Kann man von Webdesign in Zukunft noch leben?

Ich habe meine Selbständigkeit als Webdesigner begonnen. Mittlerweile bin ich jedoch fast komplett auf eigene Projekte umgestiegen, da mir die Projekt-Arbeit zu stressig und finanziell zu schwankend war.

Zudem gibt es in letzter Zeit immer häufiger Diskussionen, ob Webdesigner in Zukunft überhaupt noch gebraucht werden.

In diesem Artikel gehe ich auf dieses Thema ein und starte eine Umfrage, zu der ich euch ganz herzlich einlade.

Kann man von Webdesign in Zukunft noch leben?

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In einem interessanten Interview hat erst gestern ein Webdesigner und Buchautor seine Meinung zur Zukunft der Webdesigner kund getan.

Ich stimme ihm da im Großen und Ganzen zu. Auch ich habe als eher kleiner Webdesigner mit regionalen Kunden (vorwiegend kleine Unternehmen und Selbständige) durchwachsene Erfahrungen gemacht.

Die Aufträge kamen eher schleppend rein, die Einnahmen waren sehr unregelmäßig und die Arbeit mit manchen Kunden (gerade die, die eh schon wenig bezahlten) war recht anstrengend.

Diese Gründe haben dazu geführt, dass ich dann irgendwann angefangen habe eigene Projekte umzusetzen und so mittlerweile nicht nur etwas stressfreier arbeite, sondern auch ein deutlich regelmäßigeres Einkommen habe.

Eure Meinung

Doch wie wird es wirklich werden für die vielen kleinen Webdesigner, die eben nicht die großen Firmenkunden haben?

Werden diese Webdesigner aussterben? Werden Homepage-Baukästen, Social Networks und fertige Layouts für alle möglichen Content Management Systeme deren Arbeit überflüssig machen?

Oder wird es auch in Zukunft genug Arbeit für allein arbeitende Webdesigner geben? Wie wichtig ist dabei die Qualität der Leistung oder zählt nur der Preis?

Dazu möchte ich gern eure Meinung wissen. Wie seht ihr die Zukunft für Webdesigner? Wird man in dieser typischen Quereinsteiger-Branche auch noch in Zukunft eine erfolgreiche Selbständigkeit aufbauen können?

Wie seht ihr die Zukunft für Webdesigner?

  • Webdesigner werden noch wichtiger, da vor allem das Know How wichtig ist. (38%, 72 Stimmen)
  • Schlecht, dank Social Networks, Homepage-Baukästen usw.. (34%, 66 Stimmen)
  • Da wird sich nicht viel ändern. (23%, 44 Stimmen)
  • Keine Ahnung. (5%, 10 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 192 (1 Stimmen)

Natürlich könnt ihr eure Meinung und eure eigenen Erfahrungen auch gern in den Kommentaren hinterlassen.

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35 Gedanken zu „Kann man von Webdesign in Zukunft noch leben?“

  1. Ich habe für “Da wird sich nicht viel ändern” gestimmt. Auch jetzt schon können Firmen und Selbständige zu Homepage-Baukästen und ähnlichen greifen, um sich eine Webseite zu erstellen. Ein Webdesigner ist da de-facto nicht notwendig. Trotzdem würde ich die Arbeit eines Webdesigners deshalb nicht als “überflüssig” bezeichnen. Ich denke, der Markt ist nach wie vor da. Firmen, die was aus sich halten, werden weiterhin bereit sein Geld in die Hand zu nehmen um sich eine professionell gestaltete Homepage von einem Webdesigner anfertigen zu lassen. Schließlich ist eine Webseite mit Wiedererkennungsmerkmal ein wichtiges Marketinginstrument. Von der xten Seite mit vorgefertigen Homepage-Baukasten-Layout kann man das weniger behaupten. Die Qualität der Arbeit des Webdesigners spielt dabei natürlich eine große Rolle. So ist es ebenfalls bereits jetzt schon und so sollte es meiner Meinung nach auch bleiben ;)

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  2. Nun, langfristig gesehen ist es schon jetzt immer mehr die Spezialisierung, die Einzigartigkeit, die einen guten Webdesigner ausmacht. Es ist schon lange wichtig, sich in Qualität und Spezialisierung vom Einheitsbrei abzuheben.

