Ist Bloggen in Zukunft noch ein sinnvolles Geschäftsmodell?

Ist Bloggen in Zukunft noch ein sinnvolles Geschäftsmodell?Das Leben als erfolgreicher Blogger wid oft sehr idealisiert dargestellt.

Doch wie einfach ist es von diesem Traumjob zu leben und ist es heute überhaupt noch ein sinnvolles Geschäftsmodell für Gründer?

Im Folgenden gehe ich dieser Frage nach, gebe Tipp und beantworte die Frage, ob ich heute nochmal mit dem Bloggen anfangen würde.

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Geschäftsmodell Bloggen

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Dass Bloggen grundsätzlich ein Geschäftsmodell ist, habe ich schon mal in einem Artikel ausführlich erläutert. Daran hat sich auch nichts grundlegendes geändert, da das Bloggen alle Aspekte eines Geschäftsmodells erfüllt.

Seit damals sind sogar viele interessant Marketing- und Verdienstinstrumente hinzugekommen, was es Bloggern ermöglicht noch besser zu wachsen und Geld zu verdienen.

Beispiele in Deutschland und vor allem im Ausland zeigen zudem, dass man vom Bloggen durchaus leben kann und das nicht schlecht.

Doch ist das nur die Spitze des Eisbergs? Lohnt sich Bloggen als Geschäftsmodell für Einsteiger heute wirklich noch?

Ist Bloggen in Zukunft noch ein sinnvolles Geschäftsmodell?

Vor einer Weile bekam ich die Frage eines Lesers per Mail. Er reagierte besorgt auf eine Aussage einer Expertin, die davon sprach, dass alle interessanten und populären Business-Bereiche im Netz schon gesättigt sind.

Auch Blogs wurden dabei genannt und so stellte sich der Leser die Frage, ob sich der Start eines neuen Blogs überhaupt noch lohnt und ob man den heute noch erfolgreich machen kann.

Meine Antwort ist natürlich nicht so einfach und schon gar nicht für jeden und alles gültig. Ich habe keine Statistiken zu den erfolgreichen und den gescheiterten Blogs. Aber ich bin kein Fan von solchen Aussagen, dass alles schon weg sei und man nicht mehr erfolgreichen werden kann mehr findet. Das ist einfach falsch.

Sicher gibt es kaum ein Mainstream-Thema, welches nicht schon von vielen Bloggern bearbeitet wird. Dennoch macht es gerade gute Gründer aus, Themenbereiche zu entdecken, in denen es Chancen gibt.

So kann man …

  • es meist besser machen und einen leicht anderen Ansatz finden, um sich von den bestehenden Blogs zu unterscheiden.
  • immer wieder neue Themen finden, in denen es noch keine etablierten Blogs gibt.
  • Nischenthemen entdecken, die vielleicht nicht Millionen Menschen interessieren, aber dennoch genug Potential bieten und wo es keine so starke Konkurrenz gibt.

Es geht in der Regel also gar nicht darum etwas 100% Neues zu finden. Aber man sollte auf der anderen Seite auch nicht einfach genau dasselbe machen, wie die bestehenden Blogs.

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Erfolgsfaktoren für neue Blogs

Wer heute mit einem neuen Blog startet, sollte auf jeden Fall die 3 wichtigen Erfolgsfaktoren prüfen, die auch für andere Websitetypen gelten.

Das sind:

  1. Suchvolumen
    Natürlich sollte man sich ein Thema für den eigenen Blog suchen, welches eine gewisse Anzahl von Menschen interessiert. Schließlich braucht man interessierte Leser.
  2. Konkurrenz
    Die Konkurrenz in dem gewählten Thema sollte nicht zu hoch sein. Es wird schwer, wenn man gegen sehr große, alte und etablierte Blogs antritt.
  3. Finanzielles Potential
    Damit es ein sinnvolles Geschäftsmodell ist, sollte man damit auch Geld verdienen können. Es sollten möglichst viele Einnahmequellen für das gewählte Thema existieren.

