Affiliate-Tipps in umkämpften Branchen – Interview

Affiliate-Tipps in umkämpften BranchenVor einigen Wochen bin ich in Kontakt mit Herr Mazur von Check24.net gekommen.

Dabei handelt es sich um einen Partnerprogrammanbieter im Bereich Strom-, Gas und DSL. Drei sehr umkämpfte Bereiche mit vielen Affiliates.

Deshalb dachte ich mir, dass es ganz interessant wäre, ein Interview mit Herrn Mazur zu führen, in dem es um das Angebot von Check24, aber auch um Tipps für Affiliates geht.

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1. Bitte stellen Sie sich und Ihre Website check24-partnerprogramm.de meinen Lesern vor.

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Unsere Website und das zugehörige Partnerprogramm ist ein Angebot der CHECK24 Affiliate AG, die im Sommer 2010 aus der wechseln.de GmbH hervorgegangen ist. Das Unternehmen mit Sitz in Wentorf bei Hamburg gehört zur CHECK24-Gruppe, die eines der größten Vergleichsportale in Deutschland betreibt.

Das Team ist für die gesamte Abwicklung des Inhouse-Partnerprogramms zuständig. Nutzer unseres Programms können auf Ihrer Website Vergleichsrechner und andere Werbemittel für die Bereiche Strom, Gas und DSL einbinden. Verbraucher können so Tarife vergleichen und online den Anbieter wechseln.

Unsere Affiliates erhalten je nach Produkt unterschiedliche Provisionen. Hat ein Partner eine Frage oder ein Anliegen, steht unser Support gerne telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

2. Welche Möglichkeiten für Affiliates bietet check24-partnerprogramm.de an? Wer sollte sich bei Ihnen anmelden?

Jeder kann sich bei uns anmelden. Registrierte Partner können bei uns aus einer Vielzahl von Werbemitteln auswählen, um auf diese Weise für Strom-, Gas- und DSL-Vergleiche zu werben. Sehr zu empfehlen sind die von uns entwickelten Whitelabel-Tarifrechner, die Webmaster individuell an Ihr Design anpassen können. Natürlich bieten wir auch die weiteren gängigen Werbemittel wie Textlinks, Banner oder Newsletter*-Vorlagen an.

Das Partnerprogramm ist für jeden offen. Kleine und große Webmaster sind sehr willkommen. Die Anmeldung sowie Teilnahme sind übrigens kostenlos. Gute Chancen auf Erfolg haben Internetseiten, die bereits themenrelevante Inhalte besitzen und daher schon zielgerichteter Traffic vorhanden ist.

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3. Welche Vergütungsmodelle bieten Sie an und wo liegen die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle?

Unser Konzept basiert auf einem Provisionsmodell. Wie vergüten bereits jeden übermittelten Antrag und nicht erst den Abschluss. Die im Antrag enthaltenen Daten werden überprüft und an den jeweiligen Anbieter übermittelt. Dieser Vorgang geschieht innerhalb einer Stornofrist von maximal 20 Tagen. Zu möglichen Stornogründen zählen beispielsweise mangelnde Bonität oder Scherzanfragen.

Bei unseren Vergleichsrechnern können sich die Besucher häufig neben einem direkten Onlinewechsel auch für einen Offlineantrag entscheiden. Bei dem erstgenannten ist die Stornoquote äußerst gering. Bei einem Offlinewechsel muss der Antragsteller das ihm zugesandte Formular (per E-Mail oder per Post) ausgefüllt und unterschrieben zurückschicken. Geschieht dieses nicht, wird dieser Lead beim Affiliate storniert. Aus Erfahrung wissen wir, dass die Stornoquote bei Offlineanträgen höher ist.

4. Wie kann man als Affiliate in den besonders umkämpften Themen-Bereichen, wie Strom, Gas und DSL heute noch erfolgreich werden?

Generell ist es für einen Affiliate-Neuling schwierig, schnell nennenswerte Einnahmen zu generieren. Daher muss man vor allem Geduld und Zeit mitbringen.

Der Weg, lediglich Affiliate-Links auf der Website zu integrieren, wird in der Regel nicht zum Erfolg führen, da die Website ja auch von Besuchern frequentiert werden muss.

Auch sollte man sich nicht davor scheuen, Geld zu investieren, um sein Projekt nach vorne zu bringen. Von Vorteil sind Kenntnisse in der Suchmaschinenoptimierung. Auch ein zielgerichteter Newsletter-Verteiler kann dafür sorgen, Besucher zu gewinnen.