    Dazu kommt, dass es den Webdesigner an sich kaum noch gibt. Mit ein wenig Grafik, HTML und CSS kommt man längst nicht mehr weit. Design und Entwicklung verschwimmen immer mehr. Auf den Kunden und das Projekt zugeschnittene Lösungen werden immer wichtiger. Ich selbst bezeichne mich schon lange nur noch als Frontendentwickler.

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  3. liegt alles in der vermarktung und wie gut man verkaufen kann. ich mach homepages für kleine unternehmen und verlange 6000 euro für die grundversion (wordpress mit theme aufgesetzt, 7 unterseiten, kontaktformular, impressum). für volles paket mit facebookseite, youtube, twitter, email newsletter,… zahlen klienten ca. 15t. man muss es nur richtig verkaufen. allerdings merke ich auch, dass es langsam schwieriger wird, weil sich zu viele webdesigner zu billig verkaufen.

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  4. Die Antwort auf die Frage ist: Ja, wenn sich (hoffentlich) wieder mehr Qualität im Web durchsetzt. Ich für meinen Teil genieße es, auf eine Website zu kommen, wo ich sehe, dass da ein Profi dran war oder zumindest jemand, der Ahnung von der Materie hat. Wenn es so die Momente gibt, wo man kurz inne hält und denkt: super gemacht.

    Die Baukästen sind ein Riesenproblem, die Leute denken sie sind clever weil sie etwas für kleines Geld bekommen, kommen teilweise aber mit fürchterlichen Auftritten daher und wundern sich dann, wenn sich niemand für Leistung oder Produkt interessiert.

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  5. Vor Jahren war es ja schon so, dass Webdesigner meistens arbeitslos wurden oder nur eine sehr begrenzte Anzahl an Aufträgen bekamen. Diese ganzen CMS-Systeme machen das nicht besser.

    ABER: Es wird immer Firmen oder Projekte geben, die sich nicht mit einem Standard-CMS zufrieden geben werden. In solchen Fällen kommen dann wieder Webdesigner ins Spiel. Nur gibt es davon ziemlich viele, und Projekte werden auch weiterhin rar gesät sein.

    Darum ist es wie bei anderen Branchen heutzutage so, dass sie sich mindestens 1-2 weitere Standbeine suchen sollten.

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  6. Ich denke da wird sich nicht viel ändern. Baukästen und Social Media-Gedöns gibt es seit Jahren und das ist und bleibt auch wichtig, nur eben noch lange keine Homepage. Und zwischen “Ich bastel mir mal schnell etwas” und “Ich gebe etwas in Auftrag”, liegen qualitativ auch noch Welten. Ich denke, dass der Web Designer von heute aber eben mehrere Bereiche abdecken muss. Kunden möchten Top Performance, SEO optimierte Sites, ein zeitgemäßes Design, sowie vielleicht das ein oder andere spezielle/exklusive Feature. Mit einer 0815 Website ist es also nicht mehr getan. Der Web Designer muss kreativer sein, mehr arbeiten, mehr leisten und dauerhaften Support leisten, statt eine einmalige Leistung abzuliefern.

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  7. Mal ehrlich zwar setzen viele Menschen Baukästen ein, aber die Qualität bringen immernoch Menschen mit Webdesign Kenntnissen. Vorallem möchten gerade Unternehmen ja auch über die Google suche gefunden werden, und das klappt ohne spezielle Kenntnisse bestimmt nicht.

    Von daher wird es Webdesignern zwar schwer Fallen, aber mit dem richtigen Klientel bestimmt überleben und weiterhin immer Bedarf haben.

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  8. Wie hier schon angesprochen ist es die Frage wie man sich präsentiert. Zudem ist entscheidend wo man sich präsentiert. Viele Firmen sparen Geld & Zeit und greifen auf fertige Vorlagen und Themes zurück, passen diese an und schon steht die Präsenz. Meiner Meinung nach wird der kleine Webdesigner nur überleben, wenn er durch seinen individuellen Stil hervorsticht.

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  9. Es wird für WebDESIGNER vor allem wichtiger, mehr Ahnung von der Technik zu haben. Damit mein ich keine jQuery und CSS Basics. Ein gutes Design kann nur so gut sein, wie es mit der Technik harmonisiert.

