SEO, Onpage, Offpage, Tools und mehr – 6 Experten-Prognosen und Tipps für 2017

SEO, Onpage, Offpage, Tools und mehr - 6 Experten-Prognosen und Tipps für 2017Kaum ein Bereich im Online-Business hat sich in den letzten Jahren so stark gewandelt wie die Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Google wird immer smarter und deshalb funktioniert Tricks immer seltener. Stattdessen kommt es auf gute Inhalte und andere Faktoren an.

Ich habe 6 SEO-Experten nach ihren wichtigsten Erfahrungen aus dem Jahr 2016 befragt. Zudem geben diese interessante Tool-Tipps und schauen auf die SEO-Zukunft im Jahr 2017.

Zudem gibt es eine Umfrage. Ich würde mich freuen, wenn ihr zahlreich daran teilnehmt.

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SEO – 6 Experten-Prognosen und Tipps für 2017

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Meine Interviewpartner sind (alphabetisch):

Welche Rolle spielt SEO für Dich in 2017?

  • SEO ist und bleibt die wichtigste Traffic-Maßnahme (47%, 113 Stimmen)
  • Ich setze vor allem auf Onpage-Optimierung (31%, 75 Stimmen)
  • Keine Ahnung (9%, 21 Stimmen)
  • Die Bedeutung von SEO wird abnehmen (6%, 15 Stimmen)
  • Ich setze vor allem auf Backlinkaufbau (4%, 9 Stimmen)
  • Ich halte gar nichts von SEO (3%, 7 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 240 (1 Stimmen)

Was waren deine wichtigsten Erkenntnisse und Erfahrungen im Bereich SEO im Jahr 2016?

“Für mich persönlich ist das Thema Machine Learning und künstliche Intelligenz stark in den Fokus gerückt. Ob das Thema jetzt 2017 oder erst später wichtig wird: Fakt ist, dass Machine Learning mit großen Schritten kommt und das SEO von heute für viele völlig verändern wird.

Wer sich genauer informieren möchte, sollte einmal nachsehen, was die Projekte von Google und Microsoft zur künstlichen Intelligenz mittlerweile so alles können – und daraus dann versuchen, seine Schritte für die Zukunft abzuleiten.”
Julian Dziki

“Die wichtigste Erkenntnis im Jahr 2016 lautet: Mobil First ist nun Pflicht; keine Option mehr!

Google hat seinen Index in 2016 auf den mobilen Index umgestellt. Erstmalig gab es auch mehr mobile Nutzer als Desktop-Nutzer. Mobil First bedeutet: Die mobile Variante der Webseite ist extrem wichtig. Das bedeutet auch, dass die Gestaltung einer Webseite sich ändert. Auf dem Smartphone kommt z.B. eine Sidebar nicht so zur Geltung wie auf dem großen Bildschirm. Also kann diese weg. Wir lesen mobil anders als am Desktop. Wer sich ausgedehnte Texte wünscht, verschreckt mobile Nutzer, die nur eine Lösung für Ihr Problem wünschen. Als Lösung dafür schlage ich (das alte Konzept) der responsiven Inhalte vor: Nutzer dürfen auswählen, ob sie eine kurze oder lange Version des Inhaltes anschauen wollen.

Die weitere Erkenntnis lautet: Eine alleinstehende Suchmaschinenoptimierung gibt es schon lange nicht mehr und sie sollte so auch nicht so betrieben werden. Um bei Google nach vorn zukommen, ist neben der Lesbarkeit und der Erreichbarkeit der Webseite, wichtig, dass Nutzer zufrieden gestellt werden und leicht an ihr Ziel kommen. Das bedeutet SEO wird kombiniert mit Conversionoptimierung und Usability-Optimierung. Auch wenn Google es offiziell nicht zugibt, so darf jeder Webmaster und SEO davon ausgehen, dass das Klickverhalten der Nutzer die Platzierung der Webseite beeinflusst.

Als Beispiel.: Eine Webseite steht zu einem Keyword auf Platz 5. Nun verzeichnet Google, dass Menschen auf diese Webseite klicken/drücken und nach wenigen Sekunden wieder bei Google sind. Hieraus kann geschlußfolgert werden, dass diese Nutzer nicht gefunden haben, wonach sie suchen. Nun beginnt Google die Platzierung temporär zu ändern und es wird geprüft, ob eine andere Webseite hier für mehr Zufriedenheit sorgt.

Wer seine Webseite optimieren möchte, sollte ihr zunächst ein Ziel/einen Zweck geben. Hier hilft es die (vermeintlich einfache) Frage zu beantworten: Welchen Zweck hat deine Webseite?”
Pierre Kurby

“Es sind vor allem zwei Dinge:

  1. Auch nach 16-17 Jahren Google gibt es noch erstaunlich viele Seitenbetreiber, die völlig plan- und kopflos herumlaufen und auch die einfachsten Basics in Sachen SEO nicht bedenken.
  2. Man muss sich einfach viel mehr Zeit nehmen und Mühe geben, um guten Content zu produzieren. Werde Experte in deinem Bereich, bzw. deiner Nische und gehe vor allem auf deine Zielgruppe ein.

