5 Tipps für höhere Klickpreise in Google AdSense – AdSense Guide Teil 8c

Klickpreis-Optimierung - AdSense Guide Teil 8cDer zweite wichtige Faktor bei der Steigerung der eigenen AdSense-Einnahmen sind die Klickpreise.

Je höher die Vergütung pro Klick auf eine AdSense-Anzeige auf der eigenen Website ist, umso mehr kann man insgesamt verdienen.

Doch wie kann man die AdSense-Klickpreise steigern?

In diesem Artikels stelle ich 5 Tipps vor, wie man die Klickpreise der eigenen AdSense-Anzeigen optimieren kann.

Dieser Artikel ist Teil des 15-teiligen AdSense Guides.

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Klickpreis-Optimierung für AdSense

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Die Klickpreise bei Google AdSense sind ein ganz wichtiger Faktor für höhere Einnahmen.

Da kann man noch so viele Klicks durch ein optimiertes Anzeigen-Layout und durch viel Traffic generieren, wenn pro Klick auf eine AdSense-Anzeige nur ein paar Cent eingenommen werden, wird man nicht viel verdienen.

Steigert man aber die Einnahmen pro AdSense-Klick, kann man bei gleichem Traffic deutlich mehr verdienen.

Deshalb sollte man sich mit der Optimierung der AdSense-Anzeigen hinsichtlich der Klickpreise beschäftigen.

Im Folgenden stelle ich 5 Methoden vor, mit denen man den Klickpreis steigern kann.

Google AdWords Keyword Tool

Das Google AdWords Keyword Tool wird von Google selber bereit gestellt.

Damit kann man zum einen Keywords recherchieren und sich anschauen, wie oft diese im Monat im Schnitt gesucht werden.

Für uns ist aber in diesem Fall viel wichtiger, dass man damit auch sehen kann, wie teuer es für AdWords-Werbekunden im Schnitt ist, bei den Keyword zu werben. Um die geschätzten Klickpreise zu sehen, muss man allerdings mit seinen Google-Konto* angemeldet sein.

Nun kann man in dem Formular entweder bestimmte Keywords eingeben oder die URL der eigenen Website. Bei letzterem analysiert Google die eigene Website und liste die passenden Keywords auf.

Klickpreis-Optimierung

Mit diesem Tool kann man auf die Suche nach Themen/Keywords gehen, die besonders hohe Klickpreise haben. Auch wenn die Klickpreise für die Google-Suche gelten, so kann man davon ausgehen, dass diese Keywords auch im Content-Netzwerk (also AdSense) gute Klickpreise erzielen.

Darauf basierend kann man dann neue Artikel im eigenen Blog oder auf der eigenen Website verfassen.

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Lukrative Themen mit Analytics finden

Es gibt die Möglichkeit Google AdSense und Google Analytics zu verknüpfen. Das sorgt dafür, dass in Analytics auch die AdSense-Einnahmen angezeigt werden.

Unter “Content > AdSense > AdSense-Seiten” werden z.B. die AdSense Einnahmen pro URL (Artikel) anzeigt. Dort sieht man unter anderem die Klickrate und den eCPM. Letzterer zeigt an, wie hoch die Einnahmen pro 1.000 Einblendung sind.

In dem man den eCPM mit der Klickrate verrechnet, kommt man auf die Einnahmen pro Klick.

Hat man also z.B. einen eCPM von 5 Euro und eine Klickrate von 2% bei einem Artikel, kann man den Klickpreis wie folgt ausrechnen:

5 Euro / (1.000 * 0,02) = 0,25 Euro pro Klick

Eine Klickrate von 2% entspricht also 20 Klicks pro 1.000 AdSense-Einblendungen. Und 5 Euro durch 20 Klicks sind 0,25 Euro pro Klick.

Das hilft sehr dabei die Themen der eigenen Website zu finden, die besonders gute Klickpreise mit sich bringen.

Diese Auswertung kann man übrigens per CSV exportieren und dann in Excel oder einer anderen Tabellenkalkulation den Klickpreis ausrechnen lassen.

AdSense Positionierung

Die dritte Möglichkeit für höhere Klickpreise zu sorgen ist die richtige Positionierung im Code. Es ist nämlich so, dass der erste im HTML-Code vorkommende AdSense-Block auch die profitabelsten Anzeigen bekommt.

