allen anderen nur anschließen – interessantes Interview und spannendes Suchmaschinen-Projekt. Theoretisch kann man dem Markt nur etwas “Belebung” wünschen – und wie sagt man so schön “Konkurrenz belebt das Geschäft”… auf der anderen Seite stelle ich es mir wahnsinnig schwer vor, überhaupt in die Nähe von weltweit agierenden Giganten wie Google und Bing zu gelangen – deshalb: Viel Erfolg und gute Nerven ! :)

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  14. Es ist also eine Suchmaschine die (zumindest im Moment) die Ergebnisse von Bing zeigt, aber zensiert mit Suchworten die irgendjemand für Böse erachtet. Mag ich nicht muss ich sagen. Sicher, eine Konkurrenz zu Google wäre schön, aber so glaube ich nicht, dass das was werden kann.

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  15. Man sollte neuen Suchmaschinen wirklich die Chance geben. Ich nutze seit über einem Jahr Bing – die Ergebnisse sind einfach besser.
    Leider ist der Mensch eben ein Gewohnheitstier und so wird es schwer bleiben die Macht von Google zu brechen – aber Nischen wird es immer geben!

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  16. Danke für den tollen Artikel. Der Launch ist irgendwie total an mir vorbei gegangen. Ich sollte mich wieder öfter auf deinem Blog rumtreiben :-)

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  17. Also mich erstaunt etwas, dass wieder Metadaten ausgewertet werden sollen. Das macht doch Google in der Praxis schon seit Jahren nicht mehr, da hier doch in der Vergangenheit zu viel Unfug mit betrieben wurde….

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  18. Es ist ein spannendes Projekt aber ich sehe keine Chance dafür. Nicht mal Yahoo oder Bing können Google nur annähernd das Wasser reichen! Bei meiner Website kommen alle Besucher, die über eine Suchmaschine kommen, ausschließlich über Google. Es lohnt sich gar nicht Zeit aufzuwenden für andere Suchdienste. Die Menschen (ich eingeschlossen) sind Gewohnheitstiere und sind uns so an Google gewöhnt, dass wir bei Google bleiben auch wenn es evtl. etwas besseres gibt. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich in letzter Zeit nicht mehr wirklich zufrieden bin mit den Suchergebnissen auf Google wenn ich privat surfe.
    Ich finde es sehr mutig von Herrn Wiebe und ich werde mir swisscows auf jeden Fall mal anschauen. Habe nämlich noch nichts davon gehört.

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  19. Hallo zusammen

    Schaut euch mal centil-europe.de an. Es handelt sich dabei auch um eine Schweizer Suchmaschine, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass CENTIL über einen eigenen Index und webspiders verfügt. Homepages können gratis und ohne Backlink-Pflicht mit einem Banner gratis registriert / angemeldet werden und werden innert weniger Stunden frei geschaltet. Angemeldete Websites werden vor der Freischaltung geprüft, ob die ausgewählte Rubrik mit dem Inhalt überein stimmt. Der Index umfasst bei der Erfassung dieses Kommentars 4 Millionen indexierte Websites. Wobei diese Zahl rasant wächst.

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