Doch das sind nicht alle wichtigen Faktoren für einen erfolgreichen Blog. Dazu kommen noch ein paar wichtige Voraussetzungen hinzu:

  • Leidenschaft
    Man sollte unbedingt eine Leidenschaft für das gewählte Thema mitbringen. Nur so kann man über viele Jahre regelmäßig über das Thema schreiben.
  • Ausdauer
    Man schafft es in der Regel nicht in 6 Monaten 100.000 Besucher pro Monat zu erreichen. Das dauert länger und oft schreibt man in der ersten Zeit nur für wenige Leser. Hier gilt es durchhalten, weitermachen und am Ball bleiben. Die meisten Blogger geben auf, die erfolgreichen nicht.
  • Spaß am Schreiben
    Als Blogger wird man sehr viel schreiben. Deshalb sollte man gern schreiben, auch wenn es zu Beginn noch ein wenig schwer fällt. Das ging mir auch so.
  • Kaufmännische Fähigkeiten
    Für einen erfolgreichen Blog muss man mehr als nur Artikel schreiben. Marketing, Einnahmequellen, Networking, Buchhaltung und mehr ist hier gefordert, wie bei jeden Gründer.

Würde ich heute nochmal mit dem Bloggen anfangen?

Das ist eine spannende, aber auch nicht so einfach zu beantwortende Frage. Schließlich habe ich heute eine ganz andere Erfahrungs- und Wissens-Basis, als damals.

Hätte ich heute so viele Erfahrungen wie damals, würde ich wohl wieder ähnlich anfangen. Also nicht gleich als richtiger Blogger, sondern nebenbei einen Blog aufbauen. Sicher würde ich heute stärker Social Networks und auch anderen Medien wie Videos nutzen, aber im Grunde würde ich meinen Blog so ähnlich aufbauen.

Mit meinen mittlerweile gesammelten Erfahrungen würde ich heute aber etwas anders anfangen. Ich würde noch immer einen Blog starten, aber von Beginn an parallel Nischenwebsites erstellen, einen YouTube-Kanal starten und z.B. auch relativ schnell eigene Produkte, z.B. eBooks erstellen. Zudem würde ich mich 100% auf das Bloggen bzw. die anderen genannten Projekte konzentrieren und nicht erst mein Glück als Webdesigner oder etwas ähnliches versuchen.

Mein eigener Erfahrungsschatz würde also mein heutiges Vorgehen schon stark beeinflussen, so dass ich anders als damals vorgehen würde. Im Zentrum würde aber immer noch ein Blog (oder mehrere) stehen, da ich einfach sehr gern schreibe. Für mich ist Bloggen das perfekte Geschäftsmodell, aber eben auch weit mehr als nur schreiben.

Fazit

Ein Blog ist sicher nicht der schnellste und auch nicht der stressfreieste Weg im Internet Geld zu verdienen.

Es mag andere Wege im Internet geben, um schneller an Geld zu kommen, auch wenn es nirgendwo Garantien für den Erfolg gibt und immer auch viel Arbeit investiert werden muss.

Und sicher ist ein Blog nicht für jeden das passende Geschäftsmodell. Wer aber die Voraussetzungen erfüllt, für den ist das meiner Meinung nach auch heute noch ein sinnvolles Geschäftsmodell.

Was denkt ihr?

Ist Bloggen heute noch ein sinnvolles Geschäftsmodell?

  • Ja, aber es dauert lange, davon leben zu können. (66%, 111 Stimmen)
  • Ja und wer gern schreibt hat da schnell Erfolg. (11%, 18 Stimmen)
  • Nein, ich denke die Zeit einen großen Blog aufzubauen ist vorbei. (11%, 18 Stimmen)
  • Ich würde lieber auf Social Media bzw. Videos setzen. (7%, 11 Stimmen)
  • Ich habe keine Ahnung. (5%, 9 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 167 (1 Stimmen)

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22 Gedanken zu „Ist Bloggen in Zukunft noch ein sinnvolles Geschäftsmodell?“

  1. Hallo Peer,

    interessante Gedanken. Ich lese in letzter Zeit auch oft, dass man bloß keinen Blog mehr starten soll. Ich finde, das ist Quatsch. Wir haben selbst vor 1,5 Jahren einen Blog zu den Themen Reisen und Fotografieren gestartet. Beide Bereich waren schon damals mehr als gesättigt und trotzdem ist es uns gelungen, davon mittlerweile komplett zu leben. Man muss eben, wie du schon sagst, nur einen etwas anderen Ansatz finden. Dann kann man selbst in Bereichen, wo es schon hunderte Blogs gibt, erfolgreich sein.

