Bloggt überhaupt noch jemand und lohnt sich ein Blog heute noch?

Bloggt überhaupt noch jemand und lohnt sich ein Blog heute noch?Schaut man sich im Netz so um, dann könnte man meinen, dass kaum noch jemand bloggt. Überall nur YouTuber, Instagrammer und Podcaster.

Dabei liebe ich das Bloggen und bin aktiver als je zuvor.

Ich habe mir deshalb mal angeschaut, wie die Blog-Statistiken im Netz so aussehen und ob es sich noch lohnt, heute einen Blog zu starten.

Ich freue mich natürlich sehr über euer Feedback zu diesem Thema. Welche Erfahrungen habt ihr als Bloggerin oder Blogger gemacht?

Bloggt überhaupt noch jemand?

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Es ist gar nicht so einfach konkrete Zahlen zu erhalten, da die Blog-Landschaft natürlich sehr fragmentiert ist. Schließlich kann man auf allen möglichen Content Management Systemen bloggen oder gar keines nutzen.

Weltweit gibt es noch am ehesten Zahlen. So geht dieser Artikel davon aus, dass es über 152 Millionen Blogs weltweit gibt. Das ist natürlich eine extrem hohe Zahl. Dabei sollte einen bewusst sein, dass nicht jeder diese Blogs gleich stark aktiv ist.

Alle 0,5 Sekunden soll demnach ein neuer Blog-Artikel erscheinen, was unter anderem auch beim Blick auf die Live-Statistiken von WordPress.com nicht übertrieben erscheint. Dabei ist dies nur ein Teil, wenn auch ein wichtiger, der Blog-Szene.

WordPress ist die wichtigste Blog-Plattform. Laut w3techs.com nutzen rund 35% aller Websites ein Content Management System und davon setzen rund 62% (also fast zwei Drittel) auf WordPress. Allerdings muss man hier auch sagen, dass WordPress nicht nur zum Bloggen genutzt werden kann. Das CMS ist mittlerweile so flexibel, dass alle möglichen Website-Arten damit umgesetzt werden können.

Allein auf wordpress.com werden pro Monat rund 70 Millionen neue Beiträge veröffentlicht, wobei natürlich der Großteil auf englisch ist (71%). Der Anteil an deutschsprachigen Blogs liegt dort bei 1,2%, was immer noch eine Menge ist.

20 Milliarden Seitenaufrufe haben die Blogs von wordpress.com pro Monat, was ebenfalls eine echt beeindruckende Zahl ist.

Ein anderer sehr interessaner Wert betrifft die Mikro-Blogging-Plattform Tumblr. Dort soll es insgesamt rund 490 Millionen Blogs geben.

Und auch auf Online-Plattformen wie Jimdo oder Wix sind Blogs möglich. Die Gesamtzahl aller Blogs ist deshalb sicher noch höher.

Lohnt sich ein Blog heute noch?

Ergebnis anschauen

Blogs in Deutschland

Für Deutschland gibt es auch einige Zahlen. Allgemein wird geschätzt, dass es 200.000 bis 300.000 Blog hierzulande gibt.

Dabei gibt es zu vielen verschiedenen Themen oft hunderte Blogs, die sich damit beschäftigen. So z.B. Filmblogs oder Buchblogs.

Leider gibt es keine zentrale Statistik mehr, welche Blogs die meisten Besucher bekommen und natürlich ist nur ein Teil der Blogs wirklich regelmäßig aktiv. Dennoch zeigen diese Zahlen, dass auch heute noch viel gebloggt wird.

Und Blogs werden auch von vielen Menschen genutzt. Diese Statista-Daten zeigen, dass je nach Altersgruppe bis zu 37% Blogs regelmäßig nutzen.

Dabei muss man aber auch sagen, dass vielen Nutzern gar nicht bewusst ist, dass sie einen Blog besuchen. Schließlich unterscheidet Blogs und Websites auf den ersten Blick gar nicht so viel. Und so stoßen auch viele andere Menschen immer wieder auf Blog-Artikel im Netz, auch wenn sie gar nicht aktiv bestimmten Blogs folgen.

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Lohnt sich ein Blog heute noch?