Zum ersten Punkt: Immer wieder erlebe ich Unternehmer, die nicht wissen oder verstehen, warum man überhaupt SEO „machen“ sollte. Oft höre ich dann Aussagen wie „Suchmaschinenoptimierung? Macht man das heute überhaupt noch?“ oder „Was?! So teuer ist SEO? Ist das überhaupt wichtig?“ Und wenn ich dann auf der anderen Seite sehe, dass Menschen viel Geld für Fachkonferenzen ausgeben, um fleißig mit ihren Smartphones die Folien der Speaker abfotografieren, auf denen gefühlt seit 4-5 Jahren immer das Gleiche steht, dann kann ich darüber nur den Kopfschütteln.

Zum zweiten Punkt: Mal eben einen Text „hingerotzt“ und ein kleines Stockarchiv-Bild dazu gekauft begeistert weder den Nutzer noch die Suchmaschine. Wenn man zu einem Thema nichts zu sagen hat, dann sollte man es lassen, bzw. sich nicht wundern, dass halbherziger Content weder rankt noch konvertiert. Mein Tipp: nimm dir Zeit, lese dich in ein Thema intensiv ein und werde Experte in dieser Nische. Dazu braucht es eigentlich „nur“ Fleiß und ein bisschen Kreativität, damit Content mit Mehrwert entsteht. Stelle dir dabei immer die Frage: Würde mich dieser Artikel (oder diese Landingpage) wirklich begeistern? Wenn nicht, dann leg noch einen drauf.

Was dabei immer helfen kann: schau dir die ersten 5-10 Top-Suchergebnisse an, analysiere Content-Menge und Content-Art (z.B. auch Anzahl der Bilder, Videos, Infografiken, Tabellen, Vergleiche usw.) und mach es noch besser, umfangreicher oder vielschichtiger.”
Ronny Marx

“Wir haben dieses Jahr zum ersten mal einen größeren 5 stelligen Betrag im Monat für Adwords ausgegeben. Das Offpage-Thema haben wir überhaupt nicht berücksichtigt und nur onpage optimiert. Nach 3 Monaten hat der Onlineshop über 100 organische Besucher von Google jeden Tag. Content + Usersignals reichen absolut aus. Wir sind in einem sehr kompetitiven Bereich (Tiernahrung) unterwegs.”
Fabian Rossbacher
“Es geht zunehmend immer weniger um spezifische Ranking-Faktoren, als vielmehr um das große Ziel, den Nutzer vollumfänglich in seinem/ihrem Suchbedürfnis zu befriedigen. Google misst sehr genau mit, wie Suchende mit einem bestimmten Suchergebnis interagieren und ob das Suchbedürfnis auch befriedigt werden konnte. Diese Erkenntnis ist sicherlich nicht neu für professionelle SEOs, aber 2016 scheint diese Erkenntnis endlich auch bei der Allgemeinheit von Webmastern angekommen zu sein. Dies bedeutet ganz sicher nicht, dass SEO nun tot ist – vielmehr ermöglicht exzellentes technisches SEO eine optimale Grundlage für langfristigen und vor allem nachhaltigen Erfolg.

Gerade auch im Bezug auf eine bestmögliche mobile Nutzererfahrung gilt es ein solides Fundament zu schaffen. Die Seite muss schnellstmöglich geladen und außerdem Omni-Device Friendly sein, also Endgerätunabhängig immer optimal dargestellt werden.

Auch beim Offpage-SEO, das mittlerweile eher als Content Marketing vermarktet wird, geht es schon lange nicht mehr um sture Link-Metriken, sondern vielmehr ob ein Link im Stande ist auch wirklich qualifizierten Traffic zu liefern – jeder Link, der qualifizierte Besucher auf meine Seite bringt ist Gold – auch für Google!”
Marcus Tandler

“Ich habe mich witzigerweise mit vielen Nicht-SEO Themen beschäftigt, also mit vielen anderen Online Marketing Disziplinen. Ständig habe ich mich dabei gefragt: wie kann ich diese sinnvoll mit SEO verbinden. Die Verzahnung der gesamten Palette, das kriegen nicht viele richtig gut hin, wobei es wahnsinnig zielführend ist. Z. B. lässt sich über SEO bzw. Google Problem Suchen hervorragend eine Zielgruppe definieren und diese dann über andere Kanäle wie Facebook, Newsletter etc. viel effektiver ansprechen. Somit hat SEO seinen festen Platz im Attributionsmodell und ist aufgrund der Pull-Funktion meistens der Gatekeeper zu qualitativ hochwertigem Traffic.”
Jonas Weber
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Welche Onpage-SEO-Faktoren hältst du für am wichtigsten?

