12 Tipps, wenn die Besucherzahlen stagnieren

Wenn man regelmäßig neue Inhalte auf der eigenen Website oder dem eigenen Blog veröffentlicht, stehen die Chancen nicht schlecht, dass es auch ein stetes Besucherwachstum gibt.

Doch was ist, wenn die Besucherzahlen nicht mehr steigen und es einfach nicht mehr vorwärts geht?

Das kann recht frustrierend sein. In diesem Artikel gebe ich 12 Tipps, was man gegen stagnierende Besucherzahlen machen kann.

Gründe für stagnierende Besucherzahlen

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Bevor ich zu den Tipps komme, möchte ich erstmal ein paar Worte zu den möglichen Gründen für eine Stagnation des Traffics verlieren.

Die folgenden Gründe sehe ich häufiger, wobei das aber auch nur eine Auswahl ist und es sicher noch den einen oder anderen Grund mehr geben kann.

  • Kommen und gehen der Leser
    Es ist auf vielen Websites ein normales Phänomen, dass man ein Kommen und Gehen der Leser hat. Das bedeutet, dass neue Leser durch bestimmte Inhalte oder z.B. kostenlose Downloads etc. angelockt werden, diese dann aber auch wieder verschwinden und nicht wiederkommen.

    Dadurch stagnieren die Besucherzahlen, denn auch wenn man durch Marketing etc. viele neue Leser gewinnt, so gehen viele auch wieder weg und kommen nicht wieder. Das Ergebnis ist eine Stagnation.

    Diesem Effekt kann man allerdings entgegenwirken, wie ich in den Tipps weiter unten erläutern werde.

  • natürliche Sättigung erreicht
    Es kann durchaus vorkommen, dass man mit seiner Website eine natürliche Sättigung erreicht hat. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man eine konkrete Nische bedient und die potentielle Besucherzahl, die sich für das Thema interessiert, relativ überschaubar ist.

    Irgendwann hat man alle wichtigen Aspekte dieses Themas in Artikeln behandelt und in Google “alle” Top-Position inne. Dann ist es tatsächlich so, dass es einfach nicht mehr potentielle Leser gibt.

    In der Praxis wird es zwar kaum dazu kommen, dass man alle potentiellen Besucher bereits erreicht hat, aber teilweise kann es schon so sein, dass man für die eigenen Möglichkeiten einfach nicht mehr Leser erreichen kann. Allerdings ist so eine Sättigung nie absolut und es gibt einige Tipps, wie man das umgehen kann.

  • Konkurrenz wächst
    Neue und/oder wachsende Konkurrenz kann ebenfalls ein Grund dafür sein, dass die Leserzahlen nicht steigen. Hier hebt sich dann meist der positive Effekt durch neue Inhalte etc. und der negative Effekt durch stärkere Konkurrenz z.B. in Google gegenseitig auf.

    Das bedeutet, dass man zwar an sich ein Wachstum hätte, da man Zeit investiert und neue Themen behandelt, aber die Konkurrenz an anderer Stelle dieses Wachstum wieder “auffrisst”.

  • Technische Probleme
    Es kann durchaus auch technische Gründe haben, dass die Besucherzahlen auf einem Niveau verharren. Lange Ladezeiten oder Website-Fehler schrecken einen Teil der Leser ab.

    Auch ein veraltetes Layout oder fehlende Features (die die Konkurrenz z.B. anbietet) können dafür sorgen, dass man trotz wachsendem Interesse am Thema selbst und neuer Inhalte einfach nicht mehr Besucher bekommt.

  • Problem mit dem Thema
    Ein anderes Problem hat mit dem Thema der eigenen Website oder des eigenen Blogs zu tun.

    Geht Interesse am Thema selbst zurück, dann bringen die besten SEO-, Marketing- und Content-Maßnahmen meist nicht viel, sondern können höchsten dafür sorgen, dass er Traffic ungefähr gleich bleibt.

    Den Verlauf des Interesses an einem Thema kann man z.B. mit Google Trends analysieren.

  • mangelnde Motivation
    Natürlich kann es auch am Website- bzw. Blog-Betreiber selber liegen, dass die Besucherzahlen stagnieren. Zurückgehende Motivation und damit sinkende Anzahl an neuen Artikeln, weniger Vermarktung etc. sind nach einigen Jahren oft ein Grund für die Stagnation.

