Homepage Baukasten Übersicht – 4 weitere deutschsprachige Anbieter

Mit einem Homepage Baukasten kann man ohne Programmierkenntnisse eine eigene Website erstellen.

In meinem heutigen Artikel stelle ich vier deutschsprachige Anbieter vor, die recht unterschiedliche Ausrichtungen und Schwerpunkte haben.

Welche besondere Funktionen diese Website Baukästen bieten, was die Vor- und Nachteile sind, und wie es mit den Kosten aussieht, erfahrt ihr im Folgenden.

Homepage Baukasten Übersicht

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Ich baue meine Websites mit WordPress, aber nicht jeder will oder kann das. Ein Homepage Baukasten ist hier eine sehr gute Alternative, da man sich nicht zwingend mit HTML und CSS beschäftigen muss.

Zudem sind keine technischen Arbeiten notwendig, das Hosting* ist bereits inklusive und Updates sind kein Thema. Zudem bieten diese Services meist viele Layoutvorlagen, die zudem recht einfach angepasst werden können.

Diesen vielen Vorteilen stehen aber natürlich auch gewisse Einschränkungen gegenüber, so dass man nicht alle Ideen und Wünsche umsetzen kann, sondern nur das, was der Homepage Baukasten ermöglicht.

Ich hatte vor einer ganzen Weile schon mal 4 deutschen Homepage Baukasten Anbieter vorgestellt, aber es gibt mittlerweile viele mehr.

4 weitere deutschsprachige Homepage Baukasten Anbieter

Die folgenden 4 Anbieter kommen entweder aus Deutschland oder haben zumindest einen deutsche Oberfläche für die Nutzer. Damit sind diese für deutsche Selbstständige und Unternehmen durchaus eine Option.

Auf Besonderheiten, Funktionen, Einschränkungen und ggf. Probleme (z.B. bzgl. des Datenschutzes) gehe ich Folgenden genauer ein.

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Sitejet

Sitejet* ist ein relativ neuer Online-Service, der weit mehr als ein normaler Homepage Baukasten ist. Dieser Service ist nicht nur für Unternehmer gedacht, sondern richtet sich insbesondere an Webdesigner, die Websites für Kunden erstellen.

Der Baukasten ist sehr umfangreich und bietet viele Möglichkeiten, die man als Webdesigner erwartet, die aber andere Website Baukästen nicht bieten. So hat man hier zum einen die Vorteile vieler Templates und der gehosteten Software, die eigene Updates erspart.

Zudem kann man die Website im Fronend per WYSIWYG direkt anpassen. Backups und Wiederherstellungs-Optionen ermöglichen es Schritte rückgängig zu machen und geben Sicherheit.

Allerdings kann man auch direkt Hand an den Code legen. Neben vielen Einstellungsmöglichkeiten kann man HTML, CSS und JavaScript selbst verändern. Das ist etwas, was andere Website Baukästen nicht bieten.

Zudem gibt es spezielle Features für Kunden von Webdesignern. So kann man nur bestimmte Elemente der Website für den Kunden zur Bearbeitung freischalten und es gibt Kundenfeedback-Prozesse. Wer eine eigene Webdesign-Agentur mit mehreren Mitarbeitern hat, der kann das integrierte Projektmanagement nutzen.

Hier nun ein Überblick zu den wichtigsten Eckdaten:

DomainDomains sind nicht inklusive und können entweder neu registriert werden oder man verbindet eine existierende Domain mit der Website auf Sitejet.
LayoutEs gibt eine Vielzahl an Vorlagen, die aber nur die Basis darstellen. Die Anpassungsmöglichkeiten sind umfangreich, da man HTML, CSS und JS stark verändern kann.

Zudem gibt es auch bequeme Einstellungsmöglichkeiten, die keine Code-Änderung erfordern.

