Responsive AdSense-Anzeigen nutzen

Immer mehr User lesen Websites auf Smartphones oder Tablets. Deshalb wird es immer wichtiger, eine mobile Version der eigenen Website anzubieten.

Google unterstützt diesen Trend nicht nur, sondern passt auch seine eigenen Angebote an diesen Trend an.

Vor kurzem hat man nun auch bei AdSense diesen Schritt gewagt und “Adaptive Anzeigenblöcke” eingeführt.

Was das genau ist, warum dies für die Zukunft wichtig ist und wie man solche Anzeigen erstellt und einbaut, erfahrt ihr in diesem Artikel.

>> Zu den besten AdSense Tipps und Tricks.

Was sind Adaptive Anzeigenblöcke?

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Eine Möglichkeit, die eigene Website oder den eigenen Blog für die Leser auf mobilen Endgeräten zu optimieren, ist es ein responsive Webdesign zu verwenden.

Damit ist ein Layout gemeint, welches sich selbständig an die Größe des Displays anpasst. Auf diese Weise braucht man keine unterschiedlichen Layouts, sondern kann mit nur einem arbeiten, dass sich eigenständig anpasst.

Das funktioniert mittlerweile auch sehr gut und je nach Thema einer Website macht das heute schon wirklich Sinn. Es gibt Websites, die schon von relativ vielen Usern auf kleinen Displays genutzt werden.

Bei meinem Blog sind es aktuell ca. 11%, die mit einem Smartphone auf meinen Blog zugreifen und zusätzlich nochmal rund 6%, die dies per Tablet tun. Es gibt aber auch andere Beispiele, bei denen diese Zahlen deutlich höher liegen.

Ein Problem dabei war aber in der Vergangenheit, dass AdSense-Banner nicht automatisch kleiner wurden, nur weil das Display kleiner wurde. Man konnte zwar mit ein paar Tricks verschiedene Banner je nach Größe des Bildschirm anzeigen lassen, aber wirklich ideal war dies nicht.

Google hat darauf nun reagiert und die sogenannten “Adaptive Anzeigenblöcke” eingeführt. Diese bieten die Möglichkeit selber zu bestimmen, welches AdSense-Format bei welcher Bildschirmgröße angezeigt wird.

Adaptive Anzeigenblöcke erstellen

Um eine solche responsive AdSense-Anzeige zu erstellen, geht man wie immer im Reiter “Meine Anzeigen” auf den Button “Neuer Anzeigenblock”.

Responsive AdSense-Anzeigen nutzen

Hier hat man nun bei “Anzeigengröße” die neue Möglichkeit die Option “Automatische Größe – Responsive” auszuwählen.

Die weiteren Angaben zum neuen Anzeigenblock sind unverändert.

Am Ende bekommt man dann den asynchronen (der ist hierfür notwendig) JavaScript-Code.

Im Standard-Modus passt sich die AdSense-Anzeige dem zur Verfügung stehenden Platz an.

Responsive AdSense-Anzeigen nutzenAlternativ kann man noch einen zusätzlichen CSS-Code einbauen und darüber steuern, welches Anzeigen-Format bei welcher Bildschirmbreite angezeigt wird.

Damit hat man also sehr viel mehr Steuerungsmöglichkeiten und kann den CSS-Code manuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

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Bisher keine Statistiken

Nicht so gut ist bisher, dass es keine separate Aufschlüsselung der Views, Klicks und Einnahmen nach den verschiedenen Größen bei einem solchen Adaptiven Anzeigenblock gibt.

Es wird derzeit nur ein Gesamtwert angezeigt und man sieht nicht, wie oft dieser Responsive Anzeigenblock in welcher Größe anzeigt wurde etc..

Das ist natürlich etwas schade und macht die Auswertung nicht so einfach. Aber ich gehe davon aus, dass Google hier in Zukunft noch nachbessern wird und die Statistiken entsprechend ausführlicher werden.

Fazit

Immer mehr Websites und Blogs setzen ein Responsive Design ein und für diese ist es natürlich eine gute Nachricht, dass Google AdSense nun ebenfalls responsive wird.

Die Möglichkeiten über die CSS-Angaben sind sehr flexibel, man sollte aber auch wissen, was man dort einstellen muss, damit es nicht dazu kommt, dass evtl. gar keine Anzeige erscheint.

Ich trage mich ja schon seit längerem mit dem Gedanken ein responsive Layout zu nutzen. Mit der neuen Möglichkeit bei Google AdSense hat man wieder einen Grund weniger diese Umstellung aufzuschieben. :-)

Weitere Informationen findet ihr in der Google AdSense Hilfe.

Umfrage

Zum Schluss noch eine kleine Umfrage zum Thema “responsive Design”

Nutzt ihr auf eurer Site/Blog bereits ein responsive Design?

