WP Rocket: Was taugt das WordPress Caching-Plugin in der neuesten Version?

WP Rocket: Was taugt der Caching-Service in der neuesten Version?Caching ist bei WordPress ein endloses und somit niemals gänzlich endendes Thema. Der Grund dafür ist schnell ausgemacht, denn WordPress ist als Content Management System von Haus aus äußerst dynamisch angelegt. Jeglicher Content, der in WordPress erzeugt wird, muss aus der MySQL-Datenbank geladen werden.

Im Hintergrund werkelt zudem der WordPress-Core und PHP ist bei dem CMS ebenfalls für nahezu alles notwendig und somit dauerhaft auf dem Server aktiv. Wer kein Caching einsetzt, riskiert daher auch eine schlechte Performance und lange Ladezeiten.

Persönlich bin ich seit vielen Jahren sehr angetan vom WordPress-Plugin WP Rocket. Das hat gleich mehrere Gründe, die ich euch in diesem Artikel zur neuesten Version einmal genauer erläutern möchte. Hier gehe ich auf Vor- sowie eventuelle Nachteile des Caching Plugins ein und gehe darauf ein, ob man es braucht.

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Warum WP Rocket anders ist als gewöhnliche Caching Plugins

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Die eine Sache, die WP Rocket (zur Homepage) von Version 1.0 bis heute komplett anders als alle anderen Caching Plugins für WordPress macht, ist die gelungene Verständlichkeit. Von Anfang an war WP Rocket unglaublich simpel einzurichten. Und das in einem Bereich, in dem W3 Total Cache regelmäßig seine Nutzer mit Neuerungen in den Wahnsinn trieb und teilweise derart detailliert konfigurierbar erschien, dass der durchschnittliche Blogger für die Einrichtung einen Profi bezahlen musste, um keine Probleme mit dem Caching zu verursachen. Caching war damals eben nicht einfach, mit WP Rocket jedoch schon.

Doch diese Zeiten sind zugegebenermaßen lange vorbei und Caching Plugins sind längst nicht mehr so komplex und exotisch wie zur damaligen Zeit. Nach wie vor bin ich beispielsweise ein großer Freund vom Cache Enabler, dem vielleicht einfachsten WordPress Caching Plugin überhaupt. Doch nicht immer reicht diese Minimallösung aus.

WP Rocket hat einen gänzlich anderen Ansatz gefunden. Das Plugin wurde zur All-in-One-Lösung. Genau das unterscheidet das WordPress Caching Plugin nun von den anderen seiner Art. Es integriert und verbindet Caching, Performance-Optimierung und CDN-Funktionalität. Alles vom gleichen Entwickler und somit ideal aufeinander abgestimmt. Auch die Core Web Vitals können mit der neuesten Version entscheidend verbessert werden.

Gleichzeitig bleibt WP Rocket immer noch sehr verständlich, was für mich eines der größten Merkmale der Erweiterung ist.

Features von WP Rocket in der Übersicht

Schauen wir uns einmal kurz die unzähligen Features an, die WP Rocket aktuell zu bieten hat. Lest ihr diesen Artikel in ein paar Jahren, wird diese Liste vermutlich abermals gewachsen sein.

Persönlich kenne ich WP Rocket seit Release und bin beeindruckt davon, wie konsequent das Plugin seitdem weiterentwickelt und verbessert worden ist. Wohlgemerkt ohne Ballast hinzuzufügen. Alle Features machen tatsächlich Sinn und sind sauber integriert worden.

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Caching

Vollständiger Website Cache, Cache für eingeloggte Nutzer, separater Cache für mobile Geräte. Mittels Cache-Preload wird der Cache außerdem vorgeladen, sodass auch der erste Nutzer schon die schnelle Cache-Version angezeigt bekommt.

WP Rocket: Was taugt das WordPress Caching-Plugin in der neuesten Version?

Datei-Optimierung

CSS Minify und Zusammenfassung, Render-Blocking CSS-Optimierung, ungenutzte Styles entfernen, Javascript Minify, Zusammenlegung und Verzögerung gegen Blockierungen beim Ladevorgang.

Medien

Eigenes Lazy Load Script für Bilder, Videos und iFrames. Hinzufügen von Width- und Height-Attributen, sollten diese fehlen. Embeds per Option deaktivierbar. WebP-Support.

Imagify

Eigener Bildoptimierer der WP-Rocket-Entwickler, welcher sich direkt in das Caching Plugin integrieren lässt.

Sonstiges

Vieles ist konfigurierbar und mit speziellen Ausnahmen zu regeln, sollte dies notwendig sein. Außerdem besitzt WP Rocket eine Datenbank-Optimierung, eine CDN-Integration (samt eigenem RocketCDN), eine Heartbeat API Option und ein Add-on-System, um bestimmte Services mit WP Rocket verbinden zu können (bspw. Sucuri).

Was jetzt jedem klar geworden sein sollte, ist, dass WP Rocket vor allem ein vollständiges Komplettpaket anbietet. Dabei bleibt, anders als bei anderen Plugins, alles aber sehr übersichtlich und kinderleicht zu bedienen. Auch deshalb, weil die Standardeinstellungen fast immer schon ausreichend sind. Doch schauen wir uns das noch einmal genauer an.

Caching und Performance-Optimierung zugleich

Was mir an WP Rocket sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass sich das Caching Plugin konsequent in alle Bereiche der Performance-Optimierung ausgebreitet hat. Dabei wurde jedoch stets auf eine größtmögliche Kompatibilität geachtet. Bei mir hat WP Rocket im Grunde noch nie Ärger oder Probleme verursacht. Alles funktioniert erst einmal Out of the Box und dabei oft besser als bei ähnlichen Erweiterungen.

War es zu Beginn nur das Caching, was WP Rocket perfektionierte, ist es nun die Kombination daraus. Mit dem eigenen Bildoptimierer und dem CDN-Service, kombiniert WP Rocket alle für die Performance relevanten Dienstleistungen. Das hat den einen großen Vorteil, dass jedes dieser Systeme sehr gut zusammenarbeitet. Der Nachteil ist ebenso klar, denn natürlich möchte WP Rocket die Kunden im eigenen Revier halten. Für WP Rocket werden für eine Website dabei immer 49 Dollar im Jahr fällig. Dies wird erweitert durch Imagify, welches für kleine Websites kostenlos nutzbar ist, wie auch durch das Rocket CDN, für das bei Bedarf zusätzliche 7,99 Dollar anfallen.

Natürlich sind gerade CDN und Bildoptimierer Zusatzfunktionen, die niemand haben muss, doch der Wille ist schnell da und schon entstehen höhere Gesamtkosten als veranschlagt. Hier empfehle ich euch aber meinen Artikel zum Thema CDN und warum fast niemand von euch eines benötigen wird.

Das eine will man eben und das andere braucht man. Für die meisten wird WP Rocket ausreichen, um die Performance der Website deutlich zu verbessern und die Core Web Vitals entsprechend zu optimieren.

Fazit zum WP Rocket Caching Plugin

WP Rocket wollte ich unbedingt noch einmal in seiner aktuellen Version vorstellen, weil ich die WordPress-Erweiterung wirklich zu schätzen weiß. Wie mehrfach erwähnt, kenne ich sie schon seit dem ersten Release und finde es klasse, wie konsequent das Team sein Plugin weiterentwickelt hat. In Sachen Einfachheit ist WP Rocket einsame Spitze und das schafft die Möglichkeit, dass jeder Anfänger die eigentlich komplizierten Funktionen problemlos ein- und ausschalten kann.

Auf der anderen Seite ist da der Kostenfaktor. Für eine einzige Website kostet WP Rocket 49 Dollar im Jahr. Das ist fair, gerade in Verbindung mit der beständigen Weiterentwicklung, die schließlich irgendwie bezahlt werden muss. Statt nur Caching, ist WP Rocket heute zudem fast ein ganzheitliches Performance-Plugin, was euch auch bei der Optimierung der Ladezeiten gute Dienste erweist. Gleichzeitig bleibt der Beigeschmack, dass weitere Services wie Imagify und das RocketCDN hinzukommen, die den Preis dann noch einmal entsprechend hochtreiben.

Doch die Zusatzfunktionen braucht am Ende nicht jeder und gerade Imagify hat zumindest faire Einsteiger-Tarife bzw. sogar einen kostenlosen Tarif, der für gewöhnliche Blogs vollkommen ausreicht. Selbst wenn ihr bislang noch kein Geld für ein Caching Plugin ausgegeben habt, solltet ihr euch das bei WP Rocket überlegen. Verglichen mit der Einfachheit und dem Support, ist der Preis fair und der Nutzen enorm. Kein Vergleich zu fast allen anderen Caching Plugins, die nur allzu gern Fehler produzieren oder bestimmte Bereiche nicht korrekt in den Cache integrieren. WP Rocket ist die einfache Lösung, die gleichzeitig fast alles kann.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung. Wie sind eure Erfahrungen mit WP Rocket oder anderen Caching Plugins?

Schreibt es gerne in die Kommentare.

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2 Gedanken zu „WP Rocket: Was taugt das WordPress Caching-Plugin in der neuesten Version?“

  1. Yep, ich schwöre auf WP-Rocket. Ich nutze das schon seit zwei Jahren und spätestens mit dem entfernen von ungenutztem CSS ist es bei mir im Gold-Status angekommen. Ja, das ist noch Beta, funktioniert bei mir aber prima.

    LG Thomas

    Antworten

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