Wann man mit dem Geld verdienen im Blog beginnen sollte und 4 lukrative Einnahmequellen

Wann man mit dem Geld verdienen im Blog beginnen sollte und 4 lukrative EinnahmequellenUm das Geld verdienen mit dem eigenen Blog geht es im heutigen Teil meiner Blog-Start Artikelserie. Ich stelle 4 lukrative Einnahmequellen vor und gehe darauf ein, für wen sich diese eignen und wie viel Geld man damit verdienen kann.

Zudem gehe ich heute darauf ein, wann man mit dem Geld verdienen im Blog beginnen sollte.

Da die Beschreibung der Einnahmequellen recht ausführlich geworden ist, gibt es in diesem Artikel nur einen Teil der Einnahmequellen. Im nächsten Artikel stelle ich dann weitere Möglichkeiten vor, Geld mit dem eigenen Blog zu verdienen.

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Wie kann man mit dem Geld verdienen im Blog beginnen?

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Das erste Problem bei der Monetarisierung eines Blogs ist meist, dass man nicht weiß, wie man mit dem Geld verdienen beginnen soll.

Das mag im ersten Moment wirklich problematisch erscheinen, da man sich nicht auskennt und keinen Fehler machen möchte. Allerdings sollte man sich von den eigenen Bedenken nicht abschrecken lassen und sich bewusst machen, dass es bei der Monetarisierung kein richtig oder falsch gibt. Es gibt nicht den EINEN richtigen Weg, den man unbedingt kennen muss, da man es ansonsten “vergeigt”.

Stattdessen ist die Monetarisierung eines Blogs ein “work in progress”. Es gibt kein Patentrezept und bei jedem Blog funktioniert manches gut und anderes nicht so gut. Deshalb muss man sich zu Beginn erst einmal von dem Gedanken befreien, genau das Richtige machen zu müssen.

Zudem sollte man bereit sein zu testen und herauszufinden, was im eigenen Blog funktioniert und was nicht. Genau hier sehr ich häufig das Hauptproblem. Viele wollen bloß nicht zu viel machen. Ja nicht in irgendwas Arbeit investieren, das sich am Ende vielleicht nicht auszahlt. Das sehe ich leider immer wieder.

Um es ganz hart zu sagen: Genau diese Faulheit ist häufig der Grund, warum Blogs nicht erfolgreich werden. Stattdessen sollte man einfach Spaß daran haben neue Dinge auszuprobieren und daraus zu lernen, auch und gerade wenn es nicht funktioniert.

Ich habe bei meinen Blogs eine ganze Weile gebraucht, bis ich Einnahmequellen gefunden habe, die in bestimmten Situationen gut funktioniert haben. Ich habe eine Menge ausprobiert und vieles lief eher schlecht als recht. Hätte ich darauf gewartet, dass mir jemand die ideale Einnahmequelle auf einem Silbertablett serviert, dann würde ich wahrscheinlich heute noch warten.

Deshalb ist mein wichtigster Tipp beim Geld verdienen im Blog folgender:

Probiert viel aus und testet regelmäßig. Nur dann werdet ihr Einnahmequellen finden, die funktionieren und ihr werden mit der Zeit eure Einnahmen steigern.

Lukrative Einnahmequellen für Blogs

Testen ist also auch hier das Stichwort. Allerdings hilft es natürlich trotzdem, wenn man etwas mehr über die einzelnen Einnahmequellen weiß.

Deshalb stelle ich im Folgenden die wichtigsten und im Normalfall nutzbaren Einnahmequellen für Blogs vor und gehe auf deren Besonderheiten ein.

Zudem gebe ich dazu wichtige Tipps, stelle meine eigenen Erfahrungen mit den Einnahmequellen vor und gehe darauf ein, ab wann man die jeweilige Einnahmequelle nutzen sollte.

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Affiliate Marketing

Affiliate Marketing hat in der Regel mit der Vermittlung von Käufern zu tun. Meist bekommt man eine prozentuale Provision, wenn man einen Besucher der eigenen Website an einen Shop weiterleitet und diese Person dort dann etwas kauft.

