Wie viel Zeit sollte man in SEO investieren? Tipps und Erfahrungen

Wieviel Zeit sollte man in SEO investieren?Über die Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird heftig diskutiert.

Manche halten SEO-Maßnahmen für unverzichtbar, andere sehe darin eher Manipulations-Versuche, die heute nicht mehr notwendig sind.

Deshalb gehe ich in diesem Artikel der Frage nach, wie viel Zeit mal als Selbständiger im Netz in die Suchmaschinenoptimierung investieren sollte.

Wie viel Zeit sollte man in SEO investieren?

TarifCheck24 Kredit Hammer
Werbung

Die Arbeitszeit ist für Existenzgründer und Selbständige knapp. Das gilt natürlich auch für jene, die sich online selbständig machen und z.B. mit einem Online-Shop, Affiliate-Websites oder einem Blog versuchen Geld zu verdienen.

Deshalb muss man gut abwägen, wie viel Zeit man in welche Arbeiten investiert, um am Ende das bestmögliche Ergebnis zu erhalten.

Um klären zu können, wie viel Zeit man in SEO-Maßnahmen investieren sollte, muss erstmal klar sei, welche Bedeutung die Suchmaschinen-Optimierung heute noch hat.

Bedeutung von SEO heute und in Zukunft

Der Begriff SEO hat bei vielen Menschen einen negativen Ruf. Dabei heißt Suchmaschinenoptimierung an sich ja erstmal nichts anderes, als die eigene Website optimal für Google (und andere Suchmaschinen) erfassbar zu machen.

Allerdings gehörten in der Vergangenheit schon immer auch Maßnahmen dazu, die manipulativ waren. Es geht also nicht nur darum die bestehenden Inhalte optimal zu präsentieren, sondern durch unerlaubte Maßnahmen die eigenen Seiten höher ranken zu lassen, als es diese eigentlich verdient hätten.

Und so ist es auch nicht sehr verwunderlich, dass viele Gründer eher nichts von SEO halten.

Das ist aber ein Fehler, denn die grundlegenden und auch von Google erlaubten SEO-Maßnahmen haben noch heute einen sehr positiven Effekt. Das betrifft vor allem die OnPage-Maßnahmen, welche die eigene Website und die eigenen Inhalte betreffen.

Hier kann man mit relativ wenig Aufwand (und z.B. durch Unterstützung von Plugins wie wpSEO) dafür sorgen, dass Google die eigenen Inhalte und Seiten deutlich besser einstuft. Und dabei geht es nicht darum Müll nach oben zu pushen, sondern das optimale für die eigenen guten Inhalte herauszuholen.

Auch in Zukunft wird SEO wichtig bleiben, aber dank der Anstrengungen von Google werden es SEO-Tricksereien immer schwerer haben.

WERBUNG
100 % mehr Besucher für deine Website! SEO Coach und Ex-Google Mitarbeiter Jonas Weber bietet über 15 Jahre SEO Know-how. In seinem Online-Kurs verspricht er 100% mehr Besucher. Spare 50 € mit dem Code SIN50 seo-kurs.de

Mehr Zeit für Content oder SEO?

Das hat schon heute zur Folge, dass man gute Inhalte braucht, um online erfolgreich zu sein.

Guter unique Content ist die beste SEO-Basis und stellt zudem die beste “Versicherung” für zukünftigen Erfolg dar.

Deshalb sollte man deutlich mehr Zeit in die Erstellung von Inhalten investieren und sich nicht so lange damit aufhalten SEO-Maßnahmen umzusetzen, vor allem wenn es sich um nicht erlaubte hält. Ein paar Backlinks* zu Beginn setzen ist sicher Okay. Wer aber ständig nur auf der Jagd nach neuen Backlinks ist, sorgt nicht gerade für eine stabile Basis für die Zukunft.

Ich gehe stark davon aus, dass Google noch besser darin wird zu erkennen, was wirklich gute Inhalte sind und damit auch die Bedeutung von Backlinks geringer werden wird.