Das ist keine so leicht zu beantwortende Frage, denn es hängt davon ab, welche Ziele die einzelnen BloggerInnen haben. Manche wollen einfach nur ihre Gedanken mit anderen teilen und freuen sich über jeden Kommentar. Andere dagegen möchten neue Kontakte knüpfen, während manch einer vor allem gutes Geld verdienen will.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Blogs für all diese Ziele gut geeignet sind, was ich auch aus meiner eigenen Erfahrungen bestätigen kann. Allerdings muss dafür eine wichtige Voraussetzungen gegeben sein: Man muss gern schreiben.

Wie bei allen kreativen Tätigkeiten sollte man auch beim Bloggen vor allem aus Leidenschaft und Spaß mit von der Partie sein. Wer wegen Geld oder anderen Dingen bloggt, aber eigentlich gar nicht gern schreibt, der wird keinen Erfolg haben und nicht lange durchhalten.

Ich blogge seit 2007 und habe auch heute noch viel Spaß daran neue Artikel zu verfassen. Und das liegt nicht in erster Linie daran, dass ich von meinen Blogs lebe, sondern weil mir das Schreiben einfach so viel Spaß macht.

Dass es sich heute noch lohnt einen Blog zu starten, zeigt z.B. mein Brettspiel-Blog. Diesen habe ich vor gut 3 Jahren gestartet, als viele schon gesagt haben, dass es sich nicht mehr lohnt was Neues anzufangen. Doch ich hatte einfach Lust darauf über mein Brettspiel-Hobby zu schreiben und habe mittlerweile über 300 Artikel verfasst.

Die Aufrufzahlen haben sich von Anfang an gut entwickelt und lagen im Dezember 2019 bei über 170.000 Seitenaufrufen. Natürlich ist die Zahl der Seitenaufrufe nicht alles, aber es ist kein schlechtes Zeichen und erhöht z.B. die Chance auf Kommentare und Kontakte. Und auch die Möglichkeiten zum Geld verdienen steigen natürlich, wenn die Besucherzahlen wachsen.

Bloggt ihr?

Alles in allem zeigen also nicht nur die generellen Statistiken, dass Bloggen heute noch beliebt ist und gut angenommen wird. Auch meine eigenen Erfahrungen zeigen sehr deutlich, dass in Zeiten von Videos, Fotos und Podcasts immer noch viel Raum für das geschriebene Wort ist.

Gerade wenn alle möglichen Leute auf Videos setzen, kann man mit Blog-Artikeln in der eigenen Nische erfolgreich sein. Das habe ich bei meinem Brettspiel-Blog gemerkt. Dort herrscht ein großer Trend Richtung YouTube und Podcasts. Immer mehr sind davon in den letzten Jahren entstanden und konkurrieren um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe.

Blogs dagegen laufen eher etwas unter dem Radar und sind nicht wirklich angesagt. Das bietet Möglichkeiten, die ich gut nutzen konnte.

Wie sieht es bei euch aus? Bloggt ihr oder wenn ja, wie sind eure Erfahrungen mit dem Bloggen? Ich freue mich sehr auf euer Feedback.

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24 Gedanken zu „Bloggt überhaupt noch jemand und lohnt sich ein Blog heute noch?“

  1. Guten Tag

    Auf Ihren Blog “https://www.blogprojekt.de/” wird allerdings nicht mehr gebloggt,
    obwohl ich diesen Blog sehr oft besuche.

    Ist diese Blog eingestellt?

    Antworten
    • Blogprojekt.de liegt derzeit auf Eis, da die Zeit dafür einfach nicht reicht. Wie es damit genau weitergeht, wird sich im Laufe des Jahres entscheiden.

      Antworten
  2. Hey Peer,

    ich halte Blogs für weiterhin sehr relevant. Vielleicht mag das von Nische zu Nische etwas unterschiedlich sein, aber ich habe das Gefühl, dass Blogs als Informationsquelle immer noch ganz weit oben stehen. Als Entwickler merke ich das besonders. Bei fast jeder technischen Frage, finde ich irgendwo eine Lösung in einem Blog (leider immer häufiger bei medium.com).