MobilDie Layouts sind responsive und damit für Mobilgeräte geeignet.
FeaturesDie Möglichkeit einen Blog aufzubauen ist integriert und auch sonst gibt es die Grundfunktionen für den Aufbau von Business-Websites. HTML/CSS/JS-Anpassung, Breadcrumbs, Web Fonts, Formulare, WYSIQYG-Editor, Galerien, Facebook-Links und mehr sorgen dafür, dass man sehr individuelle Websites erstellen kann. Allerdings fehlen eCommerce-Features.
SEONeben Grundeinstellungen für die gesamte Website umfassen die SEO-Einstellung einzelner Seiten Titel, Keywords und Description. Auch eine noindex-Option gibt es. Es werden zudem verschiedene URLs für unterschiedliche Sprachen erstellt, wenn man eine mehrsprachige Website aufbaut.
MonetarisierungDer Einbau eigener Werbemittel ist möglich. Da gibt es keine Einschränkungen.
eCommerceDiese Funktionen werden nicht angeboten.
RechtDer Anbieter stammt aus Deutschland und das bietet eine gute Basis. Allerdings sind die Nutzer für die notwendigen Angaben auf den Websites (Datenschutzerklärung, Impressum) selbst verantwortlich. Auch SSL-Verschlüsselung wird unterstützt.
StatistikEs gibt eigene Website-Statistiken und es ist möglich Google Analytics Code in die Website einzubinden.
HilfeEs gibt Videos zu einzelnen Funktionen und ein Helpdesk steht mit vielen Artikeln bereit. Allerdings ist das alles bisher nur auf englisch verfügbar. eMail und Telefon-Support ist vorhanden.
PreisDer Professional-Tarif richtet sich eher an Selbstständige und Unternehmen, die eine Website erstellen wollen. Er kostet 11 Euro im Monat (bei jährlicher Zahlung) und hat bis zu Websites inklusive. Weitere Websites kosten jeweis 7 Euro im Monat. In den teureren Tarifen sind mehr Websites inklusive und weitere Funktionen enthalten (wie z.B. die neue Export-Funktion), die vor allem für Webdesigner und Agenturen interessant sind, die mit Sitejet Websites für Kunden erstellen wollen.
TestversionEs ist möglich den Service 14 Tage lang kostenlos zu testen.

Fazit: Sitejet ist mehr als nur ein Homepage Baukasten. Der Service bietet die Basis für ein eigenes Webdesign-Business und macht das sehr gut. Wenn ich damals 2006 so einen Service hätte nutzen können, hätte ich das vielleicht getan. Schließlich spart das eine Menge Arbeit. Aber man macht sich natürlich auch von Sitejet abhängig, wenn man darüber sein Webdesign-Business aufbaut. Dennoch ein wirklich toller Service.

Page4

Der Page4* Homepage Baukasten kommt eher klassisch daher und ist dafür gedacht, eigene private oder geschäftliche Websites zu erstellen. Dabei bietet der Service eine gute Usability, viele Vorlagen und eine Menge Features.

So kann man für wenig Geld eine Website für das eigene Business anlegen und diese bequem im Editor anpassen.

In der folgenden Tabelle findest du die wichtigsten Informationen:

DomainIm kostenlosen Tarif gibt es keine Domain, aber in den kostenpflichtigen Tarifen sind bereits Domains dabei und können zusätzlich bestellt werden. Zudem können externe Domains verlinkt werden.
Layout Es gibt eine Reihe von Layout-Vorlagen, die in Ordnung sind, auch wenn nicht alle ganz modern wirken. Dennoch bieten diese eine gute Basis, um sie später an die eigenen Wünsche anzupassen.

Im Editor kann man Farben, Schriftarten, Grafiken und so weiter verändern.

