WordPress installieren in 3 Schritten – Vorbereitungen und Schritt für Schritt Anleitung

WordPress installieren in 3 Schritten - Vorbereitungen und Schritt für Schritt AnleitungNachdem ich im vorherigen Artikel der Blog starten Artikelserie das Hosting angesprochen und die Domainauswahl thematisiert habe, geht es heute nun wirklich an die praktische Umsetzung. Es geht darum WordPress zu installieren.

Im Folgenden gehe ich die Installation von WordPress Schritt für Schritt durch und zeige genau, wie ihr vorgehen müsst.

Vorher muss man aber ein paar Vorbereitungen für WordPress vornehmen. Zudem gibt es eine Checkliste und ein Video.

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Vorbereitungen für WordPress

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Die Installation von WordPress ist zwar mittlerweile recht einfach geworden und im Vergleich zu anderen CMS wirklich nicht schwer, aber dennoch sind einige Schritte notwendig.

Diese möchte ich im Folgenden kurz nacheinander durchgehen.

Weiter unten findet ihr ein Video, welches Schritt für Schritt durch die Installation leitet.

Vorbereitungen
Bevor man damit beginnt den eigenen WordPress-Blog zu installieren, müssen ein paar Vorbereitungen getroffen werden.

  • WordPress-ZIP-Datei

    Auf de.wordpress.org findet man alle Informationen rund um das kostenlose und auch kommerziell nutzbare WordPress-CMS. Dieses Content Management System ist sehr mächtig und mit jeder neuen Version kommen weitere interessante Features hinzu.

    Deshalb verwundert es auch nicht, dass Millionen Blogs mittlerweile mit WordPress laufen und es werden täglich mehr.

    Aber nicht nur das. WordPress ist zwar für Blogs von Hause aus optimiert, aber es ist im Grunde ein CMS (Content Management System) und man kann damit auch andere Website-Typen umsetzen. So nutze ich WordPress unter anderem für meine Nischenwebsites.

    Tausende kostenlose Plugins ermöglichen zudem die Erweiterung von WordPress um viele nützliche Funktionen.

    Um einen WordPress-Blog zu installieren, müssen wir WordPress erstmal auf die eigene Festplatte herunterladen. Dazu klickt man auf den blauen Button “Hol dir WordPress” auf der Startseite von de.wordpress.org und lädt sich auf der folgenden Seite die ZIP-Datei der aktuellen WordPress-Version in einen Ordner auf der eigenen Festplatte herunter.

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  • ZIP-Datei entpacken

    Als nächstes muss diese gerade heruntergeladene ZIP-Datei entpackt werden. Dazu geht man im Windows Explorer in das Verzeichnis, in das man diese Datei gespeichert hat und klickt mit der rechten Maustaste darauf.

    Im nun erscheinenden Kontext-Menü wählt man “Alle Extrahieren…” aus und schon wird ein Ordner erzeugt, in dem die WordPress-Dateien enthalten sind.

  • Domain und das WordPress-Unterverzeichnis

    Bevor wir diese Dateien auf den Server hochladen, müssen wir noch ein paar Vorbereitungen vornehmen. Zum einen muss die eigene Domain mit dem gewünschten Unterordner verknüpft werden.

    Dazu geht man zu seinem Hosting-Anbieter und loggt sich mit seinen Zugangsdaten ein. Unter “Domainverwaltung” klickt man bei der gewünschten Blog-Domain (die man vorher schon registriert haben muss) auf “Bearbeiten”.

    Nun gibt man für die Domain, die standardmäßig in der Regel auf den “Root”, also das Hauptverzeichnis (“/”) des Servers zeigt, ein Unterverzeichnis an. Das kann z.B. “/meinBlog” heißen. Nach dem Speichern gelangt man beim Aufruf der Domain in dieses Unterverzeichnis, dass derzeit noch leer ist.

  • SSL-Zertifikat erstellen

    Man sollte heute keine Website mehr ohne SSL-Verschlüsselung betreiben. Deshalb aktiviert man für die eigene Domain ein SSL-Zertifikat.

    Am einfachsten geht dies mit einem Let’s Encrypt Zertifikat, welches kostenlos ist und von vielen Hostern angeboten wird.

    Alternativ kann man ein kostenpflichtiges Zertifikat nutzen, welches aber jährlich Kosten verursacht.

  • Die Datenbank

    Weiterhin benötigen wir eine MySQL-Datenbank für den WordPress-Blog. Diese Datenbank muss vor der Installation erstellt werden.

    Dazu klickt man in seinem Hosting-Account auf den Link “Datenbankverwaltung” (der Link kann je nach Hoster natürlich etwas anders heißen). Dort klickt man auf “Neue Datenbank erstellen”.

    WordPress installieren in 3 Schritten - Vorbereitungen und Schritt für Schritt Anleitung

    In der Regel wird der Datenbank-Name automatisch erzeugt und man kann meistens noch ein Passwort eingeben, außer es wird ebenfalls automatisch erzeugt.

    Nach dem Klick auf “Speichern” gelangt man wieder zur Übersichtseite der Datenbanken. Dort wird nun die neue Datenbank angezeigt und ebenfalls die 3 wichtigen Angaben “Datenbank-Name”, “Datenbank-Username” und das Passwort für die Datenbank.

  • Upload

    Als nächstes muss man den gesamten Inhalt des WordPress-Ordners in das vorhin angelegte und mit der Domain verknüpfte Verzeichnis auf dem eigenen Server/Webspace kopieren. Dazu kann man das kostenlose Tool FileZilla nutzen.

    Das Tool kann man ebenfalls geschäftlich nutzen und es ist recht einfach zu bedienen.

    Nach dem Start des Tools muss man erstmal die FTP-Zugangsdaten eingeben. Diese findet man in seinem Hosting-Account unter dem Menüpunkt “FTP”.

    WordPress installieren in 3 Schritten - Vorbereitungen und Schritt für Schritt Anleitung

    3 Dinge muss man eintragen. Den Server, was oft einfach die eigene Domain ist, manchmal aber auch statt mit “www” mit einem “ftp”. Welche Domain die richtige ist, steht in eurem Hosting-Account unter dem Menüpunkt “FTP”.

    Des Weiteren muss der FTP-Benutzername und das FTP-Passwort eingegeben werden.

    Nun klickt man auf “Verbinden” und man sieht 2 Ordnerstrukturen. Auf der linken Seite den eigenen Rechner. Dort muss man sich bis zu dem entpackten WordPress-Ordner durchklicken. Auf der rechten Seite sieht man die Ordner des eigenen Servers. In der Regel müsste dort nun unter anderem der neu angelegte Ordner zu sehen sein, da die meisten Hoster diesen Ordner automatisch anlegen, wenn man bei einer Domain einen noch nicht existierenden Ordner angibt.

    Ist das nicht der Fall, klickt man auf der rechten Seite mit der rechten Maustaste und wählt “Verzeichnis erstellen”. Diesem neue Ordner gibt man dann den gleichen Namen, den man vorhin bei der Domain angegeben hat. In meinem Beispiel also “meinBlog”.

    Man geht in diesen Ordner rein und dann markiert man auf der linken Seite (unsere Festplatte) alle Dateien, die in dem entpackten WordPress-Ordner liegen und zieht diese nach rechts in den neuen Ordner auf dem Server. FileZilla beginnt nun mit dem Upload, was ein paar Minuten dauern kann.

    Sind alle Dateien kopiert, sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

Checkliste – Vorbereitungen für WordPress Installation

Das ist es mit den Vorbereitungen gewesen. Am Ende müssen folgende Dinge erledigt sein:

  • WordPress-Dateien als ZIP von de.wordpress.org heruntergeladen und entpackt
  • Blog-Domain muss mit WordPress-Ordner auf dem Server verknüpft sein
  • SSL-Zertifikat für Domain
  • Eine neue Datenbank wurde erstellt
  • Per FTP-Programm wurden alle WordPress-Dateien in den neu angelegten Ordner auf dem Server kopiert

WordPress installieren

Nun können wir mit der Installation fortfahren, die wirklich einfach ist und schnell geht.

  1. WordPress Installation starten

    Die Installation ist dank der guten Vorbereitung sehr einfach. Man ruft dazu einfach die eigene Domain auf. WordPress erkennt automatisch, dass man es installieren will.

    WordPress installieren in 3 Schritten - Vorbereitungen und Schritt für Schritt Anleitung

    Als erstes erscheint ein Hinweis und man klickt auf “Los geht’s”.

  2. Datenbank-Angaben

    Dann erscheint das folgende Formular für die Datenbank.

    WordPress installieren in 3 Schritten - Vorbereitungen und Schritt für Schritt Anleitung

    Hier gibt man den Namen der neu angelegten Datenbank ein, den Benutzernamen und das Passwort der Datenbank.

    Den Datenbank-Host und das Tabellen-Präfix muss man in der Regel nicht ändern.

  3. Blog-Angaben

    Nun erscheint noch ein Formular für die Website-Angaben:

    WordPress installieren in 3 Schritten - Vorbereitungen und Schritt für Schritt Anleitung

    Als Titel der Website gibt man den Namen des Blogs ein. Also z.B. “Video Tutorials“.

    Bei Benutzername gibt man am besten etwas kompliziertes ein. Bei Passwort gibt man zweimal das selbe Passwort ein. Auch dieses sollte zufällige Zeichenfolgen enthalten, damit es nicht erraten werden kann. Es wird auch schon ein sicheres Passwort vorgeschlagen.

    Sowohl Benutzername, als auch Passwort sollte man sich notieren, da man diese später beim Zugriff auf dem Blog-Admin benötigt.

    Danach gibt man noch seine eMail-Adresse ein und ganz unten lässt man bei “Sichtbarkeit für Suchmaschinen” das Häkchen weg, damit Google und Co. auf den Blog zugreifen können.

    Anschließend klickt man auf den Button “WordPress installieren”.

Das war es auch schon. Es kommt eine Erfolgsmeldung und der Blog wurde installiert. Nun kann man sich im WordPress-Admin mit dem eben vergebenen Zugangsdaten anmelden.

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Video-Anleitung

Im folgenden Video schildere ich Schritt für Schritt, wie ihr WordPress installiert.

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Alternative 1-Klick-Installation

Viele Hoster bieten inzwischen eine einfachere Möglichkeit WordPress (und auch andere Tools und Content Management Systeme) zu installieren.

Diese Option nennt sich 1-Klick-Installation (oder eine ähnliche Bezeichnung je nach Hoster). Diese Funktion erlaubt es ohne die oben genannten Vorbereitungen eine WordPress-Website zu installieren.

Dazu muss man also nur die Anmeldedaten eingeben und alles andere wird generiert. Bei All-Inkl.com sieht das zum Beispiel so aus:

WordPress installieren in 3 Schritten - Vorbereitungen und Schritt für Schritt Anleitung

So geht es weiter
Im nächsten Teil der Artikelserie widme ich mich den Grundeinstellungen in WordPress. Welche man dort anpassen sollte und was ich empfehle, erfahrt ihr dann.

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4 Gedanken zu „WordPress installieren in 3 Schritten – Vorbereitungen und Schritt für Schritt Anleitung“

  1. Danke für das Video.
    Es wäre schön, wenn du zu den ganzen “Basics” rund um das Thema WordPress noch ein paar Videos erstellen könntest.
    Das so Anfänger wie ich mit dieser Hilfe eine kleine Homepage ohne fremde Hilfe erstellen könnten.
    Ich befinde mich zur Zeit in der Existenzgründung und werde eine kleine Homepage (hoffentlich selber) erstellen.

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  2. Ich persönlich habe das alles mit meinem neuen Blog übersprungen und habe es tatsächlich gewagt zu INOS zu gehen, obwohl es einen schlechten Ruf hat. Ich bin aber wirklich davon begeistert, in wenigen Minuten kann es bereits losgehen und die Unterstützung dort ist wirklich stark! Innerhalb von Minuten bekommt man Hilfe (das sollte keine Werbung für INOS sein) ist eben einfach so.

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  3. Ja WordPress zu installieren ist wirklich sehr leicht, wer es dennoch nicht schaffen sollte, der kann sich natürlich Jederzeit auch Hilfe holen ;-)))

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  4. Wenn Du willst kannst Du auch noch eines der besten Archive für kostenlose WordPress Themes und Plug-ins sowie Woocommerce Erweiterungen verlinken (https://GPLDL.com). Früher oder später (eher sehr viel früher als später) reicht die normale WordPress Funktionalität nicht mehr aus und dann müssen Themes und Erweiterungen her. Diese sind fast alle unter der GPL Lizenz veröffentlicht und viele wissen nicht, dass dies u.a. erlaubt dass man sie kopieren und weitergeben darf auch wenn kommerzielle Anbieter dahinterstehen die sonst Lizenzgebühren dafür verlangen. Für mich war GPLDL ein WordPress El Dorado und viele meiner Websites hätte es ohne die Seite nicht gegeben.

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