    Abseits von „normalen“ Blogposts bin ich auch der Meinung, dass wir Blogger uns da durchaus noch mehr austoben können, in Sachen Storytelling. Es muss ja nicht immer der klassische Fließtext sein, da geht ja inzwischen mehr (gerade mit den neuen Block-Editoren).

    Beste Grüße
    Maurice

    Antworten
    • Du hast recht, man sollte auch mal kreativer werden. Wobei ich persönlich mit den Block-Editoren aber noch nicht warm geworden bin. Na mal schauen.

      Antworten
  3. Hallo Peer,

    ich betreibe noch einige Blogs. Allerdings habe ich das Bloggen spürbar zurück geschraubt. Das liegt allerdings nicht das ich keinen Spaß beim bloggen hätte. Das liegt an den geänderten Prioritäten. Fotografieren bringt bei mir mehr Nebeneinkünfte als Bloggen. An Hand der Besucherstatistiken kann ich bei den meisten Seiten allerdings kein mangelndes Interesse feststellen. Weiterhin suchen Menschen nach Informationen im Internet und sind dankbar für helfende Informationen. Es mag sein, daß heutzutage mehr Leute auf Youtube und anderen Plattformen ihre Zeit verbringen. Aber als Blogger kann man ja auch beides geschickt miteinander kombinieren.
    Mir persönlich gefällt die Qualität der Suchmaschinen-Ergebnise meist besser als die bei Youtube. Auf Youtube ist es oft nervig, wenn man zu einem gesuchten Thema häufig Labervideos findet, wo am Ende keine Antwort auf die gesuchte Frage kommt. Das ist leider sehr oft Zeitverschwendung. Den meisten YouTubern geht es wohl nur um die Kohle durch Previews und Affili-Links. Ich würde mir dort einen verbesserten Algorythmus wünschen.

    LG
    Bernd

    Antworten
    • Prioritäten setzen ist immer eine gute Idee. :-)

      Und schnelle Antworten findet man tatsächlich eher in Blogs oder auf Websites. Videos kann man nicht einfach mal so schnell überfliegen.

      Da kommt es eben auch sehr auf die Intention der Zielgruppe an. Will diese ausführliche Infos, Erklärungen und auch Unterhaltung, dann sind Videos eine gute Idee.

      Geht es eher um konkrete Tipps, schnelle Antworten und nachschlagbare Infos, dann sind Artikel meist besser.

      Aber wie du schon sagst, man kann das auch gut kombinieren.

      Antworten
  4. Ich betreibe ebenfalls einige Blogs. Meiner Meinung nach rentiert sich bloggen auf jeden Fall noch. Sicherlich sind fast alle Themen mittlerweile abgedeckt. Ich würde auch jemanden, der bei Null anfängt, nicht raten in den großen Nischen wie: Geld verdienen im Internet; Abnehmen; Fitness; Dating; Beauty – Seiten; einzusteigen, sondern eher auf Do-it-Youself (DIY) Anleitungen. Dort ist es viel einfacher bei google nach oben zu kommen. Wenn man dann erst mal auf eine stabiles Fundament an Beiträgen und dadurch auch Besucherzahlen erreicht hat, kann man dort auch mit dem bewerben von Produkten ein schönes Neben- oder auch Haupteinkommen aufbauen.

    Antworten
  5. Hallo Peer,

    Es ist traurig, gute Blogs „sterben“ zu sehen. Noch merkwürdiger wird es, wenn sich Blogger dann als „Influencer“ bei Facebook oder Instagram versuchen und nicht merken, wie sie ihre Zeit verschwenden.

    Wie viele hervorragende Inhalte in den Timelines bereits versickert sind? Ich will es nicht wissen. Da verschenken die Leute ihren Content und müssen am Ende sogar dafür zahlen, dass er gesehen wird.

    Und was ist, wenn diese „Social Networks“ irgendwann „tot“ sind, aus welchen Gründen auch immer? Dann war die ganze Müh‘ vergebens.