Zudem hat man in vielen Branchen, wie z.B. bei Online-Shops, einen sofortigen Vorteil, wenn man sich verstärkt um den Content kümmert, da die meisten Konkurrenten dies noch vernachlässigen.

Wer dagegen einen Blog oder eine andere Inhalts-getriebene Website betreibt, setzt sowieso schon sehr stark auf Inhalte.

Zudem muss man sagen, dass die wesentlichen OnPage-Maßnahmen sowieso recht schnell in Fleisch und Blut übergehen. Ich denke heute kaum mehr darüber nach, wenn ich ein Artikel schreibe, sondern es geht von allein.

Geld statt Zeit?!

Eine Alternative ist es, stattdessen Geld in die Hand zu nehmen.

Man investiert also nicht die eigene Zeit, sondern kauft SEO-Leistungen ein.

Das kann durchaus Sinn machen, vor allem bei nicht so content-getriebenen Websites (z.B. Shops), die zudem noch einen sofortigen und deutlich messbaren Return of Investment haben.

Allerdings sollte man auch hier beachten, dass SEO seine Zeit braucht. Man rankt nicht über Nacht ganz oben in Google, egal ob man selbst Zeit investiert oder Geld ausgibt.

So habe ich über meine Erfahrungen bzgl. der Dauer für gute Rankings* erst letztens etwas geschrieben.

Es muss sich rechnen

Unter dem Strich steht für Selbständige ganz klar, dass sich die SEO-Maßnahmen rechnen müssen.

Dazu kalkuliert man die Steigerung der Einnahmen, die SEO-Maßnahmen wahrscheinlich bringen und stellt diese den Kosten gegenüber.

SEO-Maßnahmen können verschiedene Faktoren positiv beeinflussen. Besucherzahl, CTR, Conversion-Rate und mehr. Entsprechend schwer ist es, dies im Voraus zu kalkulieren. Rechnet man dann noch dazu, dass sich SEO-Maßnahmen nicht sofort, sondern eher längerfristig auswirken, ist es nicht so einfach.

Zudem sollte man einrechnen, welches Risiko bestimmte nicht erlaubte Maßnahmen mit sich bringen.

Am besten ist es deshalb, wenn man anfangs eher kleinere SEO-Maßnahmen vornimmt und deren Auswirkung misst. Dann bekommt man wirklich genaue Zahlen für das eigene Business und kann beurteilen, ob sich die Investition von noch mehr Zeit (oder Geld) auszahlt.

Meine Empfehlung

Ich selbst investiere relativ wenig Zeit in SEO-Maßnahmen, sondern stecke diese lieber in Inhalte. Das mache ich bei meinen Blogs genauso wie z.B. bei Nischenwebsites.

Um die Website zum Start etwas zu pushen, gehe ich zwar die eine oder andere SEO-Maßnahmen (z.B. Backlinks) an, aber langfristig investiere ich nur noch sehr wenig Zeit in die Suchmaschinenoptimierung, hauptsächlich nur die üblichen OnPage-Optimierungen beim Schreiben von Texten.

Ich halte die Konzentration auf den Content (Text, Audio, Bilder und Video) für die beste Zukunftsinvestition. Dieser Weg ist meiner Meinung nach am nachhaltigsten und der sicherste, um langfristig online Erfolg zu haben.

Allerdings mag das sicher auch der aufwändigere sein, aber wer primär über SEO-Tricks versucht erfolgreich zu sein, wird meist früher oder später Probleme mit Google bekommen.

Eure Tipps und Erfahrungen

Wie viel Zeit investiert ihr in SEO-Maßnahmen und wie ist bei euch das Verhältnis zwischen SEO und Content?

Oder spielt vielleicht sogar Social Media bei euch mittlerweile die wichtigste Rolle?

Kostenloser Newsletter mit Tipps, Beispielen, Einblicken ...