Deshalb sollte der erste im Code vorkommende AdSense-Block auch die höchste Klickrate haben.

Manche bauen im Header einen AdSense-Block ein und dann im Text noch einen. Meist hat aber der AdSense-Block im Text die höhere Klickrate. Leider bekommt in diesem Fall der AdSense-Block im Header die Anzeigen mit den höchsten Klickpreisen und der häufiger angeklickte Block im Text bekommt Anzeigen mit niedrigeren Klickpreisen.

Deshalb sollte man mit Hilfe von CSS dafür sorgen, dass auf jeden Fall der AdSense-Block mit der höchsten Klickrate auch im Quellcode der Website als erstes kommt.

Kategorie Filter

AdSense selber bietet ebenfalls Möglichkeiten zur Optimierung der Klickpreise an. Leider handelt es sich um keine direkte Möglichkeit die Preise zu beeinflussen, sondern eher um indirekte Methoden.

Im Reiter “Anzeigen zulassen und blockieren” im eigenen AdSense Account wählt man “Content Seiten” aus. Rechts gibt es nun ein paar weitere Reiter. Wir wählen den Punkt “Allgemeine Kategorien” aus.

Dort werden thematische Kategorien für Anzeigen aufgelistet. Recht daneben sieht man 2 Spalten die sehr wichtig sind. Zum einen die Spalte “% Anzeigenimpressionen (in den letzten 30 Tagen)” und zum anderen die Spalte “% Einnahmen (in den letzten 30 Tagen)”.

AdSense Kategorie Filter

Findet ihr dort eine Kategorie, die prozentual recht häufig angezeigt wird, aber prozentual deutlich weniger Einnahmen eingebracht hat, so scheint es sich nicht um sehr profitable Anzeigen zu handeln. Also z.B. 5% Anzeigenimpressionen aber nur 0,5% Einnahmen.

Idealerweise liegen die %-Einnahmen gleich oder höher als die %-Anzeigenimpressionen.

Aber vorsichtig, nur weil eine Kategorie mit z.B. 30% Einnahmen und 40% Anzeigenimpressionen hier etwas schlechter dasteht, würde ich sie nicht pauschal blocken. Schließlich verdient man damit sehr viel.

In diesem Fall sollte man sich die Unterkategorien anschauen. Finden sich dort Unterkategorien mit einem hohen Prozentsatz bei den Einblendungen, aber niedrigem Prozentsatz bei den Einnahmen, könnte man diese Unterkategorie blocken.

Dasselbe gibt es auch noch für sensible Kategorien. Diese möchte man aber eigentlich fast alle deaktivieren, außer es passt zum eigenen Website-Thema.

Übrigens kann man diese Kategorie-Filterung für alle Websites gesammelt vornehmen oder pro eigener Website.

Unprofitable Werbekunden blockieren

Die fünfte Maßnahme ist das Blockieren einzelner Werbekunden.

Dazu geht man im Reiter “Anzeigen zulassen und blockieren” auf den “Unter-Reiter” “Werbetreibenden-URLs”. Dort kann man URLs von Websites eingeben, die nicht auf den eigenen Seiten per AdSense Anzeigen schalten sollen.

Doch welche Werbekunden sollte man blockieren?

Zum eine gibt es im Netz immer wieder Listen mit URLs, die man bei AdSense blocken sollte. Das ist zumindest ein guter Anfang, da diese Listen in der Regel minderwertige Websites enthalten, die immer nur das Minimum bieten und deshalb nur sehr niedrige Klickpreise bringen.

Ich selber schaue mir zudem immer mal wieder die AdSense-Anzeigen auf meinen Seiten an und wenn etwas unseriös erscheint, rufe ich von Hand die URL der Seite auf und wenn sich mein Eindruck bestätigt, dann blockiere ich die URL ebenfalls. Unseriöse Werbekunden haben meist nicht nur niedrige Klickpreise, sondern natürlich verärgert man auch die eigenen Leser damit.