MobilDie Layouts sind responsiv und damit auch für das Smartphone geeignet.
FeaturesDie Basisfunktionen, wie ein Blog, Kontaktformulare, Bildergalerien, Gästebuch und andere stehen bereits im kostenlosen Tarif zur Verfügung. Einige weitere Premiumfunktionen, wie bestimmte SEO- oder Layout-Optionen, gibt es nur gegen Geld.
SEODie Grundeinstellungen bei der Suchmaschinenoptimierung stehen hier zur Verfügung. Nicht mehr und nicht weniger.
MonetarisierungDer Einbau von Werbemitteln, wie AdSense oder Affiliatebannern, ist möglich.
eCommercePage4 bietet keinerlei eCommerce-Funktionen an.
RechtDer Anbieter sitzt in Deutschland, was aus Datenschutz-Sicht gut ist. Für die notwendigen Angaben auf der Website gibt es Vorlagen.
StatistikMan kann Google Analytics in die Website einbinden.
HilfeDer Hilfebereich ist umfangreich und auf deutsch. Zudem gibt es einige Videos und es steht der Support per Mail bereit.
PreisAb 1,- Euro im Monat kann man eine Business-Website erstellen. In teureren Tarifen gibt es mehr Speicherplatz und EMail-Postfächer, ansonsten ist der Funktionsumfang gleich. Die Preise sind fair.
TestversionMan kann die kostenlose Free.Edition ohne Zeitbegrenzung nutzen und hat fast alle Funktionen zur Verfügung.

Fazit: Der Page4 Homepage Baukasten ist für Anwender gedacht, die eine private oder geschäftliche Website zu einem günstigen Preis erstellen wollen. Die Features sind umfangreich und der Editor einfach zu bedienen. Zudem sind die Preise für die Premium-Tarife verhältnismäßig günstig. Allerdings sind die Anpassungsmöglichkeiten direkt am Code eingeschränkt, was aber bei den meisten Website Baukästen der Fall ist.

Webnode

Schon recht lange am Markt ist der Homepage Baukasten Webnode*. Weltweit nutzen Millionen Kunden den Service.

Und das hat gut Gründe, denn Webnode bietet umfangreiche Funktionen und ein modernes Backend an. Zudem sind Sonder-Features, wie ein Online-Shop, verfügbar.

Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Eckdaten:

DomainIm ersten Jahr ist ab dem Tarif Mini eine Domain gratis enthalten. Zudem sind eigene Domains nutzbar.
LayoutLayout-Vorlagen sind in großer Zahl vorhanden und wirken sehr modern. Es sind m die besten Vorlagen, die ich von Website Baukästen kenne.
MobilDie Layouts sind natürlich responsive.
FeaturesMan kann mit webnode eine kostenlose Homepage für private Zwecke erstellen. Die Anpassung erfolgt per WYSIWYG Editor direkt im Frontend. Der Editor funktioniert sehr gut und es gibt unter anderem Formulare, eine umfangreiche Navigation, Mehrsprachigkeit, Newsletter*-Registrierung und mehr. Backups sind aber leider erst ab dem Standard-Tarif möglich.
SEODie grundlegenden SEO-Optionen bieten die Eingabe von Titel und Description. Zudem gibt es eine noindex-Option.
MonetarisierungEs ist der Einbau von Werbemitteln möglich. Zudem gibt es ab dem Standard-Tarif einen Mitglieder-Bereich und man kann auch einen Online-Shop nutzen.
eCommerceMan kann einen Online-Shop mit webnode erstellen.
RechtDer Service hat seinen Sitz in der Schweiz, was nicht in der EU ist. Das ist ein Problem, besonders wenn man Daten von Besuchern/Kunden sammelt. Allerdings wird unter anderem ein Cookie Hinweis angeboten, was ich selten bei solchen Services gesehen habe.
StatistikDie Einbindung von Google Analytics ist ab dem Standard-Tarif möglich. Es gibt auch eine eigene Website-Statistik.
HilfeDas Online-Handbuch ist auf deutsch und der Support kann über ein Kontaktformular erreicht werden.
PreisNeben dem kostenlosen Tarif gibt es verschiedene weitere, die sich in Speicherplatz, Bandbreite, EMail-Konten und besondereren Features unterscheiden. Die günstigsteren Tarife haben aber Werbung von webnode dabei, so dass es wirklich erst sinnvoll ab dem Standard-Tarif für 9,95 Euro im Monat wird. Die Laufzeit beträgt mindestens 1 Jahr.
TestversionMan kann die kostenlose Variante testen, allerdings ohne eigene Domain und nicht mit allen Features. Für die kostenpflichtigen Tarife gibt es eine 15 Tage Geld zurück Garantie.