“Es gibt unzählige Faktoren, die allesamt sehr wichtig sind. Wenn einer der Faktoren, etwa die Seitenladegeschwindigkeit völlig daneben liegt, dann ist das für die entsprechende Seite oft gar nicht gut. Der wichtigste Faktor aber ist: Die Seite muss die Suchanfrage des Nutzers vollumfänglich befriedigen. Wer das schafft, der bekommt auch langfristig gute Rankings.”
Julian Dziki
“Dies sind natürlich die Hauptüberschriften und die Qualität, sowie die Platzierung der Inhalte. Hier zeigt sich schnell, wer den Algorithmus beeinflussen will und wer seinen Besuchern etwas bieten möchte. Wer seine Texte in kleinen Boxen am Ende einer Seite versteckt, sollte vorsichtig sein, denn Google weiß genau, welchen Zweck diese Boxen verfolgen.

Des Weiteren darf auf keinen Fall die mobile Optimierung der Webseite und die Ladezeit – sowohl für die mobile und die Desktop-Variante – der Webseite vergessen werden. ”
Pierre Kurby

“Viel (sinnvoller) Text und ein guter Mix an Fotos, Grafiken und z.T. auch Videos. Ich habe das bei so vielen SEO-Projekten immer wieder gesehen: desto mehr Content zu einem Thema aufgebaut wird, desto besser die Rankings. Natürlich geht es nicht darum, nur irgendeinen Bullshit zusammenzuschreiben, sondern eher sich vielschichtig mit den Suchintentionen der Nutzer zu beschäftigen. Menschen suchen eben sehr unterschiedlich und meinen oft das Gleiche. Wer es hier schafft, möglichst alle wichtigen Fragen zu einem Thema zu beantworten, der hat in jedem Fall eine sehr gute Basis für gute/neue Rankings.

Ein weiterer Punkt ist die Seiten-Performance. Ich sehen immer wieder Websites, die einfach überfrachtet sind mit Javascripts, Werbung und schlecht komprimierten Bildern. Hier muss man sich einfach ein bisschen mit der technischen Materie auskennen um schnelle Ladezeiten zu garantieren. Kein Nutzer wartet heute noch 2 oder 3 Sekunden, bis die Seite geladen ist. Ladezeitoptimierte-Textwüsten ohne weitere mediale Elemente will dagegen auch keiner sehen. Hier kann ich nur immer wieder die Nutzung von WordPress empfehlen. Es gibt z.B. Plugins wie WP Fastest Cache, welche nicht nur kostenlos sind (die Free-Version reicht völlig), sondern auch kinderleicht die Website deutlich schneller machen. Auch lohnt es sich oftmals ein paar Euro pro Monat mehr für das Webhosting auszugeben und sich damit einen performanten Server zu gönnen, dann das ist immer die Grundlage für eine gute Performance.

Aber auch wenn du hier nach Onpage gefragt hast: Offpage ist nach wie vor wichtig und das zeigt sich bei unterschiedlichen Projekten. Der geilste Content bringt dir absolut nichts, wenn du nicht auch ein paar gute Links eingesammelt hast. Allerdings wird gerade das Linkbuilding immer aufwendiger und z.T. auch teurer.”
Ronny Marx

“Das Canonical-Tag, der Pagespeed, Title, Description & Rich-Snippets.”
Fabian Rossbacher
“Erfolgreiches OnPage-SEO ist mehr als die Summe seiner Teile. Einzelne Faktoren herauszupicken ist nicht wirklich zielführend. Man sollte stets versuchen das maximalst mögliche herauszuholen! Letztendlich heißt es: Wenn schon, dann richtig – Don’t just do it, do it right :-)

Wenn ich allerdings einen Faktor hervorheben soll, entscheide ich mich für das Snippet, also die Kombination aus Title, Description und URL, die Google in den Suchergebnissen anzeigt. Dieses Snippet sollte optisch ansprechend und vor allem klickstark sein, denn immerhin geht es beim SEO ja nicht darum auf Platz 1 für eine beliebige Suchanfrage zu stehen, sondern dass sich die Leute auch auf meine Webseite durchklicken! Dabei ist es stets hilfreich sich die anderen für meine gewünschte Suchanfrage rankenden Seiten bzw. deren Snippets genau anzuschauen. Wenn der Wettbewerb rich snippets, wie bspw. Sterne oder andere Schema.org Auszeichnungen verwendet, dann sollte man nachziehen.”
Marcus Tandler

“Aktuell ist die richtige Ratio von indexierten Seiten zu qualitativem Content entscheidend, Google ist sehr wählerisch geworden. Übertreibt es eine Website, landet diese schnell im Filter und kommt danach nur sehr schwierig wieder heraus. Wird der qualitative Content holistisch umgesetzt, lassen sich aktuell sehr gute Rankings erzielen. Auch ist die Snippet-Optimierung aktuell ein ‘must do’.”
Jonas Weber


Was sind deine Lieblings-SEO-Tools?

“Derzeit Serplorer und OnPage.org, sowie diverse Excel-Tools. ”
Julian Dziki
“Ich benutze kleine spezialisierte Tools wie folgende:


Pierre Kurby

“Das klingt vielleicht komisch, aber ich nutze immer weniger klassische SEO-Tools. Natürlich braucht man eine analytische Grundlage für eine Suchmaschinenoptimierung, aber mit den Jahren habe ich ein gewisses „Gespür“ dafür entwickelt, wie man für Google & Co. optimieren muss, ohne dabei einen ganzen Zoo an Tools zu bedienen. Dennoch nutze ich natürlich Tools wie XOVI (für das Monitoring und Tracking), ahrefs und MajesticSEO (für Backlink-Checks) sowie Screaming Frog (für Onpage-Analysen) um mir einen Überblick und eine Grundlage für die Optimierung zu schaffen. Klassische WDF-IDF-Analysen mache ich nur noch sehr selten.

