Eine Vielzahl von Newsletter-Tools buhlt um die Gunst von Unternehmen, Freelancern und Solopreneuren. Die Anbieter haben unterschiedliche Schwerpunkte, entsprechend wichtig ist ein Vergleich für die Auswahl der perfekten Software für die eigenen Bedürfnisse.
Wir helfen dir bei der Entscheidungsfindung und nennen dir die besten Tools für deinen Nutzungszweck.
Auch im Zeitalter von Apps und sozialen Netzwerken kann die Bedeutung von E-Mails im Marketing Mix gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Eine passende Newsletter Software gewinnt und bindet Kunden und ist damit bares Geld wird.
Das Angebot an Tools ist ausgesprochen vielfältig und reicht vom puristischen Versand-Interface bis zu ausgewachsenen CRMs, Homepagebaukästen und Projektmanagement Tools.
Inhalt
ToggleBeste Newsletter Tools auf einen Blick
Im Jahr 2026 gibt es deutlich über 100 Anbieter von Newsletter-Software allein im deutschsprachigen Raum.
Wir haben die beliebtesten E-Mail-Marketing-Anbieter ausführlich getestet und auf ihre Stärken und Schwächen abgeklopft und eine Selektion vorgenommen, damit du dich nicht selbst durch Dutzende Funktionsvergleiche kämpfen musst.
Top Preis/Leistung | Top klassischer Newsletter | Top Newsletter Business | Top E-Mail-Marketing | Top Support | Top Einstieg | |
Bewertung | 5/5
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DNA |
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Gratis-Tarif |
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10k Kontakte / 40k E-Mails mtl | 90 Euro (ab 10.001 Kontakten) | 108 Euro | 90 Euro | 31,50 Euro | 95 Euro | 60 Euro |
Standort | USA | Deutschland | USA | Frankreich (= EU) | Deutschland | Litauen (= EU) |
Zum Anbieter | ; | ; | ; | ; | ; | ; |
Zur Tabelle: Nahezu alle Newsletter-Tools kannst du dauerhaft kostenlos nutzen. Der Umfang unterscheidet sich aber erheblich.
Genauso deutlich sind die Preisunterschiede bei den Premium-Plänen. Hier ergeben sich übers Jahr schnell Differenzen im vierstelligen Euro-Bereich.
Wir haben dir beispielhaft ausgerechnet, was für monatliche Kosten dir bei einer E-Mail-Liste von 10.000 Kontakte entstehen würden, die du etwa einmal wöchentlich anschreibst (=40.000 E-Mails pro Monat). Diese Betrachtung ist notwendig, weil einige Anbieter nach Kontakten und andere nach versandten E-Mails abrechnen.
Dazu ist anzumerken, dass eine Liste mit 10.000 aktiven Abonnenten bereits enorm ist. In diesem Profi-Segment spielen die Kosten dann eine weniger große Rolle als Zustellbarkeit, Analyse-Optionen, Automatisierungen, Tagging, a/b-Tests und so weiter.
Meine Erfahrungen und Empfehlungen

Als Geschäftsführer einer kleinen Kölner Medienfirma (4pub GmbH) habe ich in den letzten 15 Jahren umfangreiche Erfahrungen mit E-Mail-Kommunikation gesammelt, die wir auf unseren Online-Projekten höchst unterschiedlich einsetzen.
In einem Online-Shop zur Information von Bestandskunden mit dem Ziel Folgekäufe, auf Seiten wie dieser zur Generierung von wiederkehrenden Besuchern und Diversifizierung des Traffics – und für lesen.net, ein Newsletter-First-Business.
Bei lesen.net haben wir Digital-Lesende dreimal wöchentlich per E-Mail über aktuell kostenlose und vergünstigte eBooks informiert und über Affiliate-Marketing Geld verdient. Vor allem aber durch Direkt-Buchungen von Verlagen und Autoren, die über unsere Plattform ihre Publikationen promoteten.
lesen.net haben wir jahrelang sehr erfolgreich betrieben und 2022 für 570.000 Euro an einen Wettbewerber verkauft.