Wie man sieht, kann es verschiedene Gründe geben, warum der Traffic einer Website stagniert. Bevor man damit beginnt einzelne Tipps umzusetzen, sollte man auf jeden Fall erstmal die möglichen Ursachen analysieren.

Entsprechend den gefundenen Ursachen machen manche Tipps mehr Sinn als andere.

12 Tipps, wenn die Besucherzahlen stagnieren

Im Folgenden liste ich verschiedene Tipps auf, wie man einer Stagnation bei den Besucherzahlen entgegenwirken kann.

neue Themenbereiche
Ich hatte ja bei den Gründen für die Stagnation geschrieben, dass es durchaus sein kann, dass man bei einem Thema einfach das Maximum an Lesern erreicht hat. Mal abgesehen davon, dass das eher selten passiert, kann man mit einer einfachen Methode dieses Problem beseitigen: Man behandelt einfach zusätzliche neue Themen.

Hat man z.B. einen Blog über Fussball, könnte man neben der Bundesliga weitere deutsche Ligen, internationale Ligen, Nationalmannschaften etc. behandeln.

Ich habe diese Technik in meinen Blogs auch immer wieder angewendet, wobei man darauf achten sollte, dass es trotzdem passend ist. Auf einem Blog über “Autoreparatur” bringt es wenig, wenn man das Thema “Stricken” neu aufgreift.

“An den Rändern” des bisherigen Themas finden sich aber meist eine Menge neue Themen, die man behandeln kann.

Idealerweise handelt es sich dabei um sogenannte “blaue Ozeane”. Das bedeutet, dass diese Themen nicht zu stark von der Konkurrenz beherrscht werden und man recht schnell gute Google-Positionen dafür erreichen kann.

Longtail nutzen
Nach meiner Erfahrung kann man ein Thema allerdings nie wirklich zu 100% abgearbeitet haben. Es gibt so viele Longtail-Anfragen, die User in Google eingeben und immer wieder kommen neue dazu.

Das bedeutet, dass man auch bei seinem Hauptthema immer wieder nach speziellen Aspekten suchen sollte. Solche Longtail-Themen bringen allerdings nicht so viele Besucher, so dass man abwägen sollte, ob man sich um solche Longtail-Artikel kümmern sollte oder ob man doch lieber ein neues Thema (Tipp vorher) aufgreifen sollte.

Um den Longtail abzugreifen eignet sich z.B. ein Blog ganz gut, in dem man viel besser kleine Artikel zu speziellen Themen veröffentlichen kann, als auf einer klassischen Website. Eine andere Möglichkeiten ist z.B. die Einrichtung einer FAQ.

alte Artikel
Oft kann es sinnvoll sein, das eigene Artikel-Archiv bzw. alte Unterseiten zu überarbeiten. Teilweise stimmen inhaltliche Aussagen nicht mehr oder es sind veraltete Produktinformationen etc. darin enthalten.

Auch eine Zusammenfassung/Auflistung lesenswerter Artikel auf einer neuen Seite (sogenannte Sneeze Page) kann sich positiv auf die Besucherzahlen auswirken.

Die eigenen alten Artikel/Inhalte sollte man auf keinen Fall ignorieren, da diese oft schon Backlinks und einen gewissen Trust bei Google haben. Es bedarf oft nicht viel, um diese in Google nach vorn zu bringen oder z.B. im Social Web etwas stärker zu verbreiten.

USP definieren
Viele Blogs und Websites gelangen auch deswegen an eine Traffic-Grenze, weil ihnen der USP fehlt, also der besondere Unterschiede gegenüber der Konkurrenz. Man geht einfach in der Masse an Angeboten zu einem Thema unter und die potentiellen Leser sehen keinen Vorteil darin, nun genau auf unsere Website zu kommen.

Besondere Aktionen und einzigartige Inhalte sorgen dafür, dass man nicht nur in Google besser rankt, sondern dass die potentiellen Leser deutlich mehr Interesse entwickeln, Backlinks setzen und auch gern wiederkommen.