Was ich aber gerade hinsichtlich Produktoptimierung gern nutze, ist das w-fragen-tool.com. Ich hatte das seinerzeit mitentwickelt und finde es als Einstieg in ein Thema, dass mir noch nicht so vertraut ist ziemlich cool. Denn schließlich bekommt man damit Fragen von echten Nutzern zurückgeliefert und kann sich so viel besser vorstellen, was man inhaltlich zu einem Thema an Content liefern muss.”
Ronny Marx

Hypersuggest, Sistrix und Searchmetrics
Fabian Rossbacher
“Natürlich ist OnPage.org mein absoluter Favorit :-)

Aber selbstverständlich habe ich mehrere SEO-Tools im – teilweise täglichen – Einsatz. Nicht nur meiner Meinung nach ist die Google Search Console ein absolutes Muss für SEOs. Besonders die Suchanalyse-Daten innerhalb des Suchanfragen Reports sind pures Gold für ambitionierte SEOs.

Für die Analyse von Fremd-Domains wiederum, für die man eben keine GSC Daten zur Hand hat, nutze ich vor allem Sistrix und Searchmetrics. In US zusätzlich gerne noch SEMRush. Auch SimilarWeb liefert sehr interessante Daten, auch wenn ich SW nicht als SEO-Tool bezeichnen würde.

Im Bereich Backlink-Research sind die LinkResearch Tools mein liebstes Werkzeug, vor allem weil LRT die Daten von insgesamt 24 verschiedenen Backlink-Quellen aggregiert. Vom LRT Team gibt es noch ein weiteres Mini-Tool was ich im täglichen Einsatz habe: Das Link Redirect Trace PlugIn für den Google Chrome Browser.

Unbedingt erwähnen will ich noch das kostenlose (Suchen)Fragen-Recherche Tool Answer the Public. Sicherlich etwas eigentümlicher Style, aber meiner Meinung nach der beste Search Suggest Aggregator. ”
Marcus Tandler

“Definitiv aktuell die Google Search Console, weil sie das einzige Tool ist, das die Keyword Daten anzeigt und somit unersetzbar ist. Auch haben wir mit ihr eine neuen Hebel für “Conversion Optimierung” bekommen. Wir sehen die konkreten Durchklicksraten aus den Suchergebnissen und können diese mit relevanter Snippet-Optimierung weiter deutlich steigern. Erhöhe ich die Durchklicksrate mit einem besseren Snippet von 4 auf 8 %, dann erhalte ich doppelt so viel Traffic für das Keyword bei gleichbleibender Nachfrage. Das ist schon ein Riesenhebel.

Sonst nutze ich natürlich die typischen Verdächtigen wie onpage.org, Searchmetrics, Sistrix, ahrefs, Screaming Frog etc.”
Jonas Weber


Worauf kommt es bei der Suchmaschinenoptimierung auf YouTube bzw. bei eigenen Videos besonders an?

“Die richtigen Keywords spielen natürlich auch eine wichtige Rolle – aber auch die Anzahl der Abonnenten und generell die Aufmachung des Channels. Ist der Channel gepflegt? Wie oft werden Inhalte hochgeladen? Und besonders: Wie lange werden Videos im Durchschnitt angesehen? Daher ist einer der wichtigsten Faktoren auch Authentizität.”
Julian Dziki
“Es sollte klar sein, dass der Titel, die Beschreibung, die Schlagworte und das Thumbnail optimiert werden sollten. Wer nun hofft, dass ein optimiertes Video bei Youtube wie von alleine nach vorne steigt, der irrt. Hier sollte vielmehr ein Kanal zu einer bestimmten Thematik aufgebaut werden. Es ist das gleiche wie bei Google, wo eine Webseite sich den Expertenstatus durch viele (gute) Inhalte erarbeitet. Ein Youtube-Kanal dominiert einen Themenbereich, wenn dieser Kanal viele wertvolle Videos liefert.”
Pierre Kurby
“Vor allem auf den Traffic innerhalb der ersten Stunden, nachdem ein Video bei YouTube hochgeladen wurde. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass Videos, die besonders oft nach dem Upload angesehen wurden, recht schnell sowie gut ranken. Den Traffic kann man sich natürlich einerseits über Klick-Kampagnen einkaufen. Andererseits kann es sich absolut lohnen, wenn man sich mittel- und langfristig eine eigene Community an Followern aufbaut. Hat der eigene YouTube-Channel erst einmal viele Fans, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein neues Video von den Followern oft angesehen und damit automatisch besser gerankt wird. Darüber hinaus sollte man möglichst viele Kanäle nutzen, um das Video mit Traffic zu befeuern. Auch wenn bspw. Facebook es lieber mag, wenn Videos dort direkt hochgeladen anstatt nur von YouTube verlinkt zu werden, so kann sich das Einbinden aus der Video-Plattform dennoch sehr lohnen. Hat man zum Beispiel auf Facebook eine größere Community-Plattform, dann kann auch diese dabei helfen, ein Video mit vielen Klicks zu pushen.