Meine gesammelten Erfahrungen mit Newsletter-Software habe ich in den folgenden Test einfließen lassen, damit du schnell das perfekte E-Mail-Marketing-Tool für dich findest.
Kit – top Preis/Leistungsverhältnis
DNA: Spezialisierung auf Blogger, Freelancer und Influencer.
Besondere Merkmale: Mächtiger Landing-Page-Builder und Tools zur Automatisierung, optional direkter Verkauf von digitalen Produkten inklusive Zahlungsabwicklung.
Preis: Basis-Tarif bis 10.000 Kontakte (!) kostenlos, Premium-Tarif ab 25 Euro/Monat
Wenn du einflussreichen Content Creators vor allem aus den USA folgst, wirst du sehr wahrscheinlich schon mit Kit (ehemals ConvertKit) in Kontakt gekommen sein. Bei englischsprachigen Solopreneuren und kleineren Digitalunternehmen ist Kit die klare Nummer 1 für den Aufbau und die Konvertierung von E-Mail-Listen.
Kit ist dabei weniger eine Newsletter-Software als eine komplette Marketing-Suite vom Erstkontakt bis zur Monetarisierung. Du kannst Digitalprodukte wie E-Mails und Videos direkt bei Kit hochladen und verkaufen. Alternativ kann auch der Newsletter selbst – oder ein Teilbereich davon – kostenpflichtig gemacht werden.
Mit seiner 2024 aktualisierten Gebührenstruktur ist der renommierte E-Mail-Marketing-Dienstleister zum absoluten Preisbrecher mutiert.
Du kannst komplett kostenlos unbegrenzt viele E-Mails an bis zu 10.000 (!) Kontakte versenden. Auch zeitlich gibt es keine Einschränkung. Damit ist der Gratis-Tarif von Kit um den Faktor 4x größer als der des nächsten Wettbewerbers Beehiiv.
Dazu sind die Limitierungen beim Gratis-Tarif vergleichsweise überschaubar. So kannst du unbegrenzt viele Landing Pages und Opt In Formulare anlegen, und die Werbung beschränkt sich auf ein kleines Logo am Ende deiner E-Mails.
Der Gratis-Tarif inkludiert sogar eine Willkommens-E-Mail-Serie. Neue Abonnenten bekommen dann in einer von dir definierten Abfolge und Frequenz automatisch eine Reihe von E-Mails, die etwa deinen Newsletter oder dein Produkt vorstellen.
Hier gibt es dann auch die wesentliche Einschränkung. Diese Automatisierungen und Vertaggungen sind eine Kernfunktion von Kit, die du im Gratis-Tarif eben nur recht eindimensional umsetzen kannst und für die du einen Premium-Tarif brauchst.
CleverReach – bestes klassisches Newsletter-Tool
DNA: Größtes deutsches Newsletter-Tool, sehr spezialisiert.
Besondere Merkmale: Flatrate nach Wahl (unbegrenzte E-Mails oder Kontakte), DSGVO-Konformität mit Serverstandort Deutschland, KI-Content-Generator.
Preis: 1.000 E-Mails an bis zu 250 Kontakte/Monat kostenlos, ab 13,50 Euro monatlich (500 Empfänger)
CleverReach kann „nur“ E-Mail-Marketing, das aber richtig. Auch fortgeschrittene Funktionen wie Automatisierungen und E-Mail-Funnel sind sehr leicht einzurichten, ein umfangreicher visueller Editor ermöglicht freie Hand bei der Gestaltung.
Als eines der ersten Newsletter-Tools hat CleverReach generative KI direkt in den Drag-and-Drop-Editor integriert. Ein Text-Generator auf Basis von ChatGPT macht Vorschläge für Betreffzeilen und Newsletter-Inhalte.