5. Wie sehen Sie in diesem Zusammenhang das Social Web. Immer mehr Internet-Nutzer sind dort zu finden. Kann man das Social Web als Affiliate nutzen?

Ja, diese Möglichkeit sollte auf jeden Fall genutzt werden. Es können dabei die prominenten Kanäle wie Blogs, Twitter und Facebook angesteuert werden. Deren Inhalte werden auch immer stärker von den Suchmaschinen gewichtet.

Durch die Nutzung dieser Dienste lässt sich die Reichweite des eigenen Projekts erweitern. Vorteilhaft ist auch eine direkte Ansprache der User innerhalb des Social Webs.

6. Was sind Ihrer Erfahrung nach die wichtigsten Faktoren, um als Affiliate im Web wirklich Geld zu verdienen?

Für den Besitzer einer Website ist neben einem ansprechenden Domainname eine übersichtliche Struktur von Vorteil. Kenntnisse in der Suchmaschinenoptimierung sollten vorhanden sein.

Zudem sollte man die Mitbewerber beobachten, neue Trends aufnehmen und diese bei Bedarf nutzen. Wie schon erwähnt gehören auch Geduld und Mut zum Investment dazu.


7. Wie setzt man Ihrer Meinung nach Affiliate-Links und Banner am besten ein? Gibt es best practices?

Allgemein sind die Banner-Klickzahlen rückläufig, da das Internet von einer bunten Auswahl verschiedenster Banner überflutet wird. Daher raten wir eher zum effektiven Einsatz von Textlinks, die, richtig angewendet, sehr gut funktionieren. Dabei sollte immer eine direkte Aufforderung zum Handeln des Besuchers vorhanden sein,  so zum Beispiel: „Wechseln Sie jetzt Ihren Stromanbieter“.

Die optimale Lösung für Partner in unserem Programm sind die Whitelabel-Tarifrechner. Diese können komplett an das eigene Design angepasst werden. Der Einsatz dieser Rechner kann zu einer deutlichen Steigerung der Conversion-Rate führen.


8. Wenn jemand schon eine Website oder einen Blog mit vielen Lesern besitzt, wie kann man dort am besten Affiliate Marketing neu einführen?

Zu Beginn sollte die Analyse der Besucher auf dem Blog stehen. Über welche Suchbegriffe gelangen diese auf die Website? Anhand dieser Daten kann dann ein themenrelevantes Partnerprogramm ausgewählt werden.

Der Blog sollte dann allerdings nicht sofort als reines Affiliate-Projekt zu erkennen sein, sondern auch einen Mehrwert für die User bieten. Der Content und das Partnerprogramm sollten geschickt kombiniert werden.


9. Sie haben auch einen Blog. Warum und für was nutzen Sie diesen?

Generell haben wir den Blog eingerichtet, um mit unseren Partnern im Kontakt zu stehen. Wir nutzen diesen hauptsächlich für drei Themenbereiche: Veröffentlichung von Partner-News, spannende Affiliate-Themen und natürlich für die Promotion unseres Partnerprogramms.


10. Was erwartet Affiliates in Zukunft bei Ihnen und im Affiliate Marketing allgemein? Wie sehen Sie die Zukunft des Affiliate Marketing?

Preis- und Onlinevergleiche wird es in den nächsten Jahren weiterhin geben. Der Einstieg in diesen Bereich wird dabei nicht einfacher, da die Konkurrenz nicht weniger wird und bekanntlich nicht schläft. Jeder möchte ein Stück vom großen Kuchen abbekommen.

Der Verbraucher wird verstärkt auf das Medium Internet setzen. Die Angst vor einem Kauf oder einem Anbieterwechsel im Online-Sektor wird sinken. Schon heute ist es für viele selbstverständlich, Bücher online zu kaufen oder eine Reise via Internet zu buchen.

Des Weiteren wird die Aufmerksamkeit verstärkt auf das mobile Internet gelenkt werden. Die steigenden Verkaufszahlen im Smartphone-Segment ermöglichen den Werbetreibenden und somit auch den Affiliates neue Chancen, die unterschiedlichsten Produkte zu bewerben – speziell aufbereitet für die mobilen Endgeräte.

