Das Ende von Twitter … oder ein Neuanfang?

Das Ende von Twitter ... oder ein Neuanfang?Twitter gehört zu meinen Lieblingstools. Es ist schnell, kompakt und nützlich.

Doch Twitter hat ein großes Problem, man verdient kaum Geld. Deshalb sind nun einige Änderungen geplant, die für Unruhe gesorgt haben.

Was Twitter vorhat und was ich davon halte, erfahrt ihr im Folgenden. Zudem freue ich mich über eure Meinung, ob diese Änderungen das Ende von Twitter einläuten oder ein Neuanfang sind.

Für Werbe-Links auf dieser Seite zahlt der Händler ggf. eine Provision. Diese Werbe-Links sind am Sternchen (*) zu erkennen. Für dich ändert sich nichts am Preis. Mehr Infos.

Twitter Status quo

Kredit vergleichen
WERBUNG

Vor einer Weile hatte ich darüber berichtet, wie Twitter Geld verdient. Dabei hat sich gezeigt, dass Twitter diesbezüglich durchaus ein Problem hat. Es gibt weder die großen Werbeflächen, noch hat man andere gute Einnahmequellen gefunden.

Deshalb gibt es schon seit längerer Zeit Unruhe bei Twitter und mit der Rückkehr von Gründer Jack Dorsey will man nun endlich die Wende schaffen und Geld verdienen

Neben ersten Entlassungsberichten schreckten die Twitter-Nutzer aber vor allem Änderungen an der Timeline und die Zukunftspläne auf.

Twitter-Timeline

Eine Änderung, die bereits im Dezember getestet wurde, betrifft die Timeline. Das Schöne an Twitter war bisher, dass man chronolgisch verfolgen konnte, was die Personen, denen man auf Twitter folgt, getweetet haben. Mit der neuen Timeline, die gerade getestet wird, steht das aber vor dem Aus.

Stattdessen ist die neue Timeline eher chaotisch und ohne erkennbares Muster. Die werden Tweets wild durcheinander gemischt (angeblich nach einer berechneten Relevanz), was bei sehr vielen Twitter-Usern nicht auf Gegenliebe gestoßen ist. Ob die neue Timeline dann wirklich für alle User eingeführt wird, ist noch offen.

Ich halte die chronologische Timeline für elementar und würde das neue System nicht gut finden.

Ebenso wenig auf Gegenliebe ist der Plan gestoßen, dass man in Zukunft auch Tweets von Personen bekommen könnte, denen man gar nicht folgt. Auch das ist für viele Nutzer ein No-Go, da es den Sinn von Twitter untergräbt.

WERBUNG
Günstige Online-Rechnungssoftware Easybill nutzen Rechnungen, Angebote, Lieferscheine und mehr kannst du ganz einfach mit Easybill in der Cloud erstellen und von überall darauf zugreifen. Der deutsche Service ist günstig und sicher. www.easybill.de
Einfacher Facebook-Kurs für Selbstständige, Unternehmer, Affiliates & Co. Dieser Kurs zeigt dir in der Praxis, wie du mit Facebook Marketing neue Kunden gewinnst,als Affiliate Marketer deine ersten Einnahmen gewinnst und wie du ohne viel Startkapital und ohne technischen Fähigkeiten mit Facebook Marketing erfolgreich wirst.
DSGVO Schritt-für-Schritt Generator - Word- & Excel-Vorlage Ein große Hilfe bei der Erstellung des eigenen Verarbeitungsverzeichnisses, der Risikoanalyse, der technischen und organisatorischen Maßnahmen und des eigenen Datenschutzkonzepts bietet dieser DSGVO Schritt-für-Schritt Generator. Hier sind über 120 vorausgefüllte Vorlagen (Word und Excel) enthalten, so dass man in kürzester Zeit die eigenen DS-GVO Unterlagen erstellt hat. dsgvo-vorlagen.de

10.000 Zeichen?

Eine weitere Änderung betrifft das Zeichenlimit, welches aktuell noch bei 140 steht. Zumindest bei normalen Tweets ist dieses Zeichenlimit noch aktiv. Bei Direktnachrichten und indirekt auch bei Retweets ist es nicht mehr so streng.