Die Lite-Version von CleverReach ist dauerhaft kostenlos. Hier kannst du bis zu monatlich bis zu 1.000 E-Mails an bis zu 250 Kontakte verschicken. Wächst du darüber hinaus, gehen die Premium-Tarife (immer mit unbegrenzten E-Mails) bei 13,50 Euro monatlich los.
Beehiiv – bestes Tool für Newsletter Businesses
DNA: Tool für Newsletter-First-Unternehmen.
Besondere Merkmale: Ausgeklügeltes Abonnenten-werben-Abonnenten-System, integrierte Monetarisierung durch Premium-Abonnements, sehr günstig.
Preis: Bis 2.500 Kontakten kostenlos, Premium-Tarife ab 40 Euro monatlich
Für immer mehr Solopreneure und Unternehmen ist der Newsletter nicht nur eine Komponente zur Gewinnung von Kunden, Werbeeinnahmen oder Verkäufen, sondern das eigentliche Kerngeschäft. Für diese Gruppe hat sich Beehiiv als das bevorzugte Tool etabliert.
Das US-Startup bietet zahlreiche Funktionen zum Aufbau und Ausbau der E-Mail-Liste, die du bei konventioneller Newsletter-Software vergebens suchen wirst. Dazu gehört vor allem ein Referral-System, mit dem du Abonnenten für andere Beehiiv-Newsletter in deinem Themenfeld werben kannst und umgekehrt Abonnenten von diesen Newslettern bekommst. Weil Beehiiv inzwischen auch von vielen deutschen Content Creators genutzt wird, ist das ein mächtiges Feature.
Dazu kannst du bei Beehiiv deinen Newsletter teilweise oder komplett kostenpflichtig machen und dich direkt über Beehiiv bezahlen lassen. Auch digitale Produkte kannst du direkt über die Plattform verkaufen.
Der Gratis-Tarif bringt dich schon relativ weit. Erst bei mehr als 2.500 Abonnenten musst du bei Beehiiv zum ersten Mal die Kreditkarte zücken, die Preise liegen im Mittelfeld.
Brevo – bestes Tool für E-Mail-Marketing
DNA: Größter europäischer Newsletter-Tool-Betreiber mit vollständigem CRM und sehr transparentem Preismodell. Trotz mächtigem Funktionsumfang leicht zugänglich.
Besondere Merkmale: Komplette CRM-Suite inklusive Live-Chat, WhatsApp- und SMS-Kampagnen und Push-Benachrichtigungen. Volle DSGVO-Konformität. Über 150 Integrationen.
Preis: 300 E-Mails/Tag kostenlos, ab 19 Euro/monatlich (20.000 E-Mails). Unbegrenzte Kontakte in allen Tarifen.
Schon seit 2007 ist Brevo am Markt, 2023 erfolgte die Umbenennung von SendInBlue in den aktuellen Namen. Die Zentrale ist in Paris, seit der Übernahme des deutschen Newsletter-Tools Newsletter2Go gibt es dazu eine große Niederlassung in Berlin und einen entsprechend großen Schwerpunkt im deutschen Markt.
Gestartet als reines E-Mail-Marketing-Tool, hat sich Brevo in den letzten Jahren zu einem Komplettanbieter fürs Management von Kundenbeziehungen gewandelt. So kann Brevo auch zur Verwaltung und Entwicklung von Leads genutzt werden, dazu bringt das Tool sogar eine eigene Videoanruffunktion mit.
In der „Kernkompetenz“ E-Mail-Marketing gibt es einen leicht zugänglichen Drag-and-Drop-Editor und Funktionen zur Segmentierung der Liste nach Interessen oder Verhalten. Es wird nicht nach Kontakten abgerechnet, sondern ausschließlich nach versandten E-Mails.