Für unser eigenes Partnerprogramm planen wir für die Zukunft neue Werbemöglichkeiten und stets aktuelle Werbemittel, damit unsere Partner bestens unterstützt werden. Zudem streben wir eine Erweiterung unserer Produktpalette an. Um welche Produkte es sich dabei konkret handelt, darf noch nicht verraten werden.


Danke Herr Mazur

für die Informationen über ihr Partnerprogramm.

Die Tipps für Affiliates sind wichtig, wenn auch nicht neu. Aber die Grundlagen erfolgreicher Affiliate-Websites sind nun mal auch nicht neu, sondern in Ihrer Basis bekannt.

Leider denken auch beim Affiliate-Marketing viele, dass es mit ein paar eingebundenen Banner schnell verdientes Geld ist. Das habe ich zu Anfang auch gedacht und lange Zeit nur ein paar Euro verdient.

Erst als ich wirklich individuell optimiert und viel getestet habe, sind auch die Affiliate-Einnahmen gestiegen.

Ich werde das Check24-Partnerprogramm auf jeden Fall in der nächsten Zeit intensiv testen. Die Provisionen sehen gut aus und das Versprechen, dass Strom- und Gas-Vermittlungen stornofrei sind, hört sich auch nicht schlecht an.

Meine Erfahrungen werde ich dann wahrscheinlich schon auf meinem neuen Affiliate-Blog auswerten, an dem ich aktuell arbeite.

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9 Gedanken zu „Affiliate-Tipps in umkämpften Branchen – Interview“

  1. Tolles Interview! Vor allem die Analyse der Besucher wird aus meiner Erfahrung oft vernachlässigt, was sich dann – logischerweise – in einer schlechten Konversationsrate niederschlägt. Es ist nunmal schwer Hundefutter an Meerschweinchenzüchter zu verkaufen (sry für das geistreiche Beispiel ^^).

    Liebe Grüße,
    Mario Hieber

    Antworten
  2. Hallo Peer,

    erst einmal, ein tolles Interview.
    Ich bin noch ziemlicher Frischling im Internetmarketing.
    Mir drängt sich der Gedanke auf, auf meinen Blog eine Verlinkung zu dem Partnerprogramm zu schaffen.Thema meines Blogs ist ja “verdienst-am-pc”. Würde vom Ansatz her passen.
    Nun komme ich zu der Aussage von Herrn Mazur: “Über welche Suchbegriffe gelangen diese auf die Website?”. Meine Frage, wie kann ich feststellen, über welchen Suchbegriff Besucher auf meinen Blog kommen?

    Viele Grüße
    Thomas heuduck

    Antworten
  3. Statistik-Tools bieten in der Regel auch eine Auswertung über die Suchbegriffe an.

    So sieht man z.B. bei Google Analytics, welche Suchbegriffe wie oft verwendet wurden.

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  4. Analytics sollte man in Deutschland allerdings aus Datenschutzrechtlichen Gründen meiden. Statt dessen lieber Piwik oder twatch benutzen!

    Gruß, Michael

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  5. Diese Diskussion möchte ich hier nicht wieder aufmachen. Piwik und andere Tools sind gut, kommen aber, soweit ich das sehe, im Funktionsumfang nicht an Analytics ran und belasten zudem die eigene Datenbank.

    Aber die Datenschutzbedenken sind natürlich nicht vom Tisch. Aber verklagt wird da von den Millionen Nutzern von Analytics sicher keiner.

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  6. Schönes Interview. Diesen Vergleich nutze ich selbst öfter und bin bisher zufrieden damit. Auch in meinem zweiten Blog wird dieser eingesetzt, da es vollkommen dazu passt.

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  7. Super Interview! Preisvergleiche sind ein hart umkämpfter Markt und da erfordert es schon einiges an Fachwissen um hier bestehen zu können. Eine Spezialisierung auf bestimmte Bereiche könnten eine Nische auftun und auch Erfolg bringen.

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  8. ich würde fast behaupten das die preisvergleiche die mittlerweile am härtesten umkämpfteste branche im internet ausmachen (auf deutschland bezogen), da muss man wirklich ein gutes SEO-konzept haben um da bestehen zu können :???:

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  9. Interessantes Interview. Wobei ich keinem Einsteiger raten würde genau in diesen Bereichen die erste Schritte zu versuchen. Da bringt es nämlich auch nichts sinnlos Geld zu investieren. Lieber sich in Nischen austoben und wenn man etwas Ahnung hat, kann man sich auch mal in diese Bereiche vor trauen.

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