Deshalb sollte man sich nicht nur beim Start eines Internet-Projektes Gedanken über den USP machen, sondern sich damit immer mal wieder beschäftigen. Je einzigartiger und attraktiver die eigenen Inhalte sind, um so eher wird man weitere Besuchersteigerungen realisieren können.

Freebies anbieten
Freebies können eine sehr gute Möglichkeit sein den Traffic zu steigern. Ein kostenloses eBook, ein Whitepaper, ein Plugin oder was auch immer, kann, wenn es für die Zielgruppe interessant ist, “über Nacht” für mehr Traffic sorgen.

Es sollte aber wirklich attraktiv sein und man muss mit der entsprechenden Vermarktung dieses Freebie erstmal bekannt machen.

Allerdings haben solche Freebies auch immer das Problem, dass ein gewisser Teil der Leser nur kommt, um das Freebie abzustauben und dann wieder verschwindet. Deshalb sollte man versuchen durch weitergehende attraktive Angebote, RSS- oder Newsletter-Abos usw. die Freebie-Besucher neugierig zu machen und zur Wiederkehr zu bewegen.

mehr Arbeit investieren
Das mag sich simple anhören, aber manchmal ist es einfach so, dass man zu wenig investiert. Wer zu wenige Artikel veröffentlicht oder die Vermarktung brach liegen lässt, der braucht sich über stagnierende Besucherzahlen nicht wundern.

Dazu gehört z.B. auch das Beantworten von Fragen in den Kommentaren, Vermarktung im Social Web etc..

Technik verbessern
Wie schon oben genannt, ist die Technik manchmal nicht unschuldig an stagnierenden Besucherzahlen. Zu lange Ladezeiten wirken sich nicht nur negativ auf das Ranking in Google aus, sondern sorgen dafür, dass ein Teil der Leser sofort wieder abspringt und nicht wiederkommt. Das belegen zahlreiche Studien.

Ich selber habe erst vor kurzem die Erfahrung gemacht, dass eine Optimierung der Ladezeit starke positive Auswirkungen auf den Traffic haben kann.

Natürlich sollte man zudem sicherstellen, dass z.B. die eigene Website in allen Browsern auf allen Betriebssystemen gut aussieht.

Gerade die technische Optimierung wird oft unterschätzt. Dort liegt viel Potential.

Stammleser aufbauen
Je mehr Stammleser man hat, um so mehr Traffic hat man auch, da diese natürlich regelmäßig vorbei schauen und das unabhängig von Google-Rankings und anderen Traffic-Quellen.

Es gibt viele Möglichkeiten Stammleser aufzubauen. Unter anderem sollte man RSS- und Newsletter-Möglichkeiten prominent platzieren.

Artikel-Serien, längerfristige Aktionen und einfach nur tolle Inhalte verbessern ebenfalls die Chance, aus einem Besucher einen Stammleser zu machen.

Social Web nutzen
Neben Google bilden Social Networks mittlerweile ein wichtiges Traffic-Potential. Wer noch keine Facebook-Fanpage oder einen Twitter-Account hat, sollte sich damit zumindest mal beschäftigen.

Man kann eigentlich jedes Unternehmen und jede Website im Social Web vermarkten, man muss nur aktiv und kreativ sein.

Die Vernetzung des Social Web direkt auf der eigenen Website spielt dabei ebenfalls eine Rolle.

Onpage-SEO
Viele Blogger und Website-Betreiber stehen der Suchmaschinenoptimierung skeptisch gegenüber. Das liegt allerdings vor allem an den negativen Beispielen, die man immer mal wieder sieht, wo es SEOs übertreiben und mit Tricks Müllseiten ganz nach vorn in Google bringen.

Wenn man die Suchmaschinenoptimierung jedoch komplett ignoriert, bringt das Probleme mit sich. Selbst Google empfiehlt eine Reihe von SEO-Maßnahmen.

Dabei ist die Onpage-Optimierung, also Maßnahmen die man auf den eigenen Seiten vornimmt, relativ einfach und schnell durchzuführen. Und es bringt wirklich was.

Offpage-SEO
Die andere Seite der “SEO-Medaille” ist die Offpage-Optimierung. Darunter versteht man alle Maßnahmen, die man abseits der eigenen Website durchführt.