    Also ja: Ich bin dafür, dass gebloggt wird – solange der Blogger mit Freude und Leidenschaft dabei ist. Ein Blog ist eine Spielwiese. Du kannst dich austoben und dort tun, was du willst, neue Formate ausprobieren, kreativ sein,…

    Deine Inhalte gehören dir. Du bist unabhängig, unzensiert und frei! Und: Du kannst damit Geld verdienen, wenn du Probleme löst. Was gibt es Schöneres? Danke, dass Du Dich fürs Bloggen aussprichst! :)

    Liebe Grüße
    Patrick

    Antworten
    • Schön, dass es andere auch so sehen. Aber am Ende muss es auch genügend Menschen geben, die noch online gern lesen. Da mache ich mir aber eigentlich keine Sorge.

      Antworten
  6. Moin,
    ich blogge, aber nicht kommerziell. Eher als tagebuchähnliche Begleitung meines Hobbys, der Naturfotografie. Gespickt mit dem ein oder anderen Tipp.
    Aber auch rein als Content-Hub (Bildergalerien etc) ist der Blog – auch wenn er keine Vielzahl an Kommentaren oder Teiler abwirft praktisch. Vom Spaß an der Inhaltserstellung mal ganz zu schweigen ;)

    Vielen Dank für diesen Beitrag!
    LG
    Timo

    Antworten
  7. [wenn alle möglichen Leute auf Videos setzen, kann man mit Blog-Artikeln in der eigenen Nische erfolgreich sein.]
    Ja, antizyklisches Handlen geht auch im Internet.
    Ich selbst lese Blog sehr gerne, da sie sich schneller scannen lassen als z.B. Videos oder Podcasts und ich feststellen kann, ob die gewünschten Infos enthalten sind oder der content generell interessant erscheint.
    WP setze ich persönlich nicht für Blogs ein, sondern eher für Nischenseiten-Shops.
    Dein Output über die 3 letzten Jahre Brettspiel-Blog ist erstaunlich. Hut ab!
    Thomas

    Antworten
    • Ja, das schnelle Scannen ist bei Videos und Podcasts nicht in der Form möglich. Das merke ich auch immer wieder.

      Was den Brettspiel-Blog angeht, so macht es mir einfach Spaß und ich habe noch so viele Ideen dafür.

      Antworten
  8. Hallo Peer,

    Bloggen wird nicht aussterben, da bin ich überzeugt. Es geht nichts über Text, wenn man nach Informationen sucht. Den kann man durchsuchen und finden. Bei Videos geht das nicht. Außer man transkribiert den Text. Aber solange man keine Audios, Podcasts und Videos nach den Inhalten durchsuchen kann, werden Blogs sicherlich ihre Berechtigung haben.

    Klar mag es manche Bereiche geben, wo man besser ein Video anschaut, um sich zu informieren. Wie man eine Fitnessübung ausführt kann man in Worten lange beschreiben, aber ein Video wird da immer überlegen sein.

    Ob sich bloggen lohnt? Klar doch! Nicht immer finanziell, aber wenn man Spaß an den Themen hat, dann gewinnt man beim Schreiben auch was für sich selbst. Und das ist wichtiger als Geld und was auch immer sonst. Man muss auch stark bezweifeln, dass alle Schreiberlinge dieser Welt, auch die Berühmten, mit dem Schreiben anfingen, um berühmt oder reich zu werden. Schreiben ist meistens eine brotlose Kunst und selbst große Schriftsteller konnten zu Lebzeiten oft nicht von ihren Werken leben.

    Da hat man es als Blogger doch echt besser, denn wenigstens muss man keinen Verlag finden sondern kann einfach schreiben. Und Leser haben es auch besser als Videokonsumenten oder Podcasthörer. Lesen kann man auch an öffentlichen Orten ohne sich als Kopfhörer-Zombie von der Umwelt abzukapseln.

    Ich weiß jedenfalls nicht wo ich mich besser über Blogs, Schreiben und Geld verdienen im Netz besser informieren sollte als bei dir hier. Mein Lesetempo bestimme ich selber. Wenn mir Artikel nichts bringen, habe ich das in wenigen Sekunden bemerkt und kann sie nicht weiter lesen. Eine Suche im Blog bringt mir Ergebnisse, auch wenn ich nach exotischen Fragen suche. Oft braucht man dann auch nur 3 Sätze aus einem langen Artikel. Wie soll ich diese Infos in einem Video oder Podcast finden, selbst wenn sie drin sind? Also mach bitte weiter so, dein bloggen lohnt sich, jedenfalls für mich!