Bis 300 E-Mails am Tag ist Brevo komplett kostenlos. Im kleinsten Tarif fallen monatliche Kosten von 19 Euro für 20.000 E-Mails an. Die Sales-Plattform ist inkludiert, der Unterbereich Conversations (Live-Chats und Bots) hat eigene Preispläne.
Bei den Premium-Plänen gibt es eine Besonderheit: Als einziger großer Newsletter-Anbieter und einziges Tool in diesem Vergleich rechnet Brevo nicht nach Kontakten, sondern nach versandten E-Mails ab.
Wenn du einen sehr großen Verteiler hast, den du aber nur selten anschreibst, hast du bei Brevo konkurrenzlos gute Preise. Ein extremes Beispiel: 100.000 Kontakte, die du nur 1x monatlich anschreibst, kosten bei Brevo lediglich 53,17 Euro pro Monat. Bei allen anderen Anbietern würdest du ein Vielfaches bezahlen (MailerLite: 230 Euro, Kit: 520 Euro, CleverReach: 810 Euro).
Auch bei zweiwöchentlichem oder sogar wöchentlichem Versand ist Brevo häufig noch der günstigste Anbieter, wie unsere Tabelle oben zeigt. Allerdings mit deutlich geringerem Abstand.
Rapidmail – bester Support
DNA: Sehr ausgereifte deutsche Newsletter-Software mit ausgezeichneter Zustellbarkeit und top Support.
Besondere Merkmale: Mehr als 250 kostenlose Newsletter-Vorlagen, Telefon-Support in allen Tarifen, volle DSGVO-Konformität mit Serverstandort Deutschland.
Preis: Einmaliger Versand an bis zu 2.000 Kontakte kostenlos, ab 15 Euro/monatlich (500 Kontakte).
Bei Bewertungsplattformen wie Trustpilot ist Rapidmail immer ganz vorne dabei, und auch mehr als 200.000 Kunden können nicht lügen – seit vielen Jahren bieten die Freiburger ein grundsolides Newsletter-Tool.
Hervorzuheben ist die in Testberichten immer als sehr überdurchschnittlich beurteilte Zustellbarkeit. Über Rapidmail verschickte Newsletter werden von Gmail & Co seltener herausgefiltert oder direkt in den Spam-Ordner verschoben als die Aussendungen mancher Konkurrenten.
Dazu wirbt Rapidmail mit „Premium-Support auch ohne Premium-Preise“. Unter einer Freiburger Festnetznummer bekommst du zügig echte Menschen ans Ohr, die sich deines Problems annehmen. Ein deutlicher Unterschied gerade zu den großen US-Anbietern, wo du dich vor dem ersten (natürlich englischsprachigen) Kontakt erst einmal durch AI-Chatbot-Instanzen kämpfen musst.
Eine dauerhaft kostenlose Nutzung von Rapidmail ist nicht vorgesehen, nur das erste Mailing an bis zu 2.000 Empfänger ist gratis. Danach geht es bei 15 Euro monatlich für unbegrenzte E-Mails an bis zu 500 Kontakte los.
Der etwas teurere Expert-Tarif ist unbedingt zu empfehlen. Darin enthaltene Funktionen wie a/b-Tests und ein Versandzeitpunkt in der Zukunft sind essentiell.
MailerLite – einfachste Bedienung
DNA: Einfacher Einstieg ins E-Mail-Marketing durch eine sehr intuitive Bedienoberfläche
Besondere Merkmale: Kompletter Website Baukasten integriert inklusive E-Commerce & Checkout für digitale Produkte. Bezahlte Abonnements. Volle DSGVO-Konformität.
Preis: 12.000 E-Mails an bis zu 500 Kontakte/Monat kostenlos, Premium ab 8 Euro monatlich
Mailerlite hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Newsletter-Tools für Freelancer, Solopreneure und kleine bis mittelgroße Unternehmen entwickelt. Mit der übersichtlichen Benutzeroberfläche des Tools werden auch Einsteiger in die E-Mail-Marketing-Welt schnell zurechtkommen.
