Warum nichts Prototypen-Skizzen auf Papier ersetzten kann!

Warum nichts Prototypen-Skizzen auf Papier ersetzten kann!Im heutigen Artikel möchte ich darauf eingehen, welche Möglichkeiten es gibt kreative Ideen umzusetzen und warum keine davon einen Prototypen auf Papier ersetzen kann.

Natürlich ist dies nur meine Meinung, aber eventuell ist sie auch für euch hilfreich.

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Meinungen zur Umsetzung von Prototypen.

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Warum nichts Prototypen-Skizzen auf Papier ersetzten kann!

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Je nachdem, in welchem Bereich ihr tätig seid, kommt irgendwann in der Regel eine Phase, wo die Idee Wirklichkeit werden soll.

Egal ob das nun ein Logo, eine Nischenseite oder ein Kundenprojekt ist, die Idee, die vorab nur im Kopf entstanden umhergeisterte, soll jetzt endlich ein wenig Form annehmen und ausgearbeitet werden.

Um Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, ohne sie direkt in allen Facetten umsetzen zu müssen, gibt es Prototypen. Oft sind das zusammengeschusterte Modelle oder Skizzen, die das Endergebnis präsentieren, ohne viel Technik im Hintergrund zu besitzen.

Bei Websites zum Beispiel ist es die reine Darstellung, die vorab schon einmal via Wireframe angelegt wird. Bei Logos sind es grobe Entwürfe, die allerdings noch mehr Ausarbeitung erfordern. Prototypen eben.

Prototypen sind schnell erstellt

Zunächst einmal sei gesagt, dass es noch nie einfacher war einen Prototyp umzusetzen. Wo es früher oft viel Handarbeit erforderte, wird der Prototyp heute meistens nur noch aus verschiedenen Bausteinen zusammengeklickt. Dafür gibt es sogar jede Menge Online-Tools, die das Ganze zum Kinderspiel werden lassen.

Adobe XD beispielsweise erlaubt es euch, auf einfachste Art und Weise Prototypen zu erstellen, die wie fertige Ergebnisse wirken. Das gelingt dank Animationen und Elementen, wie Menüs oder Formularen. So kann schnell etwas erschaffen werden, was dem finalen Gedanken entspricht.

Auch Figma, ProtoPie und viele andere Online-Tools nutzen die modernen Möglichkeiten umfangreich aus, um mittels Vorlagen schnelle Ergebnisse erzielen zu können. Diese sind dann oft interaktiv, wirken ausgereift, sehen bereits gut aus und vermitteln einen Eindruck davon, wie das Ergebnis später aussehen wird.

Dennoch haben solche Tools ein großes Problem. Ihr Workflow dient in erster Linie dazu, Produktvorstellungen für Kunden zu erstellen. Meist fehlt der kreative Prozess, zumindest geht es mir in derartigen Tools immer so. Genau dieser Aspekt bringt mich dann auch wieder zurück zur Skizze auf Papier.

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Papier und Stift als kreative Werkzeuge

Nehmen wir das »Papier und Stift« jetzt einfach mal nicht zu wörtlich. Natürlich könnt ihr auch auf eurem iPad kritzeln. Worum es mir geht, ist der Prozess, der sich eben nicht aus Vorlagen und Elementen zusammensetzt, die zu einem Prototyp zusammengebaut werden. Es geht um das Erschaffen mit den eigenen Händen. Es geht um handwerkliches Arbeiten.

Was bei Websites noch nebensächlich erscheint, ist bei Logos und Grafiken von großer Bedeutung. Der Prozess der Gestaltung findet maßgeblich mit dem Stift statt. Ich kritzel ein wenig hier, zeichne etwas dort und daraus entsteht eine Form. Von der Form komme ich auf eine andere Idee und daraus wird das eigentliche Logo, welches ganz anders aussieht als das Gekritzel, mit dem ich begonnen habe.

Auch meine Nischenseiten habe ich schon mehr als einmal auf Papier zusammengestellt, bevor sie Wirklichkeit wurden. Vor allem dann, wenn ich einen »Flow« im Design erzeugen oder Formulare mit etwas mehr Raffinesse erschaffen wollte.

Der Stift und das Papier sind mehr als Werkzeuge. Sie dienen als direkte Verbindung zu meinen Gedanken, meiner Kreativität. Ich forme etwas mit meinen Händen. Klar geht vieles auch digital, mit Klicks oder dem Touchpad, doch es ist eben einfach nicht dasselbe. Zumindest für mich.

Wie seht ihr das?

Skizzen sind eine Ideenwiese

Mein Problem ist dabei nicht, dass es beides gibt. Mein Problem ist, dass die Menschen oft meinen, für alles eine App verwenden zu müssen. Dabei ersetzt nichts den klassischen Skizzen- oder Notizblock. Über dessen Notwendigkeit hatte ich bereits geschrieben und dabei erwähnt, wie sehr er mir hilft, in einer digitalen Welt die Ruhe und Gelassenheit zu finden, die mir oft fehlt.

Eben so ein Gefühl erlebe ich auch bei Skizzen, die ich auf Papier anfertige. Natürlich ist das alles nicht schick animiert und oft nicht gleichermaßen eindrucksvoll. Es ist aber das, was einfach direkt da ist. Ohne Umwege ist der Stift die Verbindung zum Gehirn. Ich zeichne, was immer ich möchte. Sofort und direkt auf ein Blatt Papier.

Dann schubse ich meine Ideen umher. Ein Freund oder Kollege kann sie unmittelbar und ohne Datenübertragung verändern. Wenn mir beim Mittag noch etwas einfällt, zeichne ich es sofort auf meine Skizze, ohne erst ein Programm starten zu müssen. Im Nu wird mein Gedanke Realität. Skizzen sind eine wahre Ideenwiese.

Was am Computer oft Arbeit erfordert, erschaffe ich mit Stift und Papier mal eben so. Ganz einfach. Das kann durchaus auch Quatsch sein, doch es wird visuell und dadurch, dass es visuell wird, komme ich vielleicht auf eine ganz andere Idee. Skizzen sind eine Spielwiese der Kreativität. Deshalb sind sie wichtig.

Stift und Papier halten die Dinge einfach

Es geht schlussendlich nicht darum, dass Apps und digitale Prototypen überflüssig wären. Es geht auch nicht darum zu sagen, der Block mit Skizzen ist das einzige wahre Instrument. Mir persönlich geht es darum euch zu vermitteln, wie sehr mir gerade der Offline-Aspekt des Ganzen dabei hilft, einfacher, minimalistischer, eben auch klarer zu denken.

Mich zu fokussieren auf das Wesentliche. Was mit Stift und Papier funktioniert, ist nicht unnötig kompliziert. Es ist natürlich.

Auf die einfachste Art erschaffe ich etwas und weil es so einfach ist, verkompliziere ich die Dinge nicht. Überlade sie nicht. Ich sammle Ideen und lasse sie Wirklichkeit werden, streiche und korrigiere sie und forme dann das, was schlussendlich im Computer noch einmal aufwendiger realisiert wird.

Genau wie bei dem Notizblock ist mein Rat daher, es einfach mal auszuprobieren. Skizziert eure nächste Idee, statt sie direkt zu digitalisieren. Spielt mit Stift und Gedanken und lasst beides von eurer Kreativität leiten. Nur darum gehts.

Wie skizzierst du Ideen für Layouts, Logos und andere Design?

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3 Gedanken zu „Warum nichts Prototypen-Skizzen auf Papier ersetzten kann!“

  1. Sehe ich fast identisch. Egal was ich mache, ich zeichne oder notiere es immer auch auf Papier. So toll Apps und Co auch sind, so wenig hilfreich scheinen sie schlussendlich zu sein. Schöner Artikel. Danke dir Peer.

    Antworten
  2. Hallo David
    Ja. Manchmal vergisst man, dass man bestimmte kreative Aufgaben doch lieber mit Stift und Papier vorab skizzieren sollte. Zur Ideenfindung geht es schneller, weil man eben nie nachdenken muss wie man das technisch am besten Umsetzt.
    Ein größeres Problem beim Arbeiten am Bildschirm ist auch das schnelle durchstreichen und wilde korrigieren der Skizze.

    Wenn man hingegen seine Ideen aus Vorhandenem heraus entwickelt, dann kann es am Rechner auch schneller gehen.

    Für mich ist aber auch ein wichtiger Punkt, dass ich gerne Ideen auf dem Sofa oder im Sessel (Früher auch im Kaffee in der Stadt) zwischendurch entwickle und da sind Stift und Notizheft einfach unschlagbar.

    Kreativ sein bleibt immer Arbeit, aber man kann es sich so leichter machen in den Entwicklungsprozess reinzukommen.

    Alexander

    Antworten
  3. Schöner Artikel und ein interessantes Thema. Ich würde gerne etwas dazu beitragen und dafür meinen kreativen Entwicklungsprozess beschreiben:

    Stift und Papier gibt es bei mir schon seit einer Ewigkeit nicht mehr. Den Entwurf einer neuen Webseite schon.

    Als Benutzer von WordPress mit rudimentären Kenntnissen von CSS und eingeschränkten HTML Kenntnissen kann ich mir den kreativen Freiraum eines weißen Blattes nicht leisten.

    Meine Ideen sind daher eine Kombination aus einer privaten WordPress Installation, einem einigermaßen passendem Theme mit weitreichenden Anpassungsmöglichkeiten und Photoshop.

    Was bringt mir die beste Idee, wenn ich dann in der Anwendung nicht zum gewünschten Ergebnis komme?
    Dazu kommt noch, dass ich mit Stift-Tablet und Maus wesentlich bessere Ergebnis erziele als mit Stift und Radiergummi.
    Wobei das natürlich bestimmt auch Übungssache ist.

    Letztendlich entsteht “mein” Protoyp direkt dort wo ich es nachher auch sehe, am Bildschirm. Mit Lorem Ipsum, Platzhalterbildern und einfachen Skizzen aus Photoshop in den vom Theme machbaren Möglichkeiten.

    Das ist freilich mehr als ein Skizzenentwurf, doch ich mag diesen Entwicklungsprozess. Und wie oben bereits erwähnt: Fehlende Programmierkenntnisse zwingen mich sowieso dazu in den Möglichkeiten meines Themes (und meinen CSS Kenntnissen) zu arbeiten.

    Beste Grüße

    Antworten

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