Fazit: Webnode macht einen sehr guten Eindruck. Der Editor und die Layouts sind modern. Zudem gibt es viele Website-Features die man hier nutzen kann, plus einen eigenen Online-Shop. Allerdings hat das Unternehmen seinen Sitz in der Schweiz und das ist in Zeiten der DS-GVO durchaus ein Problem. Ansonsten aber ein sehr guter Homepage Baukasten.

Wix

Einer der größten Homepage Baukasten Anbieter weltweit ist mittlerweile Wix*, der nach eigenen Angaben über 100 Millionen Kunden hat. Mal abgesehen von dem für deutsche Ohren etwas merkwüdigen Namen, bietet dieser Service viele interessante Features.

Ein Highlight sind sicher die mehr als 500 Layout-Vorlagen und die Möglichkeit einen Online-Shop zu nutzen.

Genauere Informationen zu Wix erhaltet ihr im Folgenden:

DomainMan kann bei Wix eine Domain registrieren oder eine externe verbinden. In den meisten Tarifen ist eine kostenlose Inklusiv-Domain dabei.
LayoutDer Homepage Baukasten bietet über 500 Layout-Vorlagen und mit Hilfe der künstlichen Design-Intelligenz ADI kann ein Layout automatisch erstellt werden.
MobilDie Layouts sind responsive.
FeaturesSehr viele Features, wie Drag-and-Drop, Blog, Medien-Galerien, Newsletter, Bildbearbeitung, Bild-Archiv mit Millionen Fotos, Parallax 3D-Effekte, Elemente fixieren, Video- und Audio-Anzeige und die Einbindung externer Services.
SEOWix bietet grundlegende SEO-Funtionen und weitere Meta-Angaben an.
MonetarisierungDer Einbau verschiedener Werbemittel ist möglich. Zudem kann man z.B. passwortgeschützte Seiten erstellen und einen Online-Shop aufbauen.
eCommerceWix bietet die Möglichkeit einen Online-Shop zu nutzen.
RechtDer Anbieter hat seinen Sitz in Isreal, was außerhalb der EU ist und damit nicht unproblematisch. Allerdings bietet man auch umfangreiche Infos zur DS-GVO an und hat den Service nach eigenen Angaben daran angepasst.
StatistikEs stehen Website-Statistiken zur Verfügung und eine Google Analytics Einbindung ist möglich.
HilfeDas umfangreiche Hilfecenter ist komplett auf deutsch verfügbar.
PreisZum einen kann man eine kostenlose Homepage erstellen. Allerdings gibt es eine unbegrenzte Bandbreite erst ab 12,41 Euro im Monat und den Online-Shop ab 16,16 Euro im Monat. Beim günstigsten Tarif wird zudem Werbung von Wix angezeigt.
TestversionMit Hilfe der kostenlosen Version kann man Wix testen. Bei den Premium-Tarifen gibt es ein 14-tägiges Rückgaberecht.

Fazit: Wix beeindruckt durch seinen Funktionsumfang und die besonderen Features, wie die vielen kostenlosen Fotos. Hier vermisst man nicht wirklich etwas und kann sogar eCommerce betreiben. Wie bei allen Homepage Baukästen hat man allerdings auf den eigentlichen Website-Code keinen Einfluss und das gefällt nicht jedem. Dennoch ein guter und umfangreicher Service, der lediglich bei der Textbeabeitung nicht ganz auf der Höhe ist und kein WYSIWYG im Frontend anbietet.

Welchen Homepage-Baukasten findet ihr am besten?

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Weitere Website-Baukästen

Neben den in diesem und im letzten Artikel vorgestellten Homepage Baukästen gibt es natürlich noch weitere.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich Jimdo Dolphin vorgestellt, was ein sehr moderner Website Baukasten ist, der interessante Features bietet.

Lodgify ist ein Baukasten speziel für Ferienwohnungen. Solche spezialisierten Anbieter gibt es in letzter Zeit häufiger. Wer ein spezielle Art Website erstellen will, sollte sich mal umschauen, ob es einen spezialisierten Anbieter gibt, der dann natürlich auch besondere Funktionen für diese Branche anbietet.

Die Homepage-Baukästen der verschiedenen deutschen Hoster stelle ich in Zukunft mal genauer vor.