Hier sollte man vorsichtig sein, da es natürlich auch Möglichkeiten gibt Google zu manipulieren, aber dennoch sollte man dies nicht ganz ignorieren und erlaubte Maßnahmen nutzen.

Ich beschäftigte mich auf keinen Fall permanent mit der Suchmaschinenoptimierung, sondern setze vor allem auf hochwertige Inhalte. Einige grundlegende Maßnahmen sollte man dennoch nicht vernachlässigen, da dies ein Grund für stagnierende Besucherzahlen sein kann.

Networking
Eine Website oder ein Blog ist keine Insel. Deshalb sollte man aktiv werden und Kontakte zu anderen Website- oder Blog-Betreibern suchen.

Kommentare in anderen Blogs (die sinnvoll sind und nicht wegen dem Backlink geschrieben wurden), eine stärkere Verlinkung mit anderen Websites und Blogs, Gastartikel, Teilnahme an Blogparade und vieles mehr kann für neue Kontakte sorgen.

Und diese Kontakte sind vielfältig von Vorteil. So entstehen dadurch oft Backlinks, kommen direkt Besucher zu uns und es findet eine stärkere Verbreitung eigener Inhalte im Social Web statt.

Allerdings sollte man nicht mit der Tür ins Haus fallen, sondern wirklich ehrliche Kontakte suchen und den anderen ebenfalls helfen, anstatt nur etwas zu wollen.

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Ist Stagnation immer so schlecht?

In diesem Artikel gab es viele Tipps gegen die Stagnation von Besucherzahlen. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob Stagnation denn pauschal etwas schlechtes ist. Schließlich ist gerade die Einstellung unserer Gesellschaft zu “immer schneller, höher und weiter” auch für Stress, Krankheiten usw. verantwortlich.

Meine Meinung dazu ist, dass man nicht unbedingt immer gleich in Panik geraten muss, wenn die Besucherzahlen stagnieren. Es hängt natürlich auch davon ab, wo die eigene Website oder der Blog aktuell steht.

Ist man noch relativ am Anfang und hat schon stagnierenden Traffic, sollte man auf jeden Fall etwas unternehmen. Ist die eigene Site dagegen schon recht erfolgreich und auf einem hohen Niveau, dann muss eine Stagnation nicht pauschal was schlechtes sein.

Man sollte allerdings versuchen herauszufinden, warum die Stagnation eingetreten ist. Wenn z.B. der Markt für das Thema selbst stagniert oder es gerade z.B. durch saisonale Effekte dazu kommt, muss man nicht hektisch Gegenmaßnahmen einleiten.

Wenn aber das Interesse am Thema wächst und die Konkurrenz auch, dann kann eine Stagnation der eigenen Besucherzahlen schon deutlich auf ein Problem hinweisen.

Hier gilt also wie immer, dass man die individuelle Situation analysieren muss und daraus dann sinnvolle Maßnahmen ableiten sollte.

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20 Gedanken zu „12 Tipps, wenn die Besucherzahlen stagnieren“

  1. Hallo Peer,

    Content, Content, Content… wie du schon schreibst kann man Themen bis in kleinste Detail beleuchten, hieraus ergibt sich soviel Potenzial für Longtail. Einfach klasse.

    Neben den Besucherzahlen steigert man so auch die Seitenaufrufe (interne Verlinkung, ähnliche Artikel), die Verweildauer und damit auch die Einnahmen.

    Viele Grüße

    Dennis

    Antworten
  2. Also ich würde hier das Pareto-Prinzip gern noch ergänzen wollen. Ab einem bestimmten Punkt ist es “teurer” (zeitlich oder monetär) die Leserzahl zu steigern als ein weiteres Projekt zu beginnen, das einen neuen Themenbereich erschließt oder an diesen angrenzt. Ich würde hier aufpassen, dass man sich nicht zu sehr in ein Thema verrennt — vor allem wenn die Arbeit auch Einnahmen generieren soll und nicht nur Spaß und Hobby ist.

