Toller Content & miese Monetarisierung – Amazon Optimierungstipps für schmerz-im-nacken.de

Toller Content und miese Monetarisierung - Analyse & Optimierungstipps für schmerz-im-nacken.deNachdem ich letzte Woche bereits eine Leser-Website hinsichtlich der Amazon PartnerNet Integration analysiert und Tipps gegeben hatte, geht es heute mit einer anderen Leser-Website weiter.

Diesmal geht es um ein Thema, welches nicht so technisch, aber dennoch sehr interessant ist.

Wie das Amazon Partnerprogramm eingebaut wurde, wo es Probleme gibt und was ist anders machen würde, erfahrt ihr im Folgenden.

Dies ist ein Artikel meiner Amazon PartnerNet Artikelserie.

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schmerz-im-nacken.de Vorstellung

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Diesmal geht es um die Nischenwebsite schmerz-im-nacken.de, die sich um ein konkretes Thema dreht. Es geht um Schmerzen im Nacken, ein Problem, was sicher viele Selbstständige im Netz kennen.

Auf den ersten Blick wirkt die Website sehr übersichtlich und relativ klein. Gerade mal 3 Punkte gibt es in der Hauptnavigation und davon ist ein Link noch zur Homepage.

Doch wenn man tiefer in die Website eintaucht zeigt sich, dass diese sehr viele Informationen bietet. Viele, viele Unterseiten zu den Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten bieten Betroffenen Hilfe.

Inhaltlich handelt es sich, soweit ich das beurteilen kann, um eine sehr gute Website. Doch wie sieht es mit der Integration des Amazon PartnerNets aus?

Amazon PartnerNet Nutzung

Als Einnahmequelle wird, so weit ich sehen konnte, allein das Amazon Partnerprogramm eingesetzt. Doch dieses recht zurückhaltend.

Kommen wir aber erstmal zu den Inhalten.

Allgemeine Artikel
Es gibt sehr viele Hintergrundartikel, die allerdings erst beim Stöbern sichtbar werden. Auf der Homepage ist von der Vielfalt der Artikel nichts zu merken.

Es wird vor allem auf Ursachen und Symptome eingegangen, aber auch Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Dabei wird sehr viel Know How vermittelt. Dazu gibt es passende Bilder und vor allem Grafiken. Mir gefallen die Inhalte sehr gut.

Allerdings fehlen mir hier die Amazonlinks, die nur spärlich eingebaut werden. Dazu später mehr.

Produktvorstellungen
Konkrete Produktvorstellungen sind im Grunde nicht vorhanden. Es werden zwar hin und wieder mal produktbezogene Lösungen für die Schmerzen thematisiert, aber selbst dort wird nicht wirklich auf konkrete Produkte eingegangen.

Zumindest aus der Business-Sicht ist das nicht ideal, verschenkt man hier doch einiges an Potential. Unter den Lesern dieser Website gibt es sicher viele, die bereit sind Geld für ein Produkt auszugeben, aber die werden nicht so wirklich abgeholt.

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Probleme

Als erstes ein paar grundsätzliche Probleme, die mir aufgefallen sind.

Das Thema ist interessant und viele Internetnutzer suchen danach. 27.100 Suchanfragen in Google pro Monat allein für “Nackenschmerzen” sprechen hier eine deutlich Sprache. Dennoch stellt sich die Frage, wie gut sich das Thema zum Geld verdienen eignet.

Der durchschnittliche AdWords-Klickpreis liegt bei diesem Keyword bei 1,41 Euro, was sehr ordentlich ist. Knapp 1 Euro könnte es also für AdSense-Klicks geben.

Allerdings sehe ich die Produktvielfalt bei Amazon eher als Problem. Wirklich viele höherpreisige Produkte gibt es in dem Sinne nicht. Das sieht man dann auch an den verlinkten Produkten auf dieser Website. Vor allem ein Buch wird verlinkt, was nun nicht gerade die lukrativste Verdienstmöglichkeit mit Amazon ist.

Einige andere kleine Probleme sind mir ebenfalls aufgefallen. Affiliatelinks werden nicht gekennzeichnet und es werden anscheinend die original Facebook-Buttons eingebunden, was aus Datenschutzsicht in Deutschland nicht mehr gemacht werden sollte.

Zudem wird eine thematisch völlig unpassende Goggle+ Seite verlinkt.

Angesichts der vielen Inhalte fehlt mir zudem ein Suchfeld.

Optimierung-Tipps

Kommen wir zu den praktischen Tipps, wie man mit dem Amazon Partnerprogramm auf dieser Website mehr Geld verdienen könnte. Deshalb hat der Website-Betreiber mir die Site ja zur Verfügung gestellt.

Aktuell werden, wenn überhaupt, nur Affiliate-Links in Form von Produktboxen am rechten Rand der Artikel eingebunden. Dort wirken sie fast wie in der Sidebar, die ja von vielen Internetnutzern ignoriert wird.

