22 wichtige Tipps für Blog-Anfänger

22 wichtige Tipps für Blog-AnfängerIch blogge nun schon seit vielen Jahren auf verschiedenen Blogs. Der erfolgreichste ist mein Blog selbstaendig-im-netz.de, auf dem ich seit mehr als 14 Jahren regelmäßig Beiträge veröffentliche.

Aber auch andere haben sich gut enwickelt und ich lebe inzwischen schon viele Jahre von meinen Websites und Blogs.

In all den Jahren habe ich viel gelernt. Oft auf die harte Tour. Heute liste ich aus diesem Erfahrungsschatz, die meiner Meinung nach wichtigsten Tipps für angehende Blogger auf.

Damit machen Blog-Anfänger ihren Blog wirklich erfolgreich.

Die besten Tipps für Blog-Anfänger

Die folgenden Tipps kommen in keiner bestimmten Reihenfolge.

Je mehr ihr davon umsetzen könnt beim Bloggen, umso besser wird es funktionieren.

  1. Lesen

    Wer in einer bestimmten Branche bloggt, der sollte auf dem Laufenden bleiben. Deshalb sollten Blogger auch viel lesen. Natürlich vor allem andere Blogs. Das verbessert zudem die eigenen Schreibfähigkeiten dramatisch.

  2. Kontakt

    Niemand ist eine Insel. Und gerade für Blogger ist es sehr wichtig Kontakte zu knüpfen. Natürlich vor allem zu anderen Bloggern, aber auch zu Unternehmen der eigenen Branche. Schließlich will man irgendwann mal kostenlose Testmuster-Zusendungen, Werbeschaltungen oder ähnliches.

  3. Ziele

    „Wer das Ziel nicht kennt, für den ist kein Weg der richtige“. So lautet ein Sprichwort. Und das stimmt natürlich auch beim Bloggen. Nur wenn man ein Ziel oder mehrere Ziele hat, kann man davon die richtigen Maßnahmen ableiten. Und natürlich kann man den Erfolg nur messen, wenn man sich vorher Ziele gesetzt hat.

  4. Plan

    Aus Zielen macht man Pläne. Welche Inhalte schreibe ich? Wo versuche ich Links zu bekommen? Welche Marketing-Instrumente setze ich ein? Welche Zielgruppe spreche ich an? Bis wann will ich was erreicht haben? Ein guter Plan erleichtert zudem die tägliche Arbeit.

  5. Nische

    Allerlei-Blogs gibt es schon genug. Wer erfolgreich sein will, sollte sich eine thematische Nische suchen, die er optimal bedienen kann. Da mag die Zielgruppe zwar erstmal kleiner sein, dafür fühlt sich diese optimal angesprochen und ist loyaler. Das freut auch Werbekunden.

  6. Artikel

    Man sollte einen Blog niemals ohne mindestens 5 Artikel starten. Der erste Eindruck zählt und wer einen leeren Blog vorfindet, der kommt höchstwahrscheinlich nicht wieder.

  7. Angst

    Viele angehende Blogger haben Bedenken, ob ihre Artikel gut genug sind. Das ist ganz normal. Befreit euch von der Vorstellung perfekt sein zu müssen. Würden nur perfekte Blogs gelesen werden, dann wäre die Internet-Welt sehr leer.

  8. einzigartiger Inhalt

    Die Inhalte sind das wichtigste Erfolgskriterium eines Blogs. Also nicht einfach irgendwelche News wiederkauen, die es so auch auf hundert anderen Blogs zu lesen gibt. Lasst in eure Artikel eure eigenen Erfahrungen einfließen und schreibt eure eigene Meinung rein. Macht eure Artikel einzigartig.

  9. Suchmaschinenoptimierung

    Viele mögen SEO nicht. Dabei geht es gar nicht um irgendwelche verbotenen Maßnahmen, sondern um die Optimierung des eigenen Blogs. Das empfiehlt auch Google. Dafür gibt es z.B. kostenlose WordPress-Plugins.

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  10. Regelmäßig

    Sehr wichtig ist es, regelmäßig zu bloggen. Ob das nun jeden Tag ist oder einmal die Woche, das ist euch überlassen. Aber wer 2-3 Tage intensiv bloggt und dann wieder einen Monat nichts schreibt, wird selten Erfolg haben und nicht viele Stammleser finden.

  11. eigener Stil

    Damit ihr euren Lesern im Gedächtnis bleibt und aus der Masse der anderen Blogs herausragt, müsst ihr unter anderem einen eigenen Stil entwickeln. Eure „Stimme“ muss einen Wiedererkennungswert haben. Das geht in der Regel durch einen netten, freundlichen und kommunikativen Stil. Es gibt Blogger, die viel Aufmerksamkeit durch herumpöbeln und ähnlichem bekommen. Aber das ist meist nicht von Dauer.

  12. Fehler

    Fehler sind wichtig. Und trotz aller Tipps werdet ihr auch Fehler machen. Doch das ist sehr gut, denn daraus lernt man mehr, als aus Erfolgen. Und nur wer immer dazulernt, wird langfristig erfolgreich sein.

  13. Verlinken

    Viele Blogger sind sehr sparsam mit Links nach außen. Das ist ein großer Fehler. Nur wer fleißig und ohne Reue (also ohne „nofollow“ :-) ) zu anderen Blogs und Websites verlinkt, bekommt auch Links zurück. Dann braucht man nicht mit Linktausch oder so anzufangen.

  14. Social Web

    Neben den Besuchern von Google kommen heute sehr viele Leser über Social Networks wie Facebook, Twitter usw.. Dies solltet ihr nutzen, indem ihr eure guten Artikel dort einstellt und eure Leser bittet, diese zu teilen.

  15. Leser-Feedback

    Jeder Kommentar und jede eMail ist Gold wert. Antwortet auf Fragen in Kommentaren, bedankt euch für Lob und geht auf Kritik ein. Wer mit seinen Leser in Kontakt tritt schafft eine persönliche Ebene, die aus einmaligen Besuchern wiederkehrende Stammleser macht. Zudem lernt man viel über die Wünsche der Zielgruppe.

  16. Dein Auge

    Es hat bei mir eine Weile gedauert. Aber irgendwann habe ich ein Auge für Themen entwickelt, die für meine Blogs interessant sein können. Geht mit offenen Augen durch die (on- und offline) Welt und nehmt die Wünsche, Probleme, Sorgen etc. der Menschen auf, um daraus gute Artikel zu machen.

  17. Konkurrenz

    Die Konkurrenz kann sehr hilfreich sein. Lernt von der Konkurrenz und setzt das gelernte in eurem eigenen Blog um. Ihr müsst nicht den Besten aller Blogs haben. Es reicht, wenn er besser als die Blogs eurer Konkurrenten ist. :-)

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  18. Geld

    Mit dem Bloggen Geld zu verdienen ist eine schöne Sache. Aber wer nur wegen des Geldes bloggt, wird irgendwann die Lust verlieren. Geld sollte beim Bloggen nie die Nummer 1 Motivation sein. Sonst ist die Chance sehr groß, dass es euren Blog nicht lange geben wird.

  19. Geduld

    Vergesst die ganzen „Werde über Nacht reich“-Gurus. Einen Blog aufzubauen ist harte Arbeit und reich werden die meisten davon nicht. Wer aber die nötige Geduld und Motivation mitbringt, kann irgendwann vom Bloggen leben. Ich habe das nach einigen Jahren geschafft.

  20. Technik

    Haltet eure Blog-Software auf dem aktuellen Stand. WordPress veröffentlicht z.B. regelmäßig Updates. Oder wollt ihr, dass euer Blog gehackt wird? Wer einen Blog-Service nutzt, der braucht sich darum keine Gedanken machen.

  21. Design

    Die Optik ist wichtig. Das ist wie im realen Leben. Da können eure Beiträge noch so gut sein, wenn euer Blog schlimm aussieht und schlecht benutzbar ist, werdet ihr nicht viele Leser finden. Am besten, ihr sucht euch ein passendes kostenloses Theme zum Beispiel für WordPress aus und passt es nach und nach euren Vorstellungen an.

  22. Spaß

    Wer regelmäßig oder sogar jeden Tag Artikel für seinen Blog schreiben will, der muss Spaß an der Sache haben. Wer keinen Spaß am schreiben hat, dem wird es auf lange Sicht schwer fallen.

Sind das alle Tipps?

Sicher nicht. Es sind subjektive Tipps, die ich hier zusammen getragen habe. Aber da auch ich jeden Tag dazulerne, kommen immer wieder neue Erfahrungen und neues Know How dazu.

Deshalb werde ich sicher in Zukunft mal einen zweiten Tipps-Artikel schreiben, um angehenden Bloggern unter die Arme zu greifen.

Viel Spaß beim Bloggen.

Bild von Peer Wandiger
Peer Wandiger
Studium der BWL und langjährige Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen. Seit 2006 selbständig als Webentwickler und Website-Betreiber, 2007 Gründung von Selbständig im Netz.

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