Einfacher geht die Überprüfung einzelner Anzeigen im Unter-Reiter “Anzeigen (Überprüfungszentrum für Anzeigen)”. Dort sieht man aktuelle Anzeigen von Werbekunden, die auf der eigenen Website erscheinen. Diese kann man dann einzeln blockieren, wenn man das Gefühl hat, dass sie nicht passen oder nicht seriös sind.

Unprofitable Werbekunden blockieren

Leider sieht man hier nirgendwo die tatsächlichen Klickpreise und deshalb ist die Blockierung einzelner Werbekunden eher eine Gefühlssache, als eine genauer Wissenschaft.

Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, dass seriöse Werbekunden oft auch bessere Klickpreise haben.


Fazit

Die Optimierung der Klickpreise ist auf direktem Wege eher schwer möglich. Stattdessen hat man mehrere indirekte Möglichkeiten höhere Klickpreise zu realisieren.

Das fängt bei der Auswahl von Themen mit hohen AdSense-Klickpreisen an, geht über die richtige Positionierung der AdSense-Anzeigen im Code bis hin zur Blockierung unprofitabler Anzeigen-Kategorien und Werbekunden.

Mit diesen Maßnahmen konnte ich die Klickpreise meiner AdSense-Anzeigen deutlich steigern.


So geht es weiter

Im nächsten Teil der Serie geht es um ein verwandtes Thema. Ich gehe darauf ein, warum es wichtig ist für relevante/passende AdSense-Anzeigen zu sorgen und wie man das macht.

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21 Gedanken zu „5 Tipps für höhere Klickpreise in Google AdSense – AdSense Guide Teil 8c“

  1. Wobei man vielleicht noch anmerken sollte, dass es nicht genügt, einfach eine Beitrag über “anbieter cloud computing” zu schreiben, wenn dieser nicht in den SERPs auf Google relativ gut positioniert ist -> Der Artikel wird nicht gefunden -> es kommt zu keinen Klicks.

    Bsp: cloudcomputinganbieter.org
    ist relativ weit oben (platz 2 / 3), eben bei der Suche gefunden.

    Bei dieser Position springen bestimmt 3-5 Klicks am Tag raus :)
    Der hat einen Banner oben links und ein bisschen Content.

    Antworten
  2. Die Spalte mit dem CPC ist interessant, kannte ich noch gar nicht :)

    Ist es aber nicht so das google den “Wert” einer Seite selbst bestimmt und demnach die Klickpreise anpasst? Z.B. habe ich letztens erst Adsense (nach Jahren ohne) auf einer Unterseite eingebaut. Anfangs erhielt ich noch die angezeigten Klickpreise (ca. 1,60€). Doch 3-4 Tage später ist dieser auf ca. 30 Cent pro Klick gesunken und so geblieben.

    Antworten
  3. @ Maki
    Das ist natürlich richtig. Ohne Traffic bringen die profitabelsten Themen nichts. :-)

    @ Sele
    Die angegebenen Klickpreise sind natürlich nur Richtwerte. Man bekommt keine Garantie.

    Hinzu kommt ja z.B. das Problem der “Interessenbezogenen Anzeigen”. Ist das aktiviert, ist ja ein Teil der Anzeigen zu Themen, die den Interessen der Nutzer entsprechen und nicht dem Inhalt der Seite.

    Das kann dazu führen, dass auf einer Seite mit einem relativ profitablen Thema AdSense-Anzeigen geschaltet werden, die nur ein paar Cent pro Klick bringen, weil sie eben nach den Interessen der Nutzer ausgewählt wurden und nicht auf Basis des Inhaltes der aktuellen Seite.

    Antworten
  4. @maki
    Besucher, die über die Google-Suche kommen, sind zwar sehr klickfreudig, es gibt aber auch noch andere Traffic-Quellen.
    So kann man durch interne Verlinkung seine Besucher auch zu den lukrativen Seiten bringen.

    Etwa OffTopic:
    Ist Euch auch die Diskussion über die stark gefallene CTR bei einigen Publishern aufgefallen?

    Z.B. hier im Google-Forum:

    https://productforums.google.com/forum/#!topic/adsense/Kz-9lxPw9VI%5B176-200-false%5D

    Scheint ja zum Teil dramatisch zu sein….