Klickt also z.B. ein Leser in meinem Blog auf einen Affiliatelink zu Amazon und kauft diese Person dann dort Produkte im Wert von 100 Euro, bekomme ich im Schnitt 5% als Provision, also 5 Euro. Dabei ist es so, dass diese 5% vom Händler bezahlt werden. Für den Käufer macht es keinen Unterschied, er bezahlt dasselbe, egal ob ich eine Provision bekomme oder nicht.

Neben der Vermittlung von Käufern (Sale) gibt es noch die Vermittlung von Interessenten (Lead). Das ist zum Beispiel bei Versicherungen der Fall, wie bei Finanzen.de. Da bekommt man bereits eine Provision, wenn jemand über den Affiliatelink dorthin gelangt und sich ein Angebot machen lässt.

Es gibt noch den Spezialfall “Referral”. Hier vermittelt man andere Website-Betreiber, Blogger etc. an Partnerprogramme und verdient einen kleinen Prozentsatz an deren Umsätzen mit. So etwas bietet aber nicht jedes Partnerprogramm an.

Beispiele für das Affiliate Marketing:
Eben hatte ich schon Amazon erwähnt. Das ist wohl eines der größten deutschen Inhouse-Partnerprogramme. Inhouse bedeutet, dass eine Firma das eigene Partnerprogramm selber verwaltet.

Affiliate Netzwerke sind die andere Variante. Dabei handelt es sich um Services, die zwischen Firmen und Affiliates vermitteln und die Technik bereitstellen. Davon gibt es einige. So zum Beispiel Awin oder AdCell, die zu den größeren Netzwerken gehören. SuperClix und Belboon sind dagegen etwas kleiner, haben dafür aber andere Vorteile. Ich habe einige Affiliate-Netzwerke ausführlich getestet.

Diese Netzwerke haben hunderte oder sogar tausende verschiedene Partnerprogramme im Angebot zu allen möglichen Themenbereichen. Ein Vorteil ist, dass man sich nur einmal anmelden muss und dann auf all diese Partnerprogramme Zugriff hat. Der größte Nachteil ist, dann diese Netzwerke natürlich ebenfalls etwas verdienen wollen und man deshalb meist weniger Provisionen verdient, als bei Inhouse-Partnerprogrammen.

Erfahrungen und Tipps zu dieser Einnahmequelle:
Ich selber nutzen seit vielen Jahren das Affiliate Marketing. Dabei nutze ich sowohl Inhouse-Partnerprogramme, als auch Affiliate-Netzwerke. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Es ist allerdings so, dass man viel testen muss, bevor man mit dem Affiliate Marketing gutes Geld verdient. Es ist nicht so einfach und schon gar nicht mit dem schnellen Einbau eines Affiliate-Banners oder eines Affiliatelinks erledigt.

Man muss Partnerprogramme finden, die optimal die eigenen Leser ansprechen und ein Interesse bei diesen wecken. Und man muss die Affiliatelinks passend einbauen, nur dann werden die Leser darauf klicken und etwas kaufen.

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Für wen ist das Affiliate Marketing geeignet?
Es gibt Partnerprogramme für fast alle Themen. Allerdings ist nicht jeder Leser daran interessiert etwas zu kaufen. Wer vor allem über kostenlose Informationen und ähnliches in seinem Blog schreibt, wird eher weniger mit dem Affiliate Marketing verdienen. Wer dagegen Leser mit einem starken Bedürfnis, einem Problem oder einem konkreten Kaufinteresse auf seinem Blog hat, wird mit Affiliate Marketing deutlich mehr verdienen können.

Die Art der eigenen Besucher kann man natürlich mit den eigenen Inhalten steuern. Wer immer nur darüber schreibt, wie man etwas kostenlos bekommen kann, wird auch solche Leser bekommen.

Ab wann kann man diese Einnahmequelle einsetzen?
Die Conversion-Rate, also der Anteil der eigenen Leser, die auf einen Affiliatelink klicken und dann auch noch was kaufen, ist meist recht gering. Zudem benötigt man als Blogger ein gewisses Vertrauen bei den eigenen Lesern, damit diese eine Produktempfehlung auch ernst nehmen.

