Weitere Google AdSense Leser-Fragen und meine Antworten – AdSense Guide Teil 13b

AdSense Guide - Weitere Google AdSense Leser-Fragen und meine AntwortenHeute widme ich mich weiteren Leser-Fragen rund um Google AdSense und versuche diese zu beantworten.

Dabei geht es diesmal unter anderem um Einnahmeeinbrüche, das optimale Anzeigendesign und meine eigenen AdSense-Einnahmen.

Neben der schriftlichen Beantwortung der Fragen gibt es meine Antworten natürlich auch wieder als Video.

Dieser Artikel ist Teil des 15-teiligen AdSense Guides.
>> Zu den besten AdSense Tipps und Tricks.

Weitere Google AdSense Leser-Fragen und meine Antworten

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Es sind insgesamt 18 Fragen von Lesern bei mir eingegangen, wobei diese teilweise auch aus mehreren Einzelfragen bestanden.

Ich habe bereits im letzten Artikel 9 dieser Fragen ausführlich beantwortet und widme mich heute den restlichen 9 Fragen.

Falls ihr weitere Fragen habt, dann könnt ihr diese einfach hier in den Kommentaren stellen oder mir zumailen (info@selbstaendig-im-netz.de).

Würdest Du empfehlen die AdSense Standardeinstellungen für das Anzeigendesign beizubehalten oder funktioniert es deiner Erfahrung nach besser, wenn man das Anzeigendesign an das Design der eigenen Seite anpasst?

Welches Bannerformat funktioniert deiner Erfahrung nach am besten?

Meine eigene Erfahrung ist, dass es besser funktioniert, wenn man das Anzeigenlayout anpasst. Dabei kann man allerdings 2 Wege beschreiten.

Entweder man gleich das Layout der Anzeigen an das Layout der eigenen Website an, so dass diese gut eingebettet sind und nicht sofort als Werbung heraus stechen. Oder man erstellt ein kontrastreiches Anzeigenlayout, welches dem Leser auffällt.

Beides kann gut funktionieren und am Ende kommt es wirklich darauf an, dass man es testet.

Bzgl. der Bannerformate funktioniert bei mir das 300x250 Banner derzeit sehr gut. Es passt nur nicht überall so gut ins Layout.

Die noch größeren Banner sollen laut Google noch mehr Klicks bringen, aber diese passen nicht in mein Layout rein. Und man sollte es sicher auch nicht übertreiben, so dass der Leser nur noch AdSense-Banner sieht.

Aber auch hier der Hinweis, dass man das testen muss. Einfach 2 Banner im Splittest gegeneinander antreten lassen und man bekomme klare Daten, auf denen man eine Entscheidung treffen kann.

Meine AdSense Einnahmen sind auf meinem Blog plötzlich extrem abgestürzt. Von 5$ pro Tag auf max 0,5$ pro Tag. Dabei sind die Klicks insgesamt, aber auch die Klickpreise drastisch zurückgegangen. Es werden auch rund 1/4 weniger Einblendungen angegeben. Laut Analytics gibt es dagegen einen (wenn auch) leichten Aufwärtstrend.

Kennst Du das Problem? Weißt Du eine Erklärung oder gar Lösung?

Ich selber kenne das Problem zwar nicht, aber es könnte sich um das sogenannte Smart Pricing handeln. Damit ist ein Vorgang gemeint, bei dem Google die Vergütung heruntersetzt.

Ein Grund dafür ist meist die nicht so gute Qualität der Besucher, die von einer bestimmten Website über AdSense-Anzeigen kommen. Also z.B. eine sehr niedrige Conversion Rate in einem Online-Shop haben.

Man muss hier aber auch trennen. Die niedrigen Klickpreise können am Smart Pricing liegen. Die niedrige Klickrate kannst du aber versuchen zu optimieren. Anderes Anzeigen-Layout, anderes Format, andere Platzierung.

Zudem solltest du mal schauen, ob es unseriöse oder unpassende Werbekunden gibt und diese blockieren.

Bei leicht steigender Reichweite liegen meine AdSense-Einnahmen gerade deutlich unter dem Vorjahreszeitraum (etwa 20% vom “alten Niveau”). Geändert habe ich die Werbeblöcke nicht (zwei pro Seite). Woran könnte das liegen?

Das könnte ähnliche Gründe haben wie die eben geschilderten.

Zudem kann es auch an der Zusammensetzung der Besucher liegen. Gibt es viele Stammleser oder zumindest wiederkehrende Leser, dann wissen die irgendwann, wo die Anzeigen sind und klicken nicht mehr darauf.

Also auch hier der Tipp die Anzeigen-Position, -Größe und -Gestaltung mal zu verändern.

Generell hat Google aber auch über sinkende Klickpreise berichtet. Das liegt wohl an der verstärkten Nutzung von mobilen Geräten und dass dort die Klickpreise niedriger sind. Es ist also nicht unbedingt ungewöhnlich, dass die Klickpreise sinken, wenn man mehr Zugriffe von mobilen Endgeräten hat.

Wie viel verdienst du monatlich mit Google AdSense?

Im letzten Monat (November 2013) habe ich rund 750 Euro mit AdSense eingenommen. Das ist ein neuer Bestwert für mich.

Ein Grund für die gestiegenen Einnahmen ist der Wechsel auf ein anderes AdSense-Banner-Format in einigen beliebten Artikeln. Mehr dazu aber in einem separaten Artikel.

Dass bei steigendem Traffic die Einnahmen steigen ist klar. Man hört/liest aber öfter, dass bei steigendem Traffic auch der CPC und damit der RPM steigt.
Kannst Du das bestätigen?