    Kleine, regionale Unternehmen, die im Web eher eine Visitenkarte benötigen, können meiner Meinung nach im ersten Schritt ganz entspannt einen Homepage-Baukasten benutzen. Hier noch ein passender Google-Maps-Eintrag und alles (80/20) ist getan. Sollten erste Kunden über das Web kommen und / oder man seinen Kundenstamm erweitern will / muss, kann hier immer noch investiert werden.

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  10. Ich habe früher mit Webdesign mein Geld verdient und das ganze schon um die Jahrtausendwende aufgegeben. Wer gute Kunden an Land zieht kann damit auch heute noch ein Heidengeld machen aber an die guten Kunden zu kommen ist der Hauptteil der Arbeit.

    Die ganzen Kleinkunden (Metzgerwebseite, ach so teuer ist das nee dann machts mir der Cousin) und Geizfirmen (für eine Webseite würden wir nie so viel bezahlen. Ich habe im Internet gesehen das es schon für 100 Euro eine professionelle Homepage gibt) kann man alle in der Pfeife rauchen. Kommt halt auch drauf an wo der Firmensitz ist. In ländlichen Regionen hat man fast nur Schmuhkunden imho

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  11. Ich habe selbst keine direkte Erfahrung als Webdesigner…einfach, weil ich keiner bin ;-) Ich kann also nur von meinen persönlich Erfahrung sprechen. Ich glaube, schon das im Premium Bereich (hochwertige Projekte) Designer mit gewissen technischen Grundlagen immer noch sehr gefragt sind. Auf der anderen Seite werden immer mehr Seiten mit Templates und Themes (beispiel: WordPress) realisiert, wo eine individuelles Design einfach nicht nötig ist. Aber auch die müssen ja von irgendwem designt werden. Ich glaube, der Markt ist im Wandel, so wie so viele Gebiete im Internet. Designer müssen sich weiterentwickeln….

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  12. Ich denke das man schon davon leben kann, jedoch nur in Verbindung mit weiteren Dientleistungen wie SEO oder Marketing. Ohnehin macht es Sinn sich selbst Gedanken zu machen in welche Niesche man selbst evtl. einsteigen kann.

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  13. Ich glaube der Berufszweig wird selbst wichtiger. Früher habe ich selbständig gearbeitet, heute bin ich zwei großen Unternehmen Inhouse beschäftigt. Vielleicht ist das auch der Werdegang des selbständigen Webdesigners … früher oder später hat man die “richtigen” Kunden gefunden und steigt aus dem normalen Webseiten-Projekten aus – ich habe noch ein paar eigene Nischenprojekte und muss sagen: Mir reicht das völlig aus (auch wenn man manchmal so gerne mehr machen würde, aber immer wieder merke ich, wie ich an meine zeitlichen Grenzen stoße).
    Viele Grüße aus Aurich,
    Jürgen

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  14. Ich schätze, dass die reinen Webdesigner, die einfach mal eine HTML-Firmenhomepage machen, schon seit längerem fast ausgestorben sind. Die meisten “Webdesigner” werden entweder auch kundenspezifische Webentwicklung anbieten oder Komplettlösungen (Hosting, Administration, SEO, Texterstellung) anbieten. Es gibt sicherlich genug Kunden, die selbst beim Aufsetzen und der Administration eines CMS noch auf Unterstützung angewiesen sind. Und die reinen Designer können sich immer noch darauf spezialisieren, kundenspezifische Designs für die Homepagebaukästen anzubieten. Der ein oder andere Webdesigner wird sich vielleicht auch auf die Verwaltung und Pflege von Social-Media-Accounts von Firmen spezialisieren.

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  15. Interessant ist doch eigentlich, dass immer mehr Webdesigner erkannt haben bzw. erkennen das es deutlich lukrativer ist für sich selbst zu arbeiten und eigene gute Projekte zu stemmen.

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  16. Ich arbeite selber “nebenher” als Webdesigner. So wie du damals angefangen hast, für kleine Firmen und andere Selbstständige kleine Unternehmenseiten designen und betreuen. Davon leben? Das wäre mir wirklich zu anstrengend aber 1-2 Aufträge im Monat sorgen auf jedenfall für einen Verdienstboost.