Nun plant Twitter angeblich die Anhebung des Limits auf 10.000 Zeichen, um längere Inhalte zu ermöglichen. Auch das kommt bei vielen nicht gut an.

Ich persönlich würde eine Anhebung schon gern sehen, da es teilwise recht schwer war, eine Nachricht in 140 Zeichen unterzubringen, besonders wenn man Bild, URL und Hashtags auch noch hinzufügen wollte.

Allerdings befürchten viele, dass damit auch der große Vorteil von Twitter, nämlich gerade die kurzen und schnell überschaubaren Nachrichten, verloren geht.

Das Ende von Twitter … oder ein Neuanfang?

Hinter den angedachten Änderungen steht natürlich die Absicht von Twitter massentauglicher zu werden und ebenso die Werbemöglichkeiten zu steigern.

Twitter ist tatsächlich von den großen sozialen Netzwerken jenes, welches einem Außenstehenden am schwersten zu erklären ist. Es funktioniert ja noch nicht mal so wie ein richtiges soziales Netzwerk, sondern mehr als News-Aggregator mit Filterfunktion und Kommunikationsmöglichkeit. Für mich persönlich ist Twitter eher ein Informationskanal, durch den ich auf dem Laufenden bleibe und natürlich auch ein Marketingkanal.

Ob die Änderungen, wenn sie denn kommen, Twitter auf Dauer helfen darf bezweifelt werden. Näher an Facebook und Co. heranzurücken sorgt lediglich dafür, dass das Alleinstellungsmerkmal von Twitter verloren geht. Niemand braucht ein zweites Facebook.

Und so befürchten viele, dass sich Twitter durch die Änderungen auf Dauer selbst obsolet macht, was natürlich sehr schade wäre. Zumal die Frage ist, ob sich die Einnahmesituation durch die geplanten Änderungen wirklich verbessern würde. Aber genau das ist notwendig, damit Twitter dauerhaft bestehen bleibt.

Ich selber würde Twitter nicht mehr so nützlich finden, wenn die Timeline nicht mehr chronologisch wäre. Interessante Tweets von Personen, denen ich nicht folge, könnten aber interessant sein, um Neues zu erfahren. Denn bei Twitter besteht durchaus die Gefahr, dass man nur noch mitbekommt, was die Personen, denen man folgt, tweeten. Diese Filterblase ist aber nicht ideal.

Die Zeichenanhebung sehe ich relativ entspannt. Sicher wird nun nicht jeder 5.000 Zeichen-Beträge auf Twitter veröffentlichen.

Eure Meinung

Wie seht ihr die geplanten Änderungen bei Twitter? Nutzt ihr überhaupt Twitter?

Was haltet ihr von den geplanten Twitter-Änderungen?

Ergebnis anschauen

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider
Werbung

13 Gedanken zu „Das Ende von Twitter … oder ein Neuanfang?“

  1. Ich denke, dass die Anhebung des Zeichenlimits fatal wäre. Gerade die Kürze der Tweets macht doch ihren Reiz sowie ihre Prägnanz aus – Gerade diese Limitierung hebt Twitter von anderen Netzwerken ab. Teils fußen ganze Schreibwettbewerbe auf ebendieser Kürze und darüber hinaus sind knappe, prägnante Tweets einprägsamer und – vielleicht ist dieser Eindruck auch stark subjektiv – interessant.

    Cheers.

    Antworten
  2. Ich würde es begrüßen wenn die URL und die hash Tags einfach nicht zu den 140 Zeichen dazu zählen. Das wäre doch ein guter Kompromiss.

    Antworten
  3. Ich denke es wird der Anfang des Angriffs auf Facebook sein, weil Twitter irgendwie jünger wirdt. Meine Meinung. LG

    Antworten
  4. Twitter spielt HIER eher nicht die große Rolle und ich denke aber, dass Deutschland hier nicht die richtige Referenz ist.