Man sollte allerdings auch darauf achten, dass das Video nicht zu langatmig und ein gewisser Spannungsbogen vorhanden ist. Brechen zum Beispiel viele Zuschauer innerhalb der ersten Sekunden das Ansehen des Videos ab, so wirkt sich das negativ auf das Ranking aus.

Fast schon ein alter Hut aber angesichts der enormen Menge an Videos aber ebenfalls sehr wichtig: ein ansprechendes Vorschaubild. Man sollte auf keinen Fall eines der drei automatisch generierten Bilder von YouTube nutzen, sondern sich die Zeit nehmen und ein eigenes Bild erstellen. Ein bisschen Photoshop und ein Gespür für den potentiellen Zuschauer und schon hat man einen Eye-Catcher, der auffällt und zum Anklicken einlädt. Das gilt besonders dann, wenn man noch keine riesige Fan-Gemeinde um sich geschart hat.”
Ronny Marx

“Den Title und die Description. In der Description platziere ich immer zuerst den Link zur Domain. Dieser ist dann auch im zugeklappten Description-Zustand sichtbar.”
Fabian Rossbacher
“Für diese Frage würde ich gerne einen geschätzten SEO Kollegen zitieren: SEO auf YouTube steht laut Video SEO Mastermind Hendrik Unger auf vier Säulen: Channel Trust, Videorelevanz, Nutzerinteraktion und Social Sharing. Er hat vor kurzem bei uns im OnPageMagazin einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema verfasst. Hier findet ihr eine Übersicht der seiner Meinung nach wichtigsten YouTube-relevanten Rankingfaktoren.”
Marcus Tandler
“Natürlich wie in jeder Suche zunächst auf “Relevanz”. Die wichtigen Suchbegriffe müssen in den Video Daten wie Titel, Beschreibungstext, etc. hinterlegt werden und die User Signale hinten raus auch zeigen, dass es genau um dieses Thema geht bzw. das Video eine benutzerfreundliche Qualität mitbringt. User Signale wie Anzahl Views, Verweildauer und Reaktionen (Kommentare, Likes, etc.) sind weitere Rankingfaktoren. Abschließend hat ein YouTube Kanal mit höherer Reputation (Anzahl Abonnenten, Gesamt Video Views, etc.) einen weiteren Ranking-Vorteil.”
Jonas Weber


Was sind deine Erwartungen und Top-SEO-Tipps für 2017?

“Machine Learning könnte bereits 2017 groß kommen. AMP wird ebenfalls ein spannendes Thema, denn 2017 wird entscheiden, ob AMP sich für alle Webseiten (nicht nur News) durchsetzt oder nicht. Meine Tipps sind – wie auch die Jahre zuvor: Baut gute Webseiten, die Euren Usern helfen. Betreibt echtes Marketing anstatt Linkspam und versucht Eure Webseite immer besser zu machen!”
Julian Dziki
“2017 wird das Jahr in dem Assistenten besser werden. Wie in Mister Robot werden Programme uns das Leben erleichtern und Aufgaben abnehmen. Für SEO gilt hierbei die gleiche Herausforderung wie in den vorherigen Jahren: Die Webseite so zu optimieren, dass sie Bedürfnisse erfüllt. Das bedeutet, wenn ich hunger habe, sage ich dies meinem Smartphone “Ich habe Hunger.” Je nach Qualität des Assistenten kann nun das Smartphone mir Restaurants vorschlagen.

SEOs sollten in 2017 (noch) mehr Wert auf Ihre Inhalte legen. Hierbei befolge ich immer folgende Regel: Wird mein geplanter Inhalt besser als die Top10 bei Google? Kann ich diese Frage mit Ja beantworten, so erstelle ich den Inhalt. Kann ich wenig/nichts neues hinzufügen, so brauche ich den Inhalt nicht erstellen.

Ebenso sollten SEOs sich interdisziplinär aufstellen, dass heißt SEO als Einzelinstanz ist nicht genug. Fähigkeiten zur Conversionoptimierung – wie die Beantwortung der Frage: Bei welcher Button-Farbe werden mehr Bestellungen abgeschickt – und die Usability-Optimierung sind wichtige Fertigkeiten für 2017. Ebenso sollte die PR Arbeit nicht vergessen werden; denn eine Erwähnung in der Tageszeitung, der Fachpresse oder ein Auftritt in der Höhle der Löwen katapulitiert das Projekt bei Google nach vorne.”
Pierre Kurby