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  17. Ich finde, dass die Arbeit eines Webdesigners immer schwieriger wird. Die Homepage-Baukästen oder fertige Layouts werden immer einfacher und billiger. Gerade letzteres wird zum Problem, wenn der Kunde für eine fertige Seite 50-100 Euro bezahlt statt XXXX Preis für einen Webdesigner. Ich kenne keinen Webdesigner der nur noch von Firmenhomepageerstellung leben kann, viele haben eigene Projekte oder haben einen 2 Job.

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  18. Ich denke es wird zunehmend wichtiger dem Kunden spezialisierte Leistungen anzubieten. Meiner Meinung nach werden diejenigen Webdesigner aussterben, die meinen sie könnten dem Kunden das Rad neu erfinden und Webdesigns verkaufen, die vom Umfang bei weitem nicht mit Premium Themes mithalten können, bei denen über Monate oder gar Jahre ein ganzes Team gearbeitet hat. Wäre ich Webdesigner würde ich dem Kunden individuell angepasste Premium Themes verkaufen und nicht jeden Webauftritt von 0 an neu erstellen. Wenn ich sehe was heute sogar von großen Agenturen teilweise für Webauftritte für mehrere tausend Euro verkauft werden, dann wird mir richtig schlecht.
    Dagegen bekommt man für ca 100 Euro sehr hochwertige und umfangreiche Premium Themes, die man für einen hohen dreistelligen Betrag sehr gut individualisieren und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen kann.

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  19. Ich bin auch der Meinung, dass es äußerst wichtig ist, alles aus einer Hand zu bieten. Vor allem nicht nur Online-Shops, Websites, etc. sondern auch Corperate Identity u. ä.

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  20. Ich glaube als Webdesigner hat man zwei Möglichkeiten: entweder man bietet vollen Service, mit Hosting, Erstellung und Pflege einer Webseite (ggf. auf Basis von CMS und Premium-Themes) plus Social-Media-Services oder man entwickelt hochwertige Themes für Baukästen und verschiedene CMS. Genügend gut zahlende Firmenkunden für das eigene Auskommen zu finden, dürfte aber als reiner Webdesigner sehr schwer werden.

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  21. Ich denke dass man als Webdesigner in Zukunft nur noch entweder bei großen Kunden als Spezialist punkten kann oder bei wirklich kleinen Unternehmen die gar keine Ahnung von Webseiten und Online haben und die auch mit einem Baukasten überfordert wären. Das Design ist zwar nicht unwichtig, wenn man sich aber mal ansieht was für tolle Themes es für WordPress gibt, wo du selbst ohne Programmierkenntnisse was schönes basteln kannst, dann fragt man sich schon ob man sich einen teueren Programmierer bzw Webdesigner leisten muss. Vor allem weil das Geld und die Zeit besser in Content etc investiert werden können.

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  22. Da gebe ich dir recht, Andreas. Mit Themeentwicklung lässt sich gut Werbung machen und auch den ein oder anderen Euro verdienen. Vor allem wenn man im Bereich WordPress ein Talent dafür hat, den Geschmack der breiten Masse zu treffen.

    Vollen Service meinst du dann aber über eine Reseller-Tätigkeit, oder? Eine (v)Server zu betreiben würde ich, wenn ich WebDesigner wäre, lieber den Profis überlassen (zB. wegen der Sicherheit / den Updates).

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  23. Webdesigner werden auch in Zukunft noch von Ihrer Arbeit leben können, wobei man hie rganz klar sagen muss, dass die die qualitativ beste Arbeit machen oder sich am besten selbst vermarkten können wohl größere Chancen haben werden. Konkurrenz und somit billigere Angebote, gab es bereits vor über 10 Jahren. Ein Webdesigner der sich in die Bedürfnisse seiner Kunden hineinversetzen kann und ggf. auch mal deren “Richtung oder Bauchgefühl” korrigiert, wird auch noch in 10 Jahren von seinem Job leben können.