Deshalb lohnt es sich meist erst nach einer gewissen Zeit das Affiliate Marketing zu nutzen. Hat man allerdings ein sehr konkretes Thema, das zudem kaufwillige Leser anlockt, kann sich Affiliate Marketing schon ab 3.000-5.000 Seitenaufrufen im Monat lohnen. Hier kommen vor allem die Nischenwebsites zum Einsatz.

Ein normaler Blog kann schon mit 10.000 – 20.000 Seitenaufrufen im Monat gutes Geld mit dem Affiliate Marketing verdienen.Schnäppchenjäger kann man zudem mit Gutscheinen, die viele Partnerprogramme mittlerweile anbieten, anlocken und mit diesen Geld verdienen.

Dagegen werden typische Gratis-Info-Blogs auch mit 50.000 Seitenaufrufen oder mehr nicht viel mit dem Affiliate Marketing verdienen.


Bezahlte Artikel

Bezahlte Artikel sind genau das, was der Name vermuten lässt. Man bekommt ein Thema von einem Kunden (meist eine Firma) vorgegeben und schreibt darüber dann eine Artikel. Im Gegenzug bekommt man einen Betrag X, der sich meist danach richtet, wie viele Leser der eigenen Blog hat.

Allerdings sind die klassischen bezahlten Artikel eher auf dem absteigenden Ast. In den letzten Jahren sind dagegen bezahlte Artikel mit follow-Links populär geworden. Diese beinhalten einen follow-Link, der für die Suchmaschinenoptimierung wichtig ist. Damit handelt es sich bei diesen neuen Artikel-Marktplätzen eher um Linkverkauf bzw. -vermietung, als um bezahlte Artikel.

Beispiele für bezahlte Artikel:
Ich habe früher hin und wieder Anbieter wie Hallimash oder Trigami genutzt, aber beide gibt es nicht mehr. Da konnte man gegen einen Betrag X einen ehrlichen Artikel zu einem Produkt, einer Website o.ä. schreiben und die Links darin wurden mit nofollow gekennzeichnet. Das gab dann auch keinen Ärger mit Google.

Heutige Anbieter wie Blogmission, RankSider oder DomainBoosting setzen dagegen auf follow-Links in den Artikeln. Das ist für viele Kunden attraktiver und deshalb bringen diese Services gutes Geld rein. Allerdings ist es nicht unproblematisch und Google könnte hier durchaus mal mit einem Penalty reagieren.

Allerdings kann man auch direkt mit Firmen in Kontakt kommen und bezahlte Artikel für diese schreiben. Damit umgeht man den Vermittler und meist bekommt man mehr Geld.

Bezahlte Artikel - Einahmequellen Geld verdienen

Erfahrungen und Tipps zu dieser Einnahmequelle:
Mittlerweile funktionieren diese Anbieter zumindest für mich kaum noch und ich biete solche bezahlten Artikel kaum noch an. Wenn überhaupt, dann nur gekennzeichnet und mit nofollow-Links. Daran sind allerdings nur wenige Firmen interessiert. Mit einem bezahlten Artikel alle paar Monate handelt es sich dann aber nicht um eine besonders große Einnahmequelle.

Bei anderen Blogs funktioniert diese Einnahmequelle besser, aber auch dort schwanken diese Einnahmen. Ich würde bezahlte Artikel deshalb keinesfalls als Haupteinnahmequelle ansehen.

Für wen eignen sich bezahlte Artikel?
Vor allem Mischblogs, die sowieso schon über alle möglichen Themen berichten, können diese Einnahmequelle nutzen. Fachblogs werden dagegen meist eher Schwierigkeiten haben, thematisch genau passende Angebote für bezahlte Artikel zu bekommen.

Ich bekomme immer mal wieder Angebote von Firmen für bezahlte Artikel, aber meist passt es einfach thematisch nicht in meinen Blog, zumal ich auch nur über Dinge schreibe, mit denen ich selbst Erfahrungen gesammelt habe.

Zudem sollte man es nicht übertreiben, da Stammleser auf solche bezahlten Artikel durchaus allergisch reagieren können.

Ab wann kann man diese Einnahmequelle einsetzen?
Bezahlte Artikel (vor allem bei den Anbietern mit follow-Link) können fast von Beginn an eingesetzt werden.

Allerdings können thematisch unpassende oder zu deutlich als reine Werbung erkennbare bezahlte Artikel dem Wachstum eines Blogs schaden, da die Besucher so etwas oft nicht toll finden.


Eigene Produkte

Unter eigenen Produkten versteht man in der Regel besondere digitale Angebote, die man an seine Leser verkauft.

Das können z.B. eBooks sein, die man selber geschrieben hat oder hat schreiben lassen. Aber auch Plugins, Themes oder ähnliches sind denkbar.

Eine weitere Möglichkeit stellen Online-Kurse dar. Man ermöglicht den Nutzern den Zugang zu einem passwortgeschützen Bereich und kassiert dafür einmalig oder regelmäßig Geld. Digistore24 ist hierfür (wie auch für den Verkauf eigener eBooks) eine gute Plattform.

Alle diese Varianten haben gemeinsam, dass man erst einmal in Vorleistung gehen muss, denn das Schreiben eines eBooks oder das Erstellen eines Kurses ist sehr aufwändig. Das birgt natürlich ein gewisses Risiko, da man nicht weiß, ob sich das eigene Produkt dann wirklich verkauft.

Beispiele für eigene Produkte:
Ich selber habe vor vielen Jahren ein eigenes eBook geschrieben und verkaufe es bis heute hier im Blog: Nischenseiten-Aufbau E-Book. Den Aufwand hatte ich allerdings am Anfang unterschätzt.

Ein anderes Beispiel ist z.B. das kostenpflichtige Plugin AAWP, welches sich recht gut verkauft und von einem deutschen Entwickler stammt. Ich nutze es auch sehr gern und es scheint sich zu lohnen.

Es gibt zudem eine Vielzahl an Premium-Theme-Entwicklern, die davon ebenfalls recht gut leben können.

Erfahrungen und Tipps mit dieser Einnahmequelle:
Ich habe in diesem Bereich noch nicht so viele Erfahrungen sammeln können. Wie gesagt, ich habe ein eBook geschrieben (dass ich inzwischen mehrmals stark überarbeitet und erweitert habe) und arbeite aktuell an einem weiteren eBook.

Man sollte den Aufwand und den notwendigen Support für solche eigenen Produkte keinesfalls unterschätzen. Zudem ist es wichtig, dass man sich mit den rechtlichen Aspekten beschäftigt, wenn man selber etwas in Deutschland im Internet verkaufen möchte. Das ist nicht ohne. Mit Digistore24 ist das aber deutlich einfacher, weil man da nicht selbst der Verkäufer ist.

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Für wen sind eigene Produkte geeignet?
Selber Produkte zu erstellen und zu verkaufen ist sicher nicht für jeden geeignet. In der Regel sollte man eine gute Reputation haben, eine ordentliche Reichweite aufweisen und sich in seinem Themengebiet schon einen Namen gemacht haben. Schließlich brauchen die potentiellen Käufer ein gewisses Vertrauen, damit diese den Geldbeutel zücken.

Solche Angebote eignen sich deshalb eher für Fachblogs, die sich um ein bestimmtes Thema drehen und wo auch die Leser größtenteils an diesem konkreten Thema interessiert sind.

Ab wann kann man eigene Produkte einsetzen?
Solche eigenen Produkte sind zu Beginn nicht sinnvoll. Man muss sich erst eine größere Leserschaft, viele Stammleser und einen gewissen Ruf erarbeitet haben, bevor man daran denken kann ein eigenes Produkt zu erstellen.

Ein paar Jahre gehen da in der Regel ins Land und man benötigt meist schon einige 10.000 Leser im Monat, damit sich das lohnt.


PPC – Pay per Click

PPC (Pay Per Click) bezeichnet Einnahmequellen, die pro Klick abgerechnet werden. Es handelt sich also in der Regel um Werbung, die dann Geld einbringt, wenn jemand auf eine Werbeanzeige klickt.

Dabei wird die Werbung in der Regel automatisch passend zum jeweiligen Artikelinhalt oder passend zum Besucher ausgewählt.

Zum Teil wird pro Klick ein feststehender Betrag bezahlt, aber es gibt auch Varianten, bei denen sich die Vergütung je Klick unterscheidet, je nachdem wie wirtschaftlich attraktiv das Thema ist.

Beispiele für PPC:
Bekanntestes Beispiel ist sicher Google AdSense. Hier gibt es Text- oder Banner-Werbung und man bekommt pro Klick einen Betrag gutgeschrieben. Wie hoch dieser ist hängt unter anderem davon ab, um welches Thema es sich handelt, wie viele Werbekunden es dafür gibt und einiges mehr. Deshalb bekommt man pro AdSense-Klick zwischen wenigen Cents und mehreren Euros vergütet.

Mit weiteren Anbietern sieht es eher schlechter aus. Ezoic ist eine Alternative, aber wie gut dieser Service in Deutschland funktioniert, kann ich nicht sagen, da ich damit noch keine Erfahrungen sammeln konnte. Allerdings basiert dieser Service ebenfalls auf AdSense.

Früher gab es mal Spekulationen, dass Facebook einen eigenen AdSense-Konkurrenten plant, aber das ist dann nie passiert.

Erfahrungen und Tipps mit dieser Einnahmequelle:
Ich habe früher Google AdSense gern genutzt. Es war die erste Einnahmequelle, die ich hier auf Selbständig im Netz im Einsatz hatte. Nach nur wenigen Euros in den ersten Monaten gingen die Einnahmen immer weiter nach oben.

Ich habe die AdSense-Banner-Einblendung optimiert und zwischenzeitlich war AdSense ein wichtiges Standbein meiner Einnahmen, auch wenn es nicht meine Haupteinnahmequelle war. Doch mit den Jahren sanken die Einnahmen durch AdSense und im Zuge der DSGVO habe ich diese PPC-Anzeigen dann komplett aus meinen Websites entfernt. Man muss heute die Einwilligung der Besucher einholen, um AdSense-Banner anzeigen zu dürfen.

Der Einbau von AdSense ist allerdings schnell und einfach erledigt, aber es bedarf einer Optimierung, um dessen Potential wirklich auszuschöpfen.

Zudem ist man natürlich von Google abhängig, so dass man nicht allein auf AdSense setzen sollte.

Für wen ist Pay per Click geeignet?
Gute PPC-Einnahmen hängen von 3 Faktoren ab:

  1. Man benötigt genügend Traffic, um mit AdSense und Co. Geld zu verdienen. Bei Klickraten zwischen 1 und 3 Prozent braucht man also zwischen 3.330 und 10.000 Seitenaufrufe, um 100 Klicks zu generieren.
  2. Das Thema des eigenen Blogs muss profitabel sein. Das bedeutet, dass die Einnahmen pro Klick nicht nur ein paar Cent betragen. Mit Ubersuggest kann man sich zum Beispiel die ungefähren Klick-Kosten für einzelne Keywords anschauen. Davon bekommen AdSense-Publisher rund 68% ausgezahlt. Das gibt schon mal einen guten Eindruck, wie profitabel bestimmte Themen sind.
  3. Wie man oben schon sieht, ist die Klickrate sehr wichtig. Deshalb sollte man seine PPC-Anzeigen immer wieder optimieren und verschiedene Varianten ausprobieren. 2% statt 1% Klickrate verdoppelt die eigenen Einnahmen. Eine nicht so Internet-erfahrene Leserschaft klickt zudem meist öfter auf die AdSense-Anzeigen.

Ab wann kann man diese Einnahmequelle einsetzen?
Google AdSense kann man schon recht früh einsetzen. Ab 5.000 – 10.000 Seitenaufrufen im Monat würde ich es meist als erste Einnahmequelle nutzen und testen, auch wenn da noch keine großen Beträge reinkommen.


Wann kann man mit dem Geld verdienen im Blog beginnen?

Ich bin bei den oben ausführlich vorgestellten Einnahmequellen schon genauer darauf eingegangen, ab wann diese Sinn machen.

Natürlich ist es von Einnahmequelle zu Einnahmequelle unterschiedlich, ab wann diese eingesetzt werden kann. Während Affiliate Marketing schon recht zeitig möglich ist, macht PPC-Werbung meist erst etwas später Sinn.

Darüber hinaus gibt es allerdings gute Gründe, zu Beginn überhaupt nicht auf die Einnahmen zu schauen. Wer beim Start eines Blogs sofort versucht Geld zu verdienen, wird daran meist nicht nur kläglich scheitern und nur Cent-Beträge einnehmen, sondern er wird seinem Blog in der so wichtigen Wachstumsphase eher schaden.

Gerade zu Beginn kommt es auf jeden neuen Leser an, da man noch keine Stammleser besitzt und den eigenen Blog noch niemand kennt. Deshalb zählt hier bei jedem Leser der erste Eindruck ganz besonders.

Und machen wir uns nichts vor, Werbung und ähnliches verbessert den ersten Eindruck nicht gerade. Doch gerade dieser erste Eindruck ist sehr wichtig. Schließlich will man, dass die Leser wiederkommen oder sogar den eigenen Blog verlinken und weiterempfehlen.

Aufdringliche Werbung stört dabei nur und die paar Eurom die man damit verdientm sind nichts im Vergleich zu den negativen Auswirkungen auf die ersten Leser.

Deshalb empfehle ich, dass man sich in den ersten Monaten gar nicht um die Monetarisierung kümmert, sondern erstmal für tolle Inhalte sorgt, die viele neue Leser anlocken. Danach sollte man vor allem Einnahmequellen einsetzen, die eher subtil sind. Affiliatelinks statt Affiliate-Banner zum Beispiel. Auch Google AdSense Textanzeigen sind bei weitem nicht so aufdringlich, wie Bildanzeigen oder bezahlte Artikel.

Hat man seine Besucherzahlen gesteigert, gute Rankings in Google erreicht und eine gewisse Anzahl Stammleser aufgebaut, kann man nach und nach damit beginnen den eigenen Blog zu monetarisieren.

Auch wenn es vorher schon durchaus möglich ist, würde ich bei Fachblogs nicht unter 10.000 Seitenaufrufen und bei Mischblogs nicht unter 30.000 Seitenaufrufen mit der Monetarisierung beginnen.

Aber wie schon gesagt, das hängt vom Thema und der Zielgruppe ab. Während bei Thema A 10.000 Seitenaufrufe schon richtig gut sein können, ist es bei Thema B vielleicht noch zu wenig. Deshalb gilt auch hier, dass man irgendwann anfangen muss zu testen.

Man sollte übrigens auch nicht zu spät damit beginnen Einnahmequellen zu nutzen. Hat man erst einmal einen etablierten Blog und die vielen Stammleser haben sich an einen werbefreien Blog gewöhnt, kann es durchaus einen Aufschrei geben, wenn man anfängt Werbung einzubauen. Deshalb sollte man nicht zu spät damit beginnen, das erste Banner oder die ersten Affiliatelinks einzubauen.

So geht es weiter
Im nächsten Teil meiner Blog-Start-Artikelserie stelle ich weitere Einnahmequellen ausführlich vor und gebe Tipps.

Was sind eure Lieblings-Einnahmequellen für Blogs?

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4 Gedanken zu „Wann man mit dem Geld verdienen im Blog beginnen sollte und 4 lukrative Einnahmequellen“

  1. Hallo Peer,

    was hältst du eigentlich von ezoic, als AdSense Alternative?

    Es werden 20 bis 30 Prozent höhere Einnahmen versprochen.

    Wäre es einen Versuch wert oder sollte man lieber die Finger davon lassen?

    Wie ist Deine Meinung als Experte?

    Grüße Jens

    Antworten
    • Da ich derzeit keine externen Scripte/Services einbinde, konnte ich Ezoic noch nicht testen, auch wenn ich es spannend finde. Leider hat man mir von Seiten Ezoic noch nicht die Frage beantwortet, wie gut es mit einem Consent-Tool funktioniert, wenn da ein Großteil der Nutzer die Cookie ablehnen und damit auch die Ezoic Einbindung.

      Antworten
  2. Zitat:”Davon bekommen AdSense-Publisher rund 680% ausgezahlt. ”
    => sportlich! oder einfach eine 0 zuviel ;-)
    Aber schöner Text, man kann sehen, dass du dir viel Mühe gegeben hast!

    Antworten

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