AAWP – Mein Lieblings-Plugin für das Amazon Partnerprogramm

AAWP - Mein Lieblings-Plugin für das Amazon PartnerprogrammGroße Teile meiner Einnahmen kommen durch das durch Affiliate Marketing zustande. Ein guter Teil davon stammt aus dem Amazon PartnerNet, was eines der größten deutschen Partnerprogramme ist.

Ich nutze zum Einbau der Affiliatelinks des Amazon Partnerprogramms ausschließlich das WordPress-Plugin AAWP, was für „Amazon Affiliate WordPress Plugin“ seht.

Warum ich dieses Plugin nutze, welche Vorteile es bietet und wieso es gerade im Zuge der DS-GVO interessant ist, erfahrt ihr im Folgenden.

Was ist AAWP?

Bei AAWP* handelt es sich um ein WordPress-Plugin, mit dem man Amazon PartnerNet Links (also Affiliatelinks für das Amazon Partnerprogramm) auf der eigenen Website einbauen kann. Das Plugin bietet viele nützlich Funktionen und ist ab 39,- Euro inklusive MwSt. für eine Domain zu haben. Darin enthalten sind auch 1 Jahr Updates und Support.

Als SiN-Leser erhältst du zudem 20% Rabatt auf den Pluginpreis.

Diese Ausgabe lohnt sich in vielen Fällen, denn mit dem Plugin konnte ich z.B. meine PartnerNet-Einnahmen in kurzer Zeit steigern.

Was sind die Vorteile von AAWP?

Ein Vorteil habe ich ja gerade schon genannt. Es gibt diverse Zusatzfeatures, die für mehr Umsatz sorgen können. So kann man mit AAWP Bestseller-Listen, Produkt-Boxen, aktuelle Angebote, Vergleichstabellen und mehr in seine Website einbauen.

Das Plugin ist bequem nutzbar und hat einen aufgeräumten Bereich für die vielfältigen Einstellungen.

AAWP - Mein Lieblings-Plugin für das Amazon Partnerprogramm

Zudem ist AAWP aus Datenschutz-Sicht besser als die Amazon-Widgets, da das Plugin keine Scripte oder iFrames nutzt und damit auch keine Cookies auf der eigenen Website setzt oder die IP-Adresse des Besuchers an Amazon übertragen wird.

Auch der brandneue integrierte Bilder-Proxy sorgt dafür, dass keine IP-Adresse des Besuchers mehr an Amazon übermittelt wird, wenn man Produktbilder einbindet.

Besondere Funktionen

Im Folgenden gehe ich auf die wichtigsten Funktionen von AAWP genauer ein.

Produktboxen

Damit hat es angefangen. AAWP bietet die Möglichkeit schöne Produktboxen anzuzeigen und das ganz einfach. Im Grunde braucht man dafür nur die sogeannnte ASIN. Das ist die Amazon-interne Produktnummer. Diese findet man in der URL der jeweiligen Produktseite auf Amazon.

Will man z.B. den Amazon Echo in einer Produktbox anzeigen, dann geht man auf die Produktseite. Diese hat die URL:

https://www.amazon.de/dp/B06ZXQV6P8/

Der Teil „B06ZXQV6P8“ ist dabei die ASIN, die wir für die Produktbox benötigen.

Die ASIN fügen wir einfach im folgenden Shortcode ein:

[amazon box="B06ZXQV6P8"]

Das ergibt die folgende Ausgabe:



[amazon box=“B06ZXQV6P8″]

Hier wird standardmäßig auch die letzte Aktualisierung ausgegeben und ich habe noch ergänzt, dass es sich bei den mit Sternchen gekennzeichneten Links um Affiliatelinks handelt.

Diese Produktbox kann man dann noch mit weiteren Angaben anpassen. So kann man einen eigenen Produkt-Titel vergeben, den Ziellink ändern, die Länge der Beschreibung anpassen, ein anderes Produktbild auswählen und einiges mehr.

Ich nutze die Produktbox vor allem dann, wenn ich einzelne Produkte genauer vorstelle.

Besteller-Listen

Ein besonderes Feature, welches bei meinen Nischenwebsites sehr gut funktioniert, sind die Bestseller-Listen. Es gibt ja auf Amazon.de zu so gut wieder jeder Produktkategorie eine eigene Bestseller-Liste. Darin werden die am meisten verkauften Produkte aufgelistet.

AAWP kann solche Bestseller-Listen ebenfalls ausgeben und sehr schön in die eigene Website integrieren. Dafür ist der folgende Shortcode notwendig.