    ABER mich stört das Newsfeeddesign von Facebook so extrem, dass ich es für unnutzbar halte..wenn man schnell relevante Informationen erhalten möchte. Zum Zeit totschlagen ist Facebook super..nur habe ich meist eh kein.

    Wenn Twitter diesem Vorbild nun folgt, dann wüsste ich nicht mehr, welchen Vorteil Twitter gegenüber den anderen Plattformen hat.

    Antworten
  5. Ich würde sagen, dass Twitter allmählich an Relevanz verlieren wird. Schließlich war es gerade die 140 Zeichen-Begrenzung, welche dazu führte, dass man dort schnell die neusten Infos verfolgen konnte…

    Antworten
  6. Naja Twitter und Twitter her… Traffic bringt das Medium kaum wie bis gar nicht’s! Bei Facebook kann es passieren, dass binnen paar Minuten soviel Traffic kommt, dass der Server platt ist ^^^ Wie gesagt: Twitter ist nur ein Kanal zum austauschen von News

    Antworten
  7. Scheint mir unbegreiflich, das ein solcher Internet Gigant keine Mittel und Wege findet sich wirtschaftlich aufzustellen. Wenn das ganze in die Hose geht, hat Wikipedia es ja vorgemacht wie es auch ohne kapitalistische ausrichtung funktioniert.

    Antworten
  8. Ich habe Twitter nur für eine kurze Zeit genutzt und auch nur geschäftlich. Facebook ist ideal, wenn man an das Regeln von privaten und geschäftlichen Dingen denkt. Klar verdient Facebook jede Menge für die nervenden Anzeigen, aber selbst habe ich eben auch schon Geld in Werbung investiert. Bei Twitter wäre dies ja (noch) nicht möglich

    Antworten
  9. Wahrscheinlich bin ich einer der wenigen Menschen die mit Twitter mal gar nichts anfangen können. Ich habe kaum Ideen wie ich meine 140Zeichen nutzen soll und ich finde ich wenige Personen bei denen es sich lohnt zu folgen.
    Ich nutze doch lieber Blogs und lese etwas ausführliches.

    Fazit: Ich hätte nichts dagegen wenn Twitter eingestellt oder umgestellt wird.

    Antworten
  10. Viele Nutzer unterschätzen Twitter als Marketing-Werkzeug für Affiliate-Projekte, insbesondere im deutschen Raum. Mit ein paar Tricks kann man sich sehr einfach und schnell eine große Followerschaft aufbauen und mit ein paar Optimierungen dann richtig Traffic auf die Seiten ziehen.

    Das mit dem Limit kommt mir insofern nur entgegen, trotzdem denke ich, dass es langfristig zu keiner Besserung der Situation für Twitter kommen wird – schade eigentlich!
    LG

    Antworten
  11. Die Ausweitung der Zeichenbegrenzung finde ich prinzipiell nicht schlecht, auch wenn mir 10.000 Zeichen da sehr überzogen erscheinen; das sind doch keine Zwitschereien mehr, sondern eher gänzlich gesungene Arien. ;)
    Eine Ausweitung auf 200 Zeichen würde es meiner Meinung auch längstens getan haben – wobei ich Johannes’ Überlegung, grad eine URL im Tweet einfach nur nicht mitzuzählen, auch ganz gut finde und befürworten würde.

    Und yep, ich würde meinen Twitter-Feed auch gerne chronologisch behalten; das wäre auch mein grösster Störpunkt bislang und da hoffe ich, dass man das ggf. auch einfach individuell einstellen könnte. Aber erstmal abwarten, was tatsächlich tatsächlich, wenn überhaupt, umgesetzt werden wird.

    LG,
    Tanja

    Antworten
  12. Ich sehe Twitter als Mikrokosmos der Medien- und Onlinewelt. Zumindest in Deutschland. In der Medienwelt hat Twitter als extrem schneller Newskanal einen echten Mehrwert. Auch weil der Meinungsaustausch so schnell erfolgt. Trotz der Änderungen sehe ich nicht, wie Twitter jemals “in der breiten Masse” ankommen soll. Facebook ist für die meisten einfach das bessere Medium.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar