Wenn WordPress plötzlich streikt: Hier bekommst du Hilfe

Wenn WordPress plötzlich streikt: Hier bekommst du HilfeWer heutzutage einen eigenen Blog betreibt, nutzt dafür meist WordPress. Wobei das so gar nicht stimmt, eigentlich ist WordPress sogar Standard für viele Arten von Websites geworden. Zum Beispiel für Landing Pages, Nischenwebsites oder sogar ganze Portale.

Das liegt an der konsequenten Weiterentwicklung des Systems, vor allem aber auch am Support durch Theme- und Plugin-Entwickler. Mit solchen Erweiterungen wird WordPress mächtiger und mächtiger, jedoch auch immer komplizierter.

Doch was tun, wenn Hilfe gebraucht wird? Was tun, wenn WordPress plötzlich streikt und gar nichts mehr geht?

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WordPress Hilfe im Notfall erhalten

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Der größte Vorteil von WordPress, ist auch gleich der größte Nachteil. So toll die ganzen Plugins funktionieren und so umfangreich die verschiedenen Themes ausfallen, sie machen das eigentlich recht einfache Content Management System überaus kompliziert.

Je komplexer das Theme ist, desto weniger kann der Anwender ohne eigenes Wissen verändern oder anpassen und je stärker ein Plugin in das System und die Datenbank eingreift, desto problematischer wird es, wenn es mal nicht mehr funktioniert. Und das kann unter Umständen sehr schnell gehen.

Zum Beispiel, wenn die Entwicklung einfach eingestellt wird. WordPress bekam in der Vergangenheit immer wieder Updates, die eine Anpassung vieler Plugins und Themes notwendig werden lies. Gibt es also keinen Support der Entwickler mehr, steht ihr als Webmaster selbst in der Verantwortung.

Doch wer hilft euch, wenn durch ein Update auf einmal nichts mehr funktioniert?

WordPress Hilfe Services

Ist Geld für euch nicht das eigentliche Problem, hilft ein Wartungsservice. Für WordPress gibt es viele Anbieter, die im Notfall Hilfe anbieten und sich um die Instandhaltung und Wartung kümmern. Solche Services umfassen dann einfache Updates und Wartungsarbeiten, aber auch Anpassungen am Theme oder schnelle Hilfe, wenn etwas nicht mehr wie erwartet funktioniert.

Über die Jahre hinweg bin ich auf viele solcher Anbieter gestoßen (fixmywp.com, maintainn.com, codeable.io, valet.io, fantasktic.com, wpsitecare.com, wpexpert.de …) und habe sie mir immer gleich als Lesezeichen abgelegt, um im Notfall jemanden zu haben. Alle ausprobieren konnte ich zwar nicht, doch die Liste ist lang. Wer also einen professionellen Service sucht, sollte sich hier mal genauer umschauen.

Noch ein Hinweis: Die meisten dieser Angebote basieren darauf, monatliche Wartungsverträge abzuschließen. Dort bekommt ihr im Notfall Hilfe und übergebt die Wartung und das Installieren von Updates etc. dann gleich dem jeweiligen Anbieter.

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Freelancer für spezielle Aufgaben finden

Wer einen Freelancer für ganz spezielle Anpassungen seines WordPress Blogs sucht, dem kann ich noch Twago ans Herz legen. Twago ist eine deutsche Plattform, auf der ich schon mehrmals jemanden gefunden habe, der Anpassungen übernahm oder Aufgaben, die ich auslagern wollte.

Allerdings schwankt die Qualität der Auftragnehmer dort zum Teil enorm und ein paar schwarze Schafe sind auch immer dabei. Im Grunde beschreibt ihr dort ganz einfach euren Auftrag mit einer ungefähren Preisspanne und Entwickler können sich mit einem Angebot um den Auftrag bewerben.

Am Ende wählt ihr einen davon aus (am besten nicht einfach den günstigsten) und vergebt euren Auftrag dann entsprechend. Ein bisschen wie ein schwarzes Brett. Ihr pinnt eure Wünsche daran und wer sich meldet und einen fairen Preis verspricht, darf es dann erledigen.

WordPress-Foren zum lernen

Gerade für Anfänger, die Lust haben sich auch selbst mit dem Thema WordPress zu beschäftigen, kann ich das deutsche WordPress Forum empfehlen. Ganz am Anfang habe ich dort vor vielen Jahren durchaus sinnvolle Antworten, inklusive Hilfe erhalten und die deutsche Sprache macht es einfacher, als in vielen der US-Foren.

Das offizielle Forum selbst ist eine weitere Anlaufstelle, allerdings mit weniger direkter Hilfe. Allgemein sind Foren für mich in den letzten Jahren auch stark zurückgegangen und ihr findet dort nicht mehr die gleiche Hilfe oder hilfsbereite Community, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Trotzdem: Wer spezielle Fragen hat und nicht einfach nur eine Lösung erwartet, sondern Probleme verstehen und daraus lernen will, der ist in Foren immer noch gut aufgehoben.

Eine Alternative kann auch Facebook sein, denn die dortigen Gruppen funktionieren ähnlich wie ein Forum und oft sind dort auch sehr gezielte Fragen möglich. Eine Empfehlung habe ich bei Letzterem aber nicht, da müsst ihr also selbst mal schauen, ob es bei Facebook eine passende Community gibt, auch weil diese oft sehr fokussiert auf spezielle Themen (Performance, Themes, Plugins) sind und weniger allgemein. (Ergänzung: Die deutschsprachige Gruppe WordPress & SEO ist auf jeden Fall eine gute Anlaufstelle.)

Snippets für die schnelle Lösung

Viele Snippets haben Potenzial euer Theme direkt zu zerschießen. Wer sich aber auskennt und keine Hilfe im herkömmlichen Sinne sucht, sondern die Lösung für ein Problem, der ist mit einem Snippet vielleicht gut beraten. Zum Beispiel, wenn er Bildgrößen anpassen oder die Kommentare deaktivieren will. Wer Hilfe in Form eines fertigen Snippets sucht, nicht im Sinne einer Problemlösung, für den sind folgende Snippet-Sammlungen definitiv einen Blick wert.

Und wer das Ganze etwas sortieren möchte, kann sich das Plugin Code Snippets mal genauer ansehen. Hier aber wie immer der Hinweis: Die Verwaltung ist mit Plugin zwar komfortabler als direkt über die functions.php eures Themes, es gibt dann aber einen zusätzlichen Umweg, den ich als Performance-Fanatiker nicht direkt empfehlen kann. Für Anfänger in Sachen WordPress dürfte das Plugin aber eine echte Hilfe sein.

WordPress Blogs für die täglichen Updates

Hilfe ist gut, auf dem Laufenden bleiben hilft oft aber auch schon. Wenn ihr wisst, welche Probleme oder Neuerungen es gibt und wie die künftigen Projekte und Updates rund um WordPress aussehen, habt ihr einen Informationsvorsprung. So erfährt man häufig auch, welche Plugins Probleme verursachen oder wie genau bestimmte neue Techniken im Detail funktionieren. Das ist natürlich keine direkte Hilfe, ihr bleibt aber auf dem neusten Stand. Drei Blogs möchte ich euch diesbezüglich empfehlen.

WP Tavern ist einer der Top Blogs, wenn es um WordPress News geht. WP Beginner dagegen ist ein Allrounder, der auch gerne mal interessante Plugins oder Tipps vorstellt. Am Ende kommt noch der Blog von Yoast SEO. Dieser ist oft sehr aktuell und behandelt hier und da auch mal ein Nischenthema bzw. eines, welches auf anderen Blogs eher untergeht. Es gibt noch viele andere Websites zu dem Thema, empfehlen möchte ich aber nur diese drei, weil ich sie für besonders passend halte.

Einarbeiten, lernen und WordPress selber verstehen

WordPress wirkt erst einmal einfach, ist im Detail dann aber überraschend komplex. Doch der direkte Einstieg und die simple Handhabung sind verlockend. Statt also auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, empfehle ich jedem sich mit dem System wirklich auseinanderzusetzen.

  • Wie funktionieren die Code Snippets genau?
  • Wo setzten sich eigentlich die Plugins fest?
  • Wofür ist die Datenbank genau verantwortlich?

WordPress macht es euch, mit all seinen Websites und Büchern, auch hier besonders leicht, noch ein wenig tiefer in das System einzutauchen und dessen Funktionsweise zu verstehen. Es erfordert nicht viel, nur ein bisschen Hingabe und den Willen die Dinge zu hinterfragen.

Also Einarbeiten, kennenlernen und am Ende einfach selber verstehen. Das ist immer besser, als im Notfall auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Viel Erfolg dabei!

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13 Gedanken zu „Wenn WordPress plötzlich streikt: Hier bekommst du Hilfe“

  1. Lieber David,
    natürlich freut sich die größte deutsche WordPress Community Gruppe auf Facebook mit mittlerweile über 25.000 Mitgliedern über jeden (!) der eine Frage zu/über und mit WordPress hat. In dieser Gruppe geht es um das Thema WordPress und Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Anfänger sowie Profis. Teilnehmer stellen ihre Fragen, welche von den Mitgliedern beantwortet werden.
    Hier ist die Gruppe auf Facebook zu finden:
    https://www.facebook.com/groups/wordpressundseo/

    Antworten
  2. Hi Peer,

    “Eine Empfehlung habe ich bei Letzterem aber nicht, da müsst ihr also selbst mal schauen, ob es bei Facebook eine passende Community gibt, auch weil diese oft sehr fokussiert auf spezielle Themen (Performance, Themes, Plugins) sind und weniger allgemein.”

    Schade, dass Du Dir für den Artikel nicht die größter deutschsprachige FB-Gruppe angeschaut hast. Aber ich bin mal so frei und empfehle diese hier:

    https://www.facebook.com/groups/wordpressundseo/?hc_location=ufi

    Antworten
    • Dafür sind Kommentare doch ideal geeginet :)

      Da ich selbst absolut kein Facebook mehr verwende, bin ich bei dem Thema leider raus. Meine Erfahrungen mit Facebook-Gruppen war immer so “lala”, daher wollte ich auch nicht einfach irgendetwas empfehlen.

      Antworten
      • Also ganz auf Facebook zu verzichten, ist nicht die sinnvollste Lösung, aber ich hab dazu auch eine Anmerkung zu den Gruppen.

        Ich bin in einigen einschlägigen FB-Gruppen die das Thema behandeln und stelle immer wieder erschreckend fest, wie unfreundlich selbsternannte oder von anderen ernannte Pro’s so sind.

        Das geht los mit Gelächter über Fragen die von Anfängern kommen über richtig freche Antworten und es wird sich über die Post-Hintergrundfarbe aufgeregt. (Wohl gemerkt, von Admins oder “Pro’s”)

        Ich will damit niemanden persönlich ansprechen, aber ich denke, wenn man nichts qualifiziertes zu einem Thread hinzuzufügen hat, dann Mund halten oder Lösung anbieten. Das würde diverse Threads weniger aufblähen und Thread-Ersteller würden vllt. auch aus Scharm, nicht mehr ihre Threads löschen (worüber sich auch gern ausgelassen wird).

        Mit einer der Gründe, weshalb ich in den Facebook-Gruppen nicht sonderlich aktiv bin und mich zurückhalte, aber nicht austrete, weil es manchmal schon brutalen Input und Anregung für neue Problemlösungen gibt.

        In der Regel ist man mit der Suche bei Google eh besser dran und findet schneller das Ergebnis, ohne dass man sich als Anfänger die Blöße geben muss.

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        • Für mich schon. Die Leute die ich kenne nutzen kein Facebook mehr und Traffic kam bei meinen Portalen auch nie sonderlich viel herum. Meine Facebook-Seite, mit mehreren Tausend Nutzern, generierte nach den letzten Algo-Änderungen ebenfalls keine Reichweite mehr und nach dem großen Skandal hab ich dann gesagt… wozu eigentlich noch, wenn es eh nicht genutzt wird.

          Außerdem fand ich Facebook immer relativ mies und langsam und als Firma auch nicht sonderlich lobenswert. Genau wie ich also kein Fleisch mehr esse, weil ich die Massentierhaltung verabscheue, nutze ich nun auch kein Facebook mehr, weil ich weder Firma noch Plattform sonderlich wertschätze. Also ist das schon sinnvoll für mich. Vor allem weil ich versuche relativ konsequent mit den Dingen umzugehen.

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          • BTW, geiles Video auf deiner Page! :)

            Wenn Facebook für dich kein Use-Case ist und du vor allem merkst, dass du darüber keine Neukunden ziehen kannst und im Grundsatz eh moralische Bedenken hast, dann kann ich das durchaus nachvollziehen.

            Nur pauschalisieren kann es eben auch nicht, es kommt immer darauf an, mit welchem Hintergrund das Netzwerk genutzt wird. Ich z. B. nutze es für privates Überhaupt nicht, konnte aber im Gegensatz schon einige Aufträge an Land ziehen und mich mit “Gleichgesinnten” austauschen.

            Thema Fleisch – ich mag es, kaufe aber bewusst ein und nicht im Discounter. Ist halt m.M.n ebenfalls eine Glaubensfrage bzw. eine ethische.

          • Danke dir. Ja klar, da stimme ich zu. Grundsätzlich habe ich mir einfach auf die Fahne geschrieben, den ganzen Mist nicht mehr krampfhaft mitzumachen. Absägen, was nicht funktioniert und fertig. Dieses Ganze »Ich muss auf allen Kanälen verfügbar sein« ist einfach Bullshit und gleicht oft eher einem »Ausquetschen« jeder noch so kleinen Möglichkeit, anstatt zu wissen was man tut und dafür etwas zu verlangen, nur um das mal weiterzuführen.

            Niemand braucht AMP, wenn er seine Website im Griff hat, genau so wenig wie Webmaster (in meinen Augen) den Chrome Browser verwenden sollten, weil sie Google damit nur noch mehr zuspielen. Allgemein verlange ich von den Menschen einfach mehr Konsequenz in den Dingen, statt überall irgendwie mitzuschwimmen. Das ist genau so ein Blödsinn wie eine Website haben, mit Werbung Geld zu verdienen, gleichzeitig selbst aber den AdBlocker auf Anschlag haben – auch so ein Mist.

            Und das mit dem Fleisch war ein dummes Beispiel, weil das einige wieder nerven wird, mir ist nur nichts anderes eingefallen, um das deutlich zu machen. Ich mag übrigens auch Fleisch. Nur eben keine Massentierhaltung und wie du schon sagst, auch darauf kann man bewusst achten und entsprechend einkaufen.

            Konsequent sein, sollte man heutzutage einfach und das gilt überall. Viel zu viele Leute schwimmen überall mit oder hinterher, ohne die Dinge zu hinterfragen oder zu ihren eigenen Ansichten zu stehen. Und um die Brücke zurück zu Facebook zu schlagen… wer da nur sein totes Konto pflegt, kann es auch einfach ganz sein lassen. Und wenn Facebook meint, mir die Reichweite meiner Seite nur noch gegen Geld zu gewährleisten, können sie mich (auf gut Deutsch) auch mal gepflegt am A… lecken.

  3. Hallo David, danke für diesen Beitrag, hat mir echt geholfen und gleich mehrere Suchen unnötig gemacht. Spannend finde ich auch, wie dieses Blog selbst in WordPress aufgebaut ist.

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  4. Hallo,

    das ist wieder ein super Blogbeitrag und ich denke auch, dass es letztlich wichtig ist, WordPress korrekt zu verstehen und bisschen programmieren zu können. Allerdings ist es in den meisten Fällen gar nicht notwendig, sofern man Backups macht – glaube ich.
    Bevor ich am Code rumprobiere, greife ich lieber auf ein Backup zurück. Dafür gibt es ja auch Plugins. Vielleicht kann man das noch ergänzen?

    Beste Grüße
    Oliver von Firmenpartnerschaft

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