    Liebe Grüße
    Tom

    Antworten
    • Ja, das Finden bestimmter Infos (und auch das Wiederfinden) ist bei Artikeln deutlich einfach, als in Podcasts oder Videos. Man muss halt das passende Medium finden, welches sich für einen selbst am besten eignet und woran man auch selbst Spaß hat.

      Oder man macht einfach alles. ;-)

      Antworten
  9. Ein verdammt gutes Thema! Meinen ersten Blog habe ich 2010 gestartet. Damals war es noch relativ einfach, schnell gute Rankings zu erzielen.

    Heutzutage ist das anders. Es gibt nicht nur deutlich mehr Blogs / Content / online Inhalte, auch die Qualität hat sich massiv verbessert. Die Konkurrenz ist also deutlich stärker und Top-10 Rankings kann man nicht mehr so einfach erreichen wie früher.

    Spollte man dennoch heute noch einen Blog starten?

    Ganz klar ja! Mein neuestes Projekt habe ich erst vor wenigen Wochen gelauncht.

    Damit man heutzutage aber noch gute Rankings erzielen kann, sollte man einige Punkte beachten:

    – Liefere hochwertige Inhalte welche die Suchintention treffen
    – Achte auf eine gute Lesbarkeit
    – Liefere ein gutes Content Design
    – Kümmere dich um deine Onpage Optimierung

    …und das wichtigste:

    – Such dir nicht einfach irgendeine Nische. Wähle ein Thema bei dem du mit Herz und Leideschaft dabei bist. Denn sonst wird das nichts!

    Schöne Grüße aus Salzburg,

    Robert

    Antworten
  10. Ich hoffe auch, dass sich das Bloggen noch lohnt. Viele Menschen haben das Shiny Object Syndrome und produzieren dann lieber Content für das derzeit angesagteste Medium. Ich habe das Gefühl Podcasting ist jetzt “in”.

    Antworten
  11. Bloggen lohnt sich definitiv noch. Aber nicht immer im Sinne von Geld verdienen. Es ist deutlich schwieriger geworden, wenn der Fokus auf dem Einkommen liegt. Ich finde viele Blogs sind da auch zu oberflächlich oder nicht standhaft genug. Es ist eben kein ich schreib Mal bisschen was, paar Inhalte mach SEO und werde reich.

    Nein, als Blogger muss ich mich kontinuierlich mit Dingen auseinandersetzen. Qualität liefern, immer wieder. Über Jahre hinweg. Und selbst dann hab ich manchmal bei gewissen Inhalten eben nur 200/300 Besucher am Tag. Ich betreibe mittlerweile 7 Blogs. Die meisten davon sind erst nach 2-3 Jahren gut gelaufen.

    Was ich merke, es wird wenige als früher kommentiert. Zumindest bei mir. Fast nur noch Spam, oder Versuche Links zu bekommen. Kaum Mehrwerte in den Kommentaren. Social Media ist da ähnlich. Heute wird kaum noch kommentiert, geteilt. Liegt wohl aber auch etwas an der neuen Gangart von Facebook, wo mehr Inhalte von Freunden dargestellt werden sollen.

    Ich glaube leben wollen würde ich nicht vom Bloggen. Das wäre mir zu unsicher. Wenn Google was an seinen Algorithmen ändert kann eine Seite ganz schnell kalt gestellt werden. Auch wenn sich wahrscheinlich qualitativer Inhalt durchsetzen wird.

    Antworten
  12. Hallo Peer,

    ich glaube, dass Blogs wie eine private Homepage/Website einen Wandel unterliegt. Früher gab es definitv mehr “Tagebuch”-Blog und eher bunte Kramläden im Internet und heutzutage findet eine zunehmende Spezialisierung statt. Persönlich schreibe ich seit etwa 2004 Artikel zu diversen Themen im Blog merke aber, dass im Laufe der Zeit immer mehr Artikel rund um SAP hinzugekommen sind und gerade die letzten Jahre sind auch einige andere deutschsprachige Blogs rund um SAP und Excel neu entstanden.