Fazit

Von den vorgestellten Lösungen gefällt mir der Sitejet Homepage Baukasten mit am besten, da dieser am flexibelsten ist und erfahrene Webdesigner hier viel selbst anpassen können.

Für Selbstständige und Unternehmer, die einfach eine Firmen-Website möchten und keine Coding-Erfahrung haben, ist Webnode wohl am einfachsten zu bedienen und Wix bietet den größten Funktionsumfang.

Was ist euer Lieblings-Service und was haltet ihr generell von so einem Homepage Baukasten?

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6 Gedanken zu „Homepage Baukasten Übersicht – 4 weitere deutschsprachige Anbieter“

  1. Man darf die Homepage Baukästen heutzutage echt nicht unterschätzen.
    Wer für seinen Webauftritt nicht soviel Budget hat, ist mit mancher Baukasten Lösung inzwischen gut bedient.
    Vorteil ist halt auch die Server & Update Wartung – man muss sich oftmals um nichts kümmern – da der Anbieter diese selbstständig durchführt.
    Wir als Online Radio mussten aber dennoch zu einem CMS System wechseln, da bestimmte Funktionen leider fehlten.

    Antworten
    • Das sehe ich nämlich auch so. Wir unterschätzen die Baukästen und sehen das glaube ich viel zu oft aus der WordPress Perspektive. Aber seien wir mal ehrlich, sich bei Domainfactory etc. zu registrieren und dort auf den Knopf zu drücken „WordPress installieren“, geht fast genau so einfach wie eine Seite bei WIX zu registrieren. Und ab dann, also ab Registrierung und Installation, sind beides nur Baukästen. WordPress ist auch nur ein Baukastensystem in dem Header, Footer, Sidebar, Contentbereich belegt wird. Und mit dem neuen Gutenberg Editor gleicht es noch viel mehr einem klassischen Baukasten als je zuvor. :-)

      Antworten
  2. Ich erkenne keinen Sinn darin, sich von solchen Anbietern abhängig zu machen.

    Denn es gibt zahlreiche Gratis-CMS, auch schlanke, datenbankfreie wie Typesetter-CMS oder CMSimple_XH, um nur zwei zu nennen. Oder Getsimple-CMS, um ein drittes zu nennen, z. B. gottliebduttweiler.ch basiert darauf (eine Seite über den Gründer der Migros, des größten Detailhandelsunternehmens der Schweiz).

    Und viele kostenlose Vorlagen, die man ebenfalls wie bei den Baukästen anpassen kann, gibt es auch.

    Ob sich diese Anbieter halten werden können, bezweifle ich.
    Denn die Tendenz geht zwar dahin, daß immer mehr selbst gemacht wird, die Leute wollen selber ändern können, auch das Aussehen. Insofern können Webseitenbaukästen was sein.

    Nur eben, das bieten auch Gratis-CMS an und die werden immer einfacher bedienbar. Der Knackpunkt ist eigentlich nur, daß viele Laien, z. B. eine Dame, die ein Nagelstudio eröffnet oder ein Verein einfach schnell was machen wollen und sich nicht mit FTP auskennen, wie man etwas auf einem Hosting hochlädt usw. und dann locken diese Baukästen halt.

    Das ist die Lücke, die die Baukästen füllen.

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    • Nein, der Trend geht dahin, gar nichts mehr selbst zu machen. Bilder landen bei Instagram, Videos sind auf YouTube und die Website, wenn sie denn überhaupt noch nötig ist und die Instagram-Seite oder der YouTube-Kanal nicht ausreichen, wird schnell im Baukasten zusammengeklickt, weil einfach und schick. Auch die CMS gehen diesen Weg mit, indem sie selbst zum Baukasten werden und Editoren so anlegen, dass Blockelemente angelegt werden, statt klassisches Themes.

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  3. Schön zusammengefasst. Für Leute denen Webseiten sehr fremd sind, ist es bestimmt die beste Lösung. Wer aber nur etwas Erfahrung mit Webseiten hat, dem würde ich definitiv zu WordPress raten. Das geht auch schnell und einfach zu installieren und kann mit kostenlosen Themes schon sehr individuell wirken.

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