
Doch Google bietet noch mehr Verdienst-Möglichkeit mit einigen Sonderformaten.
Diese sind für spezielle Anwendungsfälle und Google-Produkte gedacht und ergänzen die normalen AdSense-Banner.
In diesem Artikel stelle ich einige dieser AdSense-Sonderformate vor.
Dieser Artikel ist Teil des 15-teiligen AdSense Guides.
>> Zu den besten AdSense Tipps und Tricks.
Inhalt
ToggleGoogle AdSense Sonderformate
In den bisherigen Teilen dieser Artikelserie habe ich mich auf die normalen AdSense-Banner konzentriert.
Diese sind am häufigsten im Einsatz, aber es gibt Situationen, bei denen diese nicht optimal oder nicht möglich sind.
Das betrifft z.B. mobile Websites oder Videos.
Die im Folgenden vorgestellten AdSense-Sonderformate ergänzen die klassischen AdSense-Banner sehr gut und tragen zur Steigerung der Einnahmen bei.
Google ist allerdings immer dabei das eigene Business zu optimieren und so hat man unter anderem das Produkt „Google AdSense for Feeds“ leider eingestellt. Damit konnte man früher RSS-Feeds mit AdSense ausstatten. Ich finde das schade, aber leider ist es nicht zu ändern.
AdSense für Suchergebnisseiten

Google ermöglicht die Erstellung eigener „Suchmaschinen“. Diese können flexibel angepasst werden, so dass z.B. nur die eigene Website oder sogar nur Bereiche der eigenen Website durchsucht werden.
An sich keine schlechte Idee, da man auf diese Weise den intelligenten Such-Algorithmus von Google für eine Seiten-interne Suche nutzen kann.
Mittlerweile kann man dieses Suchformular eben auch direkt im eigenen AdSense-Account erstellen, wobei dabei zusätzlich AdSense-Werbung in den Suchergebnissen angezeigt wird.
Ich persönlich nutze die Google-Suchfunktion für die eigene Website bisher nicht, aber interessant ist das allemal. Schließlich kann man verschiedene Layouts auswählen und diese noch anpassen.
Damit ist es möglich die Suche und die Suchergebnisse an das Layout der eigene Website anzupassen.
AdSense für Videos

Dass dies überhaupt möglich ist, verdanken diese AdSense für YouTube. Man kann mittlerweile das eigene YouTube-Konto mit AdSense verknüpfen und auf diese Art ganz einfach die eigenen Videos monetarisieren.
Allerdings sollte man hier keine Wunder erwarten. Man benötigt schon sehr viele Videoaufrufe, um relevante Einnahmen zu erzielen.
So gibt ein Blogger z.B. in seinem Einnahmereport an, dass er knapp 500 Euro mit seinem Google Doodle YouTube Kanal erzielt. Dieser kommt im Monat auf rund 110.000 Besucher.
Es ist also möglich mit Videos und AdSense Geld zu verdienen.
Responsive AdSense-Anzeigen

Seit Mitte des Jahres gibt es die neuen responsive AdSense-Anzeigen, die man bei der Erstellung eines neuen Banners statt den festen Formaten auswählen kann.
Das interessante dabei ist, dass man das Format der Anzeige direkt im CSS einstellen kann, die Anzeige sich aber bei kleineren Anzeigegeräten automatisch anpasst.
Wer also viele mobile Besucher auf seiner Site hat, sollte sich das neue Feature auf jeden Fall mal anschauen.
Premium-Publisher werden
Google bietet besonders starken AdSense-Publishern einen Premium Account.
Um dafür in Frage zu kommen muss man allerdings beträchtliche Traffic-Zahlen vorweisen können. Im Netz kursieren Zahlen im Bereich von 5 Millionen Besucher von Google und 20 Millionen Seitenaufrufen im Monat.
Da wird klar, dass hier nur wirklich große Publisher in den Genuss der Vorteile so eines Premium-Accounts kommen. Doch was sind die Vorteile?
Unter anderem kann man die AdSense-Anzeigen noch weiter anpassen und individualisieren. Des weiteren kann man den Text „Google-Anzeigen“ entfernen und mehr als 3 AdSense-Anzeigen-Blöcke auf einer Seite nutzen.
Umfangreichere Statistiken, einen persönlichen Support und der Einsatz von AdSense auf Seiten, die normalerweise nicht dafür zugelassen werden (Stichwort: erwachsene Unterhaltung) sind angeblich ebenfalls Vorteile dieser Partnerschaft.
Es wird sogar davon berichtet, dass solche Publisher mehr als die 68% Umsatzbeteiligung bekommen.
Unter dem Strich ist so ein Premium-Account also durchaus attraktiv, aber die meisten von uns müssen sich wohl keine Hoffnung machen, da jemals rein zu kommen.
Fazit
Die von Google angebotenen AdSense-Sonderformate können die eigenen Einnahmen deutlich steigern. Wie immer ist es aber auch bei diesen notwendig viel Traffic zu haben.
Testen kann aber generell nicht schaden.
So geht es weiter
Im nächsten Teil meiner AdSense-Artikelserie geht es um das Thema Finanzamt und wie man die eigenen AdSense-Einnahmen richtig versteuert.
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