Die meisten Funktionen sind mittels Drag and Drop zugänglich, über das neben E-Mails auch Landing Pages bis hin zu kompletten Websites sowie Opt-In-Formulare arrangiert werden können. Ü
Überhaupt kann sich der Funktionsumfang angesichts der guten Zugänglichkeit sehr respektabel. Mit neuen Optionen zum Verkauf digitaler Produkte und für Paid Subscriptions macht MailerLite inzwischen sogar Newsletter-First-Plattformen wie Beehiiv und Kit Konkurrenz.
Die Breite stimmt, in der Tiefe ist der Wettbewerb allerdings oftmals MailerLite voraus. Bei Automatisierungen (stark eingeschränkte If-This-Then-That-Verknüpfbarkeit), Segmentierungen (kein Tagging) und Reportings können andere Tools mehr.
Dank Unternehmenssitz im EU-Land Litauen ist die Nutzung datenschutzrechtlich komplett unbedenklich. Anders als bei den anderen EU-Anbietern im Test (CleverReach, Brevo, Rapidmail) musst du bei MailerLite allerdings der englischen Sprache mächtig sein.
Der Gratis-Tarif von MailerLite erlaubt monatlich 12.000 E-Mails an bis zu 500 Abonnenten. Die Premium-Tarife gehen bei 8 Euro los und bewegen sich preislich im Durchschnitt.
Newsletter: Verschiedene Tools für verschiedene Zwecke
Newsletter ist nicht gleich Newsletter. Es gibt viele verschiedene Wege und Gründe, die eigenen Kontakte über E-Mails zu erreichen.
Genauso vielfältig wie die Nutzungszwecke ist das Angebot der Tools. Und genauso unterschiedlich fallen die Empfehlungen aus, welche Software für die eigenen Ziele die richtige ist.
Der klassische Newsletter

Der Newsletter in seiner ursprünglichsten Form informiert zumeist regelmäßig eine klar segmentierte Gruppe von Kontakten über Neues und Interessantes. In diesem Bereich gibt es den größten Wettbewerb und gleichzeitig die kleinsten Unterschiede zwischen den etablierten Anbietern.
Alle gängigen Tools bieten Drag-and-Drop-Editoren zur Erstellung von E-Mails, die über vielfältige Integrationen in die Datenbank gekommene und dort nach verschiedenen Kriterien selektierbare Adressen verschickt wird.
Alternativ zu einer visuellen Gestaltung von Grund auf gibt es zumeist vielfältige E-Mail-Vorlagen. Auch Landing-Page-Builder oder zumindest weitgehend frei gestaltbare Anmeldeformulare zählen inzwischen zum Standardumfang.
Unterschiede gibt es bei der DSGVO-Konformität, Möglichkeiten zur Personalisierung, Automatisierungen Analysefunktionen und vor allem bei der Preisgestaltung.
Ein wichtiger Faktor ist auch die Zustellrate. Sprich: Wer hat so „saubere“ Versand-Server, dass die Newsletter auch tatsächlich in den Posteingängen der Empfänger landen und nicht im Spam-Ordner enden oder direkt abgewiesen werden?
Das beste Gesamtpaket hier bietet in unseren Augen die deutsche Nummer 1 CleverReach. Das Tool ist extrem ausgereift und bietet sowohl Einsteigern als auch schnell wachsenden Unternehmen mit sich wandelnden Anforderungen passende Lösungen.
Besonders fair ist bei CleverReach die Preisgestaltung. Bis zu 1.000 E-Mails im Monat an bis zu 250 Kontakte sind komplett kostenlos. Wächst du darüber hinaus, gehen die Premium-Tarife (immer mit unbegrenzten E-Mails) bei 13,50 Euro monatlich los.