  • Für den Versand unseres Newswletters nutzen wir rapidmail. Mit deiner Anmeldung stimmst du zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Die Anmeldung erfolgt mit Hilfe des sogenannten Double-Opt-Ins. Dabei erhältst du eine Mail, in der du einen Bestätigungslink für den Newsletter findest. Nur wenn du diesen anklickst, wird deine Mail in den Newsletter-Versand aufgenommen.
    Weitere Informationen zum Newsletter-Versand, den Datenschutzmaßnahmen, Statistiken und deinen Rechten findest du in der Datenschutzerklärung.



Business Ideen
Werbung

20 Gedanken zu „Wie viel Zeit sollte man in SEO investieren? Tipps und Erfahrungen“

  1. In der Regel setze ich anfangs nur einige wenige Backlinks auf komplett neue Seiten. Danach mache ich eigentlich so gut wie gar nichts mehr. Ich habe teilweise Seiten mit Top 10 Rankings, die nicht einmal 20 Backlinks haben. Ich denke, dass man allein durch neuen Output gute Signale setzt, die das Ranking auch gut beeinflussen. Neuerdings versuche ich noch den ein oder anderen Artikel mit einem kleinen Budget über Facebook zu verbreiten. Aber dazu habe ich bisher keine stichhaltigen Ergebnisse.

    Antworten
  2. Ich schätze die Situation ähnlich wie du ein. In Zukunft wird die Bedeutung von Backlinks weiter sinken, auch wenn das viele SEOs ungern hören. Ein bisschen Starthilfe ist in diesem Bereich nicht verkehrt, ich investiere allerdings nicht viel Energie und Zeit in den Offpage-Bereich. Viel wichtiger ist es, wenn die eigene Site super Onpage-Optimiert (nicht überoptimiert) ist.
    Allein damit hat man schon genug zu tun. Zudem untermauert eine saubere Site den eigenen guten Content.
    Für meine eigenen Projekte brauche ich kaum Offpage-Maßnahmen. Ich lege ganz klar den Fokus auf Onpage-Optimeirung, schon bei der Planung.

    Antworten
  3. Also mich nervt es gerade gewaltig, wie alle den achso tollen Content loben. Starke Backlinks pushen immer noch enorm, Blogartikel kaufen bringt immer noch total viel und wer nur tolle Artikel schreibt, wird noch lange nicht bei Google gefunden. Das mag für all die großen funktionieren, aber wer noch klein ist oder neu anfängt, darf auch den Backlinkaufbau nicht vergessen, ganz egal ob die irgendwann wertlos werden.

    Antworten
  4. Früher habe ich mir sämtliche tipps angeeignet und umgesetzt aber ohne Erfolg. Seit über einem Jahr heißt für mich Seo eigentlich nur noch Artikel schreiben und das wars.

    Antworten
  5. Viel Zeit muss man nicht unbedingt in SEO Tätigkeiten stecken. Für WordPress und Co. gibt es einige Automatisierungstools. Steckt man lieber Zeit in die Einstellungen, klappt das ganz gut.

    Wer mit einer Eigenkreation arbeitet, kann da sehr viel mehr rausholen. Es ist nur einmal investierte Zeit, die sich nach jedem Artikel bezahlt macht.
    Content bleibt nunmal troztdem King, auch im Jahre 2014. Ich denke so viel mehr wird sich an dieser misere auch in Zukunft nicht ändern. Für Webmaster ist es eher wichtig, programmieren zu lernen ;).

    Antworten
  6. Grundsätzlich ist das schon richtig, sich mehr auf die Inhalte zu konzentrieren. Gute Inhalte wird man immer brauchen, sonst werden die Besucher sowieso nichts mit der Seite anfangen können, insofern ist die Zeit die man in die Inhaltserstellung steckt immer gut investiert.

    Bei backlink-Aufbau weiß man halt nie: bringt mir das jetzt kurzfristig was und hat es auf lange Sicht nicht vielleicht sogar Nachteile? Das Problem ist halt, dass man aber eine bestimmten Projektgröße dennoch nicht daran vorbei kommt, massiv Backlinks aufzubauen (mit welcher Strategie auch immer). Und da wird es dann richtig teuer, weil die Free-For-All-Links in diesen Bereichen nicht mehr wirklich ziehen.

    Bei kleineren Projekten finde ich die hier besprochene Strategie durchaus für geeignet, indem man nur ein paar kleinere Backlinks setzt und sich ansonsten auf die Content-Erstellung konzentriert.

    Antworten
  7. Kommt ja auch ein bisschen darauf an, was man unter SEO versteht, dass hat sich ja auch inzwischen gewaltig geändert. Aber ich geb dir schon recht, auch bei mir ist es inzwischen so, das ich den klassischen SEO-Aufgaben eher weniger Bedeutung zu kommen. Onpage sollte natürlich alles stimmen und Offpage mal immer wieder ein bisschen was machen, das wars dann aber.

    Antworten
  8. Zitat: “Ich schätze die Situation ähnlich wie du ein. In Zukunft wird die Bedeutung von Backlinks weiter sinken, auch wenn das viele SEOs ungern hören.”

    Das ist schlicht und ergreifend nicht richtig und das kann ich dir als professioneller SEO versprechen. Der Erfolg von Google basiert im Wesentlichen auf der Annahme, dass Backlinks eine Emfpehlung darstellen und Google wäre wahnsinnig, diese Innovation über Bord zu werfen. Alles was Google in den letzten Updates im Bereich Linkbuilding verändert hat, war, dass Linknetzwerke abgestraft wurden und natürliches / kontinuierliches Linkwachstum belohnt wurde – Backlinks sind also so wichtig wie nie. Wer wenig Ahnung von SEO hat, sollte von Linkbuilding am besten die Finger lassen, da die Seite sonst schnell im Nirvana landet. Content ist natürlich immer noch King aber ohne Backlinks lässt man einen sehr großen Teil des Potentials liegen – so siehts aus und nicht anders.

    Toller Artikel, Peer, wie gewohnt ;)

    Antworten
  9. @ TecReflex
    Ich gehe auch nicht davon aus, dass Backlinks völlig unwichtig werden, aber deren Bedeutung hat schon abgenommen, wenn man mal 4 oder 5 Jahre zurückschaut. So kann man eine Website heute auch sehr gut mit OnPage-Optimierungen nach vorn bringen, auch wenn sie ohne Backlinks nicht das volle Potential ausschöpfen wird.

    Und natürlich weiß Google, wie viel da manipuliert wird. Deshalb bin ich mir sicher, dass Google intensiv nach Alternativen sucht.

    Antworten
  10. Na ja, bei Onkel Google und Co. arbeiten zehntausende Menschen, die ziemlich genau wissen was sie machen. Nur gute Inhalt werden sich auf Dauer bezahlt machen. Schlechte werden eh von den Lesern abgestraft. Und was eine gute Webseite ausmacht? Da gibt es auch Möglichkeiten ohne Ende. Aber die Suchmaschinen sind auf dem richtigen Weg. Und BONBONS in Form von Backlinks kommen von alleine. LG Pepe

    Antworten
  11. @Peer Ich denke das Backlinks immer noch das Nummer 1 Kriterium sind. Wenn man die besseren Backlinks im Vergleich mit der Konkurrenz hast, rankst du vor ihnen. Allerdings hat Google bei vielen Keywords wirklich den Fokus etwas verschoben und beispielsweise bewirkt das bei E-commerce Keywords nur noch Shops vorne Ranken. Über die Frage ob Google das mit Brand-Kriterien (Domain-Trust) oder mit On-Page oder einer Kombination aus beiden erreichen, lässt sich nur spekulieren.

    Antworten
  12. @TecReflex wer so träumt wie du wird irgendwann das böse Erwachen haben. Natürlich basiert der Erfolg von Google auf der Annahme das Links Empfehlungen sind. Allerdings musste Google auch feststellen, dass diese Empfehlungen ganz leicht zu manipulieren sind. Also was macht ein Unternehmen? Es macht es immer schwerer zu schummeln und irgendwann, wenn die Zeit reif ist, wird dieses Rakingkriterium von einem anderen abgelöst, das man eben nicht so einfach manipulieren kann. Und das wird Google bestimmt machen, Google selbst hat doch schon gesagt, dass man damit experimentiert Links gar nicht mehr oder nur noch sehr schwach zu werten. Momentan sind einfach die Ergebnisse noch zu schlecht, aber das wird sich durch die ganze Datensammelerei auch irgendwann mal ändern. Wann das ist, kann ein Außenstehender wohl nicht sagen, ob in fünf Jahr oder 10 oder noch länger, irgendwann wird es aber soweit sein.

    Ich finde es übrigens schon ein bisschen arrogant, wenn man meint als “professioneller SEO” irgendetwas versprechen zu wollen, was nicht mal in der eigenen Hand liegt.

    Meiner Meinung nach werden in Zukunft die Besucher im Mittelpunkt stehen und nicht irgendwelche exterenen Faktoren, die angeblich für die Meinung der Besucher stehen sollen. Dies ist aber nur meine Meinung und versprechen werde ich nichts ;)

    Antworten
  13. Hallo Peer, seit etwa 4 Monaten arbeite ich jetzt als freelancer. Als erstes im Bereich SEO. Das schien mir am Anfang sehr lukrativ und interessant zu sein. Ich verfolge seitdem die Entwicklung. Zum Beispiel auch das xovilichter gewinnspiel. Ich hatte am Ende das gefühl, dass der Gewinner eher getrickst hat, als dass er hammer content erschaffen hat. Aus dem Grund schließe ich mich deiner Meinung an: guter content wird vielleicht nicht gleich belohnt, aber auf dauer schon. Ich werde deswegen, viel mehr auf qualität achten und diese Offpage geschichte sein lassen. Das kommt bei gutem Content von allein. Gespaltene meinungen vielleicht. Aber das ist halt meine ;-)
    Samuel

    Antworten
  14. @WebWorker:

    Glaub mir, ich habe genug Erfahrung, um beurteilen zu können, was ich versprechen kann und was nicht. Auch wenn ich dir in dem Punkt zustimme, dass Besuchersignale immer wichtiger werden, werden Backlinks nie unwichtiger werden. SEOs sagen seit Jahren schon, dass es in naher Zukunft keine Backlinks mehr geben wird und was hat sich geändert? Nichts.
    Google würde wohl kaum so viel Zeit und Energie in das Erkennen von schlechten Links und das Abwerten von Linkkauf-Seiten stecken, wenn sie ernsthaft darüber nachdenken würden, Backlinks nicht mehr werten zu lassen.
    Wenn ich mir aber deine Seite SEO-technisch so ansehe, fürchte ich, dass du erst noch etwas dazulernen solltest, bevor du andere SEOs als “arrogant” bezeichnest.

    Antworten
  15. @TecReflex Erstmal vor ab, meine Seite ist seotechnisch bisher überhaupt noch null von mir optimiert, dennoch danke für die Blumen. Aber wir müssen das wirklich nicht auf der persönlichen Schiene klären …

    Natürlich versucht Google momentan schlechte Links zu erkennen, Linkkauf abzuwerten usw. Was sollen sie auch sonst anderes tun? Irgendwie müssen sie ja schauen, dass ihr System nicht zugespammt wird. Google ist aber auch nur unter Zugzwang weil eben der Algorithmus noch momentan diese Schwäche hat.

    Ich versteh auch nicht wie du dir das vorstellst, dass Google einmal in die Hände klatscht und schon sind die Links aus dem Algo verschwunden? Wie du schon selbst gesagt hast, sind/waren die Links der elementare Baustein des erfolgreichen Suchalgorithmus durch den Google so groß geworden ist. So eine Säule reißt man nicht einfach ein, die trägt man nach und nach ab und schaut, dass das Konstrukt dann auf anderen Säulen stehen kann. Das kann Jahre aber auch Jahrzehnte dauern und vielleicht klappt es auch nicht. Aber soweit ist man doch noch gar nicht.