  • Ja (57%, 192 Stimmen)
  • Nein, aber ich werde es bald tun. (22%, 75 Stimmen)
  • Ich nutze stattdessen ein mobiles Theme. (11%, 36 Stimmen)
  • Nein, sowas brauche ich nicht. (7%, 23 Stimmen)
  • Was ist nochmal "responsive Design"? (4%, 13 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 339 (1 Stimmen)

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13 Gedanken zu „Responsive AdSense-Anzeigen nutzen“

  1. Ich nutze responsives Design und auch Adsense im mobilen Bereich. Aber ich frage mich effektiv, ob sich der Einsatz von Werbung auf Mobilgeräten überhaupt lohnt. Das Adsense-Einkommen von Mobilgeräten ist bei mir praktisch null, und auch ich selbst klicke auf dem Smartphone sehr selten auf Werbung.

    Antworten
  2. Ich habe im Mai mein Design auf responsiv umgestellt, nachdem die Zahl der mobilen User deutlich angestiegen ist. Mittlerweile greift knapp die Hälfte meiner Besucher über Tablet oder Smartphone auf die Seite zu.

    Antworten
  3. @Ana

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Adsense auf Mobilen Geräte, zu einem sind die Klickraten höher und auch pro Klick wird mehr bezahlt.
    Habe sogar Projekte wo ich mittlerweile mehr auf Mobilen End-Geräte verdiene als per der Desktop Version.

    Antworten
  4. Der Beitrag kommt gerade passend. Mir war bisher entgangen, das es responsive Anzeigen für Adsense gibt. Hatte mich schon geärgert, das bei meinem aktuellen Projekt, die Anzeige auf nem Tablet nicht gut dargestellt wird. Was das Kommentar von Ana angeht, würde mich mal interessieren ob du die Erfahrungen teilst. Ich konnte bisher keine aussagekräftige Daten sammeln um eine Aussage zu treffen.

    Antworten
  5. Hurra – endlich folgt Google dem Trend. Ich fand es immer etwas komisch, dass Google die Webmaster zu responsive design animiert, aber auf der anderen Seite keine responsive Lösung für ihren Hauptumsatzbringer AdSense haben.

    Von daher bin ich jetzt erst einmal begeistert, dass AdSense die Option für responsive ads anbietet. Was mir natürlich nicht gefällt ist, dass es keinerlei Statistiken hinsichtlich Klicks und CPCs von unterschiedlichen Geräteplattformen gibt. So bleibt das Ganze natürlich eine Blackbox und gibt einem keine Möglichkeiten zur Optimierung. Hoffentlich bessert Google hier bald nach.

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  6. @Experimentiert

    Deine Website enthält Schadcode, ein Besuch wird vom Browser schon im Vorfeld geblockt.

    @Peer
    Prüfst Du die eingetragenen Websites in den Kommentaren nicht vor Freischaltung? Ich dachte ich kann Links auf SiN unbesorgt anklicken.

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  7. @ Andreas
    Sucuri.net findet keinen Schadcode auf der Site, aber Google meldet trotzdem ein Problem. Das sollte man sich deshalb mal anschauen.

    Was das Prüfen der Links angeht, so verlinke ich in meinen Artikeln keine Website, die ein Malware-Problem oder ähnlich zum Zeitpunkt der Schreibens des Artikels hat.

    Aber bei den Kommentaren hier im Blog ist das Prüfen einfach nicht möglich. Mittlerweile gibt es mehr als 50.000 Kommentare, wie soll ich das alles prüfen. Sorry, aber das macht kein Blogger.

    Eine gute Antiviren-Software auf dem eigenen Rechner, die auch den Browser einschließt, ist heutzutage sowieso sehr zu empfehlen.

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  8. CSS-Code in Adsense Anzeigen? So wie ich das sehe, kann man an dieser Stelle alle möglichen Größen und Formate einstellen. Langfristig könnten sich die Anzeigen so nicht nur an die Bildschirmgröße anpassen, sondern sich Google seitig selbst CTR optimieren. Ich frage mich, ob man da auch Schriftfarben etc. einstellen kann, ohne das Google dies als Manipulation interpretiert.

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  9. Für Unternehmen führt kein Weg daran vorbei, Websites und Landingpages auch für den mobilen Zugang über Smartphones, Tablets usw. nutzerfreundlich zu gestalten. Weitere interessante Informationen zum Thema finden sich unter:
    real-estate-blog.ch/2013/08/05/immobilienmarketing-in-der-schweiz-teil-responsive-design-wird-immer-bedeutender/

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  10. Responsive Webdesign und Google Adsense zu verbinden ist eine gute Idee. So kann man auch die mobilen Webseiten profitable gestalten.

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  11. Das Thema ist in jedem Fall spannend – und eigentlich längst überfällig. Insofern freue ich mich, das Thema bald bei einem der zahlreichen Projekte ausprobieren zu können.

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  12. Ich bin momentan auch bei der Planung eines responsiven Webdesigns, da auf Tablets und Smartphones allerdings die Sidebar nach unten rutscht, sehe ich zumindest in der Sidebar keinen Mehrwert bei den responsiven Anzeigen…

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  13. Habt Ihr denn schon mal mit den Größen über den erweiterten Modus experimentiert?
    Mich würde mal interessieren, welche Erfahrungen Ihr hierbei gemacht habt, und inwiefern diese überhaupt angepasst werden können ohne dabei gegen die Richtlinien zu verstoßen. Abgrenzungen hierzu sind da seitens AdSense nicht definiert.

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