[amazon bestseller="Suchbegriff"]

Man kann hier also z.B. einen Suchbegriff eingeben oder man gibt die ID einer bestimmten Bestseller-Liste ein. Diese findet man ebenfalls in der URL der jeweiligen Bestseller-Seite auf Amazon. Alles Bestseller-Seiten findet man hier.

Einfach auf einer der Bestseller-Listen gehen und sich dann die URL der Seite anschauen. Die sieht für die Bestseller unter den digitalen Spiegelreflexkameras so aus:

https://www.amazon.de/gp/bestsellers/photo/760674/

Hier ist die ID die Nummer „760674“. Diese trägt man dann einfach in den Shortcode ein. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen.

Natürlich könnt ihr auch diesen Shortcode wieder umfangreich anpassen. So könnte man z.B. nach einem bestimmten Preis-Bereich filtern, den Button ändern, ein anderes Template benutzen und vieles mehr.

Neuerscheinungen

Für die Besucher der eigenen Website sind aber nicht nur die Bestseller interessant, sondern z.B. auch die neuesten Produkte in einer bestimmten Kategorie.

Diese kann man als Liste mit dem folgenden Shortcode ausgeben:

[amazon new="Browse_Node_ID"]

Die „Browse Node ID“ findet man auch hier wieder in der URL der gewählten Kategorie. Noch einfacher geht es mit Hilfe der Website findbrowsenodes.com. Hier wählt man einfach den entsprechenden Landesshops aus, in meinem Fall amazon.de, und dann kann man die Kategorien durchklicken und sieht immer gleich die „Browse Node ID“. Hier kann man auch nach Kategorien suchen und die ID erhalten.

Diese fügt man dann einfach in den Shortcode ein und schon wird einem eine Liste mit den neuesten Produkten angezeigt. Natürlich sind auch hier wieder diverse Anpassungen möglich.

Angebote

Nicht von Hause aus dabei ist eine Auflistung aktuell reduzierter Angebote in einer Kategorie. So eine Liste kann man aber sehr einfach ausgeben.

Ich nutze dafür den Bestseller-Shortcode und lasse damit aber nur die Produkte anzeigen, die einen Rabatt haben. Das ergibt eine Liste mit aktuellen Angeboten, die nach meiner Erfahrung sehr gut funktioniert und viele Sales generiert.

Wie genau ich dabei vorgegangen bin und wie mein angepasster Shortcode dafür aussieht, erläutere ich in diesem Artikel.

Vergleichstabelle

Relativ neu ist in AAWP die Möglichkeit eine Vergleichstabelle zu erstellen. Darin kann man mehrere Produkte gegenüberstellen, Produktdaten anzeigen lassen und zudem eine Empfehlung hervorheben.

Leider ist es bei einer Vergleichstabelle nicht mit einem Shortcode getan, sondern man muss diese Tabelle in einem eigenen Bereich im Backend erstellen. Das geht mit ein wenig Übung aber erstaunlich schnell und einfach.

AAWP - Mein Lieblings-Plugin für das Amazon Partnerprogramm

Heraus kommt dann eine Vergleichstabelle, die sehr ansprechend wirkt und einen guten Vergleich mehrerer Produkte erlaubt. Ein Beispiel dafür seht ihr hier.

Wie genau so eine Vergleichstabelle erstellt wird und worauf ihr achten müsst, erläutere ich in diesem Artikel.

Einzelne Felder

Von Anfängern meist nicht genutzt, aber sehr mächtig, sind einzelne Felder. Mit dem Feld-Shortcode kann man einzelne Daten zu einem Produkt ausgeben, wie z.B. den Preis. Das ermöglicht es zum Beispiel, den Preis dynamisch im normalen Text mit auszugeben. Für den Besucher sieht es so aus, als hätte man den Preis ganz normal eingetippt. Aber durch den Feld-Shortcode wird dieser immer aktualisiert.

Auf diese Weise kann man z.B. Rabatte, Prime-Verfügbarkeit, Bilder und mehr ausgeben und sehr flexibel nutzen.

Widgets

AAWP bietet auch eine Integration in die Widget-Bereiche von WordPress an. Es gibt zum einen eigene AAWP-Widgets, die man ganz einfach z.B. in die Sidebar einbinden kann.

Zudem kann man einstellen, dass die AAWP-Shortcodes auch in normalen Text-Widgets funktionieren.

sonstiges

Darüber hinaus gibt es noch vieles mehr, das man mit AAWP machen kann. Ich habe mich da auch erst nach und nach eingearbeitet.