    Antworten
  5. Hallo Peer,
    schöner Artikel! Was ich mich immer Frage ist, bringen denn nun Text-Anzeigen mehr als Bild-Anzeigen? Kann man das auch irgendwo nachgucken? Kann man das überhaupt so pauschal beantworten?
    Und dann gleich hinterher noch eine Frage. Welches Adsense-Plugin ist denn für WordPress zu empfehlen? Bei meinem derzeitigen Plugin kann man meiner Ansicht nach zu wenig einstellen, als das man die oben genannten Tipps perfekt umsetzen könnte.

    Grüße
    MG

    Antworten
  6. @ Maurice
    Zu den Auswertungen der verschiedenen Anzeigen und ob Text besser als Bild ist, komme ich noch in einem späteren Teil, wenn ich mir die Statistiken anschaue.

    Ich persönlich mag aber meist eher die Textanzeigen von Google. Klickrate ist zwar nicht so hoch, aber Klickpreise deutlich besser.

    Zu den Plugins gibt es schon einen Teil in dieser Artikelserie:

    Da habe ich dann auch einen Artikel drin verlinkt, wo ich diverse AdSense-Plugins vergleiche.

    Antworten
  7. Wow!
    Wieder was gelernt. Ich wusste noch nicht, dass man mit HTML auch manipulieren kann.
    Wie kann ich es denn im CSS Code so bewerkstelligen, dass der Adsense-Code im Header nicht der erste im HTML Code ist?

    Antworten
  8. Hallo Peer, ich habe seit ein paar Tagen den Rat von Google befolgt und die empfohlenen Anzeigenformate eingebaut, da dort eine größere Anzahl von anzeigen geben soll. Zumindest bei den Anzeigen, die mit CPM vergütet werden, haben sich die Einnahmen, die gesamt gesehen zwar überschaubar sind, von heute auf morgen verfünffacht. Bei CPC-Anzeigen fehlen mir noch belastbarere Daten … Falls du in der Beziehung ähnliche Erfahrungen gemacht haben solltest, solltest du zumindest diesen Sachverhalt nicht vergessen.

    PS

    Der hellrote Linktext auf rotem Untergrund ist nicht unbedingt optimal …

    Antworten
  9. @ Matthias
    Das Thema hatte ich ja schon im vorherigen Artikel behandelt. Man kann und sollte die Tipps von Google natürlich testen. Bei mir wurde aber ein 728 Pixel breites Banner vorgeschlagen, und das passt gar nicht in mein Layout.

    Was meinst du mit hollrotem Linktext auf roten Untergrund?

    Antworten
  10. @Peer

    Das mit den “Interessenbezogenen Anzeigen” wusste ich gar nicht, wo kann ich das denn deaktivieren? Vielen Dank :)

    Antworten
  11. Entschuldigen Sie bitte den “Offtopic”, aber könnten Sie bitte einen Link spendieren, der mich anleitet, wie man die Social-Buttons selbst gestaltet? Gemeint ist nicht das Design, sondern, wie man eigene Grafiken in das Iframe oder JavaScript integriert.
    Vielen Dank.

    Antworten
  12. Das mit dem Anzeigen blockieren ist mir auch neu, aber durchaus eine tolle Sache.

    Lassen sich geblockte Anzeigen auch wieder freigeben? Gibt es ein Maximum an blockbaren Anzeigen?

    Antworten
  13. Danke, habe eben einige Sachen gelernt die ich vorher noch nicht wusste. Das mit dem oberen Anzeigenblock und dem Filter für blockierte Webseiten ist sicher hilfreich (sofern ich adsense einbauen werde). Bin mir da noch nicht so sicher ob das auf meiner Seite Sinn machen würde

    Antworten
  14. Peer, ich möchte dir danken für deinen tollen Artikel.
    Seit einer Woche probiere ich an Texten zu meiner Webseite(Thema “Durchfall”) herum.
    Das Problem war das ich bei allen Unterseiten meiner Webseite falsche Adsense-Anzeigen erhalten habe.Gerade habe ich deinen Artikel gefunden und habe gesehen das unter dem Reiter (Sensible Kategorien)die Anzeigen für “Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel” blockiert waren.
    Ich habe die Anzeigen sofort zugelassen und siehe da, dass war der Fehler.
    Nochmals vielen Dank Peer du bist der beste!

    Antworten

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