Der Newsletter als Teil des CRM

Ehemals der einzige relevante Text-Kommunikationskanal, sind E-Mails selbst für kleinere Unternehmen heute nur einer von vielen Wegen, um mit Interessierten und Bestandskunden in Kontakt zu treten.
Live-Chats über die Website und Social-Media-Kanäle, SMS und Whatsapp-Nachrichten, Browser-Benachrichtigungen – ständig ergänzen neue Kanäle den Marketing-Mix.
Eine CRM-Plattform führt die Kundendaten aus diesen verschiedenen Quellen zusammen und synchronisiert die Kommunikation an einem Ort. Eine wesentliche Herausforderung für die Anbieter ist es, die mächtigen CRM-Pakete leicht zugänglich zu machen.
Denn die beste Software ist immer noch die, die auch tatsächlich benutzt wird.
Im Bereich E-Mail-CRM empfehlen wir Brevo. Der französische Anbieter ist das nach Mitgliedern größte europäische Newsletter-Tool und vor allem infolge der Übernahme von Newsletter2Go auch in Deutschland sehr viel genutzt.
Auch wurde der Funktionsumfang in den letzten Jahren sukzessive ganzheitlich erweitert. Brevo kannst du „nur“ zum Versand von E-Mails benutzen, aber auch deinen Sales-Prozess damit strukturieren und intern Aufgaben delegieren und Meetings planen.
Bis zu 300 E-Mails am Tag sind kostenlos, die Premium-Tarife sind abhängig vom genutzten Leistungsumfang und gehen bei 19 Euro monatlich los.
Der Newsletter als Conversion-Funnel

Auf einer Website wird dir ein kostenloses eBook gegen Eingabe deiner E-Mail-Adresse angeboten. In der Folge erhältst du dann nicht nur einen Download-Link per E-Mail.
Mehrere weitere E-Mails versuchen dich zum Kauf eines Online-Kurses, einer Dienstleistung oder von digitalen oder seltener physischen Produkten zu bewegen. Parallel oder im Anschluss daran wirst du noch in eine E-Mail-Liste überführt.
Einen solchen E-Mail-Funnel kannst du in begrenztem Umfang auch mit konventioneller Newsletter-Software aufsetzen, wirst dann aber immer wieder auf Limitierungen bei Tracking und Aussteuerung stoßen.
Automatisierungen wie „wenn der Kontakt in der dritten E-Mail den vierten Link anklickt, bekommt er anschließend E-Mail X statt Y“ wirst du mit CleverReach & Co nicht befriedigend einrichten und tracken können.
Hier kommen spezialisierte Tools ins Spiel, von denen wir den weltweiten Marktführer Kit empfehlen.
Funktionen wie visuelle Automatisierungen und Segmentierungen lassen kaum Wünsche offen. Und vom Einsammeln der E-Mail-Adressen über die integrierte Landing-Page-Software bis zur Monetarisierung über die interne E-Commerce-Lösung kannst du den kompletten Funnel mit einem Tool abbilden.
Ganze 10.000 Kontakte (!, kein Tippfehler) kannst du mit Kitkostenlos aufbauen, bevor du erstmalig zur Kasse gebeten wirst. Der Funktionsumfang ist im Free-Tarif allerdings merklich eingeschränkt. Ab 15 US-Dollar im Monat erhältst du alle wesentlichen Funktionen.
Der Newsletter als eigenes Geschäft

Kostenpflichtige professionelle Informationsdienste wie Börsenbriefe, die gegen eine monatliche Gebühr abonniert werden können, gibt es schon länger als das Internet.
So gesehen überrascht es schon fast, dass sich erst in den letzten Jahren schnell wachsende Medienkonzerne entwickelt haben, deren zentrales Geschäftsmodell der Versand eines Newsletters ist.
In den USA haben Online-Dienste wie The Skimm (Lifestyle) und Morning Brew (Business) Millionen Abonnenten und Hunderte Mitarbeiter.