    Um erfolgreich zu sein, muss man aber wirklich ein Ziel vor Augen haben. Nebenbei einen Blog starten reicht heute nicht mehr aus bzw. nur mit ganz viel Glück. Wenn man eine gute Idee, das nötige Durchhaltevermögen und Know-how hat, dann ist Bloggen noch immer eine tolle Möglichkeit, sich online selbständig zu machen.

    Viele Grüße
    Sebastian

    Antworten
  2. Ich finde den Artikel auch recht gut. Ich war zuerst geschockt, weil habe ich doch vor paar Tagen meinen Blog gestartet und nun lese ich so etwas. Aber ich denke mit genug Wissen und vor allem Ausdauer ist dies machbar nebenbei damit etwas Geld zu verdienen. Ich denke wichtig ist auch, dass sich die Blogs entwickeln und manche werden sogar zu richtigen Magazinen. Ich habe in meinen Anfängen auch immer einen Blog verfolgt der jetzt extrem groß ist und zur VICE Gruppe gehört. Also man weiß nie was passieren kann. Ein Versuch ist es meiner Meinung nach trotzdem wert!

    Antworten
  3. Also leidenschaftlicher Blogger kann ich nur sagen..es lohnt sich, aber man muss prüfen, was das bedeutet.

    Mich ärgert die neue Medienlandschaft und dazu gehören leider viele Blogger. Alle sind nur noch an Growth-Hacking interessiert und wie man es kommerzialisieren kann. Es geht nur noch selten um Inhalte als solche. Also auch mal einen kritischen Beitrag.

    Im Grunde glaube ich aber, dass Blogs die einzigen Medien sind, die aus diesem Teufelskreislauf ausbrechen können. Besonders deswegen, weil nicht alle hauptamtlich damit Geld verdienen müssen. Wären Nutzer an Inhalten statt Effekten interessiert, Blogs hätte eine tolle Perspektive.

    Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen. Alles was es da gibt ist immer nur eine Ergänzung zum eigenen Blog. Es ist das Standbein, welches man selbst definieren kann und auf das man immer wieder zurückkommen kann.

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  4. Ich bin jetzt seit ca. 7 Jahren mit eigenen Webseiten im Internet unterwegs und verdiene damit auch (nebenberuflich) ganz gut Geld. Allerdings glaube ich tatsächlich, dass es langsam schwieriger wird, erfolgreich zu sein und seinen Lebensunterhalt mit Bloggen oder Nischenwebsites zu bestreiten.
    Die Sättigung bei den meisten Themen ist dabei aus meiner Sicht sogar das geringere Problem. Klar, zu einem Thema, zu dem es vor 5 Jahren 2-3 Blogs gab, gibt es heute 20.
    Viel gravierender ist aber die zunehmende Professionalisierung: Als ich angefangen habe, war es noch möglich, mit verhältnismäßig einfachen Seiten und sehr überschaubaren Aufwand etwas auf die Beine zu stellen. Heute bin ich immer wieder erstaunt, wie professionell viele Seiten erstellt sind, wie viele wirklich tolle fundierte Inhalte geboten werden. Ich hab da so den Eindruck, dass früher viele Leute, die hauptberuflich etwas anderes machen, nebenberuflich einige Seiten laufen hatten. War bei Peer ja auch so. Er hat als Webdesigner angefangen und ist in das professionelle Bloggen im Laufe der Zeit reingerutscht / reingewachsen. Heute sehe ich immer mehr, dass Einzelpersonen oder ganze Agenturen Nischenwebseiten Vollzeit in größerem Umfang und quasi “am laufenden Band” erstellen. Mit allen Vorteilen, wie geringerem Zeitanteil für den Know-how Aufbau, Mehrfachverwendung von Artikeln, interne Verlinkungsmöglichkeiten, Spezialisierung einzelner Mitarbeiter auf bestimmte Themen usw. Wenn ich einen meiner Blogs wirklich ernsthaft und mit all’ den Ideen, die ich so habe, betreiben möchte, könnte ich auch Vollzeit daran arbeiten (vom Aufwand, nicht unbedingt vom Verdienst).
    Ich glaube, dass ist in jeder Branche so (in der Vergangenheit Autos, Bierbrauer, Computerhersteller, Lebensmittelhändler, Möbelhäuser). Am Anfang gibt es unglaublich viele kleine Anbieter mit sehr geringem Marktanteil. Im Laufe der Zeit setzt dann eine Konsolidierung ein, bei der die Kleinen verschwinden und wenige Große übrigbleiben.