    Antworten
  3. das ist schon sehr sehr tiefgründig wie Peer dieses Thema angeht und vor allem die Tipps, um ddie Probleme zu lösen. Ich würde hier die Vernetzung mit Social Web (Facebook, Twitter) hervorheben als Tipp. Nebenbei Social Media zu betreiben und den eigenen Blog damit zu verbinden, ist eine Maßnahme, die sich dann sofort auf Besucherzahlen auswirkt. Vorausgesetzt man betreibt ein interessantes und spannedes Social Media)

    Antworten
  4. Schöner Artikel! Gerade bei WordPress Blogs sollte man einen WordPress Theme wechsel in betracht ziehen. Dabei gibt es ja eine große auswahl, natürlich ist der Umzug immer etwas schwer, aber es bringt meist frischen wind in oder auf den Blog.

    Antworten
  5. Gute Artikel vor allen der Verweis auch mal die älteren Artikel neu zu überarbeiten ist sicherlich eine Möglichkeit vor allen wenn ein Blog schon beinahe alles beleuchtet hat.Natürlich nur dann eine Überarbeitung wenn am ende wirklich viel mehr neues zu schreiben ist.

    Irgendwann wird aber jeder Blog an die Stättigung kommen. Große Sprünge nach vorne wird es nicht mehr geben.

    SIN ist ein gute Bespiel. Zwar besteht hier immer noch Potenzial an neue Besucher, aber keiner wird einem weis machen können, das SIN in 1 Jahr noch 50% mehr an Besuchern erreichen wird.

    Aber ich schätze der Peer kann bei SIN es leicht verkraften schließlich sorgen seine viele Stammleser und die immer wieder kommende neue, für gute Einnahmen :)

    Antworten
  6. @ Peter
    Mal abgesehen von der deutlichen Steigerung der Besucherzahlen Ende 2012, sind die Besucherzahlen prozentual natürlich nicht mehr so stark gestiegen, wie noch vor ein paar Jahren.

    Das ist natürlich logisch, da ich auch heute nur eine bestimmte Anzahl an Artikeln veröffentlichen kann und das Verhältnis der neuen Artikel zum bestehenden Artikel natürlich ein anderes ist, als noch 2008 oder 2009.

    Dennoch ist interessant, dass das absolute Wachstum relativ konstant ist. Damit meine ich die absolute Anzahl der Besucher und Seitenaufrufe. Aber 10.000 Seitenaufrufe mehr ist heute eben eine relativ geringen Prozentzahl, wogegen es 2008 noch eine Verdopplung war. :-)

    Antworten
  7. Danke für die tolle Übersicht. Eine Frage habe ich dennoch. Ist es wirklich ratsam alte Artikel zu überarbeiten? Ich meine mal gelesen zu haben, dass es sich “negativ” in Bezug auf Google auswirken kann. Kann natürlich auch sein, dass ich damals etwas falsch verstanden habe.

    Viele Grüße

    Daniel Vogel

    Antworten
  8. @ Daniel: Wie soll sich das denn negativ auswirken? Das wäre ziemlich sinnlos, weil dann praktisch jede Startseite abgestraft werden müsste, weil sie sich regelmäßig verändert. Jetzt frag dich mal, wie Google unterscheiden will, was eine “Startseite” ist und was eine “Alte Seite” ist.

    Eher ist es anders herum: Je älter die Seite, desto größer ist die Chance, das Google den Inhalt abwertet, weil die (gleichen) Informationen woanders aktueller sind.

    Antworten
  9. Super Artikel! Zu meinem Vorposter: Natürlich kann man alte Artikel überarbeiten. So gibt es ja auch Themenbereich, in denen es bspw. neue wissenschaftliche Erkenntnisse gibt oder sich technisch einfach etwas geändert hat. Der alte Artikel wäre somit absolut nicht mehr relevant und sollte meiner Meinung nach dann auch geändert bzw. neu überarbeitet werden.

    Antworten
  10. Zwei Punkte werde ich mir mal vornehmen, einmal alte Seiten zu refreschen, den Inhalt umbauen und updaten zum anderen fand ich die Idee LONGTAIL interessant, denn bei so manchem Projekt scheinen einem die Ideen auszugehen, nun gibt es neue Anregungen zu beachten, danke!

    Antworten
  11. Hallo Peter,

    Du hast wirklich gute Gründe und im Gegenzug Tipps genannt.