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  24. Ich bin auch der Meinung, dass in absehbarer Zeit nicht alle Webdesigner arbeitslos werden. Wie gut er allerdings von seiner Arbeit leben kann, hängt in erster Linie davon ab, wie sehr er sich von seinen Mitbewerbern abhebt. Eine Website mit einem qualitativ hochwertigen Design herzustellen und gleichzeitig optimal an die Bedürfnisse des Kunden anzupassen, erfordert wesentlich mehr, als auf der Firmen-Hompepage einfach nur ein WordPress-Theme einzubinden.
    Viele kleinere Firmen werden sich wohl das Geld für einen professionellen Webdesigner sparen und versuchen, mittles eines internen Mitarbeiters, der davon etwas Ahnung hat, Ihren Internetauftritt selbst zu gestalten. Es gibt aber immer noch genügend potentielle Kunden, die großen Wert auf Professionalität legen und gerne bereit sind, dafür auch etwas Geld in die Hand zu nehmen.

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  25. Ich als Webprogrammierer muss sagen, diese ganzen Baukästen, selbst WordPress, sind echt furchtbar.
    Dann lieber selber programmiert mit einem schönen Backend.

    Auch die Umstellung einiger Firmen auf Facebook-Seiten halte ich nur für einen Trend, der keine Jahre andauern wird. Wer will schon seine Website so extern betreiben?

    Bei vielen ist es ja auch ein Zeitfaktor, sich nicht erst mit dem ganzen “neuen” Auseinandersetzen zu müssen, auch wenn es immer einfach wird. Dann doch lieber einen Profi anheuern.

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  26. Hallo,

    Ich denke, dass diese ganzen Baukästen wie WordPress etc. zwar gerade einen Schwung und große Beliebtheit erleben, aber auf Dauer kann kein Baukasten der Welt echtes Design ersetzen. Design lebt nun einmal nicht von Bausteinen, die man wahrlos aneinanderreiht, sondern von Feingefühl und Individualität. Webdesign ist immer noch eine Kunst, die nunmal nicht jeder kann. Ich denke das flaut alles auch genauso schnell wieder ab, wie es hochgefeiert wurde. Man erkennt eine gute Seite sofort und kann keinen Vergleich zu den Baukästenseiten ziehen. Da fehlt nunmal der gewisse Charme und das Etwas, das man eben lernt und kann, oder nicht. Beste Grüße, Susanne

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  27. Was ich hier nochmal festhalten möchte: WordPress ist kein Baukasten-System.

    WordPress ist ein vollwertiges CMS, welches sehr mächtig ist und unendlich angepasst werden kann.

    Baukasten-Systeme sind dagegen relativ unflexibel, auch wenn es da schon Fortschritte gegeben hat.

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  28. Es ist schon traurig, wenn man sich die Stunden um die Ohren haut, und ein wirklich anspruchsvolles Projekt umsetzt. Und dann kommt einer mit nem WordPress Teil daher, das sehr ansprechend aussieht, ohne auch nur eine Codezeile geschrieben zu haben.

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  29. @Golo und @Randy: Das sehe ich ganz anders – Fertigen CMSen und anderer Software gehört die Zukunft. Wozu permanent das Rad neu erfunden, wenn es schon alles fertig gibt.

    Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon geflucht habe, weil der bisherige Entwickler einer Website sein eigenes Süppchen gekocht hat.

    @Randy: Sorry, wenn ich das so sage, aber wenn Du Dir Stunden um die Ohren haust für etwas, was man offensichtlich viel leichter und schneller hätte haben können, dann war Deine Vorgehensweise eben wenig zielorientiert.

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  30. Die Welt der Webentwicklung hat sich halt gewandelt. Wenn man vor zehn Jahren (und nicht mal mehr damals) noch einen Online-Shop selbst von null an entwickelt hätte, dann benutzt man heute halt Magento, XT:Commerce oder wie sie alle heißen und schreibt statt dessen bei Bedarf noch notwendige Plugins dafür.

    Das Resultat ist dann eine Applikation, die auch von anderen weiter gepflegt werden kann. Denn ganz ehrlich: In meiner ganzen Laufbahn habe ich noch keine individuell entwickelte Applikation gesehen, deren Autor die notwendigen Fähigkeiten gehabt hätte, um vernünftige Software zu schreiben.

