Blog-Einnahmen-Umfrage 2012 – Auswertung 3: Einnahmen Teil 1

Heute geht es weiter mit der Auswertung der Blog-Einnahmen-Umfrage 2013.

Diesmal steht das wichtigste auf dem Plan. Es geht um die Einnahmen der Blogs und dazu habe ich wieder eine Menge Diagramme zusammengestellt.

Es sind sogar so viele geworden, dass ich die Auswertung in 2 Teile splitten musste.

Alle Teile der Auswertung:
allgemeine Daten
Blog-Statistiken
Blog-Einnahmen Teil 1
Blog-Einnahmen Teil 2
Blog-Einnahmen Teil 3
Vermarktung

Auswertung 3: Einnahmen

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Die Auswertung meiner Umfrage kommt nun zu ihrem spannendsten Teil. Auch wenn die Statistiken ebenfalls interessant sind, so möchten sicher die meisten von euch erfahren, wie viel und vor allem auf welche Weise andere Blogs Geld verdienen.

Schließlich ist das Lernen von anderen, neben dem Testen, der besten Weg, um die eigenen Blogeinnahmen zu steigern.

Auch diesmal sind wieder viele interessante Informationen in den Auswertungen zu finden. So werdet ihr z.B. erfahren, welche Einnahmequellen wie stark genutzt werden und wie sich das Alter der Blogs und der Arbeitsaufwand auf die Einnahmen auswirken.

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Auswertung.

Blog-Einnahmen Teil 1

Ein kurze Erläuterung zur x-Achse vieler Charts. Dort steht oft nur eine Zahl pro Spalte. Das bedeutet dann in der Regel, dass ich einen Bereich zwischen dem Wert der Spalte vorher und dem angezeigten Wert meine.

Steht in der ersten Spalte z.B. 5, dann meine ich damit 0 – 5. Steht in der zweiten Spalte eine 10, dann meine ich damit 5,1 – 10 usw.

Unter den einzelnen Auswertung stehen jeweils noch ein paar Worte über die Veränderungen zur letzten Einnahmen-Umfragen 2009.

Einnahmen
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012In dem rechten Diagramm sieht man die Verteilung der Einnahmen.

Je höher eine Säule, um so mehr Blogs fallen in diesen Einnahmebereich. Es gibt also genau 10 Blogs, die zwischen 0 und 10 Euro verdienen.

Ein Schwerpunkt liegt diesmal wieder bei 50 -200 Euro. Allerdings verdienen eine Menge Blogs zwischen 500 und 2.000 Euro im Monat.

Das zweite Diagramm, welches ihr im Folgenden seht, zeigt die Einnahmen aller Blogs an. Dieses verdeutlich recht gut, dass die meisten Blogs eher weniger verdienen, aber es auch eine Reihe von Blogs gibt, die profitabel sind. Ein Blog sticht hier mit rund 30.000 Euro pro Monat ein wenig heraus.

Blog-Einnahmen-Umfrage 2012

Einnahmen – 2012 vs 2009
Im Gegensatz zu 2009 gibt es diesmal doch ein paar mehr besser verdienende Blogs. Natürlich gibt es noch immer eine Menge Blogs, die nur ein Taschengeld einnehmen, aber der “Mittelstand”, wenn man das mal so nennen darf, ist angewachsen. Ein weiteres Zeichen für die Professionalisierung der Blogosphäre?!

Ausgaben
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Blogger sind sparsam. Dies zeigt das rechte Diagramm anschaulich. Die meisten Blogger geben weniger als 10 Euro im Monat für ihren Blog aus.

Zu Beginn ist das sicher nachvollziehbar, aber ich habe selber festgestellt, dass man irgendwann einfach mal Geld in die Hand nehmen muss, damit sich der Blog weiterentwickelt. Sei es für besseres Hosting*, ein professionelles Layout, Premium-Plugins oder etwas anderes.

Es gibt allerdings ein paar Blogs, die deutlich mehr ausgeben. Dabei handelt es sich um jene Blogs, die schon sehr gute Einnahmen erzielen konnten.

Das folgenden Diagramm zeigt wieder alle Blogs und ihre Ausgaben an. Das verdeutlicht nochmal sehr gut, dass die meisten Blogger nicht viel Geld ausgeben.

Blog-Einnahmen-Umfrage 2012

Ausgaben – 2012 vs 2009
Das Bild hat sich gegenüber 2009 nicht sehr stark geändert. Noch immer sind die meisten Blogger sehr sparsam und nur wenige investieren wirklich Geld in ihren Blog.

Monetarisierung seit wann
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Ein großer Teil der Blogger, die an dieser Umfrage teilgenommen haben, begannen erst in den letzten 12 Monaten mit der Monetarisierung ihres Blogs.

Allerdings sind einige dabei, die schon seit 2009 mit ihrem Blog Geld verdienen. So langsam zahlt sich diese Ausdauer dann auch aus.

Relevante Blogeinnahmen zu generieren geht nicht über Nacht und braucht meist ein paar Jahre.

Monetarisierung seit wann – 2012 vs 2009
2009 war der Anteil der Blogs, die in den letzten 12 Monaten mit dem Geld verdienen begonnen hatten, noch deutlich höher. Auf er anderen Seite gab es weniger Blogs, die schon länger Einnahmen erzielen. Im Gegensatz zur diesjährigen Auswertung waren so gut wie keine Blogs dabei, die schon 3 Jahren lang Geld einnehmen. Hieran sieht man sehr gut, dass es seit 2009 eine Professionalisierung der Blogs gab.

Monetarisierung wie viele Monate nach Blogstart
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Der rechte Chart zeigt die Monate, die zwischen Blogstart und Beginn der Monetarisierung vergangen sind.

Wie man sehr gut sehen kann, haben 40 Blogs, und damit fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer, schon beim Blogstart die ersten Einnahmequellen eingebaut.

Eine Menge weiterer Blogs hat dies innerhalb der ersten 5 Monate getan. Nur wenige Blogs warten deutlich länger damit.

Monetarisierung wie viele Monate nach Blogstart – 2012 vs 2009
Das Bild hat sich nur wenig geändert. Schon 2009 fingen die meisten Blogs mit der Monetarisierung recht früh an.

Einnahmen im Verhältnis zum Alter des Blogs
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Wie man sehen kann, verdienen die ganz neuen Blogs im Schnitt noch nicht wirklich viel.

Natürlich gibt es hier auch Ausreißer nach oben und unten, aber das Diagramm zeigt recht gut, dass es seine Zeit braucht, bis die Einnahmen steigen.

Allerdings sind die Blogs, die im Jahre 2011 gestartet wurden, schon recht gut dabei.

Einnahmen im Verhältnis zum Alter des Blogs – 2012 vs 2009
Eine ähnliche Verteilung gab es auch bei der Auswertung vor 3 Jahren. Allerdings lagen damals die Durchschnittswerte niedriger. Es wird heute also im Schnitt mehr verdient mit Blogs als damals.

Einnahmen nach Stunden pro Monat (Bloggen)
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Diese Auswertung ist etwas überraschend.

Bis auf den Bereich “>50 Stunden/Monat” zeigen die anderen Stunden-Bereiche keine wirklich erkennbare Tendenz. Es scheint also nicht wirklich darauf anzukommen, wie viele Stunden man im Monat ins Bloggen investiert. Wobei hier natürlich einige andere Faktoren rein spielen und ich ein regelmäßiges Engagement für recht wichtig halte.

Nur bei den 5 Blogs, die mehr als 50 Stunden im Monat ins Bloggen investieren, gibt es im Schnitt deutlich höhere Einnahmen, so dass ich das Diagramm hier ein wenig einkürzen musste.

Einnahmen nach Stunden pro Monat (Bloggen) – 2012 vs 2009
2009 war der Zusammenhang zwischen investierten Schreibstunden und Einnahmen etwas besser erkennbar, aber auch erst ab 40 Stunden im Monat. Darunter spielt es wohl keine so große Rolle und es kommt mehr auf die Art der Inhalte, die Vermarktung, das Thema etc. an.

Einnahmen nach Stunden pro Monat (Bloggen & Verwaltung)
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Ebenfalls nicht so richtig eindeutig ist der Zusammenhang zwischen Einnahmen und den insgesamt investierten Stunden im Monat. Also Bloggen und Blogverwaltung.

Allerdings kann man gerade bei den letzten beiden Spalten sehen, dass intensiv betreute Blogs auch hohe Einnahmen haben.

Ein Teil dieser Blogs beschäftigt Mitautoren bzw. kauft Texte ein, so dass da teilweise die Verwaltung mehr Zeit in Anspruch nimmt, als das Bloggen selbst.

Einnahmen nach Stunden pro Monat (Bloggen & Verwaltung) – 2012 vs 2009
2009 zeichnete sich bei dieser Auswertung ebenfalls ein deutlicheres Bild ab. Man sollte als Blogger nicht unterschätzen, wie wichtig die verschiedenen Verwaltungsaufgaben bei einem Blog sind.

Einnahmen im Verhältnis zur Anzahl der Blogger
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Bedeuten mehr Blogger automatisch mehr Einnahmen? Dieser Frage geht diese Auswertung nach.

Wie man sehen kann, ist das nicht immer der Fall. In meiner Auswertung verdienen die Einzelblogger pro Kopf sogar mehr als die Blogs mit 2 oder 3 Bloggern.

Nur die wirklich professionellen Blogs, mit teilweise bis zu 10 beteiligten Autoren, kommen zu deutlich höheren Einnahmen.

Es scheint so zu sein, dass man ein gewisses Level und eine gewisse Professionalität erreicht haben muss, damit die Einnahmen deutlich steigen.

Einnahmen im Verhältnis zur Anzahl der Blogger – 2012 vs 2009
Im Jahr 2009 sah die Auswertung etwas anders aus. Da konnten die Zwei-Mann-Blogs noch deutlich mehr verdienen als die Einzelkämpfer.

Einnahmen im Verhältnis zu Besucherzahlen und PageViews
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Die Anzahl der Besuche im Blog hat eine deutlich sichtbare Auswirkung auf die Einnahmen.

Je mehr Visits, um so höher fallen die durchschnittlichen monatlichen Euro-Beträge aus.

Allerdings scheint es sich erst ab 20.000 Visits im Monat richtig zu lohnen, auch wenn einige Blogs darunter bereits ebenfalls nennenswerte Einnahmen erzielen.


Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Bei den PageViews sieht es ähnlich aus.

Mit steigender Zahl der Seitenaufrufe im Monat steigen auch die Einnahmen an.

Auch hier ist bei niedrigen PageView-Zahlen eher weniger zu holen.


Einnahmen im Verhältnis zu Besucherzahlen und PageViews – 2012 vs 2009
Bereits 2009 war ein deutlicher Zusammenhang zwischen Visits bzw. PageViews und den Einnahmen zu beobachten. Das ist auch nicht verwunderlich, bedeuten mehr Werbeeinblendung, mehr AdSense-Banner-Einblendungen etc. im Schnitt einfach mehr Einnahmen.

prozentuale Anteile der einzelnen Einnahmequellen
Das nachfolgende Balkendiagramm zeigt die Anteile der einzelnen Einnahmequellen an den Gesamteinnahmen.

Blog-Einnahmen-Umfrage 2012

Die dominierende Einnahmequelle ist diesmal das Affiliate Marketing. Der sehr große Abstand liegt aber vor allem daran, dass 2 der großen Blogs, diese Einnahmequellen nutzen.

Das zeigt aber auch, dass Affiliate Marketing natürlich auch bei viel zielgerichtetem Traffic gut funktionieren kann.

AdSense folgt auf Position 2. Bannerwerbung bzw. Bannernetzwerke haben diesmal einen relativ geringen Anteil.


prozentuale Anteile der einzelnen Einnahmequellen – 2012 vs 2009
Bei der letzten Auswertung gab es noch eine gleichmäßigere Verteilung der Einnahmequellen. Allerdings war auch damals Affiliate Marketing schon stark vertreten. Abgebaut haben die Einnahmen durch Bannerwerbung. Ist das ein generelles Zeichen für den Abstieg der TKP-Werbung oder entwickeln sich andere Einnahmequellen nur besser?

prozentuale Nutzung der Einnahmequellen
Interessant ist auch ein Blick auf den Einsatz der Einnahmequellen in den Blogs. Wie viel Prozent der Blogs nutzen welche Einnahmequelle.

Blog-Einnahmen-Umfrage 2012

Hier liegt AdSense knapp vor Affiliate Marketing. Beide Einnahmequellen werden von knapp 2/3 der Blogs genutzt.

Dahinter folgen bezahlte Links und Artikel, die von etwas mehr als einem Viertel aller Blogs genutzt werden. Abgeschlagen sind dagegen physische und elektronische Güter und Sponsoring.

prozentuale Nutzung der Einnahmequellen – 2012 vs 2009
2009 war AdSense mit Abstand die beliebteste Einnahmequelle. Dahinter folgten verkaufte Links und Affiliate Marketing. Während letzteres deutlich zugenommen hat, ist der Einsatz von bezahlten Links gesunken. Sicher auch eine Folge der Google-Maßnahmen dagegen. Contaxe war damals häufiger im Einsatz als heute.

Anzahl der Einnahmequellen
Blog-Einnahmen-Umfrage 2012Von den insgesamt 12 Einnahmequellen sind maximal 6 gemeinsam im Einsatz.

Nur 3 Blogs haben gar keine Einnahmequelle integriert. Die meisten Blogs setzen dagegen auf 2 Einnahmequellen.

Natürlich ist es nicht einfach manche Einnahmequellen zu integrieren, aber 2 finde ich zu wenig.

Anzahl der Einnahmequellen – 2012 vs 2009
2009 war der Anteil der Blogs mit 3 Einnahmequellen am größten. Das ist also ein wenig gesunken, wobei dies wahrscheinlich am Verkauf von bezahlten Links liegt, den heute weniger Blogs nutzen. Allerdings war es auch damals so, dass maximal 6 Einnahmequellen gleichzeitig im Einsatz waren. Immerhin ist die Zahl der Blogs ohne Einnahmequelle von 10 auf 3 gesunken.

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Zwischenfazit

Die Erkenntnisse aus diesem ersten Teil sind schon recht interessant. Vieles bestätigt bisherigen Annahmen und Erfahrungen, aber manches ist auch überraschend. Zudem ist der Vergleich zur letzten Auswertung spannend und zeigt, dass sich manche Dinge seit damals geändert haben.

So geht es weiter

Im zweiten Teil dieses Artikels werte ich unter anderem die Einnahmen nach Themenbereichen aus und schaue mir an, welchen Einfluss der Blogtyp bzw. die Artikeltypen auf die Einnahmen haben.

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24 Gedanken zu „Blog-Einnahmen-Umfrage 2012 – Auswertung 3: Einnahmen Teil 1“

  1. Wow, Danke Peer für die Mühe. Wirklich interessante Zahlen. 30.000 Eur im Monat mit einem Blog ist verblüffend, finde ich, selbst wenn da 10 Leute beteiligt sind. Und dass nach wie vor so viele Links verkaufen, finde ich auch bemerkenswert. Oder habe ich das falsch verstanden? Das sind wahrscheinlich viele sog. Gastartikel.

    Antworten
  2. Wirklich spannende Sache. Kommt im zweiten Teil dann auch noch die Info, was für Themen die einzelnen Blogs haben? Je nachdem ob ich einen Finanzblog oder einen Sportblog habe, müssten sich die Einnahmen ja auch unterscheiden.

    Antworten
  3. Peer, zwei Anmerkungen:

    1. Diagramm Einnahmen nach Stunden pro Monat: Sehr interessant wäre gewesen: 160 Stunden, weil das genau der typischen 40-Stunden-Woche entspricht als normaler Arbeitnehmer.

    2. Einnahmen bei Visits: Du schreibst, dass es sich im Durchschnitt ab 20.000 Visits lohnt. Meinst du vielleicht 200.000? Ich sehe bei 20.000 im Diagramm nix nennenswertes.

    Antworten
  4. Danke, das ist eine spannende Auswertung. Eine Sache die ich hier sehe und in vielen anderen Statistiken auch auftaucht, die aber nicht so einfach zu verstehen ist. Wieso lesen die Leute mehr Blogs wo häufiger geschrieben wird? Man könnte ja glauben, jemand der sich lange Zeit nimmt etwas zu schreiben, würde was eher lesenswerteres schreiben…

    Gruß,

    Anton

    Antworten
  5. @ Christian
    danke für dein Feedback.

    zu 1) Das wäre sicher auch noch interessant. Allerdings sind die wenigsten Blogger davon Vollzeit-Blogger und deshalb wäre eine Umrechnung auf 160 Stunden nicht wirklich aussagekräftig.

    Man hätte es allerdings mal auf einen Stundenlohn umrechnen können.

    zu 2) Ich finde schon, dass es da eine klare Aufwärtstendenz beim Wert 30.000 gibt (und dieser Wert bedeutet ja 20.001 – 30.000 Visits). Mal abgesehen von dem Ausreißer bei 10.000.

    Antworten
  6. Trotz der vielen Änderungen am Google Algorithmus, funktioniert das Modell der bezahlten Verweise immer noch viel zu gut. Meiner Meinung nach, werden nachhaltige Blogger-Arbeit und gute Texte, nicht angemessen belohnt/berücksichtigt/vergütet. Der Weg zu nennenswerten Besucherzahlen jenseits der 50K im Monat ist hart und langwierig. Und selbst wenn 50.000 Visits im Monat erreicht werden, ist mit klassischen Werbeformen nur schwer die 1.000-Euro-Marke an Umsatz zu erreichen. Wer als Blogger nicht draufzahlen will, ist ja fast gezwungen graue, aber lukrative Möglichkeiten zu Nutzen.

    Antworten
  7. Ich hätte tatsächlich gedacht das Einnahmen jenseits der 500€ die absolute Seltenheit wären. Aber diese Zahlen machen mich jetzt wirklich sprachlos! :D

    Gruß Jonas

    Antworten
  8. Danke für die Auswertung.

    Ich frage mich wie es kommt, dass häufig bloggen zu überproportional vielen Besuchern führt. Man müsste doch annehmen, dass seltene Beiträge ein Hinweis auf Qualität wären…

    Antworten
  9. Es gibt leider nur weniger Einzelblogger die es schaffen so viel regelmäßig zu verdienen um damit alleine Ihr Lebenunterhalt bestreiten zu können. Hier müssten sicherlich mindestens 3000 Euro im Monat erwirtschaften und dies werden wohl nur die wenigsten schaffen!

    Trotzdem ist diese Thema für viele von Interesse. Viele würde es schon ausreichen eine gute 3 stellige Summe im Monat nebenbei zu erwirtschaften. Diese Ziel ist durchaus machbar wobei es keine Garantie dafür gibt.

    @Anton.

    Es gibt keine allgemein gültige Regel über die Anzahl von Artikel und die Besucherzahlen. Je nach Thema funktionieren auch Blogs die eher selten posten aber dann meist auch mit zeitlose Artikel kommen, auch gut.

    Es gibt aber auch durchaus Themen wo ein Blogger dazu gezwungen ist, mehr zu veröffentlichen. Selbst wer bei diesen Thema besonders hochwertige Artikel veröffentlich, wird nur wenig reißen wenn er/sie vielleicht nur 6 bis 8 Artikel pro Monat bringt.

    Einzige Vorteil von mehr Artikel ist folgende. Ihr habt falls ein Artikel vielleicht nicht so auf die Interesse von manche Besucher stößt, die Chance schon kurz danach mit ein anderen Artikel hier was zu bringen.

    Antworten
  10. Ein wirklich gelungener Artikel! Das motiviert doch wieder dazu, sich dem Blog weiter zu widmen. Wobei ich aber auch denke, dass der mögliche Umsatz vom Thema des Blogs abhängt. Dennoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass auch Nischenblogs zu drei- bis vierstelligen Einnahmen im Monat verhelfen können. Von 30.000 Euro kann ich mit meinen Nischen aber leider trotzdem nur träumen.

    Antworten
  11. Sehr Interessant muss ich sagen! Mich würde noch interessieren wie die Einnahmenverteilung seit Blogstart ist. Es ist z.B. nicht erkennbar ob es im Jahr 2011 einen Außreißer gibt, der die durchschnittlichen Einnahmen nach oben treibt. Oder habe ich das nur übersehen?

    Antworten
  12. Coole Statistiken, vielen Dank dafür. Wirklich interessant, was es inzwischen für eine Blogwirtschaft gibt und auch wie stark nach wie vor Adsense darin vertreten ist.

    Antworten
  13. Danke für diese ausführliche Auswertung. Das ist wohl ein sehr gutes Beispiel für gute Blogartikel :-) Mich motiviert dies jetzt sehr, wieder aktiv an meinem Blog zu wirken. Erstaunlich finde ich, dass man bereits mit über 50 Stunden schon tolle Einnahmen erzielt. Auf die Woche runter gerechnet sind das vielleicht 15 Stunden.

    Antworten
  14. Vor allem die Sparsamkeit der meisten Blogger fand ich sehr interessant. Da musste ich an einen Artikel vor wenigen Tagen in der Zeitung über den (inzwischen geschlossenen) Peerblog für den SPD-Kanzlerkandidaten denken. Eine sechsstellige Summe hatten Unternehmer angeblich gegeben, um den Blog an den Start zu bringen. Wofür so viele Geld? Das war mein erster Gedanke bei diesen Zahlen. Vielleicht sollten sich die Macher des Peerblosauch mal diese Seite hier anschauen. Dann stellen sie fest, dass es ganz ohne große Summen geht – und können anschließend ihre Meinung bloggen, ohne mit den Regeln zur verdeckten Parteienfinanzierung in Konflikt zu kommen.

    Antworten
  15. @Daniel

    Zu deine Frage Gewerbeanmeldung.

    Wer als Blogger mit die Absicht Gewinn (Geld) zu machen arbeitet, muss ein Gewerbe anmelden. Hierbei ist es zunächst unerheblich wie viel Geld erwirtschaftet wird oder auch (noch) nicht.

    Alleine schon den Vorsatz Gewinn (Geld) zu machen und dies auf Dauer reicht aus das ein Gewerbeanmeldung nötig ist.

    Keine Angst diese reicht als nebenberufliche Gewerbe vollkommen aus. Und eine Gewerbeanmeldung bedeutet nicht so ihr nun sofort Steuern zahlen müsst oder zusätzliche Beiträge zu Sozialversicherung.

    Hier gibt es Freigrenzen und die meisten Blogger werden diese kaum erreichen!

    Kosten für eine Gewerbeanmeldung, je nach Stadt oder Gemeinde zwischen 20 und 35 Euro.

    Gut wer gerade den ersten, meist auch noch sehr scheuen Versuch als Blogger unternimmt, muss sich sicherlich nicht schon vom ersten Tag an eine eigene Gewerbe anmelden. Aber sobald ihr dauerhaft bloggt und die ersten regelmäßige Einnahmen kommen (egal auch wenn es nur recht wenig ist) ist eine Gewerbeanmeldung sinnvoll.

    Zudem kann man dann mit ein eigene Gewerbe sofern irgendwann Steuern anfallen, auch die Ausgaben für die Blogger Tätigkeit von die Steuer absetzen.

    Antworten
  16. Unterm Strich zählt die richtige “Nische”, der richtige Inhalt und die Betreuung … allerdings lässt sich auch durchaus ein Unternehmens-Blog entsprechend monetarisieren. Den meisten kleinen Unternehmern ist es nur leider den Aufwand nicht wert, obwohl sich eben dadurch Kunden für das eigene Geschäft erreichen lassen und sich auf der anderen Seite der Blog “nebenbei” refinanziert.

    Antworten
  17. Super Artikel mit vielen Infos, die zum Nachdenken anregen. Danke.
    Vorschläge:
    Die Grafik über die Einnahmen wäre wesentlich übersichtlicher, wenn du den Ausreißer mit 30.000 nicht aufgenommen hättest. Den hast du eh im Text beschrieben.
    Gleiches gilt für die Ausgaben – die beiden mit 2.000 und 3.000 einfach beschreiben aber nicht in der Grafik anzeigen. Dadurch wären die anderen Werte wesentlich besser ablesbar.

    @Peter
    Halbwissen ist gefährlich!
    Das Halbwissen auch noch zu verbreiten – das solltest du besser lassen. Es existieren im Netz genügend professionelle Seiten, die alles zur nebenberuflichen Selbständigkeit, Gewerbeanmeldung und eventuell zu zahlender Steuern genau erläutern. Nachlesen bringt da wirklich viel.

    Antworten
  18. Interessant fand ich das das Marketing mit Links zwar von sehr vielen genutzt wird, die Einnahmen jedoch gegenüber anderen Werbeformen wie Adsense und Affiliate-Marketing gering ausfallen.

    Antworten
  19. Ich finde diese Umfrageergebnisse super interessant, gerade auch weil man etwas dazu erfährt, mit welchem Aufwand ungefähr welche Einnahmen erzielt wurden! Dadurch unterscheidet diese Umfrage sich von vielen anderen Umfragen, aus denen nur hervorgeht, wieviel % der Teilnehmer was verdienen.

    Ich habe mal versucht, aus ein paar der mir zur Verfügung stehenden Zahlen einen fiktiven Durchschnittsblog zu errechnen. Danach hatte der durchschnittliche Blog 2012 Monatseinnahmen von 400 Euro.

    Dabei habe ich schon die 4 Blogs mit den höchsten Einnahmen gestrichen, dennoch verdienen einige enthaltene Blogs immer noch überproportional gut. Der Meridianblog liegt daher nur bei 200 Euro pro Monat (pagewizz.com/ein-eigener-blog-lohnt-sich-das-verdienst-beim-durchschnittsblog-2012/)

    Antworten

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