“Es ist schon fast kein Geheimnis mehr, dass Google immer stärker darauf „achtet“, dass eine Website für mobile Endgeräte optimiert ist. Mit der Einführung und mittlerweile Priorisierung des Mobile-Index wurde hier ein echter Paradigmenwechsel angestoßen. Ich bin mir sicher, dass das auch im kommenden Jahr noch wichtiger wird. Eine mobil-optimierte Website an den Start zu bringen, ist heute kein großes Hexenwerk mehr. Mit WordPress und einem professionellen Theme ist eigentlich eine Responsive-Website mit wenig Aufwand erstellt, bzw. vorbereitet. Es wird in den nächsten Jahren eher darum gehen, wer den (mobilen) Nutzer besser auf der Website „fesseln“ kann. Schnelle Ladezeiten durch eine Reduzierung auf die wichtigsten Elemente sind dabei die Grundlage. Aber auch eine optimierte Usability (z.B. optimale Interaktionselemente) spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Bei größeren Projekten kann es sich lohnen, auch immer mal wieder A/B-Testings, bzw. User-Testings durchzuführen und sich die Meinung von echten Menschen einzuholen.

Ein weiterer wichtiger Trend wird sich 2017 auch im Bereich der transaktionalen Suchanfragen noch stärker etablieren. Es zeigt sich immer mehr, dass Amazon Google den Rang als Produktsuchmaschine abgelaufen hat und diese Tendenz wird weiter an Fahrt aufnehmen. Adwords-Kampagnen sind z.T. enorm teuer geworden und organische Rankings bauen sich immer langsamer auf, bzw. werden durch viele SEA-Ergebnisse verdrängt. Und selbst wenn man es dennoch schafft, seinen Webshop gut bei Google zu platzieren, so wird man häufig den Großteil der Nutzer nicht mehr auf die eigene Website bekommen, da sie bereits bei Amazon gefunden und gekauft haben, wonach sie suchten. Es ist schon erstaunlich, wie wenig Händler aber auch SEO-Agenturen sich dieser Tatsache bewusst sind. Ich bin davon überzeugt, dass es in 3-4 Jahren für 90% der „normalen“ Waren, welche im Internet bestellt werden, nur noch eine Anlaufstelle gibt: Amazon. Man kann das nun gut oder auch schlecht finden, aber die Augen davor verschließen sollte man nicht. Amazon SEO ist genauso wie das „klassische“ SEO kein Hexenwerk und wer sich hier rechtzeitig clever platziert, wird langfristig davon profitieren. Ich kann gerade den Onlinehändlern nur empfehlen, dass man den „Amazon Trend“ nicht unterschätzen sollte. Letztendlich muss man in Sachen Suchmaschinenoptimierung vor allem auf den echten Nutzer achten und sich daran anpassen. In Punkto Produktsuchen wird Amazon immer mehr die Anlaufstelle Nummer 1!

Aus diesem Grund beschäftige ich mich seit circa 2 Jahren sehr intensiv mit dem Thema Amazon Optimierung, da ich einerseits mit intomarkets.com einen Agentur-Service ins Leben gerufen habe und Händler berate, aber andererseits auch selbst als Händler auf Amazon unterwegs bin und hier immer wieder neue Sachen ausprobiere. Im Vergleich zu Google geht das eben in diesem Umfeld nur dann, wenn man selbst Produkte verkauft.”
Ronny Marx

“Natürlich noch mehr organischer Traffic. :-) Spaß bei Seite, ich glaube der Google-Algo ist mittlerweile sehr gut darin geworden zu erkennen, ob eine Page funktioniert oder nicht.

Ich bin grade hin und her gerissen, ob ich das Offpage-Thema überhaup nochmal anfassen soll. Vielleicht 20 Links, aber mehr nicht.”
Fabian Rossbacher

“Ich glaube, dass AMP im nächsten Jahr seinen Siegeszug antreten wird. Natürlich ist AMP nur ein beschnittenes Subset von HTML, aber auf ein zügiges mobiles Surferlebnis optimiert. Die Seitengeschwindigkeit, der „Page Speed“, hat mittlerweile einfach einen sehr großen Anteil an einer positiven mobilen Nutzererfahrung. Niemand wartet gerne auf elend langsam ladende Seiten, schnelle Seiten werden sich auf kurz oder lang durchsetzen. Die Möglichkeiten sind mit AMP zwar aktuell noch etwas rudimentär, aber hier wird ja unermüdlich fleißig weiter gewerkelt. AMP hat sicherlich die Chance ein Quasi-Standard für das mobile Web zu werden. Außerdem ist „swiping“, welches das Durchblättern von AMP Seiten ermöglicht, mittlerweile ein beliebtes mobiles Nutzerverhalten. Mittlerweile werden ja unterem anderem Rezepte in einem AMP Karussell über den normalen Suchergebnissen angezeigt, meiner Meinung nach eine benutzerfreundliche und optisch moderne Bereicherung der Suchergebnisse.