    OK … und irgendwann gibt es dann doch auch wieder individuelle Nischen, z.B. wie aktuell für Craft-Biere.

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  5. “Zudem würde ich mich 100% auf das Bloggen bzw. die anderen genannten Projekte konzentrieren und nicht erst mein Glück als Webdesigner oder etwas ähnliches versuchen.”

    Also ich denke als halbwegs guter Webdesigner verdient man wesentlich mehr und sicherer als ein Blogger.

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    • Zum einen ist das natürlich meine persönliche Sichtweise und keineswegs eine generelle Aussage.

      Zum anderen gibt es in jedem Beruf Leute die gutes Geld verdienen und andere, bei denen es nicht so gut läuft. Das gilt für Webdesigner wie für Blogger oder Affiliates.

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  6. Ein Blog kann ja auch ein gutes Marketing- bzw. Kommunikationsmittel für Produkte oder Dienstleistungen sein. Möglicherweise hat man das zu Beginn seiner “Bloggerkarriere” noch gar nicht im Sinn und man fängt mit etwas ganz Anderem an – doch urplötzlich entwickeln sich die Dinge in eine ganz andere Richtung und auf einmal wachsen Blog, Produkt und/oder Dienstleistung zusammen. Es macht also auch meiner Meinung nach absolut Sinn, einfach mal mit seinem Herzensthema zu starten. Liebe Grüße ;-)

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  7. Servus Peer,

    interessant war ja diese Aussage:

    “…Zudem würde ich mich 100% auf das Bloggen bzw. die anderen genannten Projekte konzentrieren und nicht erst mein Glück als Webdesigner oder etwas ähnliches versuchen.”

    Ich glaub hier kommt es wirklich auf die eigene Leidenschaft an. Ich zum Beispiel hab extrem Spaß an Fremdprojekten. Aber vielleicht ändert sich meine Meinung, wenn ich das nicht mehr bräuchte… ;-)

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  8. “Hard Work and Patience” wie es so schön heißt. Vieles ist auch heute noch möglich. Aber man muss bereit sein hart und ausdauernd dafür zu arbeiten. Von heute auf morgen sind sicher ein paar kleine Einnahmen möglich, aber langfristig und nachhaltig davon leben zu können, das muss sich langsam entwickeln. Gute Ideen und “einzigartig sein” gehören ebenfalls dazu. :)

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  9. Möglich ist es definitiv, schwerer? Bedingt.

    Der Einstieg ist definitiv einfacher als je zuvor, wodurch die Konkurrenz umso größer ist.

    Aber wie Marvin es schon schön sagte, “Hard work and Patience”. Es wäre schön, wenn ich früher oder später vom Blog leben kann, aber ich erwarte es mir nicht. Was ich aber als Ziel habe ist, vom Buch und anderen zukünftigen Produkten leben zu können.

    Dazu ist der Blog eine super Möglichkeit zum Publikumsaufbau, seit Anfang an steigert es sich langsam aber beständig.

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  10. Um Erfolg zu haben muss man : Erstens sich nicht von Google verrückt machen lassen. Zweitens unbedingt auf Twitter, Facebook, Youtube bauen. Drittens : Wirklich Gute Leute finden die einen helfen. Viertens : Tatsächlich Geld in die Hand nehmen. Fünftens : Die Geiz ist Geil Mentalität ablegen.

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  11. Ich denke das die 3 Erfolgsfaktoren falsch gewählt sind. Wenn man heute nur aus finanziellen Gründen einen Blog beginnt geht das Projekt zu 100% in die Hose. Die Leidenschaft und der Spaß sind die wichtigsten Motivatoren die nötig sind um immer neuen und vor allem guten Content zu produzieren. Da kann das Suchvolumen auch gerne mal gegen 0 gehen, sofern ich meinen Lesern einen Nutzen oder eine problemlösung anbieten kann oder sie einfach nur unterhalte, ist die Monetarisierung dann erst nachgelagert.

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    • Das klingt gut, ist aber Quatsch (meiner Meinung nach). Entweder man bloggt als reines Hobby, das ist auch cool. Wenn man es aber als Business betreibt, dann hat man natürlich(!) das Ziel damit Geld zu verdienen. Ich weiß sehr gut wie Du das meinst, aber ich denke man sollte auch sagen dürfen: Ich habe das Ziel mit dem Projekt XY Geld zu verdienen … und nach Möglichkeit auch noch Menschen zu helfen. Weil, wenn man Menschen helfen/unterhalten möchte, dann kann man auch eine NPO starten ;-)

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  12. Leute, lasst euch nicht(!) von den ganzen Youtuber & Co einreden, dass das Bloggen KEIN Geschäftsmodell bzw Business sei und keine Zukunft mehr hat. Die sind nur zu “faul” … das ist natürlich auch nur ein Spaß – aber IHR wisst was ich meine.
    Viel Erfolg mit euren Blogs!

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  13. Ich finde bloggen aus einem ganz anderen Grund spannend: Man baut sich so eine Reputation in seinem Bereich auf, kommt zu Kontakten und darüber dann möglicherweise an Aufträge. Man muss das nicht zwangsweise machen, um mit Werbebannern auf dem Blog Geld zu verdienen, sondern sollte es etwas holistischer sehen und den nachhaltigen Wert im Auge behalten.

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  14. Ich denke es kommt immer auf den Blog und auf die Person dahinter an.

    Ich selbst blogge seit 1999 (ok, damals gab es keine Blogs und es waren News auf einer Homepage). Hatte bis heute verschieden Blogs, mit verschiedenen Ausrichtungen. Erfolgreiche waren auch dabei.

    Mein Hauptblog hatte auch mal PR 4 und 5, War ja damals wichtig. :-) 60.000-100.000 Besucher etc. pp. Habe Trigami voll ausgenutzt, war gar Referenzblogger und auch so hab ich via PR und Selbstvermarktung (auch dank der Tipps hier von Peer) sehr viele Gadgets präsentiert.

    Es hat sich gelohnt!

    Allerdings mutierte man auch auf eine gewisse Art zur Maschine. Schneller, höher weiter. Irgendwann zog ich die Reißleine und verkaufte das Blog bzw. die Domain.

    Heute blogge ich wesentlich kleiner, dafür aber auch selektiver auf burgturm.de Bin dabei gelassener und mit einem anderen Anspruch unterwegs. Mehr Qualität statt Quantität.

    Erfolg ist relativ. Vielen gefällt BURGTURM und es kommen tolle Kooperationen zustanden,die mit den alten Blogs von mir nicht denkbar gewesen wären.

    Ich bin heute wesentlich zufriedener mit dem was ich tue und habe dabei auch den (für mich angenehmen) Erfolg.

    Es lohnt sich immer eine Blog zu eröffnen. Man muss eben seine Ecke finden und nicht immer auf andere schielen und Vanity-Metriken hinterher hecheln.

    Geduld und Leidenschaft gehören natürlich dazu. Und ganz wichtig: Jeder hat mal klein angefangen!