Einige dieser Newsletter sind komplett kostenlos und finanzieren sich über Werbung, eigene Online-Kurse, selbst veranstaltete Kongresse, Dienstleistungen und einiges mehr. Bei anderen Newslettern vor allem im B2B-Kontext ist für den Bezug zu bezahlen.
Die Nummer 1 im Bereich „Newsletter-Business as a Service“ heißt Beehiiv. Die Software vereint vielfältige Tool zur Adressgenerierung und E-Mail-Gestaltung unter einem Dach. Dazu zählt etwa eine eingebaute Referral-Funktion, mit welcher du Abonnenten belohnen kannst, die deinen Newsletter erfolgreich im Bekanntenkreis weiterempfehlen.
Bis zu 2.500 Abonnenten ist Beehiiv kostenlos, der Funktionsanfang kann sich schon in diesem Basistarif absolut sehen lassen. Die Premium-Pakete beginnen bei 40 Euro monatlich.
Warum Newsletter so effektiv sind

Social Commerce, Augmented Reality, Browser-Benachrichtigungen: Wenn du schon eine Weile im Online-Marketing tätig bist, wirst du viele Trends kommen und teilweise auch wieder gehen gesehen haben.
Trotzdem hat der scheinbar altbackene E-Mail-Newsletter in den letzten 20 Jahren nichts von seiner Bedeutung eingebüßt, im Gegenteil. Und das hat Gründe.
Du hast die volle Kontrolle
Als Facebook vor einigen Jahren seinen Algorithmus dahingehend änderte, dass persönliche Inhalte gegenüber Seiten-Beiträgen bevorzugt wurden, lösten sich viele Millionen für den Aufbau von Fanpages investierte Marketing-Euro über Nacht buchstäblich in Luft auf.
Erreichte eine Seite mit Hunderttausenden Fans zuvor mit jedem Beitrag eine oftmals noch über ihre Fanbase hinausgehende Zahl an Facebook-Nutzern, gab es in der Folge teilweise nur noch wenige Tausend Impressionen und nahezu keine Interaktion mehr.
Mit E-Mails kann dir ein solcher Marketing-GAU nicht passieren. Denn die Adressdaten gehören dir.
Bist du mit einem E-Mail-Tool einmal nicht mehr zufrieden, kannst du die Adressen bei allen Anbietern mit wenigen Klicks exportieren und mit einer anderen E-Mail-Software weitermachen.
Du kennst den Adressaten genau
Heutige Newsletter-Tools bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Individualisierung.
Entsprechend individuell kannst du E-Mail-Newsletter gestalten und den Adressaten Informationen und Angebote schicken, die sie mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit interessieren als bei einer ungerichteten Ansprache.
Natürlich setzt das eine vorgelagerte entsprechende Segmentierung beim Einsammeln der Adressen über deine Website oder Landing Page Software voraus.
Die Segmentierung ist dabei kein einmaliges Ereignis, sondern kann fortlaufend verfeinert werden. Üblich sind etwa Reminder und besondere Angebote für Adressaten, die auf eine vorige Aussendung nicht reagiert haben.
Du kannst fortlaufend optimieren
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Online-Marketing ist die Möglichkeit zu Experimenten. Und kaum ein Kanal gibt dir so detailliert Aufschluss über die Performance deiner Marketing-Maßnahmen wie E-Mail-Newsletter.
Überschrift, bestimmte Formulierungen, unterschiedliche Angebote, Versandzeit – all das kannst du mit wenigen Klicks a/b-testen und den Kampagnenerfolg optimieren.
Vertaggst du die unterschiedlichen Akquise-Kanäle von Newsletter-Abonnenten, kannst du dazu auch hier den Wert der verschiedenen Kanäle sehr genau nachvollziehen.