Auch Progressive Web Apps (PWAs) haben meiner Meinung nach großes Potential ein Game Changer im mobilen Web zu werden. Die Vorteile liegen einfach auf der Hand: PWAs sind wie der Name schon sagt „progressive“ und funktionieren daher für jeden Nutzer, ganz egal welcher Browser verwendet wird. PWAs sind „responsive“ und damit Omni-Device Friendly. Dank Service Worker können die Inhalte stets frisch und aktuell gehalten werden und sind sogar offline verfügbar. PWAs sind dank HTTPS Standard sicher und sehen vom Look and Feel her wie eine herkömmliche native App aus, die bei Gefallen mit nur einem Klick auf dem Endgerät installiert werden kann. Der Umweg über einen App-Store entfällt also und man kann neue Nutzer direkt durch die herkömmliche Google Suche für sich gewinnen. Ich kann mir vorstellen, dass Google in der Anlaufphase PWAs prominent in den SERPs platzieren wird, so wie dies aktuell auch schon bei AMP-Seiten der Fall ist – dies ist eine große Chance für ambitionierte SEOs. Auf jeden Fall sollte man 2017 weitere Entwicklungen der Google’schen Firebase Plattform im Auge behalten.

Trotz allem mobile Hype bleibt der Desktop natürlich mindestens genauso wichtig. Ich will auch in Zukunft nicht auf ein reichhaltiges, durch JavaScript und andere Web Development Technologien gepimptes Desktop Surferlebnis verzichten.

Im Bezug auf SEO sehe ich 2017 vor allem das Crawl Budget Management als zentrale Aufgabe moderner SEOs. Im Zeitalter des Pandas, muss das Ziel sein, wirklich nur diejenigen Seiten in den Google-Index zu lassen, die auch wirklich einen Wert für Suchende und das vor allem das Potential haben ein wie auch immer geartetes Suchbedürfnis zu befriedigen. Letztendlich gilt es mit dem Stahlbesen durch die eigene Seite zu kehren und gründlich auszumisten. Darüber hinaus sollte man darauf verzichten durch unnützen Ballast wertvolle Ressourcen zu verschwenden.

Das Thema SEO bleibt also auch 2017 wieder spannend. In diesem Sinne: Happy optimizing :-)”
Marcus Tandler

“Meiner Meinung nach wird der ‘Linkkauf’ nach dem Penguin Refresh wieder seine Renaissance erleben. Die SEO Szene hat in diesem Punkt leider nichts dazu gelernt und zeigt sich hier sehr unkreativ. Bis es dann mal wieder knallt, es ist einfach nicht nachhaltig. Auch kopieren aktuell wahnsinnig viele SEO’s Erfolgsmodelle wie vergleich.org anstatt selbst kreativ zu werden. Viele Amazon Affiliates werden Penalties erhalten, schon jetzt hat sich Google öffentlich über Low-Quality Keyworddomains beschwert, das ist eine klare Warnung.

Googles Ziel ist es in den Suchergebnissen 10 verschiedene Ergebnisse zu präsentieren. Wer hier zur unkreativen CopyCat wird, hat schon verloren. Ich wünsche jedem, dass er 2017 seine Alleinstellungsmerkmale zu Wettbewerbern heraus arbeitet und diese gut vermarktet. Wer das erfolgreich schafft, hat die perfekte Grundlage geschaffen, um mit einem soliden SEO Handwerk vielversprechende Ergebnisse zu erzielen.

User Signale (AI) & Mobile (primary Index) werden definitiv noch wichtiger.”
Jonas Weber

Fazit

Im SEO-Bereich bleibt es spannend. Immer noch sieht man teilweise hanebüchene Ranking-Erfolge, die zeigen, dass Google noch nicht so intelligent ist, wie manche denken. Dennoch entwickelt sich viel und wer langfristig erfolgreich sein will, muss umdenken.

Der Content steht im Mittelpunkt, aber auch da gibt es eine Menge Dinge, auf die man achten bzw. die man optimieren muss. Tools können dabei helfen, aber man muss die Erkenntnisse auch umsetzen.

Ich finde es jedenfalls gut, dass mehr und mehr die Qualität der Inhalte zählt, auch wenn es noch ein weiter Weg ist, bevor nur noch der Content wichtig ist.

Was sind eure wichtigsten Erfahrungen im SEO-Bereich aus 2016 und eure Erwartungen für 2017?

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14 Gedanken zu „SEO, Onpage, Offpage, Tools und mehr – 6 Experten-Prognosen und Tipps für 2017“

  1. Wow, vielen Dank für diese reichhaltige Zusammenstellung von Expertenmeinungen! Finde solche Einschätzungen von Profis immer sehr hilfreich. So lässt sich die eigene SEO-Strategie überdenken, korrigieren und erweitern. Äußerst hilfreich finde ich auch die Erwähnung der beliebtesten SEO-Tools! Coole Sache!

    Antworten
  2. Es sind einige interessante Meinungen, auch wenn ich nicht alle Teile. Das mit den Tools ist tatsächlich interessant – hier muss ich mir mal einige auf meine ToDo-Liste schreiben und genauer ansehen.

    Besonders interessant finde ich die Erfahrung von Fabian, die er mit Adwords und den daraus resultierenden Usersignalen gemacht hat. Diese Diskussion gab es ja schon einige male. Hier hat sich scheinbar gezeigt, dass es funktionieren kann.

    Antworten
  3. Hallo Peer,
    klasse und informatives Interview das du da zusammengetragen hast. Einige Punkte sind dabei, die ich zwar “am Rande gestreift” hatte, aber noch immer nicht “ganz auf dem Schirm”.

    Meine ToDo-Liste für dieses Jahr ist gerade ein gutes Stück länger geworden. Mich hätte es noch gefreut, zu jedem der Punkte auch deine eigene Meinung zu lesen ;)

    Wie Lukas finde ich auch die Erfahrung von Fabian, die Usersignalen nur durch Adwords zu erzeugen hoch interessant. Leider habe ich (wie viele andere Affiliates sicher auch) nicht das nötige Kapital, um gleich mit 5-Stelligen Summen “um mich zu werfen”. Dennoch bietet sich das für ein geplantes Projekt sehr gut an. Ich bin gespannt, wie sich das dann auswirken wird.

    Schönen Gruß

    Antworten
  4. Vielen herzlichen Dank für diesen interessanten Beitrag. Ich konzentriere mich schon lange verstärkt auf den Content und Alt-Texte. Das ist bis dato zielführend und kann ich jedem nur ans Herz legen.

    Antworten
  5. Tolle Zusammenstellung.
    Für mich als Hundeblogger waren besonders die Antworten von Fabian Rossbacher interessant, denn der erwähnte Onlineshop für Tiernahrung ist auch bei uns Tierbloggern schon bekannt.

    Antworten
  6. Immer wieder spannend zu hören, welche Meinungen und Ansichten andere SEOs haben. Besonders die unterschiedlichen Ansätze und diskutierten Schwerpunkte hinsichtlich On- und Offpage sind immer wieder ein Thema. Doch gerade der letzte Betrag von Jonas Weber wird denke ich dieses Jahr stark in den Fokus geraten. Die Flut an Webseiten, besonders an Nischenseiten, ist im letzten Jahr auf einem neuen Höhepunkt angekommen, gefühlt zumindest, wenn man sich mal durch die Google-Suche klickt. Ich bin gespannt, wie Google damit umgeht und ob die Erstellung einer Brand wirklich das Mittel sein wird, um sich durchzusetzen.

    Antworten
  7. Zitat: “„Wir haben dieses Jahr zum ersten mal einen größeren 5 stelligen Betrag im Monat für Adwords ausgegeben. Das Offpage-Thema haben wir überhaupt nicht berücksichtigt und nur onpage optimiert. Nach 3 Monaten hat der Onlineshop über 100 organische Besucher von Google jeden Tag. Content + Usersignals reichen absolut aus. Wir sind in einem sehr kompetitiven Bereich (Tiernahrung) unterwegs.”

    Vielleicht bevorteilt Google auch nur Adwords-Kunden und Ihr reimt Euch was zusammen? Man kann derzeit sehr, sehr misstrauisch werden.

    Antworten
  8. Vielen Dank für die hilfreichen Tipps.

    Leider muss ich bei den Punkten Mobile Optimierung + Page Speed total dagegen sprechen. Ich optimiere meine Nischenseite schon seit Monaten und auf Platz 2 im Google Ranking hängt eine Seite die bei Pingdom eine

    Load Time von 6.61 und generell nicht Mobile Optimiert ist. Meine Seite dagegen hat in allen Punkten Grüne Ergebnisse…. Frag mich echt, wann Google endlich diese lamer Seiten rauskickt….

    Antworten
  9. Meine Empfehlung: Volle Konzentration auf absolut ÜBERGEILEN Inhalt. Wer den besten Inhalt hat, gewinnt (früher oder später). Ich selber ranke ohne viele Backlinks mit der Strategie immer ganz weit oben. In diesem Sinne. Frohes 2017 euch allen! Moritz

    Antworten
  10. AMP wird 2017 ganz groß werden. Derzeit wird es zwar von vielen nicht ernst genommen, aber das wird sich noch ändern. Spätestens wenn die CTR für AMP-Seiten in den SERPS steigt.

    Antworten
  11. hallo peer,

    eine tolle und sehr informative seite mit sehr viel komprimierten meinungen zu DEN wichtigen seo-themen!

    ich kenne einige der genannten tools nicht und freu mich auf eine nähere untersuchung.
    persönlich glaube ich nicht an den großen siegeszug von amps und finde auch die gebetsmühlenartige wiederholung des credos nach dem überdrübergeilen content etwas übertrieben. jedem sollte klar sein, dass minderwertiger content definitiv nix bringt aber es bleibt zu bedenken, was passiert wenn wirklich jeder sehr guten content liefern würde… wen rankt google dann nach vorne?

    die sichtbarkeit steigt halt auch mit inhalten, die wohl eher “mitschwimmen” und “nischen” sind nicht für jedes unternehmen zu besetzen (weil nicht in einer nische angesiedelt).

    sehr interessant fand ich den beitrag über die rolle amazons in der suche! wenn ich an mich selbst denke – wenn ich etwas kaufen will von dem ich weiß, dass amazon es hat, gehe ich schnurstracks zu amazon und finde IMMER das passende…

    danke für den tollen beitrag / die tolle seite!

    lg rudolf

    Antworten

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