    Allerdings möchte ich noch hinzufügen, dass es einfach manchmal “passiert”, dass die Besucherzahl stagniert, ohne dass der Blogger etwas wirklich falsch gemacht hat. (Gut, das mit dem Thema hast du ja angesprochen, aber das ist ja nur ein Aspekt)

    Wie ich sehe, benutzt du auch den T3N-Aggregator ;)

    Grüße,
    Pascale

    Antworten
  12. Ich finde deinen Artikel wirklich klasse geschrieben. Danke für die tollen Tipps. Werde sie mal auf meine Seite anwenden. Auch wenn meine Seite noch nicht so alt ist aber ich denke die Tipps kann man auch für junge Seiten nehmen.

    Antworten
  13. Sehr guter Artikel. Werde einige der Maßnahmen auch mal bei meinen Seiten anwenden. Bisher habe ich mich eigentlich nur auf ON- & Off Page Seo konzentriert. Die Idee mit den Freebies, wie nen Whitepaper anzubieten sind bestimmt sehr interessant, aber leider auch nur für einen sehr engen Themenbereich sinnhaft.

    Antworten
  14. Ich hatte in letzter Zeit gute Erfolge damit, über Projekte und Aktionen zu schreiben die bereits etablierte Blogs und FB-Pages besitzen. Dadurch kamen Backlinks und viele Besucher. Auch eigene aufwendige Inhalte wie Videoprojekte waren sehr erfolgreich. Leider hielt der Effekt immer nur knapp eine, vielleicht zwei Wochen. Ich muss also noch versuchen die neuen Besucher zu Stammlesern zu machen.

    Antworten
  15. Hallo, vielen Dank für diesen genialen Artikel, in dem ich mich in einigen Punkten definitiv wiedererkenne. Das war so gesehen ein prägnanter Anstoß, anhand der von dir aufgeführten Probleme nochmal meine Vorgehensweise intensiv zu analysieren. Mein Hauptproblem ist das Networking und der Aufbau der “Stammkundschaft”. Die Mitbewerber schlafen nie… daher gibt es keine Zeit zu verlieren. :) Beste Grüße und Erfolge

    Antworten
  16. Ein wirklich gelungener und ausführlicher Artikel, der wirklich dazu motiviert sich aufzuraffen um mal ein paar Seiten bzw. alte Texte zu bearbeiten. Es wird immer versucht neuen Content zu erstellen, dabei kann man mit dem”alten” auch noch gut arbeiten. Danke. :-)

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  17. Der Artikel hat das Thema sehr beschrieben. Die Frage ist dann, was man im Detail daraus macht. Das macht dann den Unterschied aus. Zum Beispiel sehe ich in den Networks sehr viel Potential, mit Posts und anderen Ideen Traffic zu generieren. Gut sind auch Online-Umfragen, auch wenn es kleine sind – z.B. kostenlos umsetzbar bei umfragenonline.com – , um gewisse, nicht riesenhafte Besucherströme zu erzeugen und einige der Besucher als Stammleser zu gewinnen. Posts sollte man regelmäßig im social web, vor allem in Gruppen wie den Google+ communities teasen.

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  18. Dieser Artikel hat mich mal wieder ein Stück weiter gebracht, am besten finde ich den Abschnitt: Ist “Stagnation immer so schlecht?”. Weil alles Schlechte doch auch sein Gutes hat …

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  19. Danke für den Artikel Peer. Ich finde du hast wirklich alle Punkte beleuchtet, die neue Besucherströme hervorbringen können.
    Einen Tipp hätte ich aber auch noch vorzubringen: Ich finde das heutzutage zu wenig Wert auf die reale Welt gelegt wird.

    Ich finde auch in der realen Welt gibt es so viele Möglichkeiten auf die eigene Site oder das Blog aufmerksam zu machen. Sei es durch Werbung oder Artikel in entsprechenden Fachzeitschriften, was zugeben nicht ganz einfach oder aber kostspielig ist.

    Man kann aber auch reele “Freebies” wie z.B. T-Shirts, Tassen, Kugelschreiber etc. mit dem Verweis auf die eigene Homepage verschenken, Autowerbung etc. machen.

    LG Marc

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