Deshalb würde ich dringend empfehlen direkt im Text passende Affiliatelinks zu Produkten einzubauen. Das bietet sich neben den Hintergrundartikeln ganz besonders für die eher lösungs-/produktbezogenen Artikel an. Wie z.B. diesen hier über Trainingsgeräte, in dem aber nur ein Produkt verlinkt wird.

Generell sollten mehr konkrete Produkte per Produktvorstellung bzw. Reviews behandelt werden. Viele Leser suchen sicher nach konkreten Kaufempfehlungen, die man damit anbieten könnte. Zumal Bücher nicht gerade die lukrativsten Produkte auf Amazon sind.

Vor allem Trainingsgeräte könnte ich mir hier gut vorstellen, aber auch z.B. ergonomische Bürostühle für gutes Sitzen und ähnliches.

Evtl. bietet sich sogar die eine oder andere Bestseller-Liste an, die man mit einem Plugin wie AAWP umsetzen könnte.

Ein weiterer Tipp betrifft angrenzende Themen. Keywords wie “Bandscheibenvorfall” (90.500 Suchen im Monat), “Rückenschmerzen” (60.500 Suchen im Monat) oder auch “Schulterschmerzen” (33.100 Suchen im Monat) passen thematisch und würden eine Menge neuer Besucher bringen. Und in der Navigation ist dafür noch Platz. :-)

Fazit

Soweit ist das inhaltlich beurteilen kann, handelt es sich um eine wirklich hochwertige Nischenwebsite.

Dennoch wird hier viel Potential bei der Monetarisierung verschenkt. Dabei geht es nicht darum die Website nun mit Amazon-Affiliatelinks zuzuspammen. Aber aktuell muss man die Affiliatelinks mit der Lupe suchen und wenn ein Besucher konkret nach einem Produkt sucht, findet er kaum Links.

Deshalb auch hier mein Tipp, nicht zu zurückhaltend mit den Affiliatelinks zu sein und zudem mehr Produkte vorzustellen.

Was sind deine Probleme mit dem Amazon Partnerprogramm?

  • Ich habe kaum Sales/Einnahmen (46%, 175 Stimmen)
  • Meine Amazon-Affiliate-Website rankt nicht gut / hat keinen Traffic (23%, 86 Stimmen)
  • Ich habe keine Probleme mit dem Amazon Partnerprogramm (21%, 80 Stimmen)
  • Meine Leser klicken nicht auf die Affiliate-Links/Werbemittel (14%, 52 Stimmen)
  • Die Amazon-Werbemittel gefallen mir nicht (11%, 43 Stimmen)
  • Ich nutze das Amazon Partnerprogramm nicht (8%, 32 Stimmen)
  • Ich wurde vom Amazon PartnerNet gesperrt (3%, 13 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 382 (5 Stimmen)

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9 Gedanken zu „Toller Content & miese Monetarisierung – Amazon Optimierungstipps für schmerz-im-nacken.de“

  1. Hallo Peer, danke für deine Einschätzung meiner Webseite. Ich kann einiges voll und ganz unterschreiben, was du empfiehlst. Der Einbau weiterer Textlinks ist geplant und hat auch schon teilweise stattgefunden. Hier hat lediglich bislang die Zeit gefehlt.

    Die Webseite wird genau auf die Themen Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Arthrose, etc. erweitert (ist bezüglich Arthrose anfänglich schon passiert). Allerdings möchte ich die Site langsam aufbauen. Nicht alles auf einmal in den Ring werfen, sondern nach und nach erweitern. Die Inhalte sind bereits in der Mache, bzw. liegen schon vor. Ich arbeite ja immer mit individuellen Bildern, was die Erstellung der Inhalte aufwändiger macht.

    Derzeit investiere ich die Einnahmen der Site quasi direkt wieder in Content. Eigentlich bin ich recht zufrieden mit den Einnahmen. Was sehr gut funktioniert sind die Bannerlinks bezüglich der Blackroll und der Kissen. Da scheinen die User drauf anzuspringen. Dein Hinweis mit höherpreisigen Artikeln wie Bürostühlen ist nachvollziehbar. Wird sicher ein Thema werden in den nächsten Monaten.

    Ich will derzeit tatsächlich keine andersartige Monetarisierung laufen lassen. AdSense zusätzlich zu Amazon Affiliate kann ich mir aktuell nicht vorstellen. Das ist aber eher eine generelle Denke. Ich will den optisch netten Charakter der Site nicht durch Werbebanner verlieren und den Fokus wenn dann auf die Affiliatebanner oder künftig -links lenken.

    Produktlisten hatte ich mal. Die haben leider gar nicht funktioniert. Tests kann ich mir hingegen auf jeden Fall für die Zukunft vorstellen.

    Ich danke dir auf jeden Fall für deine Einschätzung!

    Antworten
    • Hallo Rene,
      klasse Seite, die du da hast. Sieht gut aus und es passt alles zusammen. Da kann ich deine Entscheidung auf AdSense zu verzichten nachvollziehen.

      Besonders gefallen mir die Bilder. Erstellst du diese selbst oder kaufst du diese ein? Wenn ja, wo?