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  31. Für eine gelungene Website sind die Inhalte, das Konzept und das Design genauso wichtig wie die Vorstellung des Kunden. Wenn der Autor dieses Beitrages schreibt, dass er immer mehr dazu übergeht eigene Projekte anzubieten, sehe ich das auch so.

    Als „Seniorwebfreelancer“ (Rentner ,66) bin ich dazu übergegangen, Web-Gesamtpakete (Social Networks Communities) anzubieten. Was bedeutet, All Inclusive Angebote „alles aus einer Hand“ (Von der Kopfgeburt des Kunden bis zur realen Anwendbarkeit und den Nutzengewinn durch den Anwender. – Konzeption, Entwurf, Coporate Design, Redaktion, Textinhalte , Herstellung und Seo. – Ich muss dabei wissen wie der Kunde denkt und was er wünscht und biete ihm meinen „verlängerten Arm“an.) Das funktioniert, auch wenn ich meist freie Open Source Websoftware benutze, wie Joomla und Extensions. (Freie und zugekaufte.) So habe ich mich auf Nischenprodukte von „Social Networks“ für Clubs, Vereine usw. spezialisiert. Nischenwebdesign macht auch Verdienst. Meine privaten Netzprojekte „Netzwerk für Freunde“ und „Generation im Dialog“ sind reine private unentgeltliche „SocialMedia“ – Seiten zu Mitmachen oder Anschauen, mit dem erfreulichen Nebeneffekt dadurch neue Folgeaufträge zu erhalten. – So etwas spricht sich eben herum. – Nicht alles funktioniert rein übers Netz. Klar davon leben muss ich nicht mehr. Aber für einen IT – Rentner nicht schlecht. Solange der „Kopf“ mitmacht und es Spaß macht. ;-)

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  32. Es kommt wohl darauf an, was das Ziel der Site ist. Ein sehr ansprechendes und gutes Design verlangt immer einen Profi. Farben, Bilder, Benutzerführung, etc. müssen den Besucher anregen mehr zu erfahren und zu einem positiven Besuchserlaubnis und Conversion führen. Meines Erachtens wird in Zukunft aber das Online-Wissensmarketing enorm wichtig. Insbesondere Dienstleister müssen sich hier richtig positionieren und das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein permanenter Prozess und Teil des Managements. So gesehen hat das reine Webdesign wohl schon etwas an Bedeutung verloren und mit den Möglichkeiten der CMS haben die Inhalte an Bedeutung gewonnen.

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  33. Kurzfristig wird sich daran wohl nicht sehr viel ändern. Mittel- bis langfristig werden besonders die spezialisierten Webdesigner und Freelancer immer mehr nachgefragt. Wie so häufig, empfiehlt sich bei dieser Frage ein Blick zurück. Die Komplexität von der Konzeption bis hin zur Umsetzung einer erfolgreichen Internetpräsenz hat stetig zugenommen. Mitte der 90’er genügte ein wenig HTML, Ende der 90’er kam CSS dazu, ab 2000 PHP und MySQL … CMS, RWD usw..

    Ich bin mir sicher, so lange ein kompetitiver Vorteil und ausreichend Budget vorhanden sind sowie Aufwand und Nutzen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, gibt es für gute Webdesigner eine steigende Nachfrage.

    Ob man von dieser Dienstleistung gut leben kann, hängt dann von vielen anderen Faktoren ab. Beispielsweise was einem eine Stunde seines Lebens Wert ist oder wie man (sich) verkauf. Das ist dann aber wohl branchenübergreifend.

    Also, liebe Webdesigner, gebt alles und verkauft Euch angemessen !

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  34. Hallo Zusammen,

    ich denke, das WP ganz gut für Anfänger ist, die einen Blog oder Homepage bauen möchten. Leider stößt man da auch auf Grenzen, seien besonderen Zeile zu erreichen. Dann muss man auch auf die Webdesigner zurückgreifen.
    Wenn ich z.B. bestimmte wiedergaben von Bildern oder Texten, die der Themes nicht wiedergibt, muss man da auf Webdesigner zurück greifen. Aber auch hier habe ich schon erlebt, dass man im Forum schneller Hilfe bekommt, als von einem Webdesigner, der voll mit Arbeit überschüttet ist. ;-)

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