    Antworten
  15. Ich denke auch, dass Leidenschaft für das Bloggen am wichtigsten ist. Ich blogge auf umweltgedanken.de erst seit 2 Monaten. Der Aufbau des Blogs hat vorher schon sehr lange gedauert. Aber jetzt mag ich meinen Blog.

    Mir ist aufgefallen, dass ich zwar 76 Follower bei Facebook habe, aber kommentiert wird fast gar nicht auf dem Blog. Nur bei Facebook. Aber das ist halt jetzt die Zeit. Hoffe trotzdem, dass vielleicht bald die Kommentare auch auf dem Blog kommen.

    Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen. Hochwertige Beiträge schreiben, authentisch sein und ein Gebiet aussuchen auf dem man sich auskennt, dass aber noch Potential hat.

    Gute Blogs schaffen es denke ich immer größer zu werden. Es braucht einfach Zeit und Durchhaltevermögen. Sich gut zu vernetzen ist auch wichtig.

    Antworten
  16. In meinen Augen ist es schon möglich, vom bloggen zu leben. Dazu bedarf es jedoch wie bei jeder anderen Unternehmung auch eine Menge Ausdauer, Leidenschaft und auch Glück. Wer es nur des Geldes wegen macht, wird langfristig nicht überleben und sehr schnell die Lust verlieren. Bei mir hat es 2 Jahre gedauert, bis mein Blog überhaupt irgendwelche erwähnenswerten Ausgaben abgeworfen hat und auch jetzt noch bin ich weit davon entfernt, davon leben zu können. Eher ist es ein kleiner Nebenverdienst.

    Die Aussage, dass bereits alle Nischen besetzt sind halte ich auch für Schwachsinn. Da bin ich völlig deiner Meinung. Es gibt immer die Möglichkeit Dinge besser, größer, günstiger oder schneller zu machen. Wenn es nicht so wäre, wäre z.B. Mytaxi nicht zum Schrecken der Taxibranche avanciert, Facebook gäbe es nicht etc.

    Viele Grüße und Danke für den interessanten Artikel

    Antworten
  17. Ich denke, es ist nie schlecht, einen Blog zu starten. Man weiß ja nie, wo die Reise hinführt bzw. welche Türen dir dein Blog nicht eines Tages öffnen :) Wichtig ist, dass es einem Spaß macht und man ausdauernd ist. Nur nicht aufgeben..und eines Tages..wer weiß :D

    Liebe Grüße, Daniel

    Antworten
  18. Hey Peer,

    wirklich ein sehr interessanter Artikel und auch wenn vielleicht schon ein paar Tage alt, dennoch für jeden aktuell der sich mit dem Thema bloggen beschäftigt.

    Ich denke es ist wie in anderen Bereichen auch. Klar ist der Markt gesättigter als noch vor ein paar Jahren, allerdings ist auch die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Inhalten gestiegen. Damit dürfte es einfach insgesamt einen etwas höheren Aufwand bedeuten mit einem Blog erfolgreich zu werden und das ist meiner Meinung nach auch gut so.

    Es ist eben einfach wie in allen anderen Bereichen des (Geschäfts-)Lebens. Es ist wichtig ein klares Ziel zu haben und dann auch konsequent mit Leidenschaft darauf hinzuarbeiten. Man braucht einfach Ausdauer und darf nicht erwarten, dass man plötzlich über Nacht erfolgreich und bekannt wird. Da wird schon etwas mehr Zeit vergehen.

    Viele Grüße
    Jan

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  19. Diese Frage hätte ich gerne aus heutiger Sicht nochmals beantwortet!
    Mobiles Surfen, Social Media, fallende Bannereinnahmen, weniger Googlesuche der neuen Generation machen tiefgründiges redaktionelles Arbeiten in Zukunft sinnfrei.

    Antworten
    • Dem Thema werde ich mich sicher nochmals widmen. Wie du schon schreibst, die Internet-Nutzung verändert sich. Was das für Auswirkungen auf Blogger hat, ist spannend.

      Antworten

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