      Interessant finde ich, dass Banner funktionieren. Banner habe ich aus den meisten meiner Webseiten wieder entfernt. Aber zugegeben, deine Banner haben auch nicht diesen “Sidebar-Werbe-Iframe”-Charakter von vielen anderen Seiten. Das sollte ich auch einmal testen.

      Antworten
      • Hier möchte ich mich auch gleich anschliessen.

        Die Bilder sind wirklich der Hammer. Bin schon länger auf der Suche nach einer guten Seite oder nach einem guten Freelancer, der mir für meine Projekte so etwas machen könnte.

        Hier wäre ich um Feedback ebenfalls dankbar =)

        Den Einwand betreffend Adsense kann ich jedoch nicht so ganz verstehen. In meinen Augen eignet sich deine Seite ausgezeichnet für 1-2 Werbungsbanner oder Textlinks.

        Antworten
      • Ich lasse die Bilder im Ausland produzieren. Gefunden habe ich die Illustratorin bei Upwork.

        Ich habe ein paar Produkte über die Banner schon hunderte Male “verkauft”, die nicht so billig sind und auch ganz gut Provision abwerfen. Daher bin ich eigentlich nicht unzufrieden. Ich will das gerne durch mehr Traffic und mehr Inhalte hochskalieren.

        Habt ihr eine Idee, wie ich die Links zu Amazon im Text am sinnvollsten einbauen kann ohne ein Problem zu bekommen, wenn die Produkte mal nicht mehr lieferbar sind oder das Amazon Partnerprogramm deaktiviert wurde? Bei so vielen Inhalten kann ich nicht jeden einzelnen Artikel ständig anpassen und kontrollieren.

        @Peer: Eine Antworten-abonnieren Funktion in deinen Kommentaren wäre vielleicht ganz gut.

        Antworten
  2. Schöne Seite. nicht so ein typischer Nischenseitenmist. Darf ich dich fragen, wie wieviel Du für eine Grafik bezahlst?

    Bräuchte auch passende Grafiken. Bestimmt so 100 bis 150 Stück. Wollte diese am Anfang zwar selber machen mit Adobe Illistrator. Doch habe nicht wirklich ZEIT, mich da reinzuarbeiten.

    Danke Gruß Konstantin

    Antworten
    • Hi, ich hatte mal einen Illustrator in Indien und eine in Thailand. Bei beiden haben die Illus 3€ pro gekostet. Allerdings muss einem klar sein, dass die Erreichbarkeit oft zu Wünschen übrig lässt. Aktuell zahle ich 5€ pro Bild in der Ukraine. Da läufts super.

      Antworten
  3. Hallo Rene,
    ich finde, dass Du da eine sehr interessante Seite aufgebaut hast. Leider ist mir dies erst bei genauerer Betrachtung aufgefallen. Die Fülle an Informationen, die Du bietest, vermutet man anfänglich gar nicht. Man muss sich als Leser schon intensiv mit Deiner Seite beschäftigen. Angesichts der heutigen kurzen Aufmerksamkeitsspanne, solltest Du Maßnahmen ergreifen, die dem Leser einen schnelleren Überblick über das Informationsangebot Deiner Website ermöglichen. Ich denke, dass Du hier einiges Potential verschenkst. Zudem ist die Seite stark verschachtelt, so dass man Probleme hat, interessante Artikel wieder aufzufinden. Die Breadcrumb-Navi ist leider nicht ausreichend. Hier wäre eine andere Navigation hilfreich.

    Bücher sind zwar auch eine Problemslösung, aber ich hätte mir auch mehr Produkte gewünscht. Evtl. gibt es ja auch ein digitales Infoprodukt (z.B. Übungsanleitungen o.ä.). Übrigens, die Faszienrollen bzw. der Faszienball haben bei mir auch wahre Wunder bewirkt. In diesem Kontext finde ich auch Deinen persönlichen Erfahrungsbericht (samt Foto von Dir) sehr gelungen. Dies macht die Website irgendwie persönlicher, authentischer und differenziert Dich auch von Seiten wie z.B. Netdoktor, die den Content ähnlich in Ursachen, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten clustern.

    Antworten
    • Hallo Sven, danke dir für das Lob und die Tipps. Meine Intention war schon seit Beginn der Site, in erster Linie Mitleidenden zu helfen. Daher empfehle ich auch nur Produkte, die ich selber gut finde. Das Buch ist günstig und wirft nicht viel Provision ab…das stimmt. Aber es ist sehr hilfreich. Das ist für mich das wichtigste. Bei Amazon bestellen die Leute in der Regel mehr als nur ein Buch für 5€. D.h. am Ende kriege ich dann doch mehr als nur die Provision für das Buch.

      Den Hinweis mit der Navigation werde ich sicher aufgreifen. Ich merke auch jetzt schon, dass ich an die Grenze der Konzeption gelange. Am Anfang waren es wenige Seiten, da war die Aufteilung OK. Jetzt mit immer mehr Inhalten und der Ausweitung auf Rückenschmerzen, Arthrose, etc. muss ich mir etwas sinnvolleres einfallen lassen. Wenn man nur immer die Zeit hätte. ;-)

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