Nein, dass kann ich so pauschal nicht bestätigen. AdSense skaliert gut mit dem Traffic, das habe ich ja schon öfter geschrieben.

Ein Grund für steigende CPCs bei mehr Traffic könnten die Direktbuchungen von Werbekunden sein. Diese werden ja meist erst dann vorgenommen, wenn man ordentlich Traffic hat.

Allerdings kenne ich auch Fälle, wo der CPC/RPM gesunken ist, bei steigendem Traffic. Es gibt also keine Garantie dafür, dass der CPC steigt.

Gibt es Partnerprogramme für Adwords-Gutscheine, so dass man Werbekunden selbst werben kann, die dann per Placement Targeting auf dem eigenen Blog werben können?

Ein Partnerprogramm gibt es für Google AdWords, soweit ich weiß, nicht mehr. Das gab es mal.

Es gibt aber auf adwords-starthilfe.de die Möglichkeit einen 75 Euro Gutschein zu bekommen, wenn man selber 25 Euro in AdWords als Budget einzahlt.

Das könnte der Werbekunde nutzen und dann Targeted Werbung schalten. Ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht.

Wäre es nicht einfacher, wenn der Werbekunde direkt Werbung bei dir schaltet? Das würde sich finanziell sicher auch mehr lohnen, da Google dann nicht mitverdient.

Macht es Sinn einen zusätzlichen Benutzerdefinierten Channel einzurichten, indem ALLE Adsense Banner auf einer Website integriert sind, um so einen Channel mit sehr hoher Impressionanzahl zu haben (bis zu 3x Seitenaufrufzahl, wenn man drei Banner auf der Seite hat) ?

Da sehe ich persönlich keine großen Vorteile. Es wäre ja, wenn überhaupt, für Anzeigen-Placements relevant, und da möchten viele Werbekunden lieber eine spezifischen Channel, der sich z.B. nur um ein bestimmtes Thema (bestimmte Kategorien) dreht.

Es kommt im Einzelfall aber sicher darauf an, wie die eigene Website aufgebaut und thematisch strukturiert ist. Ich nutze jedenfalls nicht so einen “Universal”-Channel.

Hast Du Erfahrung mit regionaler Werbung über Placement Targeting (also Ansprache eines Werbekunden, dessen Unternehmen regional tätig ist und über Placement Targeting mit Geotargeting gezielt auf Deiner Seite Werbung schaltet) ?

Und falls Du keine Erfahrung damit hast, wie ist Deine Meinung dazu?

Nein, damit habe ich keine Erfahrungen. Und ich habe mir darüber bisher auch keine Gedanken gemacht.

Wenn man aber regionale Themen hat, und es Werbekunden-Potential dazu gibt, sollte man solche benutzerdefinierten Channels einrichten und schauen, ob diese von Werbekunden genutzt werden.

Vielleicht hat ein anderer Leser ja diesbezüglich Erfahrungen sammeln können, die er mit uns teilt.

Wann erfolgt die Auszahlung? Wenn ich am 30. November endlich die 70 Euro Auszahlungsgrenze erreiche, bekomme ich das Geld dann Anfang Dezember oder erst im darauf folgenden Monat?

Das Geld bekommst du circa am 24 des Folgemonats.

Wenn also Ende November die Auszahlungsgrenze erreicht wurde, kommt das Geld circa am 27. Dezember (wegen Weihnachten).

Video

Hier nun das Video, in dem ich diese Fragen beantworte:


Das Video wird von Youtube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

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So geht es weiter

Im nächsten Teil der Serie gehe ich auf typische Fehler und Probleme bei der Nutzung von AdSense ein.

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1 Gedanke zu „Weitere Google AdSense Leser-Fragen und meine Antworten – AdSense Guide Teil 13b“

  1. Die Anzeigengröße 300×250 funktioniert wirklich am besten, auch – wie du schon schreibst – wenn hin und wieder mal ein 468x60er weitaus schöner aussieht, die Klickraten und -preise sind weitaus geringer. Die Empfehlungen von Google auf 336×280 umzustellen, um dadurch höhere Leistungen zu erzielen, kann ich nicht weiterreichen. Auf keinen Seiten, auf denen ich dies über einen vernünftigen Zeitraum oder direkt über A/B-Tests versucht habe, brachten Erfolge. Sieht auch nicht schön aus, da ja bei mehreren Anzeigen darüber auch noch diese navigationsartige Animation existiert. Und ist auch viel zu wuchtig.

    Den Begriff “Smart Pricing” kannte ich bisher noch nicht.
    Die Klickpreise werden aber auch extrem durch placementgeschaltete Anzeigen beeinflusst. Werbetreibende starten eine Kampagne über einen Zeitraum direkt auf ausgewählten Webseiten. Dadurch steigt der CPC, der geboten werden muss, damit eine Anzeige überhaupt auf einer Webseite bzw. innerhalb eines Anzeigenblocks ausgeliefert wird. Infolgedessen bringt das erstmal höhere Einnahmen. Wenn nun die Auswertungen des Werbetreibenden (meist sind es ja mehrere gleichzeitig) zeigen, dass dieser Anzeigenplatz nicht zum gewünschten Erfolg führt, wird die Kampagne nicht mehr über den Placement geschalten. Dies führt dann wieder zu niedrigeren Geboten innerhalb AdWords und der CPC im AdSense fällt wieder.

    750 Euro für einen deutschsprachigen Blog in dieser Größe finde ich schon sehr beachtlich. Hut ab!

    Grüße
    Steve

    Antworten

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