So kann man eigene Templates anlegen und verschiedene vorgegebene Styles nutzen. Das ermöglicht es, die Ausgabe der Produkte ganz an die eigenen Wünsche anzupassen.

Das eingebaute Geo-Targeting kann man aktivieren, wenn man Besucher aus verschiedenen Ländern zum richtigen Amazon-Shop leiten will. Allerdings ist die IP-Auswertung für diesen Zweck hinsichtlich Datenschutz kritisch. Man müsste es in der Datenschutzerklärung aufführen. Ich nutze nur den deutschen Shop und brauche die Funktion deshalb nicht.

Des Weiteren sind die Boxen und Listen responsive und passen sich damit dem Ausgabegerät an. Zudem gibt es eine Google AMP Unterstützung, diverse Filter, Sortierungsmöglichkeiten und Click-Tracking auf Wunsch. Auch die Möglichkeit statt dem normalen Link zur Produktseite, den Warenkorb-Link (mit einem 90-Tage-Cookie) zu nutzen, ist integriert.

Und natürlich gibt es auch einen Cache, damit nicht bei jedem Besucher die Daten vom Amazon-Server abgerufen werden müssen. Das möchte auch Amazon nicht.

Warum nutze ich AAWP als Amazon Affiliate Plugin?

Amazon bietet selber Links und Widgets an, sowie ein eigenes kostenloses Plugin. Zudem gibt es noch andere kostenpflichtige Plugins für das Amazon Partnerprogramm.

Diese verschiedenen Lösungen bieten jeweils eigene Vor- und Nachteile und AAWP ist sicher nicht perfekt. So fehlt mir z.B. ein interaktiver Shortcode-Generator, mit dem man direkt im Editor von WordPress den gewünschten Shortcode zusammenbauen kann. Andere Plugins bieten sowas.

Aber für mich ist AAWP dennoch das beste Paket. Es bietet so viele Funktionen, ist von einem deutschen Entwickler und bekommt ständig Updates. So zum Beispiel erst vor kurzem den schon angesprochenen Bilder-Proxy.

Die vielen Funktionen haben mir sehr dabei geholfen, mehr zu verdienen. So hat der Einbau von Bestseller-Listen z.B. zu einer deutlichen Steigerung der Einnahmen meiner Nischenwebsites geführt.

Zudem sind die Shortcodes sehr flexibel. Man kann sich alles selber bauen, wie z.B. die Anzeige der aktuellen Angebote. Zudem ist das Plugin sehr Entwickler-freundlich. Für meinen Brettspiel-Blog habe ich mir eine eigene Funktionen zur Ausgabe von Brettspiel-Boxen gebaut. Darin wird mit Hilfe von AAWP auch der aktuelle Preis auf Amazon und das Produktbild angezeigt.

Nicht zuletzt ist der Datenschutz ein wichtiges Kriterium, was für dieses Plugin spricht. Die Amazon Widgets selber verwenden Tracking-Pixel, Scripte und iFrames. Das ist problematisch, zumal das Produktbild laut Amazon nicht lokal auf dem eigenen Server gespeichert werden darf. Deshalb wird bei der Einbindung eines Produktbildes über die Amazon-URL normalerweise die IP-Adresse des Besuchers an Amazon übermittelt. Das ist im Zuge der aktuellen DS-GVO kritisch.

AAWP umgeht das mit einem eigenen Bilder-Proxy, so dass keine Daten an Amazon auf meiner Website gesendet werden. Es werden auch keine Cookies von Amazon auf meinen Websites gesetzt. Erst bei einem Klick auf den Affiliate-Link gelangt der Nutzer zu Amazon und dort ist dann Amazon dafür verantwortlich, welche Daten gesammelt werden.

Fazit

AAWP* ist das Amazon Affiliate Plugin meiner Wahl. Es biete viele Vorteile und zusätzliche Funktionen, die bei der Steigerung der eigenen Einnahmen helfen können.

Zudem ist das PartnerNet ein sehr lukratives Partnerprogramm, da die meisten Leute schon ein Konto bei Amazon haben und die Kaufschwelle damit sehr gering ist, finde ich die Kombination aus Amazon PartnerNet und AAWP sehr gut.

Bild von Peer Wandiger
Peer Wandiger
Studium der BWL und langjährige Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen. Seit 2006 selbständig als Webentwickler und Website-Betreiber, 2007 Gründung von Selbständig im Netz.

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