    Meinetwegen kannst du so viel versprechen wie du willst, ob du es aber hälst ist eine andere Sache. So lange du dich nicht mit Larry und Sergey persönlich austauschst finde ich solche Versprechen, gerade gegenüber Kunden, einfach nur irreführend. Gerne kannst du mir hier aber auch mal stichhaltige Argumente nennen die für deine These sprechen. Es ist aber keine Begründung, dass Google es nicht machen wird, weil Google es bisher noch nicht getan hat ;)

    Antworten
  16. @WebWorker:
    Habe ich denn irgendwelchen Kunden hier irgendwas versprochen â la in 4 Wochen auf Top 1? Ja? Dann lies meinen Kommentar bitte nochmal sorgfältig durch.
    Des weitern gilt was ich vorher gesagt habe: Ich sehe nicht ein, hier noch weiter zu diskutieren, wenn du eine ausführlichere Stellungnahme willst, kann ich dir meinen Blog empfehlen, speziell diesen Artikel:

    http://tecreflex.de/suchmaschinenoptimierung-ohne-backlinks/

    LG

    Antworten
  17. Es ist ja normal, dass es unterschiedliche Ansichten gibt.

    Ich denke ja auch nicht, dass Backlinks unwichtig werden, sehe aber schon jetzt, dass ihre Bedeutung etwas gesunken ist.

    Was die Zukunft aber wirklich bringt, weiß heute noch keiner.

    Antworten
  18. @TecReflex
    Zugegeben, dass mit dem Kunden habe ich einfach mal reininterpretiert (aber nicht so verfälscht wie du das darstellst), allerdings wüsste ich auch nicht warum du bei einem Kunden einen anderen Ton anschlagen solltest, wenn du schon hier so selbstsicher auftrittst (von wegen du weißt welche Kriterien für Google in zehn Jahren noch wichtig sind – und das ganz sicher!). Sollte dem nicht so sein, entschuldige ich mich natürlich für die Aussage, wobei ich diese ohnehin allgemein gemeint hatte, wenn man so mitbekommt, was Kunden alles so versprochen bekommen …

    Das du hier nicht weiter diskutieren möchtest finde ich schade, aber vielleicht ist das auch der falsche Ort dafür.

    Aber wenn du schon auf deinen Artikel hinweist, kann ich mir ein Zitat daraus leider nicht verkneifen: “Natürlich haben sich auch andere Analyseaspekte von Websites innerhalb des Algorithmus verändert und verbessert, ich kann mir jedoch kaum vorstellen, dass der Google Bot auf die wertvolle Informationsflut durch Backlinks verzichten könnte. Zumindest nicht, solange die link-technische Umgebung im Internet dies erlaubt.”

    Knackpunkt deiner Aussage ist natürlich der letzte Satz. Nichts anderes sag ich die ganze Zeit, also sind unsere Meinungen vielleicht doch näher beieinander, als das hier rüberkommt. Da du aber nicht weiter diskutieren möchtest, werden wir das wohl nie herausfinden ;)

    Antworten
  19. Peer, dass war wieder ein sehr guter Artikel und genau zur rechten Zeit. Ich habe mir in letzter Zeit auch immer mehr Gedanken darüber gemacht, wo ich meine Zeit und Energie hinstecke. Backlinks und andere SEO Maßnahmen sind richtig und sollten auch gemacht werden. Aber der Content bringt am Ende den Interessenten und damit auch den Kunden. Ich habe aus diesem Grund es bei mir jetzt umgedreht (zeitlich gesehen). Also mehr Artikel und nur noch das SEO was wirklich was bringt. Und plötzlich geht’s wieder nach oben.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar