AdSense-Probleme beheben und Fehler vermeiden – AdSense Guide Teil 13c

AdSense Guide - Fehler und Probleme behebenNachdem ich in den vorherigen Teilen des 13. Artikels bereits ausführlich die Fragen meiner Leser zu AdSense beantwortet habe, möchte ich heute auf einige typische Probleme eingehen.

Diese sind oft technischer Natur, resultieren teilweise aber auch aus Fehlern des Website-Betreibers.

Natürlich gebe ich auch Tipps, wie man diese beheben kann.

Dieser Artikel ist Teil des 15-teiligen AdSense Guides.
>> Zu den besten AdSense Tipps und Tricks.

AdSense-Probleme beheben

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Die folgenden Probleme tauchen immer mal wieder gerade bei neuen AdSense-Publishern auf.

  • Keine Anzeigen zu sehen
    Es kann verschiedene Gründe geben, warum keine AdSense-Anzeigen auf der eigenen Website nach dem Einbau des Codes zu sehen sind:

    • Nach dem Einbau eines neu angelegten AdSense-Banners muss man erstmal bis zu 5 Minuten warten, bevor eine Anzeige dort erscheint. Die automatische Überprüfung einer neu angelegten Anzeige und die Indexierung durch den AdSense-Crawler dauert einfach ein wenig und deshalb sollte man hier Geduld haben und einfach einen Kaffee trinken gehen.
    • Ein weiterer Grund kann ein genutztes Antiviren Programm sein. Google hat eine Liste mit Antiviren-Tools erstellt, die möglicherweise die Anzeige von AdSense-Anzeigen blockieren. Deren Einstellungen sollte man ggf. überprüfen.
    • Benutzt du einen AdBlocker? Ein AdBlocker ist oft dafür verantwortlich, dass man auch selber seine AdSense-Anzeigen nicht sieht.
    • Ein weiterer technischer Grund kann die Nutzung von verschachtelten iFrames sein. Das sollte bei halbwegs aktuellen CMS zwar nicht mehr vorkommen, aber bei älteren Websites kann das ein Grund dafür sein, dass Google die Seiteninhalte nicht korrekt analysieren kann und dann auch keine Anzeigen anzeigt.
  • Crawling Fehler
    Google AdSense setzt einen eigenen Crawler ein, um die einzelnen Seiten einer Website und deren Inhalt zu analysieren. Wird dieser Crawler aus irgendeinem Grund blockiert kann AdSense nicht analysieren, worum es auf einzelnen Seiten geht und kann deshalb auch keine Anzeigen schalten.

    Ob der AdSense-Crawler blockiert wird, erfahrt ihr in eurem AdSense-Konto unter “Kontoeinstellungen > Zugriff und Autorisierung > Crawler-Zugriff”.

    Sind dort Fehler vorhanden, reicht der Einbau von folgendem Text in eure robot.txt:

    User-agent: Mediapartners-Google
    Disallow:
    
  • Anzeigen auf responsive Websites
    Der Einbau von normalen AdSense-Bannern auf responsive Websites ist nicht empfehlen. Schließlich skalieren diese nicht mit, wenn der Bildschirm sich verkleinert.

    Deshalb sollte man responsive AdSense-Anzeigen nutzen.

    Diese sind zwar noch in der Beta, aber funktionieren schon sehr gut. Diese Anzeigen passen sich automatisch dem zur Verfügung stehenden Platz an.

AdSense-Fehler vermeiden

In den beiden vorherigen Teilen habe ich schon einige Fehler beim AdSense Einsatz aufgegriffen und Tipps gegeben. Einige wichtige möchte ich hier nochmal kurz ansprechen.

  • Selber klicken oder dazu auffordern
    Einer der Hauptgründe für den Rauswurf bei AdSense ist das eigene Anklicken von Anzeigen. Manch einer denkt, dass es Google nicht auffällt, wenn man einmal am Tag die eigenen Anzeigen anklickt. Glaubt mir, das fällt Google auf.

    Ebenfalls solltet ihr eure Leser nie direkt oder indirekt dazu auffordern auf die Anzeigen zu klicken. Formulierungen wie “Unsere Sponsoren” oder ähnliches sollte man ebenfalls unterlassen.

  • AdSense auf weiteren Websites
    Bei der Anmeldung bei Google AdSense gibt man eine Website an.

    Will man später AdSense auf weiteren Websites nutzen, so ist das kein Problem. Einfach ein neues Banner erstellen und auf der neuen Website einbauen.

    Allerdings sollte man dabei beachten, dass diese neue Websites ebenfalls die AdSense-Richtlinien erfüllen müssen.

    Um sicher zu gehen, dass die eigenen Anzeigen nicht auf irgendwelchen anderen Websites aus versehen (scraping) oder absichtlich angezeigt werden, kann man unter “Kontoeinstellungen > Zugriff und Autorisierung > Zum Schalten von Anzeigen autorisierte Websites” zugelassene Website hinterlegen.

  • Code ändern
    Mit den responsive Anzeigen hat es Google erstmals erlaubt selber Änderungen am Code vorzunehmen.

    Allerdings sollte man sich an die Richtlinien halten und nur wirklich das ändern, was Google erlaubt. Sonstige Änderungen am AdSense-Code führen zum Ausschluss auf dem Programm.

    Es gab schon findige Leute, die z.B. das Öffnen der AdSense-Anzeigen in neuen Tabs über Änderungen im AdSense-Code erzwingen wollten. Da ist Google recht streng,.

  • Zu zeitig
    Ein Fehler, den ich immer wieder sehe ist der Einbau von AdSense schon zum Start einer Website.

    Mal abgesehen davon, dass es zum Start kaum Besucher gibt und somit auch kaum Einnahmen, ist die Gefahr der Abstrafung zu Beginn größer als später.

    Das liegt daran, dass Google zum einen noch kein Vertrauen in die neue Site hat. Da werden kleine Verstöße ernster genommen, als bei etablierten Websites.

    Zudem wirkt sich ein irregulärer Klick stärker aus, wenn es im Monat nur 20 Klicks gibt. Hat man im Monat 500 Anzeigen-Klicks, dann sind ein paar irreguläre Klicks nicht so dramatisch.

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Fazit

Der Einsatz von Google AdSense ist insgesamt relativ unproblematisch.

Ein paar Dinge sollte man allerdings beachten, um Probleme und Fehler zu vermeiden.


So geht es weiter

In Teil 14 meiner Artikelserie gehe ich auf die Sperrung bei Google AdSense ein und wie man diese vermeiden kann. Zudem kläre ich, ob es einen Weg zurück zu AdSense gibt.

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3 Gedanken zu „AdSense-Probleme beheben und Fehler vermeiden – AdSense Guide Teil 13c“

  1. Bei neuen oder veränderten Anzeigen bin ich auch oft ungeduldig, will am liebsten immer gleich das Ergebnis sehen, weil ja oft noch Feinabstimmung nötig ist. “Kaffee trinken” ist da auch immer angesagt. :-)
    Soweit ich mich erinnern kann, waren es ursprünglich 10 Minuten bis die die Veränderung an einem Anzeigenblock sichtbar wird. Bei Seiten, die nicht so hohen Traffic haben, warte ich teilweise aber auch mal ein paar Minuten länger.

    Antworten
  2. Wow, ich wusste gar nicht, dass man auch den Code selbst ändern darf! Zwar habe ich darüber keinerlei Kenntnisse, finde es aber nicht schlecht, dass Google einem die Freiheit dazu gibt!

    Antworten

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