Du hast eine herausragende Performance
E-Mail-Abonnenten kennen dich und dein Unternehmen, teilweise schon seit langer Zeit. Sie haben sich aktiv für den Bezug von Informationen angemeldet und sind dabei geblieben. Die Folge ist eine ausgesprochene hohe Conversion Rate: E-Mail-Newsletter werden nicht nur viel, sondern auch sehr aktiv gelesen.
Unmittelbar nach dem Newsletter-Versand sehen Content-Seiten einen Ausschlag an Klicks auf verlinkte Artikel, Online-Shops ein deutliches Plus bei beworbenen Produkten.
Anders als bei bezahlten Anzeigen musst du nicht für jeden Kontakt immer wieder neu bezahlen, im Vergleich zu SEO hast du viel mehr Kontrolle über die Ströme von Besuchern und folgerichtig Umsatz.
Worin sich die Newsletter-Services unterscheiden

Ein etablierter Online-Shop mit tausenden Bestandskunden und ebenso vielen Produkten, ein Blogger mit einer Handvoll eigener Online-Kurse, eine kleine Performance-Marketing-Agentur. So unterschiedlich diese Geschäfte sind, so sehr unterscheiden sich die Anforderungen an Newsletter-Services.
Zugänglichkeit vs. Anpassbarkeit
Gibt es einen leicht bedienbaren Drag-and-Drop-Editor zur Erstellung von E-Mails nebst vorgefertigten responsiven Templates für jeden Anwendungszweck oder wirst du bekommst du vor allem Code-Ansichten, hast hier dann aber auch viel Gestaltungsspielraum?
Die meisten Tools bieten beides, allerdings mit verschiedenen Schwerpunkten.
Tracking und Reporting
Wie genau kannst du nachvollziehen, welcher Kunde zu welcher Zeit auf welchen Link geklickt hat (und was in der Folge getan hat)? Kannst du davon ausgehend bestimmte weitere automatische E-Mails triggern?
Datenschutz und Konformität zu DSGVO / GDPR
Wo werden die Kundendaten gespeichert? Befinden sich die Server nicht innerhalb der Europäischen Union, kann es Probleme geben – wenn du in einem Unternehmen arbeitest, oft auch schon mit einer entsprechenden Richtlinie.
Ein Double-Opt-In-Verfahren zur Bestätigung von Anmeldungen sowie eine leichte Abmeldung sind Pflicht, die in derFolge vollständige Löschung der Empfängerdaten eine rechtlich notwendige Kür.
Ressourcen und Skalierbarkeit
Dass du keine Hunderttausenden E-Mail-Abonnenten mit einem WordPress-Versand-Plugin erreichen kannst, sollte dir klar sein. Aber auch abseits des puren Versandvolumens ist es wichtig, dass ein Newsletter-Tool mit deinem Business mitwachsen kann.
Das kann etwa eine individuelle IP-Adresse für den Versand bedeuten (mit der du bei einem hohen Volumen eine bessere Zustellrate als bei geteilten Servern erzielen kannst), eine Erweiterung um SMS-Marketing und transaktionale E-Mails oder auch individueller Support.
Integrationen
Kannst du Kundendaten aus deinem Woocommerce- oder Shopify-Shop mit dem gleichen Kontakt im Newsletter-Tool verknüpfen? Gibt es eine Einbindung für deinen Landing Page Builder (oder bietet das Newsletter-Tool eine integrierte Software an)?
Kannst du E-Mail-Adressen ohne Umweg mittels Facebook Ads generieren, direkt oder über eine Zapier-Verknüpfung?
Preise und Leistungen
Nahezu alle Newsletter-Tools sind in begrenztem Umfang kostenlos nutzbar. Limitierungen gibt es dann zumeist bei der Zahl der Empfänger und der versandten E-Mails in einem bestimmten Zeitraum.
Ein zeitlich begrenzter Testzeitraum ist anders als in anderen Tool-Kategorien bei Newsletter-Software eher die Ausnahme. Im kostenpflichtigen Bereich unterscheiden sich Preise und Funktionsumfang dann aber deutlich.
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