    Hier ist definitiv ein Bedarf vorhanden und zeigt auch, dass sich hier die monothematischen Blogs durchsetzen.

    Als gefährlich empfinde ich aber tatsächlich die Frage, ob sich ein Blog lohnt…gerade dann wenn man direkt mit Ziel in Richtung Monetarisierung ein Thema anfängt und dieses dann (weil es sich nicht rechnet) einschläft und unregelmäßig Artikel veröffentlicht werden.

    In meinen Augen sollte neben Webputation, Monetarisierung auch der eigene Zuwachs an Wissen als Einnahme zum Blog “verbucht” werden und dann sieht die Bilanz schon wesentlich besser aus.

    Gerade im beruflichen Umfeld ist die Frage der Dokumentation, Wissensmanagement und Austausch zu Problemen etwas wovon man auch gerne selbst profitiert und die eigenen “Einzahlungen” in Form von “frei” zugängigen Hinweisen ist etwas, dass auch andere motivieren kann und sich durchsetzt,

    Was mir persönlich tatsächlich auffällt ist, dass sich innerhalb der Themenblogs weiterhin ein Austausch zeigt und eine eigene Blase/Community darstellt. So werden Themen aus anderen Blogs aufgegrifffen gemeinsam an ein Problem gearbeitet oder durch Kommentare oder Mails Hinweise ausgetausch ohne dabei an Rechnungen oder die dafür aufgewandte Zeit zu berechnen….

    Gefühlt war dieses früher tatsächlich stärker vorhanden (Stichwort Kommentare oder Gästebuchbeiträge) aber dieser gelebte Austausch ist in meiner Blogosphäre noch immer vorhanden, selbst dann wenn aus Kleinbloggersdorf mittlerweile doch Blogcity entstanden ist.. ;-).

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Andreas

    Antworten
  13. Guter Beitrag und sicher stellt man sich da die Frage ob es sich noch lohnt.
    Bei dieser Frage sollte man sich eben auch etwas kritischer mit dem Wort lohnen auseinandersetzen.

    Ist nur die finanzielle Seite ein lohnendes Ergebnis oder kann es auch andere Motive für einen Blog geben.
    Und hier finde ich, ist der Austausch mit Gleichgesinnten und die Möglichkeit viele neue Kontakte zu knüpfen durchaus eine ebenso lohnende Möglichkeit um für den Aufwand entschädigt zu werden.

    Nicht jedes Thema und vor allem nicht jeder Blog und Community ist dafür ausgelegt um sich große Sponsorings oder ähnliches zu sichern und das ist auch gut so denn sonst würden wir ständig nur in Blogs stöbern in denen der größte Teil bezahlte Werbung ist.

    Finde ich übrigens ein sehr spannendes Thema.

    Antworten
  14. Sehr guter Beitrag! Es ist sehr schade, dass die Blogger Zahlen zurück gegangen sind. Jedoch geht es nicht nur ums bloggen, der Blog will ja auch gesehen werden und da sollte man sich mit SEO auseinandersetzen. Es steckt auch immer mehr dahinter, als manch einer denkt. Hoffe, es bleiben noch ein paar gute Blogs erhalten.

    Antworten
  15. Lieber Peer, es tut gut, dass Du das Bloggen noch so positiv siehst und auch dem Texten selbst eine Zukunft gibst. Ganz so positiv sehe ich das Ganze nicht. Ich glaube. es wird heute immer schwieriger gesehen zu werden. Ich betreibe seit rund zehn Jahren einen Blog, mit dem es damals recht einfach war, mit gewissen Keywords raufzukommen, Kommentare zu erhalten und guten Traffic zu erzielen. Heute müsste ich 80 Prozent (oder noch mehr) der gesamten Blog-Arbeit ins Marketing stecken, damit ich ähnliche Ergebnisse erhalte. Ich bin mir auch heute nicht mehr so sicher, welche Social Media-Aktivitäten tatsächlich noch den eigenen Blog bekannt machen.

    Antworten

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